Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Mo 5. Jun 2023, 20:41

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es wurde ein BS festgelegt, dass die beiden Bahnhöfe, und das Gleis/Schienen/Schwellen, als Bezug festlegt.

Ein Bezug ist von Natur aus gegeben. Das ist ganz exakt durch die Physik definiert.
Der Gott Sagittarius A* hat das festgelegt.


Der hat garnichts festgelegt, wer die Gesetze der Natur festgelegt hat weiss niemand. Auch nicht woher die "Natur" kommt.
Jeder Galaxiesupersuperhaufen ist nur ein kleines Stückchen von dem was ist.
Das was wir einsehen können ist wohl nur ein winziger Teil unseres Universums, eines von sehr vielen.
Und in diesem Universum sind wir halt in der Lage ein kleines Stücken davon zu sehen.
Alles beruht auf einen extrem einfachen Vorgang. Dieser Vorgang bringt Materie hervor, hört der Vorgang auf ist die Materie wieder weg.
Der Vorgang sorgt dafür dass es einen Neubeginn gibt, einen neuen Zyklus in dem Bereich der uns zugänglich ist. Dieser Zyklus hat möglicherweise seinen Hochstand bereits überschritten und sorgt dafür, dass der darin stattfindende Materiezyklus am absteigenden Ast sich befindet.
Hinweis darauf: es gibt Hinweise darauf, dass die "Allexpansion vor mehreren Milliarden Jahren sich verändert hat, der Zenit überschritten ist.

Der Vorgang von dem ich rede ist die Grundlage allen Seins und Werdens, aller Veränderungen und Zustände.
Etwas ungeheuer einfaches und überall vorhanden.
Wenn man ein wenig genauer hinschaut ist dieser Vorgang überall zu erkennen.
Es ist halt die "Brille" abzusetzen und sich frei denken zu trauen.

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Mo 5. Jun 2023, 20:45

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 5. Jun 2023, 19:10

Danke für den Link. Nun gab es ein Experiment, das deinem Experiment mit der rotierenden Scheibe ähnelt. Dazu kann ab Seite 520 $(3) in diesem Dokument. Danach soll es keinen Effekt geben oder?


Wenn du da was in deutsch hättest müsste ich nicht ständig den Übersetzer (bisher ziemlich erfolglos ums zu kapieren was du mir zeigen willst) bemühen.
Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Einrichtung handelt bei der eine Probe rotiert und eine zweite Probe die gesendete Strahlung zu detektieren versucht.
Dabei tritt ein Frequenzunterschied auf der als Doppler interpretiert wird.

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Mo 5. Jun 2023, 21:02

bumbumpeng hat geschrieben:Das Gleiche kann man auf das Licht anwenden, wenn die Felder gekrümmt sind. Im großen Universum ist alles sphärischer Natur, da gibt es nichts, was geradlinig parallel ist. Das macht sich so richtig auf größeren Distanzen bemerkbar, da die Lichtgeschwindigkeit sehr hoch ist. Das ist dann die Rotverschiebung.


a) es gibt keine Felder, es handelt sich dabei um eine reine Verteilungsdarstellung von Wirkungen und deren Verteilung im "Raum"
b) Licht und Schall verwenden den gleichen Vorgang, Ausbreitung im Medium.
Das Medium ist halt unterschiedlich, darum auch die unterschiedliche Geschwindigkeit der sich im Medium longitudinal ausbreitenden Wirkung.
Bei Wiederholung der Wirkungen in Sinusform "Wellen" genannt.

Das was du als Driften beschreibst ist nichts anderes als eine Wegverlängerung.
Dabei dauert die Ausbreitung der Einzelsignale vom Sender zum Empfänger einfach länger als auf dem geraden Wege.
Heisst: es ist eine höhere Anzahl an "Wellen" unterwegs.
Die Wiederholrate der Wellen, also deren Dauer, verändert sich dabei nicht.
Heisst die Frequenz bleibt gleich, einzig die einzelnen "Wellen" kommen später an und es befinden sich mehr Wellen auf der Strecke als bei geradem Weg.
(ausgehend von statischen Zuständen)


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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Mo 5. Jun 2023, 21:18

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 4. Jun 2023, 19:21
Ich denke du solltest dich mal über diverse Beschleunigertypen über WIKIPEDIA informieren. Das wären Betatron, Zyklotron, Synchrotron und der Linearbeschleuniger UNILAC. Alle diese Beschleuniger arbeiten mit Hochfrequenzfeldern.

