Chief hat geschrieben:Was hast Du überhaupt gezeigt?
Er hat gezeigt, daß wenn er das gewünschte Ergebnis in (3) und (4) voraussetzt, das vorausgesetzte Ergebnis am Ende wunderbarerweise erscheint.
Gruß
Ernst
Chief hat geschrieben:Was hast Du überhaupt gezeigt?
Faber hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Die Schlüsse dass es eben nicht so ist dass die Erde oder das Myon, der Panzer, der Staab, der xy, mit fast c dahinsaust, sondern dass es ganz eindeutig erkennbar ist wer sich denn wie (schnell) bewegt.
Das sollte doch auseichen die Theorie an den Nagel zu hängen und die Logik einzuklinken.
1.) Nein, die Auseinandersetzung mit dem Mainstream ist wichtig, auch wenn dort sprachlich und logisch Wirrwarr herrscht.
Faber hat geschrieben:2.) Haben Sie einen Vorschlag, wie man absolute, unbeschleunigte Bewegung erkennen kann? Ich vermute, dass das messtechnisch nicht möglich ist. Und ich denke, der Schöpfer hat das extra so eingerichtet. Es wäre ja fürchterlich, sich vorzustellen, wie das wäre, wenn das Leben eher am Rande des Universums mit den Wirkungen gefährlich hoher Geschwindigkeiten verbunden wäre. Damit es auch hier gemächlich zugeht, dürfen unbeschleunigte Geschwindigkeiten einfach keine Wirkung haben. Sonst wäre es ja nur in der Gegend der Achse der Zentrifuge erträglich.
Ich denke aber, dass man dennoch auf metaphysischem Wege zwischen Bewegung und Ruhe unterscheiden kann. Dazu hatten Sie gar nichts geschrieben.
Kurt hat geschrieben:[...]
Es gibt keine Zeit, das ist halt so.
[...]
das sollte doch langsam klar geworden sein.
[...]
Den sowas gibts nicht.
[...]
Nach meinen momentanmen Vorstellungen existieren zwei Bezüge.
[...]
da kommt der ursprüngliche Äthergedanke wieder hoch
[...]
Träger.
Ganz einfach ein einfaches Wort. [...] Trägersubstanz
[...]
Kurt hat geschrieben:Wenn das verstanden ist dann ist ein Grossteil der "Natur" verstanden.
Und es ist ganz leicht zu verstehen.
Kurt hat geschrieben:Warum das sie?
Wenns dir recht ist, dann bitte mit du.
Ernst hat geschrieben:Besteht weiter, weil deine Rechnung nichts bringt. Du produzierst da einen klassischen Sichselbstbeweis, indem Du in den Gleichnungen (3) und (4) das Ergebnis schon voraussetzt.
Ernst hat geschrieben:Die simple Transformation vom Ruhesystem des Myons ins Ruhesystem der Erde hatte ich ja gerade hingeschrieben. Das Myon hat im Erdsystem eine dilatierte Flugzeit und eine kontrahierte Flugdistanz.
t1' - t0' = L/v sqrt(1 - (v/c)^2)
L' = L*sqrt(1 - (v/c)^2)
v=L'/t'
t'=L'/v
Ernst hat geschrieben:Hast du auch nur den Hauch einer Ahnung, was ein Experiment zur Messung der Myonenlebensdauer für einen Aufwand bedeutet und was das kostet?
Meinst Du, das wäre ein vernünftiges Argument, daß man die Sache nicht hinterfragen darf?Solches anzunehmen, ist einfach nur eingebildet und überheblich, nichts sonst.
Pöbelei fällt erfahrungsgemäß letztlich auf den Verursacher zurück. Er verliert öffentlich seine Seriosität.
Ernst hat geschrieben:Ich bin es langsam Leid, deinen Unfug zu kommentieren.
Ach Du meine Güte. Du tust mir richtig Leid. Wer zwingt dich denn, meinen "eingebildeten, überheblichen Unfug" zu lesen, geschweige denn zu kommentieren. Tu mich einfach in Dein killfile und gut ists. Ich vermisse in dieser Sache deine Kommentare überhaupt nicht. Ich halte sie für wenig kompetent.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben: Im übrigen hatte ich in meiner letzten Darstellung einen Schreibfehler bei den Symbolen. Dass dir das nicht aufgefallen ist zeigt, wie gründlich du die Berechnung studiert hast.
Natürlich hältst du mich für wenig kompetent.
