Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Do 27. Feb 2014, 14:11

Natürlich sind die meisten Hirne dazu in der Lage, All!
Die meisten wollen nur nicht von sich aus, denn:
"Der Wille liegt tiefer als die Erkenntnis, und Gewohnheit macht den Willen stark."
(von Ernst Barthel)
Wer sich selbst aus Gewohnheit schaden will, kann das selbverständlich auch sehr lange tun. Aber ein Schaden bleibt es trotzdem.
Humor und Mathematik schließen sich allerdings nur aus, wenn man sklavisch an den Buchstaben klebt. Mathematik ist an sich ein riesiger Geistesspaß :!:
Hier ein Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_endlichen_Kugelpackungen#Wurstvermutung

Ein direkt kosmischer Spaß ist dagegen, dass so eine Art des geistigen Spiels überhaupt einen Bezug zur Natur aufweist...
(natürlich keinen relatitivistisch beliebigen, aber doch einen ziemlich ausführlichen... und hat der mehr mit uns Menschen zu tun oder mit irgendetwas anderem..?)

Beste Grüße aus dem Labor der
realitätsphysik
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Do 27. Feb 2014, 17:01

Es erscheint mir doch sehr wesentlich, dass Einstein hier das Wort "jüdisch" offenbar in Anführungsstrichen gesetzt ist.
Es ist ein Symbol für eine Art der Denkweise, die durchaus nichts mit Religion oder Abstammung zu tun hat. Sich versteigen in eine lebensfremde Philosophie kann aber jeder, egal ob Christ, ob Jude, ob Moslem oder was sonst auch immer. Nur Philister wollen eine seelische Möglichkeit materiell festnageln. Das funktioniert aber nicht.

Einstein selbst ist resigniert, weil er leider die Mühe und die Gefahr des Reputationsverlustes scheute, die einem bevorstehen, wenn man an den Philistereien rüttelt.
Diese Art Feigheit ist aber nicht religiös, sondern charakterlich begründet. Religion ist nur prima geeignet seine Niedertracht hinter etwas vermeintlich GEWALTIGEM zu verstecken. Das führt aber zu nichts. Die Grenze zwischen Mut und Feigheit geht immer durch das Herz eines jeden einzelnen Menschen. Alles andere sind Ausreden.

Grüße
rp

Nachtrag: @Chief: Welche Ursachen sind Dir denn noch bekannt?
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » Do 27. Feb 2014, 17:08

Die die er genannt hat beschreiben ihn selbst eh schon exakt, wie man auf viewtopic.php?p=68444#p68444 sieht.

Für ihn antwortend,

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Do 27. Feb 2014, 17:30

Das ist unverständlich, Yukterez. Wenn hier noch jemand etwas Nützliches und Eigenständiges beizutragen hat, dann jetzt.
Den gleichen religiösen Irrtum wie unten kann man übrigens auch mit Nationen begehen. In Deutschland hat man das hoffentlich so halbwegs hinter sich, in anderen Ländern bin ich mir da nicht sicher (u.a. Russland, China, USA...).
Das Absolute ist glücklicherweise kein Exklusiv-Abo ;-)

Grüße
rp
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Do 27. Feb 2014, 19:14

Chief hat geschrieben:1. Kampf um Forschungsgelder.

2. Größte Blamage aller Zeiten.


Dann arbeiten wir mal weiter dran, dass 2. sich umkehrt! Wer weiter die RTen als unkritisierbar hinstellt, der wird sich noch schlimmer blamieren. Es wird so aussehen, als habe man alles längst gewußt .. :-)
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon M.S » Do 27. Feb 2014, 19:22

realitätsphysik hat geschrieben:...
Den gleichen religiösen Irrtum wie unten kann man übrigens auch mit Nationen begehen. In Deutschland hat man das hoffentlich so halbwegs hinter sich, in anderen Ländern bin ich mir da nicht sicher (u.a. Russland, China, USA...).
Das Absolute ist glücklicherweise kein Exklusiv-Abo ;-)

Grüße
rp


Die einzigen, die glauben, dass die RT etwas mit Religion zu tun hat sind du und deinesgleichen (sprich diejenigen der Kritiker, die immer mit irgendwelchen religiösen oder philosophischen Argumenten daherkommen). Physik hat weder etwas mit Religion, noch etwas mit Philosophie zu tun (und erhebt da auch keinerlei Anspruch), auch wenn das einige ewiggestrige nicht wahrhaben wollen.
M.S
 
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Fr 28. Feb 2014, 11:00

Mein lieber M.S,
es gibt einen Unterschied zwischen der Aussage "x hat die Eigenschaft y" und der Tatsache, dass ein x sich ähnlich wie Eigenschaft y verhält. Das gilt am deutlichsten für Werturteile.
Drei Beispiele dafür:
a) "Die SRT ist richtig."
b) "SRT-Kritiker sind ewiggestrig."
c) "Die Wiese ist grün."

Die Frage, die man sich stellen muss, lautet: Warum glaube ich diese Aussagen?
Für c ist das vordergründig sehr einfach: es ist eben so, jeder weiß das doch. Nun ja, manche Farbenblinde "wissen" das auch, ohne es durch eigenes Urteil bestätigen zu können. Aber wie beweist man so etwas, dass es jeder akzeptieren muss? Die Farbwahrnehmung ist wohl eher eine sehr weiche und intime Erfahrung, die offenbar die meisten Menschen teilen können und wollen. Was aber, wenn einer das partout nicht will?