Nimm einen, den schauen wir uns dann genauer an.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Damit wird Kraft auf die Teilchen ausgeübt.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Wenn ich dich richtig verstehe wird diese Kraft, erzeugt von der HF-Einwirkung, dann:

Rudi Knoth hat geschrieben: Übrigens solltest du dich noch über den Impulsbegriff der Mechanik informieren. Ein Teilchen hat einen Impuls durch eine Krafteinwirkung. Anders also als du es darstellst.

der Variablen "Impuls" zugeordnet und befindet sich dann beim/auf dem Teilchen.
Ich kenne den Begriff "Impuls" als die Einwirkgrösse auf z.B. Materie oder einen Widerstand usw.
Solch ein Impuls hat eine Amplitude (Strom/Spannung) und eine Dauer.
"Blitz" Stromstärke bis 100 kA, Dauer einige ms .
Dabei gibt es dazu noch eine steigende Flanke, eine Verweildauer und eine absteigende Flanke.
Der "Inhalt " dieses Pulses ergibt dann die Wirkung auf das worauf er "losgelassen" wird.
Du siehst es wohl gerade umgekehrt und addierst die einzelnen Einwirkungen die dem Teilchen widerfahren zu einem Impuls.

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Mo 5. Jun 2023, 21:59

Kurt hat geschrieben:Alles beruht auf einen extrem einfachen Vorgang. Dieser Vorgang bringt Materie hervor, hört der Vorgang auf ist die Materie wieder weg.
Es gibt den ewigen indirekten Kreislauf,, aus einem schwarzen Loch kommend, wir aus Sgr A* , abdriftend weit hinaus bis zu einer anderen Galaxie, dort rein und ins schwarze Loch.

Also von einem schwarzen Loch in ein anderes.

Materie, die Protonen, sind ewiger Natur, Da wird nix hervorgebracht und da ist nix wieder weg. Da wird hochfusioniert in den schwarzen Löchern und in den Sternen gespalten.

Das ist echte Astro-Physik, das ist Wissen, das ist Wissenschaft. So funktioniert Universum.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Mo 5. Jun 2023, 22:50

Kurt hat geschrieben:Das was du als Driften beschreibst ist nichts anderes als eine Wegverlängerung.
Dabei dauert die Ausbreitung der Einzelsignale vom Sender zum Empfänger einfach länger als auf dem geraden Wege.
Heisst: es ist eine höhere Anzahl an "Wellen" unterwegs.
Die Wiederholrate der Wellen, also deren Dauer, verändert sich dabei nicht.
Heisst die Frequenz bleibt gleich, einzig die einzelnen "Wellen" kommen später an und es befinden sich mehr Wellen auf der Strecke als bei geradem Weg.
(ausgehend von statischen Zuständen)
@Kurt,
Das was du als Driften beschreibst ist nichts anderes als eine Wegverlängerung.
ich beschreibe es, wie es exakt ist. Es ist Driften.
Z.B. muss das Flugzeug 660 Km in der Luft zurücklegen bei Seitenwind, um die 600 Km gegen Grund zu schaffen.
Das Gleiche in grün passiert mit dem Licht.

Das Licht muss im Medium, den el.und magn. Feldern eine längere Strecke zurücklegen, wobei es 'ermüdet'.
Im Universum gibt es keine geradlinigen, parallelen Feldlinien, da da alles gekrümmt ist um die Himmelskörper. Es sind die Felder gekrümmt, aber niemals der Raum !!!

Das sind pro Galaxie ca. 2 Km/s Einbuße. Das sind geschätzt so auf ca. 100.000 Lj, in 100.000 Jahren Vorbeiflug. Nochmal, in ca. 100.000 Jahren ca. 2 Km/s Einbuße. Das sind für meine Begriffe wenig, was sich aber auf sehr große Entfernung bemerkbar macht.
Da ist die Rede von z.B. 5 Mrd. Lichtjahren. Das sind wahnsinnig große Entfernungen. Das wird so locker daher geredet. Bei 5 Mrd. Lj muss das Licht an ca. 50.000 Galaxien vorbei fliegen, die einen mittleren Abstand von ca. 3 Mio. Lj haben. Das ergibt dann sogar noch andere Zahlen.

Ich bezeichne Driften auch als :permanent dynamische Wegstreckenverlängerung im Medium oder permanent dynamische Wegstreckenverkürzung gegen Grund.
Man beachte: das Flugzeug hat den realen, direkten Bezug zur Luft und den, den wir messen, zum Boden.
Das permanent dynamisch bedeutet, dass das Licht quasi gleichzeitig 2 unterschiedliche Strecken gegen 2 unterschiedliche Bezüge fliegt.

Es ist keine einfache Wegverlängerung!
Driften funktioniert eben anders.

