Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Tontechniker » Mi 27. Jun 2012, 23:26

Highway hat geschrieben:3.) in der Folge bleibt die Phasendifferenz konstant


Die Phasendifferenz zu was?
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Beitragvon contravariant » Mi 27. Jun 2012, 23:26

Highway hat geschrieben:Es ist ganz einfach. Richtig ist:

Wenn sich die Mediengeschwindigkeit ändert gilt:

1.) Die Frequenz bleibt konstant
2.) in der Folge bleibt die Kreisfrequenz bzw. der überstrichene Winkel pro Zeiteinheit konstant
3.) in der Folge bleibt die Phasendifferenz konstant.

Bild
Es kann offenbar nur eines von beiden richtig sein..
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Mi 27. Jun 2012, 23:32

Highway hat geschrieben:Genau, einen Fehler hatten wir ja schon ausgemacht. Lambda passt nicht! Insofern:

Die Bilder sind also keine echten Messdaten?
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Mi 27. Jun 2012, 23:38

Highway hat geschrieben:Lambda passt nicht. Was die Bilder sind ist mir wurscht!

Jaja.. Messdaten interessieren nicht, wenn Highway spricht. Wer hat hier noch über die wissenschaftliche Methode schwadroniert..?
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Tontechniker » Mi 27. Jun 2012, 23:38

contravariant hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Genau, einen Fehler hatten wir ja schon ausgemacht. Lambda passt nicht! Insofern:

Die Bilder sind also keine echten Messdaten?


Ich vermute, ich weiß, was Highway meint. Für ihn ist die Phasendifferenz die Wellenlänge und nicht der Unterschied der Phasenlage beider Signale zueinander. Er meint, wenn sich die Phasenlage verändert, müsste sich auch die Entfernung der Wellenberge oder -täler zueinander verändern, während man mit Phasendifferenz ja meint, das sich die Phasenlage von Signal B zu Signal A verändert hat.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Mi 27. Jun 2012, 23:48

Tontechniker hat geschrieben:Ich vermute, ich weiß, was Highway meint. Für ihn ist die Phasendifferenz die Wellenlänge und nicht der Unterschied der Phasenlage beider Signale zueinander. Er meint, wenn sich die Phasenlage verändert, müsste sich auch die Entfernung der Wellenberge oder -täler zueinander verändern, während man mit Phasendifferenz ja meint, das sich die Phasenlage von Signal B zu Signal A verändert hat.

Wenn man mit den großen Jungs spielen will, dann sollte man auch deren Regeln kennen ;-) Und jetzt mach er das Rumpelstilzchen.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Tontechniker » Do 28. Jun 2012, 00:40

Highway hat geschrieben:Wenn sich die Mediengeschwindigkeit ändert gilt:

1.) Die Frequenz bleibt konstant
2.) in der Folge bleibt die Kreisfrequenz bzw. der überstrichene Winkel pro Zeiteinheit konstant
3.) in der Folge bleibt die Phasendifferenz konstant