Man kann keinen Menschen zu einer Farbwahrnehmung zwingen. Man kann lediglich dafür sorgen, dass so ein Anormaler und Grün-Unwilliger seinen Schnabel hält. Das kann man auch "guten Gewissens" tun, weil dieser Querulant seine Position ja nicht schlüssig beweisen kann. "Alle" sehen doch grün, nur dieser eine "xxx" nicht.
Was wäre, wenn der Farbenblinde in der Überzahl wäre? Und allen "Normal"-Sichtigen erklärt, dass deren "Grün" eine naive Flause ist?
Es ist m.E. sehr schwer, hier eine absolute Grenze zu ziehen, zwischen "richtiger" und "falscher" Perspektive.
Die Sache wird vertrackt, weil das für jegliche Begriffsbildung gilt, auch z.B. für die Lorentz-Invarianz.

Nun frage ich Dich, M.S, wie sorgst Du dafür, dass jemand ein Experiment als Beweis akzeptiert, z.B. um a und b verbindlich in den Wahrheitsstand zu erheben?

Grüße
rp
Zuletzt geändert von realitätsphysik am Fr 28. Feb 2014, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon realitätsphysik » Fr 28. Feb 2014, 13:01

@Chief: Juristische Klagen würden überhaupt nichts bringen: Gesetze sind ja selbst exakt wie physikalische Gesetze Setzungen oder "Definitionen", die ihrerseits auf einem Konsens beruhen.
Es sind Vereinbarungen zwischen den Menschen. Die Frage ist: Woher beziehen diese Vereinbarung ihre Kraft?

Es ist ein fataler Irrtum, dass es in der Natur Eindeutigkeit in dieser Frage überhaupt geben könnte. Gesetzesgehorsam ist eine Frage der Freiheit, egal ob man eine Milliarde Experimente unter menschenmöglich identischen Bedingungen macht oder nicht. So schlecht wie man "Verständnis" messen kann, so wenig kann man Menschen zur Einsicht zwingen.
Diese Tatsache ist nicht hintergehbar, auch wenn der Wunsch in der Mehrheit der Menschen glühend stark danach verlangt.

Wer das dennoch versucht, entwickelt sich zum Vampir, oder genauer: zum unselbständigen Pflegefall, tragischerweise ohne das gleich zu merken. Das gilt für renitente RT-Freunde exakt so wie für tatsächlich ewiggestrige (S)RT-Kritiker.

Es gibt hier nur den Weg der ganz, ganz langsamen Aufklärung, am besten im Dialog auf Augenhöhe.

Grüße
rp
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Re: Relativitätskritik = verlorener Posten

Beitragvon Yukterez » Fr 28. Feb 2014, 14:21

Juristische Klagen würden überhaupt nichts bringen

Sehr richtig. Die RT ist nämlich sowohl wissenschaftlich (die besseren Argumente) als auch juristisch (mehr Zeugen dafür als dagegen) bewiesen.

Von der gemähten Wiese profitierend,

Yukterez
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 28. Feb 2014, 15:01

Chief hat geschrieben:Beispiel Lorentz-Invarianz

Die Autoren behaupten hier dass sie bei der Messung der Anisotropie der Lichtgeschwindigkeit eine Grenze von Delta(c)/c kleiner als 10^(-17) bestätigt haben. Dabei geben sie selbst zu, dass sie die Messdaten durch unzulässige Manipulation verfälscht haben.

..The final precision could be reached by integrating over more than 130 000 rotations relying on a careful suppression of systematic effects caused by the turntable rotation..


Bei dem Experiment handelt es sich um eine Michelson-Morley Anordnung, welche eine Messung der LG in Abhängigkeit von der Orientierung von "turntable" ermöglichen soll. Die Autoren haben gerade diese gemessene systematische Änderung der LG unterdrückt.

Das Problem ist, dass von der offiziellen Seite keine Einwände gegen diese unzulässige Datenmanipulation erhoben werden (wurden)!

Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht, vor einem unabhängigen Gericht zu klagen?


Nein, eine Klage ist hier nicht möglich, weil Fälschungen und Manipulationen in der Wissenschaft nicht als Straftat eingestuft sind, also nicht anklagbar vor Gericht. Es gibt zurzeit Überlegungen, aufgrund des Umfangs der Problematik, Betrug in der Wissenschaft als juristische Straftat zu erklären, siehe zum Beispiel einen Artikel in der FAZ vom 12.09.13 : "Wissenschaftsbetrug“ als Straftat

Die einzige Möglichkeit hier etwas zu unternehmen wäre, wenn nachgewiesen wird, dass dieses Experiment von öffentlichen Einrichtungen im Bildung- und Forschungssystem als gültig und aussagekräftig gelehrt oder verwendet wird. Wenn es der Fall ist, wäre der Staat dafür verantwortlich, dass er einen Betrug verbreitet und unterstützt. Und das müssen die Bürger nicht hinnehmen. Man könnte also vom Staat fordern, dass er diese Vorwürfe der Fälschung überprüfen lässt, und falls sie sich bestätigen sollten, dass der Staat dieses Experiment aus jeglichem Lehr- oder Veröffentlichungsmaterial von öffentlichen Institutionen entfernen lässt und es öffentlich in angemessener Weise kommuniziert.

Das ist zum Beispiel der Fall des Experiments Hafele-Keating, wo Vorwürfe der Datenmanipulation erhoben wurden, und wo wir den Staat aus seiner Verantwortung heraus gegenüber der Allgemeinheit gebeten haben, diese Vorwürfe prüfen zu lassen. Siehe unsere Petition vom 19.08.13, die aktuell noch beim Bundestag geprüft wird: http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... lekeating/

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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