Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Sa 3. Nov 2018, 12:36

McMurdo hat geschrieben:
Hantierer hat geschrieben:Es geht um das Relativitätsprinzip, was weder experimentell nachweisbar ist (ganz im Gegenteil, es ist experimentell widerlegt), noch sich selbst eine solche Nachweisbarkeit oder eben Widerlegbarkeit zuschreibt. Es entzieht sich damit selbst den Anforderungen der empirischen Wissenschaft...und erhebt sich so zum - quasi gottgleich - Dogma. Da könnte man jetzt Blasmphemie schreien...muss man nicht, es reicht auch: DOGMA!


Klar und das ist seit 400 Jahren niemandem aufgefallen das es falsch ist.


Nana, die "Logischen" konnten sich nicht durchsetzen, die "Abgehobenen" wohl schon.
Aufgefallen ist es von Anfang an.

McMurdo hat geschrieben:Und das es nicht nachweisbar wäre ist natürlich auch schon wieder eine Lüge die du hier verbreitest.


Es ist nicht nachweisbar, es gibt keine Beweise für die Märchengeschichten die in dieser Theorie verortet sind.

McMurdo hat geschrieben:Wirf eine Ball hoch in einem Zug. Er verhält sich genauso wie bei demjenigen auf dem Bahnsteig. Kannst selber ausprobieren. Damit gehts los und alleine dieses Experiment stützt schon das Relativitätsprinzip. Also von wegen Dogma.


Ist das ein Beweis/Stütze?
Wenn ja, dann erkläre wieso.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21792
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Sa 3. Nov 2018, 13:18

Mikesch hat geschrieben: :roll: Entweder bewegt er sich genauso am Bahnsteig wie im Zug, also unabhängig wo er sich bewegt, oder er tut es nicht: Wunderbare widersprüchliche Aussage in zwei Sätzen.


Werdet euch doch erstmal einig, McMurdo schrieb das Beispiel als Beleg für das RP - und da hab ich gesagt, dass es mit einem Ball auch hinkommt, weil der sich absolut mit w+v bewegen kann, das Licht aber nur relativ mit c+v - das Licht fährt nicht im Zug mit!

Das heißt ein Beobachter am Bahnhof sieht den Ball im Zug tatsächlich schneller als seinen Ball auf dem Bahnsteig, obwohl die Bälle für die jeweiligen Beobachter die selben Bewegungen machen - aber das Licht im Zug sieht der Beobachter am Bahnhof genau so schnell wie der Beobachter im Zug auch. Also für den Beobachter im Zug legt das Licht auf den Zug bezogen andere Strecken zurück, als für den Beobachter am Bahnsteig auf den Bahnsteig bezogen. Die Strecken für die Bälle bleiben in beiden Fällen gleich.

Ich habe euch erspart, weil das Prinzip die Realität ja nicht verträgt, dem Zug noch eine Beschleunigung zu unterstellen. Da merkt man nämlich deutlich, dass sich der Ball sowohl abhängig als auch unabhängig vom Zug bewegt - er hat eine eigene Trägheit und die wird durch die Bewegung des Zuges mittelbar beeinflusst. Und auch eine Wasserwaage zeigt plötzlich ein Gefälle an, wenn der Zug beschleunigt, während ein Laser-Nivillier-Gerät schön in Waage beleibt, wenn es fest genug mit dem Zug verbunden ist.

Von mir aus kann ja ein Relativist in ein Flugzeug steigen, ich komme mit, wenn wir dann oben sind, tun wir so als hätten wir vergessen, dass wir beschleunigt haben und betrachten das Flugzeug als ruhend und berechnen die Zeitdilatation für die Erde während des Fluges - freuen uns wie schön unsere Vorhersagen nur so raus flutschen und dann, wenn wir landen, stellen wir fest: Alles falsch. Prinzip widerlegt. Wir haben sogar schneller-langsamer falsch vorhergesagt, vielleicht haben wir es genau verdreht und haben für die Erde die Zeit ausgerechnet, die wir für das Flugzeug hätten raus haben müssen - beim Abi kriegt man Folgefehler, aber in echt verpasst man sein Treffen beim galaktischen Rat oder findet die Raumstation nicht wieder und die Insassen verhungern. Die Experimente gibt es ja und da hat sich gezeigt, dass eine Uhr eben nur die Zeit ihrer Lokalität anzeigt und der ist es völlig schnuppe, in welchem Bezug oder ob wir überhaupt irgendwas berechnen. Die Uhr geht halt wie sie geht. Da gibt es kein wechselseitiges schneller gehen, zumindest nicht in der Physik.
Hantierer
 
