Aber im Zug zu einem anderen Zeitpunkt als aus Bahnhofssicht, also nicht mehr untereinander simultan.
Das, was du beschreibst ist nicht der "Zeitpunkt", sondern die "Uhrzeit".
Die Strecken sind illusorisch. Das wurde gezeigt.
These:
Es gibt keine verlängerte Lichtstrecke in der Anordnung der Einsteinschen Lichtuhr, bzw. sie üben keine Wirkung auf die Streckenlängen, die Photonen tatsächlich zwischen den Spiegeln zurücklegen.
Beweis:
Für den Beobachter am Bahnsteig existieren gar keine Strecken, wenn gekippte Lichtuhr betrachtet wird, welche senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichtet ist...wird aus diesem Grund etwa behauptet, dass in dieser Stellung das Licht der Lichtuhr unendlich schnell zwischen den Spiegeln oszilliert?
Aus welchem Grund wird dann behauptet, dass in der stehenden Anordnung, die Lichtstrecken für den ruhenden Beobachter länger sind, als für den zusammen mit der Lichtuhr bewegten?
Dafür gibt es keinen plausiblen Grund. Ist Einsteins Firlefanz, der bis heute geglaubt wird. Qed.
Gäbe es dafür einen plausiblen Grund, so müsste es auch plausibel sein, die unendliche Lichtgeschwindigkeit zwischen den Spiegeln einer horizontal und senkrecht zur Bewegungsrichtung gedrehten Lichtuhr anzunehmen. Für den Betrachter am Bahnsteig in dem Augenblick, in dem S' an S vorbei saust (keine sichtbare Lichtstrecke → Lichtstreckenlänge = 0)
Es geht darum, die logischen Fehler der Theorie aufzudecken.
