Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 2. Jan 2019, 15:39

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Wen genau interessiert die Eigenzeit der Myonen? Wen genau interessieren die Strecken, die Myonen aus solchen Zeiten bekommen?

Das ist doch entscheidend, für dich ist es ja auch entscheidend wieviel Strecke du in einer gegebenen Zeit zurücklegen kannst. Wenn du mit deinem Auto 100km/h zwei Stunden fährst kommst auch nicht weiter als 200km.

Warum nimmt man nicht einfach hin, dass Myonen, sofern sie denn überhaupt existieren, schlicht länger leben, weil für WW c±v gilt und sie deswegen die 15000km schaffen?

Weil das nicht ansatzweise konsistent ist. Du lebst ja auch nicht länger weil die Myonen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei fliegen.
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 2. Jan 2019, 16:00

McMurdo hat geschrieben:Das ist doch entscheidend, für dich ist es ja auch entscheidend wieviel Strecke du in einer gegebenen Zeit zurücklegen kannst. Wenn du mit deinem Auto 100km/h zwei Stunden fährst kommst auch nicht weiter als 200km.
Ach was. Und woran mach ich fest, dass ich nur mit 100km/h fahre? Außerdem ist für mich vor Fahrtantritt weitaus entscheidender, wie lange ich für eine bekannte Strecke benötige und wie schnell ich dafür fahren muss - dem Myon ist dies egal, denn es weiß nicht, dass es mit 0,9994c unterwegs ist und deswegen länger leben darf, als seine auf der Erde ruhenden Kameraden.

McMurdo hat geschrieben:
Warum nimmt man nicht einfach hin, dass Myonen, sofern sie denn überhaupt existieren, schlicht länger leben, weil für WW c±v gilt und sie deswegen die 15000km schaffen?

Weil das nicht ansatzweise konsistent ist.
:lol:
Längenkontraktion ist aber konsistent, oder wie? Nur damit die Dummheit der Relativisten konsistent ist? Was soll denn der Blödsinn? :lol:
McMurdo hat geschrieben:Du lebst ja auch nicht länger weil die Myonen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei fliegen.
Inkonsistent ist btw. das Stichwort. Natürlich lebe ich länger, wenn mich ruhende Myonen als bewegt betrachten. :lol:
Die Frage ist nur, wer bewegt sich denn nun und woran kann man das feststellen? Du kannst es nicht feststellen, weil Uhren für dich ja wechselseitig langsamer gehen, was absoluter Schwachsinn ist. :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 2. Jan 2019, 16:24

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ach was. Und woran mach ich fest, dass ich nur mit 100km/h fahre?

In dem du Weg/Zeit misst. Ist doch ganz einfach.

Längenkontraktion ist aber konsistent, oder wie?

Um zu erklären warum es die Myonen bis zur Erdoberfläche schaffen, natürlich. Sonst müsstest erklären warum man länger lebt wenn etwas mit annähernd Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei fliegt.

Inkonsistent ist btw. das Stichwort. Natürlich lebe ich länger, wenn mich ruhende Myonen als bewegt betrachten. :lol:

Ja, für das Myon, du selbst alterst natürlich ganz normal.

Die Frage ist nur, wer bewegt sich denn nun und woran kann man das feststellen?

Für das Myon bewegt sich die Erde, für die Erde das Myon.
Deswegen, weil bewegte Uhren langsamer gehen, "altert" für uns auf der Erde das Myon langsamer und es schafft deshalb die Strecke durch die Atmosphäre und es ist für uns längenkontrahiert.

Für das Myon "altern" wir auf der Erde langsamer und die Erde, und damit auch die Atmosphäre, ist längenkontrahiert. Und darum schafft es das Myon auch in seiner Eigenzeit die Atmosphäre zu durchqueren.
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mi 2. Jan 2019, 16:45

McMurdo hat geschrieben:
Längenkontraktion ist aber konsistent, oder wie?

Um zu erklären warum es die Myonen bis zur Erdoberfläche schaffen, natürlich. Sonst müsstest erklären warum man länger lebt wenn etwas mit annähernd Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei fliegt.

Das musst du erklären, das ist nämlich die Behauptung der SRT. :lol:

SRT: Bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende.

Für das Myon "altern" wir auf der Erde langsamer

Nein, die Myonen auf der Erde zerfallen 30 mal schneller.

und die Erde, und damit auch die Atmosphäre, ist längenkontrahiert. Und darum schafft es das Myon auch in seiner Eigenzeit die Atmosphäre zu durchqueren.

Nein, im BS Myon ist nichts kontrahiert. Myon muss in seinem IS ganze Strecke durchlaufen.
Lagrange
 
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 2. Jan 2019, 16:58

Lagrange hat geschrieben:SRT: Bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende.

Genau, das schrieb ich ja.

Nein, die Myonen auf der Erde zerfallen 30 mal schneller.

Ja, für uns hier auf der Erde.

Myon muss in seinem IS ganze Strecke durchlaufen.

Natürlich, und die ist im BS des Myon eben entsprechend verkürzt.
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mi 2. Jan 2019, 17:01

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:SRT: Bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende.

Genau, das schrieb ich ja.

Genau, und genau das ist Quatsch.

Nein, die Myonen auf der Erde zerfallen 30 mal schneller.

Ja, für uns hier auf der Erde.

Nö. Für alle.

Myon muss in seinem IS ganze Strecke durchlaufen.

Natürlich, und die ist im BS des Myon eben entsprechend verkürzt.

Nö. Die Erde muss aus sicht vom Myon kürzere Strecke überqueren.
Die Myonen (die auf der Erde leben) schaffen es aber nicht.

Du musst nicht lange überlegen, du schaffst es nicht. :lol:
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mi 2. Jan 2019, 17:07

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was interpretierst du denn gar Seltsamen in den Zerfall von Myonen?
Kurt
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Was ist seltsam?

Das was du geschrieben hast.
dasda:
Ergibt sich zwangsläufig: wie sonst sollten die Myonen in ihrer Eigenzeit von ca. 2,2 Mikrosekunden bis zur Erde kommen. Da sind mit knapp LG nur ca. 660m Strecke zurückzulegen. Also muss das Myon tatsächlich weniger als 10-15km zurücklegen.


Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 2. Jan 2019, 18:31

Lagrange hat geschrieben:Genau, und genau das ist Quatsch.

Sehr überzeugend.
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Mi 2. Jan 2019, 18:33

Kurt hat geschrieben:Das was du geschrieben hast.
dasda:
Ergibt sich zwangsläufig: wie sonst sollten die Myonen in ihrer Eigenzeit von ca. 2,2 Mikrosekunden bis zur Erde kommen. Da sind mit knapp LG nur ca. 660m Strecke zurückzulegen. Also muss das Myon tatsächlich weniger als 10-15km zurücklegen.


Kurt

.

Was ist daran seltsam für dich?
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Mi 2. Jan 2019, 18:38

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das was du geschrieben hast.
dasda:
Ergibt sich zwangsläufig: wie sonst sollten die Myonen in ihrer Eigenzeit von ca. 2,2 Mikrosekunden bis zur Erde kommen. Da sind mit knapp LG nur ca. 660m Strecke zurückzulegen. Also muss das Myon tatsächlich weniger als 10-15km zurücklegen.


Kurt

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Was ist daran seltsam für dich?


NA dann halt im Einzelnem.

Wo hast du die Lebenszeit der Myonen her?

Kurt

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