Ernst hat geschrieben:
Die simple Transformation vom Ruhesystem des Myons ins Ruhesystem der Erde hatte ich ja gerade hingeschrieben. Das Myon hat im Erdsystem eine dilatierte Flugzeit und eine kontrahierte Flugdistanz.
t1' - t0' = L/v sqrt(1 - (v/c)^2)
L' = L*sqrt(1 - (v/c)^2)
v=L'/t'
t'=L'/v
Ernst hat geschrieben:Ich "studiere" keine Berechnung, welche bereits im Ansatz fehlerhaft ist.
Ernst hat geschrieben:Deine neue Rechnung (Deine Fleißarbeit weiß ich zu schätzen) habe ich erstmal nur diagonal gelesen. Aber die Sache geht an der Fragestellung vorbei. Gefragt ist ja nicht die vorausgesetzte Sicht aus dem Erdsystem, sondern die Sicht aus dem Erdsystem, welche sich nach Transformation aus dem Myonensystem ergibt. Basissystem muß das Myonensystem sein.
Das muß man nun nicht neu rechnen, da die Situation sich spiegelbildlich darstellt. Im Myonensystem ist der Abstand h und das Erdmyon lebt während der langen Flugzeit der Erde zum Myon.
Man muß das wirklich nicht neu rechnen. In Deiner Rechnung sind nur die Benennungen der Bezugssysteme zu vertauschen. Ich hab´s gerade mal virtuell getan und nun lebt das Erdmyon länger als das Höhenmyon. Wohlgemerkt, nach Transformation ins Erdsystem.
Diese Transformation hatte ich ja schon ganz simpel ausgeführt. Was bitte ist daran Larifari?
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das zweite Myon habe ja erst ich in die Betrachtung mit einbezogen.
t1' - t0' = L/v sqrt(1 - (v/c)^2)
L' = L*sqrt(1 - (v/c)^2)
v=L'/t'
t'=L'/v
Ernst hat geschrieben:fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das zweite Myon habe ja erst ich in die Betrachtung mit einbezogen.
Sicherlich. Nur war das nicht unbedingt notwendig.
Ernst am Mi 15. Dez 2010, 11:58 hat geschrieben:Du mauschelst ja nun endgültig alles durcheinander. Der Myonenabstand wird unkontrahiert im Erdsystem gemessen und die Zeit dilatiert. Eine halbe LT. Schlimmer gehts nicht. Das Relativitätsprinzip erschaudert.
Diese Myonenstory, die immer wieder verbreitet wird, ist physikalisch Müll.
Wenn es Dir so schwer fällt, das zu erkennen, ersetze die Erde durch ein zweites Myon. Da meinst du auch, ein Myon sehe was anderes als des andere? Mit Physik, Relativitätsprinzip und SRT hat das dann allerdings nichts mehr zu tun.
Ernst hat geschrieben:Die SRT Version lautet doch einfach, ein und dasselbe Myon wird bewegt langlebiger gesehen als unbewegt. Wobei immer suggeriert wird, die Bewegung gelte bezogen auf das Ruhesystem Erde.
Meine angegebene Transformation dagegen vom Myonensystem ins Erdsystem:t1' - t0' = L/v sqrt(1 - (v/c)^2)
L' = L*sqrt(1 - (v/c)^2)
v=L'/t'
t'=L'/v
Ernst hat geschrieben:Und da ergibt sich, daß die Lebensdauer im Erdsystem kleiner erscheint als im Myonensystem t=L/v.
Spiegeln wir nun die Bezugssysteme und betrachten die vorstehenden Gleichungen als Transformation vom Erdsystem ins Myonensystem, so ergibt sich nun umgekehrt die gängige Version von der längeren wahrgenommenen Lebensdauer im Erdsystem.
Beides kann aber nicht gleichzeitig gelten. Die SRT kann das Phänomen nicht deuten.
Ernst hat geschrieben:Deine Transformation vom Erdsystem ins Myonensystem ergab ja gleichfalls dort die reduzierte Lebensdauer. Nun kannst du doch die Bezugssystem einfach vertauschen. Du kannst, mußt aber nicht neu rechnen, da sich die Situation genau spiegelbildlich darstellt. Dein Ergebnis wird ganz sicher lauten, die reduzierte Lebensdauer wird nun im Erdsystem gemessen.
Ernst hat geschrieben:Also je nach Bezugssytemwahl für die Transformation ergibt sich, daß im Erdsystem eine längere Lebensdauer bzw. eine kürzere Lebensdauer gemessen wird.
Ernst hat geschrieben:Das ist unmöglich und folglich ist der SRT Ansatz zur Deutung des experimentell gemessenen Effektes des langen Flugweges nicht geeignet.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben: Nicht "das ist unmöglich", sondern "für Ernst ist das unmöglich".
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