2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 23. Apr 2019, 10:53

2 Radfahrer treffen sich. Das ist ein Ereignis!!!!!!!!!!


Mit Verlaub: Schwachsinn (betrifft nicht die Tatsache, dass das Treffen ein Ereignis ist)

2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke ausgesandt werden, treffen sich im Mittelpunkt der Strecke: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.

2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke ausgesandt werden, treffen sich nicht im Mittelpunkt der Strecke: ein Ereignis und ein Indinz für die Ungleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
...Einstein:
"Die Beobachter, welche den Zug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe früher stattgefunden als der Blitzschlag A."
Durch Kategorienverwechselung wird anhand der Gleichzeitigkeit der Ankunft der Lichtstrahlen über die Gleichzeitigkeit der Ereignisse geurteilt!...

Dann muss auch folgende Bewertung der Gleichzeitigkeit zulässig sein:
2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke nicht gleichzeitig ausgesandt werden, treffen sich im beliebigen Punkt der Strecke, in dem sich zufällig ein Beobachter befindet: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
Denn
"Die Beobachter, welche den Zug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe"...zur selben Zeit stattgefunden, wie der Blitzschlag A.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 23. Apr 2019, 11:13

In der SRT wird anhand eines Kategorienfehlers über die Gleichzeitigkeit der Ereignisse geurteilt.
Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit betrifft die Geschwindigkeit, mit der sich Lichtstrahlen fortpflanzen, nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Relativität der Gleichzeitigkeit betrifft die Ankunft der Lichtstrahlen beim Beobachter, nicht den Zeitpunkt der Ereignisse.
Gleichzeitige Ereignisse erfolgen innerhalb ein und derselben Gegenwart, denn:

Wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers abhängt, dann besitzt sie im Punkt M der Einsteins-Anordnung stets denselben Wert, unabhängig davon, aus welchem Bezugssystem sie gemessen wird, und unabhängig davon, ob sich der Empfänger, der zu ihrer Messung verwendet wird, bewegt oder nicht.
Die Lichtstrahlen, welche von den Ereignissen A und B herkommen, begegnen sich stets exakt im Mittelpunkt M auch dann, wenn der Zug diesen Punkt mit 99% der Lichtgeschwindigkeit passiert und ihre Ankunft misst - seine Bewegung spielt für die Geschwindigkeit der Lichtstrahlen, und konsequenterweise für die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M keine Rolle.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Di 23. Apr 2019, 11:24

Zasada hat geschrieben:...Einstein:
"Die Beobachter, welche den Zug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe früher stattgefunden als der Blitzschlag A."
Durch Kategorienverwechselung wird anhand der Gleichzeitigkeit der Ankunft der Lichtstrahlen über die Gleichzeitigkeit der Ereignisse geurteilt!...

Dann muss auch folgende Bewertung der Gleichzeitigkeit zulässig sein:
2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke nicht gleichzeitig ausgesandt werden, treffen sich im beliebigen Punkt der Strecke, in dem sich zufällig ein Beobachter befindet: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
Denn
"Die Beobachter, welche den Zug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe"...zur selben Zeit stattgefunden, wie der Blitzschlag A.

Genau. Einsteins Schlussfolgerung ist absoluter Schwachsinn.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Di 23. Apr 2019, 11:30

Wolfgang Lange schreibt:

Das zweite Zitat lässt uns aufhorchen.

“Die Konsequenz der Maxwell-Lorentzschen Gleichungen, daß – wenigstens bezüglich
eines bestimmten Inertialsystems K
– sich das Licht im leeren Raum mit der Geschwindigkeit
c fortpflanze (“Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit”), muß uns also als
gesichert gelten. (Einstein 1921)”

Der Vortrag wurde nach der Veröffentlichung zur allgemeinen Relativitätstheorie [2] gehalten. Einstein
war wesentlich klüger geworden
, und hatte einige Unzulänglichkeiten erkannt


Einstein hat erkannt, dass er Unsinn behauptet hatte.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 23. Apr 2019, 12:41

Zasada hat geschrieben:Kritik zu üben besteht nicht nur darin, Gedanken zu versiffen.
Mehr als das tust du nicht.
Es besteht für mich kein Zweifel, dass du nur an deiner Trollarbeit interessiert bist.
Ich werde mit dir in Zukunft wie mit einem Troll kommunizieren.
Du verdienst keine andere Behandlung.

