Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Do 1. Nov 2018, 20:59

Mikesch hat geschrieben:RdG.

Gibt es nicht.

Lagrange hat geschrieben:Zeitartig/lichtartig ist keine Physik.
Sind Fachbegriffe aus der Physik. Lies nach.

Das ist keine Physik.

Lagrange hat geschrieben:Die Zeitdilatation hängt davon ab in welchem Bezugssystem berechnet wird. Das dürfte trivial sein.

Dann rechne doch einfach mal vor. :lol:

Das ist trivial.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Do 1. Nov 2018, 21:18

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:RdG.
Gibt es nicht.
Lagrange hat geschrieben:Zeitartig/lichtartig ist keine Physik.
Sind Fachbegriffe aus der Physik. Lies nach.

Das ist keine Physik.
Lagrange hat geschrieben:Die Zeitdilatation hängt davon ab in welchem Bezugssystem berechnet wird. Das dürfte trivial sein.

Dann rechne doch einfach mal vor. :lol:
Das ist trivial.
Klar doch :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Fr 2. Nov 2018, 09:10

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:RdG.

Gibt es nicht.


Doch, das ist das Rechtsdienstleistungsgeetz oder Race-Driver-Grid - sagt zumindest google. Für Physik hab ich auf die Schnelle nichts gefunden.

Lagrange hat geschrieben:Die Zeitdilatation hängt davon ab in welchem Bezugssystem berechnet wird. Das dürfte trivial sein.


Müsste eigentlich davon abhängen für welches Bezugssystem berechnet wird.

Mikesch hat geschrieben:Ja und? Etwas Allgemeinbildung kann nicht schaden.


Und wo soll ich die bitte hernehmen, wenn schon in den Ansätzen so krasse Denkfehler drin sind? Meinst Du ernsthaft ich halte die heutige Kosmologie für richtig und es für einen Teil der Allgemeinbildung? Nö, das ist spezielles Expertenwissen, welches nicht auf Wissen, sondern auf Interpretation und Theorie aufbaut, das höre ich mir gerne an, aber nur unter Vorbehalt und nur mit dem Anspruch gut unterhalten zu werden.

Und dass mir als nur mäßig interessiertem Laie, der nichtmal richtig zuhört, dann schon so was auffällt - da brauch ich doch gar nicht weiter kucken. Wenn die Physiker - oder nur ihre Schüler? - nichtmal die Mengenlehre beachten und mit ihren Einheiten nicht klar kommen, dann nehme ich ihre Rechnungen nicht mehr ernst - die verstoßen gegen Grundschulwissen!

Ich halte auch die Interpretation des Redshift für falsch und damit alle Entfernungs- und Altersangaben bezügl. des Universums und der Objekte darin auch für falsch.

Ich glaube auch nicht, dass ein Strontium-Atom für 140 Mrd. Jahre stabil bleibt, zumindest ist es schon mutig, so etwas auszusagen. Wie bestimmt man denn nun den Fehler in 30 Mio. Jahren? Da rechnet man irgendwas hoch, was sich aus den Messtoleranzen ergibt, oder wie? Und wie legt man den Lorentzfaktor der Lokalität fest in der gezählt wird, damit man andere Lokalitäten damit vergleichen kann?

Und energiereiche Strahlung wird ja vom Widerstand der Raumzeit abgedämpft - von daher halte ich 100 Lichtjahr zu einer Supernova nicht zu nah, aber das kann ich ja nur nach gut Dünken schätzen, weiß ja keiner wie weit die Sterne wirklich weg sind. Und ach ja, da wird es auch für den Energieerhaltungssatz ziemlich eng. Fragt ja auch keiner in der Physik, woher die Energie für das wahnsinnige Wachstum des Universums herkommt.

Ich seh da kein Wissen, tut mir Leid.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Fr 2. Nov 2018, 10:14

Ich finde es in der Wissenschaft auch gar nicht schlimm, wenn es Unklarheiten, Unsicherheiten - Dinge die man nicht genau sagen kann - gibt, ich finde es nur schlimm, wenn man Interpretationen und teilweise sogar Hypothesen zur Allgemeingültigkeit erklärt und damit Dogmen installiert an die alle zu glauben haben. Die Überzeugung, dass alle das selbe glauben müssen, ist doch sicher kein Bestandteil des Geistes der Aufklärung. So was ist aber immer Bestandteil von macht-orientierten Ideologien.

Und es stammt nicht von mir, gewissen Kreisen, die ich nicht nochmal ansprechen will, die sich als Verfechter der - einzig richtigen! - Wissenschaft darstellen, ein sektiererisches Verhalten vorzuwerfen - aber ich unterstütze diesen Vorwurf aus voller Überzeugung.