Auch wenn Du behauptest, mich zu ignorieren, antworte ich trotzdem, denn ich weiß, dass Du das lesen wirst: Deine Behauptung ist falsch. Du hast ja mehrfach nach Tonbändern gefragt, darum gehe ich drauf ein. Wenn es sich beim Medium um ein magnetisches Band handelt, dann gilt folgendes: Wenn Du eine Sinuswelle auf einem magnetischen Band auf zwei Spuren aufnimmst (das nennt man "Stereo") und das Band danach wieder abspielst, dann hängt die Frequenz von der Mediengeschwindigkeit ab, die Phasendifferenz beider Spuren bleibt aber zunächst konstant. Teilst Du das Band längs in der Mitte und spielst beide Spuren auf unterschiedlichen Tonbandgeräten ab, dann ändert sich bei beiden Bändern sowohl die Frequenz abhängig von der Mediengeschwindigkeit und die Phasendifferenz zueinander (das ist wichtig) abhängig vom Geschwindigkeitsunterschied beider Tonbandgeräte. Phasendifferenz bzw. Phasenverschiebung heißt nicht, dass sich die Differenz zwischen zwei Wellenbergen (also Lambda in Deinen Formeln) verändert hat, sondern dass zwei Signale in ihrer Phase gegeneinander verschoben sind. Wenn das eine Signal seinen Wellenberg/tal nach + oder - erreicht hat, ist das andere irgendwo dazwischen. Die Phasendifferenz bezeichnet nicht den Unterschied zwischen den Wellenbergen (horizontal), sondern zwischen den Ausschlägen zweier oder mehrerer Wellen (vertikal). Wenn es nur um eine Welle geht, ist die Aussage " in der Folge bleibt die Phasendifferenz konstant" sowieso sinnfrei, weil es keine andere Welle gibt, zu der man die Differenz berechnen kann. Phasendifferenzen treten nur zwischen zwei (oder mehreren) vergleichbaren Wellen auf, die ursprünglich phasengleich (also identisch) waren und dann durch äußere Einflüsse "gegeneinander aus der Phase" gebracht wurden. Nur in diesem Zusammenhang ist es überhaupt sinnvoll, von Phasendifferenzen zu reden.
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wer es nötig hat zu herumzuschreien...

Beitragvon Yukterez » Do 28. Jun 2012, 01:11

Highway, 2x und in Riesenlettern, hat geschrieben:Damit ist das Michelson Morley Experiment, bewiesener Weise, ein gedanklicher Rohrkrepierer!!!

Damit sicherst du dir vielleicht ein paar billige Lacher unter den üblichen Verdächtigen, aber das auch nur weil du es in Riesenlettern und in Farbe herumbrüllst /: Eigentlich ist dein Irrwahn schon damit widerlegt, dass er am MME scheitert (:

Bild

Highway hat geschrieben:Q.E.D

Ja...

Highway hat geschrieben:Was die Bilder sind ist mir wurscht!

...na klar (:
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » Do 28. Jun 2012, 10:59

.
Highway hat geschrieben: Siehst du 3/4 bzw. 4/3 Lambda?

Das ist da nicht zu sehen. Ich erklär es dir, da dir solche Meßtechnik offenbar nicht geläufig ist:

Bild

Die Oszilloskopbilder zeigen als y_Signal das Signal des Schallsensors am Empfänger. Die x_Auslenkung erfolgt mit einer festen internen Ablenkfrequenz; getriggert durch das Sendersignal. Daß die Sinuskurve auf dem Oszilloskop mit einer gleichbleibenden Länge erscheint, ist daher die Folge der in beiden Fälle unveränderten Frequenz.

Auf dem Oszi wird also nicht etwa die Schallwelle (Auslenkung über dem Ort) abgebildet, sondern die Auslenkung über der Zeit.

Portugal wäre der leichtere Gegner im Finale.
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Re: wer es nötig hat zu herumzuschreien...

Beitragvon Ernst » Do 28. Jun 2012, 11:14

Bild

Sehr schöne Darstellung. Wenn man noch erwähnt, daß die Punkte, welche da laufen, eine singuläre Phase einer am Sender synchron erzeugten Welle darstellen, dürfte endgültig keine Frage offen bleiben. Denn daß die identisch erzeugte Phase nach beiden Wehgstrecken mit Zeitversatz am Empfänger eintrifft, also eine Phasendifferenz vorliegt, ist ja offensichtlich.

Zusammen mit dem eingestellten Experiment müßte auch der letzte Zweifel "unserer Zwei" ausgeräumt sein.

PS.: Etwas stimmt aber noch nicht. Es müssen im Bezugssystem des Mediums, also in deinem Bild, alle Punkte in gleicher Zeit gleiche Strecken zurücklegen. (Gleiche Geschwindigkeit.) Sowohl horizontal in beiden Richtungen als auch schräge vertikal. Denn im Medium ist die Phasengeschwindigkeit konstant.

Entsprechend fürs Bezugssystem MMI:
http://galileoandeinstein.physics.virginia.edu/more_stuff/flashlets/mmexpt6.htm
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