Mehr kannste ja auch nicht. Alle deine Behauptungen sind widerlegt.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon fallili » Di 23. Apr 2019, 12:45

Zasada hat geschrieben:...
2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke ausgesandt werden, treffen sich im Mittelpunkt der Strecke: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
...

Wenn die "Strecke" ein 600 000 km langer Zug wäre und A und B die Endpunkte des Zuges - können wir uns dann darauf einigen, dass sich die von den Enden ausgesandten Lichtstrahlen im Mittelpunkt des Zuges treffen - egal ob und wie schnell der Zug fährt?
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 23. Apr 2019, 12:45

Lagrange hat geschrieben:Das stimmt nicht und es wurde dir tausendfach erklärt dass die Beobachtungen laut SRT symmetrisch sein müssen. Das sind sie aber nicht

Typisch Lagrange, beruft sich darauf wie oft etwas gepostet wurde. Wird dadurch nur nicht richtiger. Die SRT beschreibt gleichförmig zueinander bewegte Intertialsysteme und da ist es nun mal symmetrich, so wie die SRT voraussagt.
Das ihr Kritiker z.B. beim Zwillingsparadoxon noch ein drittes Inertialsystem betrachtet und so natürlich zu falschen schlüssen kommt ist ja nicht das Problem der SRT.

Also auch hier haben die Kritiker mal wieder vollends versagt.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 23. Apr 2019, 12:47

fallili hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...
2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke ausgesandt werden, treffen sich im Mittelpunkt der Strecke: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
...

Wenn die "Strecke" ein 600 000 km langer Zug wäre und A und B die Endpunkte des Zuges - können wir uns dann darauf einigen, dass sich die von den Enden ausgesandten Lichtstrahlen im Mittelpunkt des Zuges treffen - egal ob und wie schnell der Zug fährt?

Ich schätze die Kritiker werden das verneinen. :lol:
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 23. Apr 2019, 13:07

fallili hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...
2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke ausgesandt werden, treffen sich im Mittelpunkt der Strecke: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
...

Wenn die "Strecke" ein 600 000 km langer Zug wäre und A und B die Endpunkte des Zuges - können wir uns dann darauf einigen, dass sich die von den Enden ausgesandten Lichtstrahlen im Mittelpunkt des Zuges treffen - egal ob und wie schnell der Zug fährt?



Das ja.
Problem: die Punkte A und B sind nicht die Endpunkte des Zuges, sondern Punkte des Bahndammes, auf dem der Zug unterwegs ist.
Sie gehören einem anderen Bezugssystem.
Somit nein.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon fallili » Di 23. Apr 2019, 13:16

Zasada hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...
2 Lichtstrahlen, welche von den Endpunkten AB der Strecke ausgesandt werden, treffen sich im Mittelpunkt der Strecke: ein Ereignis und ein Indinz für die Gleichzeitigkeit der Emission bei A und B.
...

Wenn die "Strecke" ein 600 000 km langer Zug wäre und A und B die Endpunkte des Zuges - können wir uns dann darauf einigen, dass sich die von den Enden ausgesandten Lichtstrahlen im Mittelpunkt des Zuges treffen - egal ob und wie schnell der Zug fährt?



Das ja.
Problem: die Punkte A und B sind nicht die Endpunkte des Zuges, sondern Punkte des Bahndammes, auf dem der Zug unterwegs ist.
Sie gehören einem anderen Bezugssystem.
Somit nein.

Der Bahndamm interessiert fürs erste gar nicht - es geht nur darum was im Zug passiert.
Wenn Dich die Bezeichnung A und B beim Zug stört, dann nenn das Ende von Zug C und dann Anfang vom Zug D.
Womit die Frage dann lautet:
Wenn die "Strecke" ein 600 000 km langer Zug wäre und C und D die Endpunkte des Zuges - können wir uns dann darauf einigen, dass sich die von den Enden ausgesandten Lichtstrahlen im Mittelpunkt des Zuges treffen - egal ob und wie schnell der Zug fährt?[
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