Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon McMurdo » Do 8. Jun 2023, 16:17

bumbumpeng hat geschrieben:Das heißt, dass dadurch, dass das Licht zum Driften gezwungen wird, aufgrund der gekrümmten Felder, die Rotverschiebung entsteht.

Nein, das ist nicht das was du sagst. Das Flugzeug als Analogie zur Galaxie muss sich ja bewegen damit so etwas zustande kommt, das ist das was du sagst.
McMurdo
 

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Do 8. Jun 2023, 16:18

bumbumpeng hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wenn sich das Flugzeug im Normalfall auf dich zu bewegt mit 600 Km/h. Wie ist dann der Ton? Und wie ist der Ton im Verhältnis, wenn es sich nicht auf dich zu bewegt?

Die Frage war was da am Flugzeug rot verschoben gesehen wird. Auf die Galaxien übertragen heisst das ...
Das heißt, dass dadurch, dass das Licht zum Driften gezwungen wird, aufgrund der gekrümmten Felder, die Rotverschiebung entsteht.


Das Flugzeug triftet also nicht, es fliegt keinen Bogen.

Heisst das dann?
Nur wenn der Weg krumm ist tritt Rotverschiebung auf, egal ob beim Flugzeug oder bei Licht?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Do 8. Jun 2023, 16:20

Kurt hat geschrieben:Also fliegt das Flugzeug immer mit 600 km/h in der Luft.
Egal ob Wind oder nicht.
Ja,
schafft aber bei Seitenwind gegen Grund nur ca. 540 Km. Das ist Einbuße durch Driften, das ist Flugzeugermüdung, das ist Doppler rot.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Do 8. Jun 2023, 16:23

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also fliegt das Flugzeug immer mit 600 km/h in der Luft.
Egal ob Wind oder nicht.
Ja,
schafft aber bei Seitenwind gegen Grund nur ca. 540 Km. Das ist Einbuße durch Driften, das ist Flugzeugermüdung, das ist Doppler rot.


Fliegt es einen Bogen?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Do 8. Jun 2023, 16:24

Kurt hat geschrieben:Heisst das dann?
Nur wenn der Weg krumm ist tritt Rotverschiebung auf, egal ob beim Flugzeug oder bei Licht?
Beim Flugzeug ist es der Seitenwind, beim Licht die gekrümmten Felder.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Do 8. Jun 2023, 16:25

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Heisst das dann?
Nur wenn der Weg krumm ist tritt Rotverschiebung auf, egal ob beim Flugzeug oder bei Licht?
Beim Flugzeug ist es der Seitenwind, beim Licht die gekrümmten Felder.


Fliegt es einen Bogen oder den geraden Weg zum Ziel?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon McMurdo » Do 8. Jun 2023, 19:21

bumbumpeng hat geschrieben:Beim Flugzeug ist es der Seitenwind, beim Licht die gekrümmten Felder.

Bumbum das bleibt halt unlogisch. Wenn du den Seitenwind weg nimmt fliegt das Flugzeug immer noch eine gekrümmte Bahn. Und da gibts dann kein driften, wie du selber sagst.
McMurdo
 

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon julian apostata » Fr 9. Jun 2023, 09:45

Um den 15° Winkel zu erhalten muss der Sender natürlich im Winkel von ca. 43° senden.
Bild
https://www.geogebra.org/m/NPvfsHQ8
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 9. Jun 2023, 11:30

@julian apostata » Fr 9. Jun 2023, 10:45

Um den 15° Winkel zu erhalten muss der Sender natürlich im Winkel von ca. 43° senden.


Genau dies ist auch der Aberrationseffekt. Ich habe mal eine Herleitung der Aberration aus dem relativistischen Dopplereffekt in einer Diskussion hier beschrieben. Das kam aber nicht gut an. ;)

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3795
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon julian apostata » Fr 9. Jun 2023, 16:36

Rudi Knoth hat geschrieben:wenn man anstelle 1/c**2 eine reelle Zahl n einsetzt. Ansonsten sind Zeitdilatation, Längenkontraktion und die "Relativität der Gleichzeitigkeit" darin enthalten, wenn n>0 ist. Bei n=0 erhält man die bekannte Galilei-Transformation.




Durch Einfügen von n erhält man also eine "Allgemeintransformation".
Definiert man 0<n<1 bekommt man unendlich viele "Quatschtransformationen". Für n=1 die Lorentztransformation und für n=0 die Galileitransformation mit der Universalzeit t'=t.

Immerhin erkennt man, dass zwischen Lt und Gt gar kein so großer Unterschied besteht. Wofür das Ganze sonst noch gut sein soll, erschließt sich für mich nicht.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 28 Gäste