Die Wellen werden gedehnt. Die Frequenz wird geringer. Das ist Doppler rot, das ist Rotverschiebung.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon McMurdo » Di 6. Jun 2023, 05:38

bumbumpeng hat geschrieben:Z.B. muss das Flugzeug 660 Km in der Luft zurücklegen bei Seitenwind, um die 600 Km gegen Grund zu schaffen.
Das Gleiche in grün passiert mit dem Licht.


Welcher Wind weht da im Universum? Du sagst die Felder werden ja mitgeführt, ergo gibt's kein Wind. Ist wie mit dem Flugzeug. Wenn du Luft mitgeführt wird gibt's da auch keinen Wind. und es driftet nix, trotz gekrümmter Flugbahn.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 6. Jun 2023, 06:01

@Kurt » Mo 5. Jun 2023, 20:45

Also auf Deutsch habe ich diesen Text nicht. Zur Versuchsanordnung kann ich folgendes sagen:

Anders als bei deiner Anordnung befinden sich an gegenüberliegenden Stellen am Rand der Scheibe eine Mößbauerquelle und ein Absorber. Die Resonanz des Mößbauereffektes ist so scharf, daß schon bei recht kleinen Geschwindigkeiten die Resonanz wegen des transversalen Dopplereffektes "verschwindet". Analog wie in deinem Fall wäre der Absorber resonant, wenn die Quelle auf 12 Uhr und der Absorber auf 6 Uhr stehen würde. Wenn die Quelle auf 3 Uhr und der Absorber auf 9 Uhr stehen würden, würden sich im einen Fall die Geschwindigkeit der Rotation Subtrahieren und im anderen Fall addieren und man hätte keine Resonanz. Gibt es keinen Ätherwind (SRT) sollte immer Resonanz vorhanden sein. Die Messungen ergaben, daß es keinen Effekt vom "Ätherwind" gab.

Gruß
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 6. Jun 2023, 07:48

Jetzt ziehe ich mein Fazit aus dieser Diskussion. Eine Herleitung alleine aus dem Relativitätsprinzip ist doch wohl recht anspruchsvoll, wenn nicht sogar ohne Einführung der Lichtgeschwindigkeit in irgendeiner Form unmöglich. Auch die Frage nach dem Gammafaktor ist auf diese Weise nicht einfach zu beantworten. Man könnte genauso gut mit dem relativistischen Dopplereffekt diesen Faktor ermitteln.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jun 2023, 08:07

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das was du als Driften beschreibst ist nichts anderes als eine Wegverlängerung.
Dabei dauert die Ausbreitung der Einzelsignale vom Sender zum Empfänger einfach länger als auf dem geraden Wege.
Heisst: es ist eine höhere Anzahl an "Wellen" unterwegs.
Die Wiederholrate der Wellen, also deren Dauer, verändert sich dabei nicht.
Heisst die Frequenz bleibt gleich, einzig die einzelnen "Wellen" kommen später an und es befinden sich mehr Wellen auf der Strecke als bei geradem Weg.
(ausgehend von statischen Zuständen)

@Kurt,
Das was du als Driften beschreibst ist nichts anderes als eine Wegverlängerung.

ich beschreibe es, wie es exakt ist. Es ist Driften.
Z.B. muss das Flugzeug 660 Km in der Luft zurücklegen bei Seitenwind, um die 600 Km gegen Grund zu schaffen.
Das Gleiche in grün passiert mit dem Licht.


Gut, gleiches Verhalten, das Flugzeug driftet ab, muss dagegen halten damit es sein Ziel erreicht.
Es fliegt also eine längere Strecke und ist darum länger unterwegs.
Es fliegt, bezogen auf den Wind, immer mit der gleichen Geschwindigkeit, vom Start bis zum Ziel.
Analoges gilt auch für Licht, das muss halt dann um eine Galaxie rumfliegen.

Ohne Seitenwind, also ohne Abdriften, sind es 600 km die es fliegen muss.
Bei Seitenwind, also Abdriften, sind es 660 km.
Das Flugzeug schaffe eine Geschwindigkeit gegen die Luft von 200 km/h, ist also ohne Seitenwind 3 Stunden unterwegs.
Bei Seitenwind dauert der Flug 3,3 Stunden.

Nun lassen wir 10 Flugzeuge, alle Minute eins, ohne Seitenwind, starten.
Es fliegt alle Minute eins ab, es kommt alle Minute eins am Ziel an, das erste Flugzeug nach drei Stunden, das letzte nach 3 Stunden und 10 Minuten.

Nun mit Seitenwind.
Das erste Flugzeug kommt nach 3,3 Stunden am Ziel an, dann alle Minute ein weiteres.

Heisst: es hat sich lediglich die Flugdauer verändert, die Frequenz ist die gleiche wie ohne Seitenwind.
So ist es auch beim Licht.

Kurt

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