Chief hat geschrieben:Genau! Zwei Massen sind gleich groß, die Trennlinie muss in der Mitte (zwischen den Massen) sein.
Beide Massen messen in ihrer Umgebung LG=c.
Ok - dann nehm ich mal zurück, das ich Deine Auffassung als unlogisch bezeichnet habe - da ist eine nachvollziehbare Logik drinnen.
Entscheidend für die gemessene Geschwindigkeit des Lichts ist also die "vorherrschend beeinflussende Masse".
Klingt nun vielleicht "gestelzt" - gemeint wäre: Wenn man an einem Punkt einen Stein platziert, muss man nur schaun in welche Richtung er "fällt" - dort wäre dann die "vorherrschende Masse" und zu dieser hat Licht dann eine Relativgeschwindigkeit von 300 000 km / sek.
Halbwegs verständlich? Und vor allem richtig aufgefasst?
Allerdings sehe ich nun ein Problem:

Ich platziere eine zum rechten Rand ruhende Lichtgeschwindigkeits-Messstrecke so, dass sie am Anfang vollständig im schwarzen Bereich liegt. Deren Masse ist so klein, so dass immer die beiden anderen Massen "vorherrschend" sind. Man braucht also auch einen Antrieb, weil diese Meßstrecke sonst am Anfang nach rechts fallen würde und später dann zum roten Planeten (Punkt).
Was messe ich nun für durch die Meßstrecke "fliegendes" Licht?
Wenn ich Deine Logik anwende, dann:
1) zuerst mal c -
2) dann kommt ein für mich schwer zu beurteilender Bereich wo die grau/schwarz Grenze sich genau innerhalb der Meßstrecke befindet
3) und dann messe ich c+v.
Also die SRT mag ja paradoxe Erscheinungen liefern - aber Dein Betrachtungssystem liefert in meinen Augen damit noch paradoxere Aussagen.
Und da hab ich noch nicht mal die Frage gestellt, wie lange ein Lichtstrahl vom roten Punkt zum "rechten Rand" braucht.
Sogar in der SRT würde man da einfach Entfernung / c rechnen.
In Deinem System muss man erst mal schaun wie lange es bis zur grau/schwarz Grenze dauert und dann von dieser grau/schwarz Grenze weiter bis zum rechten Rand. Also muss man immer zuerst berechnen wo der Massenschwerpunkt liegt, bevor man was aussagen kann.
Das führt meiner Meinung nach auch dazu, das ein Lichtstrahl zwischen 2 sich relativ zueinander bewegenden Massen unterschiedlich lange unterwegs ist - je nach der Massenverteilung.
Das wär eigentlich was für Yukterez - der könnte eine Simulation hinkriegen für die Zeit die Licht braucht, um die Strecke zwischen zwei Massen zu durchqueren und dies unter der Prämisse, dass das Licht bis zum Massenschwerpunkt mal eine Relativgeschwindigkeit von 300 000 km/sek zur
einen Masse und dann ab dort eine Relativgeschwindigkeit von 300 000 km/sek zur
anderen Masse hat.
Ich krieg das so aus dem Stand mit bewegten Massen nicht hin, bzw. nur mit enormem Aufwand - müsste da jeden Zeitpunkt immer einzeln berechnen - und das dann noch für unterschiedliche Massenverteilungen? - nö, das wird mir zu zeitintensiv.