Eigentlich hatte ich nur mal ein Video zur RT angekuckt, weil ich mich zu der Zeit viel mit politischen und gesellschaftlichen Themen "rumgeprügelt" habe. Da ist man es ja gewohnt, dass es da teils sehr kontroverse Ansichten und auch Propaganda und so was gibt. Da dachte ich eigentlich, dass das mal Themen sind, bei denen es ruhiger zugeht und es mit einer klaren Sachlichkeit zu gehen kann.

In der Biologie hab ich mich an die Dogmen ja nun schon gewöhnt, aber in der Physik hätte ich das so nicht erwartet. Also in der Metaphysik müsste ich jetzt doch wieder eine Metaebene über einige soziale und gesellschaftliche Dimensionen aufmachen, damit ich irgendwie auflösen kann, was ich da erlebe. :roll:

...so als kleine philosophische Betrachtung meinerseits.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Fr 2. Nov 2018, 11:50

Hantierer hat geschrieben:Ich finde es in der Wissenschaft auch gar nicht schlimm, wenn es Unklarheiten, Unsicherheiten - Dinge die man nicht genau sagen kann - gibt, ich finde es nur schlimm, wenn man Interpretationen und teilweise sogar Hypothesen zur Allgemeingültigkeit erklärt und damit Dogmen installiert an die alle zu glauben haben. Die Überzeugung, dass alle das selbe glauben müssen, ist doch sicher kein Bestandteil des Geistes der Aufklärung. So was ist aber immer Bestandteil von macht-orientierten Ideologien.

Von welchen Interpretationen, Hypothesen und Dogmen sprichst du hier?
Klassische Mechanik? Elektrodynamik? Thermodynamik?
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Fr 2. Nov 2018, 11:56

McMurdo hat geschrieben:
Hantierer hat geschrieben:Ich finde es in der Wissenschaft auch gar nicht schlimm, wenn es Unklarheiten, Unsicherheiten - Dinge die man nicht genau sagen kann - gibt, ich finde es nur schlimm, wenn man Interpretationen und teilweise sogar Hypothesen zur Allgemeingültigkeit erklärt und damit Dogmen installiert an die alle zu glauben haben. Die Überzeugung, dass alle das selbe glauben müssen, ist doch sicher kein Bestandteil des Geistes der Aufklärung. So was ist aber immer Bestandteil von macht-orientierten Ideologien.

Von welchen Interpretationen, Hypothesen und Dogmen sprichst du hier?
Klassische Mechanik? Elektrodynamik? Thermodynamik?

Die Frage ist interessant. :lol: Geht es hier nicht um "die Grundannahmen der Relativitätstheorie"?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Fr 2. Nov 2018, 12:03

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Hantierer hat geschrieben:Ich finde es in der Wissenschaft auch gar nicht schlimm, wenn es Unklarheiten, Unsicherheiten - Dinge die man nicht genau sagen kann - gibt, ich finde es nur schlimm, wenn man Interpretationen und teilweise sogar Hypothesen zur Allgemeingültigkeit erklärt und damit Dogmen installiert an die alle zu glauben haben. Die Überzeugung, dass alle das selbe glauben müssen, ist doch sicher kein Bestandteil des Geistes der Aufklärung. So was ist aber immer Bestandteil von macht-orientierten Ideologien.

Von welchen Interpretationen, Hypothesen und Dogmen sprichst du hier?
Klassische Mechanik? Elektrodynamik? Thermodynamik?

Die Frage ist interessant. :lol: Geht es hier nicht um "die Grundannahmen der Relativitätstheorie"?

Hantierer hat das ja nicht weiter spezifiziert was er meint, deshalb frag ich ja nach.
Und was unterscheidet denn dann die Relativitätstheorie von der Klassischen Mechanik, der Elektrodynamik und der Thermodynamik?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon julian apostata » Fr 2. Nov 2018, 12:24

Hantierer hat geschrieben:So rechnet man in Bezug zum Startpunkt für beide eine falsche Zeit aus.


Da wird gar nichts Falsches gerechnet. Kennst du den Satz des Pythagoras? Dieser wurde wahrscheinlich schon lange vor Pythagoras in etlichen Kulturen unabhängig voneinander entdeckt. Und so war es nur eine Frage der Zeit, dass dieser irgendwann mal auf die Raumzeit ausgedehnt wurde.