Beiträge: 157
Registriert: So 7. Okt 2018, 15:28

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 3. Nov 2018, 15:24

Hantierer hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben: :roll: Entweder bewegt er sich genauso am Bahnsteig wie im Zug, also unabhängig wo er sich bewegt, oder er tut es nicht: Wunderbare widersprüchliche Aussage in zwei Sätzen.

Werdet euch doch erstmal einig,

Wir sind uns einig. Einmal alle Fälle beschrieben:
- Am Bahnsteig wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.
- Im Zug wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.

Kein Unterschied für die Werfer, ob sie nun im Zug oder am Bahnsteig einen Ball werfen, obwohl der Zug sich mit Geschwindigkeit v ggü. dem Bahnhof bewegt. Der Ball macht immer die gleiche Flugbahn.

Das ist das Relativitätsprinzip: Es ist egal, ob man sich bewegt oder nicht: Es gelten dieselben physikalischen Gesetze. Kein Unterschied.
Festgeschrieben von Galilei im 17 Jahrhundert. Bekannt schon länger.

Für den Werfer am Bahnsteig macht der Ball im Zug einen Parabelflug entsprechend der Zugschwindigkeit v.
Für den Werfer im Zug macht der Ball auf dem Bahnsteig einen Parabelflug in entgegengesetzte Richtung entsprechend der Zugschwindigkeit -v.
(Der Werfer nimmt sich ruhend im Zug wahr, der Bahnsteig bewegt sich für ihn in entgegengesetzte Richtung mit Geschwindigkeit -v)

Das ist übrigens das ganze Geheimnis der Rechnung mit Inertialsystemen:
Es gibt ein Inertialsystem Bahnsteig, über das alles aus Sicht Bahnsteig berechnet wird.
Es gibt ein Inertialsystem Zug, über das alles aus Sicht Zug berechnet wird.
Die Geschwindigkeit v ist in beiden Fällen natürlich dieselbe! Entweder vom ruhenden Werfer auf dem Bahnsteig der bewegte Zug mit v oder vom ruhenden Werfer im Zug der Bahnsteig mit -v.
Deshalb sind Dinge wie v' einzuführen ein völliger Unsinn.
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Sa 3. Nov 2018, 15:34

Mikesch hat geschrieben:- Am Bahnsteig wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.
- Im Zug wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.

Kein Unterschied für die Werfer, ob sie nun im Zug oder am Bahnsteig einen Ball werfen, obwohl der Zug sich mit Geschwindigkeit v ggü. dem Bahnhof bewegt. Der Ball macht immer die gleiche Flugbahn.

Das ist das Relativitätsprinzip: Es ist egal, ob man sich bewegt oder nicht: Es gelten dieselben physikalischen Gesetze. Kein Unterschied.
Festgeschrieben von Galilei im 17 Jahrhundert. Bekannt schon länger.

Für den Werfer am Bahnsteig macht der Ball im Zug einen Parabelflug entsprechend der Zugschwindigkeit v.
Für den Werfer im Zug macht der Ball auf dem Bahnsteig einen Parabelflug in entgegengesetzte Richtung entsprechend der Zugschwindigkeit -v.
(Der Werfer nimmt sich ruhend im Zug wahr, der Bahnsteig bewegt sich für ihn in entgegengesetzte Richtung mit Geschwindigkeit -v)

Das ist übrigens das ganze Geheimnis der Rechnung mit Inertialsystemen:
Es gibt ein Inertialsystem Bahnsteig, über das alles aus Sicht Bahnsteig berechnet wird.
Es gibt ein Inertialsystem Zug, über das alles aus Sicht Zug berechnet wird.
Die Geschwindigkeit v ist in beiden Fällen natürlich dieselbe! Entweder vom ruhenden Werfer auf dem Bahnsteig der bewegte Zug mit v oder vom ruhenden Werfer im Zug der Bahnsteig mit -v.

