Rudi Knoth hat geschrieben:@Zasada » Di 25. Jun 2019, 09:31
Die Gleichzeitigkeit bezieht sich auf die Ereignisse, die an verschiedenen Orten passieren. Die Feststellung erfolg in M ode M'. Ich denke, hier kommt wieder die Diskussion bei Pössel vor einem Jahr hoch. Zwei Ereignisse am Ort M sind immer gleichzeitig, weil es nur aus der Sicht der SRT nur ein Ereignis ist. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse an den Punkten A und B ist die Fragestellung.
Gruss
Rudi Knoth
Was hat die Fragestellung (die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B) mit der gleichzeitigen Wahrnehmung der Lichtimpulse bei M und der ungleichzeitigen Wahrnehmung derselben bei M' zu tun?
Das:
Wenn die Ereignisse A und B gleichzeitig erfolgen, dann werden die Lichtimpulse unausweichlich gleichzeitig im Mittelpunkt M der Strecke AB ankommen. Aus oben genannten Gründen.
...und gerade deshalb erreichen die Lichtimpulse den Punkt M' nicht gleichzeitig - dieser befindet sich aufgrund seiner relativen Bewegung nicht in M!
Von einer "Relativität der Gleichzeitigkeit" kann bezogen auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B nicht gesprochen werden.
Man kann lediglich von der bewegungsbedingten Relativität der Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung der Lichtimpulse sprechen.
Und gerade hier liegt der Kategorienfehler, der seit 1905 kolportiert wird.