Und wie beim räumlichen Pythagoras die isolierten Kulturen selbstständig diese Entdeckung machen, so werden auch außerirdische Kulturen die SRT entdecken, auch wenn sie sich niemals begegnen werden.

https://www.geogebra.org/m/muuuaggv
Bild

Rechnen wir mal die raumzeitliche Strecke aus die A zurück legt.
sqrt(10.32796²-2.58199²)=10

Dann die 2 Phasen von B
sqrt(4.13118²-2.84019²)=3
sqrt(6.19678²-5.42218²)=3

Und egal was ich für v_1 einstelle, diese Raumzeitabstände bleiben gleich. Und im Inertialsystem von A und in beiden Inertialsystemen von B haben wir nur einen zeitlichen Abstand, aber keinen räumlichen Abstand.

sqrt(10²-0²)=10
sqrt(3²-0²)=3


Lagrange hat geschrieben:Die Zeitdilatation hängt davon ab in welchem Bezugssystem berechnet wird.


Und ständig werden die Aussagen der SRT gefälscht. Was sind nun die Motive für solch dreiste Lügen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment#Hafele-Keating-Experiment

Man will dem Leser weis machen, dass man für die Berechnung der Flugabschnitte nicht jedes beliebige Inertialsystem verwenden darf und somit die Vorhersagegleichung nicht korrekt wäre. Was natürlich schon allein aus dem Grunde völliger Blödsinn ist, weil das Ergebnis dieser Vorhersagegleichung mit immer höherer Genauigkeit gemessen wird.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Teilchen verhalten sich meiner Alternativtheorie entsprechend. Für Teilchen vergeht die Zeit nicht langsamer. Sie leben länger, weil für die Wechselwirkungen zwischen den Elementarteilchen c±v gilt. c verhält sich in der Umgebung der Elementarteilchen isotrop und von daher gilt für in dieser Isotropie bewegte Teilchen nun mal c±v.


Und mit seiner Depperltheorie kann er auch nicht erklären, warum beim Flug in Ostrichtung die Flugzeuguhr weniger Zeit und in Westrichtung mehr Zeit anzeigt als die zurückgebliebene Erduhr.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Fr 2. Nov 2018, 12:27

Hantierer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:RdG.
Gibt es nicht.

Doch, das ist das Rechtsdienstleistungsgeetz oder Race-Driver-Grid - sagt zumindest google. Für Physik hab ich auf die Schnelle nichts gefunden.

Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Längenkontraktion, Zeitdilatation und Relativität der Gleichzeitigkeit sind die zentralen Begriffe der SRT und insbesondere dieses Fadens.
Ein bisschen peinlich ist das schon.
Hantierer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Zeitdilatation hängt davon ab in welchem Bezugssystem berechnet wird. Das dürfte trivial sein.

Müsste eigentlich davon abhängen für welches Bezugssystem berechnet wird.
Beides richtig. Ist schon ein bisschen Wortklauberei.
Hantierer hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass ein Strontium-Atom für 140 Mrd. Jahre stabil bleibt, zumindest ist es schon mutig, so etwas auszusagen.
Wovon redest du? Ersten kann man das nachlesen, was dort gemacht wurde, was gemessen wurde und warum man zu dieser Aussage kommt. Das ist jetzt nicht wie bei @Nicht von Bedeutung, der einfach nur was behauptet.
Und zweitens geht es nicht um der Zerfall von Atomen. Im Prinzip: Es werden Strontium-Atome in Schwingungen versetzt und diese Schwingungen gezählt. Da es extrem viele Schwingungen pro Sekunde sind, kann man hochrechnen, ab wann der Fehler sich auf eine Sekunde aufaddiert hat.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 2. Nov 2018, 12:49

Mikesch hat geschrieben:Das ist jetzt nicht wie bei @Nicht von Bedeutung, der einfach nur was behauptet.
Was behaupte ich denn? :lol:
Ich behaupte, dass man die Abweichung eines Tages von 0,01 Millardstel Sekunden am Tag nicht auf Millarden Jahre hoch rechnen kann, wenn damit zu rechnen ist, dass besagte Periodendauer, die bei der Definition der SI-Sekunde verwendet wird, durch Bewegung und Schwerkraft beeinflusst wird, wie es Hafele und Keating zeigten.
PTB hat geschrieben:Beim Vergleich der Fontänen-Uhren untereinander werden die obengenannten Unsicherheits-Abschätzungen dadurch bestätigt, dass die beobachteten Abweichungen im Bereich von 0,01 Milliardstel Sekunde am Tag liegen.
Hat man diese 0,01 denn auch beobachtet, wenn die Uhren (z.B. in höheren Gefilden bei weniger Schwerkraft) bewegt waren? Nein, hat man nämlich nicht! Diese Unsicherheitsabschätzungen beweisen nun mal leider gar nichts, zumal es nur Abschätzungen sind. :lol:
Aber das interessiert ja relativistische Erbsenhirne nicht. :lol:
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