Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon julian apostata » Mo 12. Jun 2023, 08:29

In der Geogebra Animation müsst ihr einmal t=1.25 und t=2 einstellen, um t'=1 zu bekommen.
Im Minkowskidiagramm habt ihr die 3 Zeiten auf einmal im Blick.

Durch gezogene schwarze Linie: In S' beträgt die Wellenlänge l'=1.

Um S-Gleichzeitigkeit zu erreichen müssen sich sowohl das andere rote als auch das andere blaue Ende der Welle noch in die Zukunft zu t=2 bewegen.

Und ich hoffe, dass man sehen kann:
Blau l=1/2
Rot l=2
Und in S' sind beide Wellenlängen gleich. l'=1
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 13. Jun 2023, 07:19

@ulian apostata

Danke nochmal für die Animation und dem Minkowski-Diagramm, was ich beides für lehrreich halte. Man sieht darin, daß aus der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (c=const) die Relativität der Gleichzeitigkeit sich ableiten lässt.

Gruß
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 13. Jun 2023, 07:25

Rudi Knoth hat geschrieben:@ulian apostata

Danke nochmal für die Animation und dem Minkowski-Diagramm, was ich beides für lehrreich halte. Man sieht darin, daß aus der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (c=const) die Relativität der Gleichzeitigkeit sich ableiten lässt.


Was verstehst du denn unter "aus der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (c=const)"?

Kurt

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 13. Jun 2023, 07:56

@Kurt » Di 13. Jun 2023, 08:25


Was verstehst du denn unter "aus der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (c=const)"?


Ganz einfach die Aussage, daß in beiden Koordinatensystemen die gleiche Lichtgeschwindigkeit gegeben ist. Dieses folgt aus der von Ignatowsky aus dem Relativitätsprinzip hergeleiteten "allgemeinen Transformation" und dem Ergebnis des Experimentes von Botermann et al.

Dies habe ich in diesem Beitrag dargelegt.

Gruß
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 13. Jun 2023, 08:16

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Di 13. Jun 2023, 08:25


Was verstehst du denn unter "aus der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (c=const)"?


Ganz einfach die Aussage, daß in beiden Koordinatensystemen die gleiche Lichtgeschwindigkeit gegeben ist. Dieses folgt aus der von Ignatowsky aus dem Relativitätsprinzip hergeleiteten "allgemeinen Transformation" und dem Ergebnis des Experimentes von Botermann et al.

Dies habe ich in diesem Beitrag dargelegt.


Sags anhand von Beispielen.
Nimm dazu eine Strecke auf der Erdoberfläche und erkläre was ein dazu Ruhender und ein dazu Bewegter feststellt, messen würde wenn er es könnte.
Und zwar aus jeweils seiner Sicht.

Kurt

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon julian apostata » Di 13. Jun 2023, 14:06

Da hab ich noch mal ein Diagramm zum Thema: Das könnt ihr auch locker selbst reproduzieren.

Erst mal 0<v<1 definieren. Und dann folgende Befehle rüber kopieren.

O=(0, 0)
γ=1 / sqrt(1 - v²)

Jetzt kommen 4 Vektoren.
T'=Vektor[(γ v, γ)]
X'=Vektor[(γ, γ v)]
l_1=Vektor[(sqrt(1 - v) / sqrt(1 + v), 0)]
l_2=Vektor[(sqrt(1 + v) / sqrt(1 - v), 0)]

a=Gerade[O, T']
b=Gerade[O, X']

A=O + T'
B=A + X'
j=Gerade[B, T']

c=Gerade[A, Vektor[(1, 1)]]
d=Gerade[B, Vektor[(1, 1)]]

e=Gerade[A, Vektor[(-1, 1)]]
f=Gerade[B, Vektor[(-1, 1)]]

C=B - l_1
D=A + l_2

Jetzt noch die Strecken AB AD und CB erzeugen . die Punkte ausblenden und ein paar Farben einbringen und fertig!
v=0.338.GIF
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Jun 2023, 15:46

Rudi Knoth hat geschrieben: Man sieht darin, daß aus der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit (c=const) die Relativität der Gleichzeitigkeit sich ableiten lässt.
@Rudi Knoth,,
Ich erkläre es mal.
Das Licht breitet sich im Medium, den el. und magn. Feldern immer mit c aus. Daran besteht kein Zweifel.

Nur, gegenüber den Körpern, dem Grund, gibt es Differenzen aufgrund der GEKRÜMMTEN Felder und damit gekrümmten Feldlinien.