Keiner sagt etwas dagegen. Es geht aber darum, dass nach SRT, die Geschwindigkeit von beiden Bällen in beiden Systemen identisch ist. Das ist das RP der SRT.
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 3. Nov 2018, 15:43

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:- Am Bahnsteig wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.
- Im Zug wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.

Kein Unterschied für die Werfer, ob sie nun im Zug oder am Bahnsteig einen Ball werfen, obwohl der Zug sich mit Geschwindigkeit v ggü. dem Bahnhof bewegt. Der Ball macht immer die gleiche Flugbahn.

Das ist das Relativitätsprinzip: Es ist egal, ob man sich bewegt oder nicht: Es gelten dieselben physikalischen Gesetze. Kein Unterschied.
Festgeschrieben von Galilei im 17 Jahrhundert. Bekannt schon länger.

Für den Werfer am Bahnsteig macht der Ball im Zug einen Parabelflug entsprechend der Zugschwindigkeit v.
Für den Werfer im Zug macht der Ball auf dem Bahnsteig einen Parabelflug in entgegengesetzte Richtung entsprechend der Zugschwindigkeit -v.
(Der Werfer nimmt sich ruhend im Zug wahr, der Bahnsteig bewegt sich für ihn in entgegengesetzte Richtung mit Geschwindigkeit -v)

Das ist übrigens das ganze Geheimnis der Rechnung mit Inertialsystemen:
Es gibt ein Inertialsystem Bahnsteig, über das alles aus Sicht Bahnsteig berechnet wird.
Es gibt ein Inertialsystem Zug, über das alles aus Sicht Zug berechnet wird.
Die Geschwindigkeit v ist in beiden Fällen natürlich dieselbe! Entweder vom ruhenden Werfer auf dem Bahnsteig der bewegte Zug mit v oder vom ruhenden Werfer im Zug der Bahnsteig mit -v.

Keiner sagt etwas dagegen. Es geht aber darum, dass nach SRT, die Geschwindigkeit von beiden Bällen in beiden Systemen identisch ist. Das ist das RP der SRT.
:lol: Super-Lagrange :!: :lol:
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 3. Nov 2018, 15:52

Mikesch hat geschrieben: :lol: Super-Lagrange :!: :lol:
Ah ja... verstehe... die SRT besteht nur aus Gelächter - kein Wunder. :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 3. Nov 2018, 15:59

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben: :lol: Super-Lagrange :!: :lol:
Ah ja... verstehe..
:lol: Der ist gut...
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Sa 3. Nov 2018, 17:18

Mikesch hat geschrieben:
Hantierer hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben: :roll: Entweder bewegt er sich genauso am Bahnsteig wie im Zug, also unabhängig wo er sich bewegt, oder er tut es nicht: Wunderbare widersprüchliche Aussage in zwei Sätzen.

Werdet euch doch erstmal einig,

Wir sind uns einig. Einmal alle Fälle beschrieben:
- Am Bahnsteig wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.
- Im Zug wird ein Ball hoch geworfen und wieder gefangen.

Kein Unterschied für die Werfer, ob sie nun im Zug oder am Bahnsteig einen Ball werfen, obwohl der Zug sich mit Geschwindigkeit v ggü. dem Bahnhof bewegt. Der Ball macht immer die gleiche Flugbahn.

Das ist das Relativitätsprinzip: Es ist egal, ob man sich bewegt oder nicht: Es gelten dieselben physikalischen Gesetze. Kein Unterschied.
Festgeschrieben von Galilei im 17 Jahrhundert. Bekannt schon länger.


Und was bedeutet das nun für das Verhalten von Schall in der Luft?
Hat das überhaupt irgendeine Bedeutung für die Ausbreitung von Schall?
Gilt diese Bedeutung, falls es denn eine geben sollte, auch für Licht?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21792
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 3. Nov 2018, 17:20

Mikesch hat geschrieben:Der ist gut...
Ganz besonders, wenn du das sagst. :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 3. Nov 2018, 19:28

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Der ist gut...
Ganz besonders, wenn du das sagst. :lol:
Eben.Mein Reden. :mrgreen:
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 29 Gäste