Dadurch wird das Licht zum Driften gezwungen.
Die Invarianz gilt ausschließlich im Medium. Gegen Grund ergeben sich indirekt andere, geringere Werte. Wobei wir aber immer gegen Grund messen.
Und da man davon ausgeht, dass die Lg gleich wäre, wird die Physik vergewaltigt.
Dann kommt man eben auf hirnrissigen physikalischen Müll.

Was soll das mit der RdG zu tun haben? Wieso ableiten? Das ist mir völlig unklar.

Wobei RdG sowieso Schwachsinn ist, lediglich die Beobachtungen sind unterschiedlich, was völlig normal ist. Dazu braucht es den Eingesteinten nicht.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Jun 2023, 16:06

julian apostata hat geschrieben:Da hab ich noch mal ein Diagramm zum Thema: Das könnt ihr auch locker selbst reproduzieren.
Deine Diagramme haben nicht das Geringste mit realer Physik zu tun. Die sind Schmarrn.
Materie, Masse fliegt keine derartigen Geschwindigkeiten.

v = 0,338 schreiben die, die keine Ahnung haben, weil das keine eindeutige Aussage ist.

v/c = 0,6 , wo gibt es das? Das gibt es nicht, also Schwachsinn.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 13. Jun 2023, 17:01

@bumbumpeng » Di 13. Jun 2023, 15:46

ch erkläre es mal.
Das Licht breitet sich im Medium, den el. und magn. Feldern immer mit c aus. Daran besteht kein Zweifel.


Nein diese Theorie gibt es nicht in der Physik. Die Äthertheorie für die Lichausbreitung wurde verworfen. Und die von dir genannten Felder sind kein Medium. EM-Wellen bestehen selber aus elektrischen und magnetischen Feldern.

Dadurch wird das Licht zum Driften gezwungen.
Die Invarianz gilt ausschließlich im Medium. Gegen Grund ergeben sich indirekt andere, geringere Werte. Wobei wir aber immer gegen Grund messen.
Und da man davon ausgeht, dass die Lg gleich wäre, wird die Physik vergewaltigt.
Dann kommt man eben auf hirnrissigen physikalischen Müll.


Da sagen aber die meisten Physiker etwas anderes.

Was soll das mit der RdG zu tun haben? Wieso ableiten? Das ist mir völlig unklar.


Hier vor allem damit, daß die "Messlatte" von Julian in der Animation aus der im Ruhesystem des Ions gegebenen Wellenlänge ist.

Wobei RdG sowieso Schwachsinn ist, lediglich die Beobachtungen sind unterschiedlich, was völlig normal ist. Dazu braucht es den Eingesteinten nicht.


Und was ist mit "von Ignatowsky"? über dessen Transformation geht diese Diskussion (auf jeden Fall von mir aus). Auch folgt aus seiner Transformation und dem Experiement von Botermann, daß die Lichtgeschwindigkeit die "absolute Geschwindigkeit" ist, die also in beiden Koordinatensystemen gleich ist.

v = 0,338 schreiben die, die keine Ahnung haben, weil das keine eindeutige Aussage ist.



Das ist als v=0,338c zu lesen. Das ist die Angabe aus der Dissertation von Botermann.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Di 13. Jun 2023, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 13. Jun 2023, 18:12

bumbumpeng hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Da hab ich noch mal ein Diagramm zum Thema: Das könnt ihr auch locker selbst reproduzieren.
Deine Diagramme haben nicht das Geringste mit realer Physik zu tun. Die sind Schmarrn.
Materie, Masse fliegt keine derartigen Geschwindigkeiten.

v = 0,338 schreiben die, die keine Ahnung haben, weil das keine eindeutige Aussage ist.

Doch, die Aussage ist eindeutig, sie ist auf die offizielle LG bezogen, also klar und eindeutig.

bumbumpeng hat geschrieben:v/c = 0,6 , wo gibt es das? Das gibt es nicht, also Schwachsinn.

Ist kein Schwachsinn, ist eine eindeutige Aussage. Diese Geschwindigkeit gibt es schon, sie ist die Geschwindigkeit mit der Teilchen im Ringbeschleuniger sich bewegen/unterwegs sind. (Stichwort: Botermann)
Da ist der Bezug gegen was die Teilchen bewegt sind klar und eindeutig, auch die Geschwindigkeit ist eindeutig dargelegt.
c ist auf die offizielle LG im Vakuum bezogen, und zwar auf der Erdoberfläche und ruhend gegen diese.
Das es an anderen Orte anders ist/sein kann spielt hierbei keine Rolle.

Es sind eindeutige Bezüge benannt und auch die Geschwindigkeit der Teilchen sowohl in ihrem Wert als auch gegen was sie sich bewegen.

Kurt

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