Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jan 2011, 11:25

Hallo Chief !
Seit Sagnac gehören SRT und Emissionstheorie in den Mülleimer (da müsste ich mich bei Lothar Pernes entschuldigen aber was soll's?).


Für die Lichtausbreitung kenne ich nur drei Thesen: Emission, SRT und
Aether.
Natürlich ist der Aetherbegriff komplett zu revidieren,so wie man es sich
vor mehr als 100 Jahren vorgestellt hat, mit dem "alles durchdringenden
Aether" geht das nicht.
Über die Neudefinition der lichttragenden Medien würde sich eine
Diskussion lohnen.
SRT und Emission können wir vergessen.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Lothar Pernes » Sa 8. Jan 2011, 14:20

Chief hat geschrieben:Seit Sagnac gehören SRT und Emissionstheorie in den Mülleimer :mrgreen: :mrgreen: (da müsste ich mich bei Lothar Pernes entschuldigen aber was soll's?).


Hallo Chief,

Dein grober Fehler, den Du hier machst, und den Du immer noch nicht erkannt hast, ist folgender:

Um den Sagnac-Effekt zur Ausschließung oder sogar zur Widerlegung der Emissionstheorie verwenden zu können, muß man nachweisen können, daß man mit der Emissionstheorie diesen Effekt nicht erklären kann, oder sogar, daß der Effekt der Emissionstheorie widerspricht. Du kannst weder das eine noch das andere, also ist Deine unwissenschaftlich-leichtfertige Schlußfolgerung aus dem Sagnac-Effekt hier der zu entsorgende Müll, und nicht die Emissionstheorie.

Du machst hier bezüglich der Emissionstheorie denselben Fehler wie vor bald hundert Jahren de Sitter, schlimmer noch: De Sitter ging wenigstens logisch vor und „widerlegte“ (vermeintlich) mithilfe eines plausiblen und richtigen Ansatzes die Emissionstheorie. Trotzdem ist seine „Widerlegung“ heute als schwerer Fehler nachweisbar:
„Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte…“
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=312#p16246

Du dagegen kannst – außer Deinem Glauben an Deinen mitgeführten Äther – absolut nichts von Substanz gegen die Emissionstheorie ins Feld führen, und hast auch aus de Sitters Fehler noch nichts gelernt.

Und Du bist auch nicht imstande, den Äther-Widerspruch zwischen dem Michelson-Gale-Experiment und dem Michelson-Morley-Experiment richtig zu deuten, nämlich daß weder der mitgeführte noch der absolute Äther zutreffen kann. Das heißt im Klartext, daß seit Michelson-Gale der Äther nicht für den Sagnac-Effekt in Frage kommt! Daß also seit Sagnac und Michelson-Gale die bisherigen Ätherversionen im Eimer sind, und nicht die Emissionstheorie!

Und Du bist auch nicht imstande, den eindeutigen experimentellen GPS-Nachweis, daß LG=c±v gemäß Emissionstheorie, zu begreifen.
"GPS beweist LG=c±v gemäß Emissionstheorie"
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=268&start=0#p11836

Immerhin aber hast Du begriffen, daß die SRT eitler Schwachsinn und Betrug ist, und in die Tonne gehört. Das ist immerhin schon etwas, und hier sogar die Hauptsache.
Betrugs-Beispiel: "Der Myon-Zerfall und die relativistische Zeitdehnung"
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=330&start=460#p20539

Und deshalb hast Du noch meine Nachsicht bezüglich Deiner Äthermacke, zumal auch ich eine Art von „mitgeführtem Äther“ in meine Variante der Emissionstheorie eingebunden habe – vielleicht bist Du in meinem Beitrag „Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte…“ nur noch nicht bis zum Kapitel „Emissionstheorie und Äther“ vorgedrungen.

Und schließlich: Der Sagnac-Effekt läßt sich sehr gut mit der Emissionstheorie erklären und erfassen, man muß natürlich die entsprechende Intelligenz mitbringen. Es hat deshalb wenig Sinn, Dir das hier zu erklären, da Du alle wesentlich leichteren Intelligenztests, von „GPS beweist LG=c±v gemäß Emissionstheorie“ bis „Der Myon-Zerfall…“, wie übrigens wohl alle „Einstein-Kritiker“ hier im Forum, nicht oder jedenfalls noch nicht bestanden hast. Die Relativisten dagegen scheinen alle diese Intelligenztests bestanden zu haben, denn sie meiden hier auffallend jede Diskussion dazu.

Gruß L.P.
Lothar Pernes
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Sa 8. Jan 2011, 18:30

Nochmals, da bislang alles in eine Sackgasse, durch die Spielchen einiger, die die SRT noch nicht durchgeschaut haben, versunken ist.

Einstein: „Zur Zeit t = τ = 0 werde von dem zu dieser Zeit gemeinsamen Koordinatenursprung beider Systeme aus eine Kugelwelle ausgesandt, welche sich im System K mit der Geschwindigkeit c ausbreitet. Ist (x, y, z) EIN eben von dieser Welle ERGRIFFENER PUNKT, so ist also
x^2 + y^2 + z^2 = c^2 t^2.
Diese Gleichung transformieren wir mit Hilfe unserer Transformationsgleichungen und erhalten nach einfacher Rechnung:
ξ^2 + η^2 + ζ^2 = c^2 τ^2.
Die betrachtete Welle ist also auch im bewegten System betrachtet eine Kugelwelle von der Ausbreitungsgeschwindigkeit c. Hiermit ist gezeigt, daß unsere beiden Grundprinzipien miteinander vereinbar sind.“


Faber:
„Diese Menge von Punkten transformieren wir per Lorentztransformation ins gestrichene System. Wir tun das, um zu überprüfen, ob die Punkte im gestrichenen System ebenfalls alle auf einer Kugeloberfläche um den Ursprung landen.
... Einstein muss beweisen, dass irgendeine Menge von Punkten, die im Laborsystem auf ein und derselben Kugeloberfläche liegen, auch nach Transformation im gestrichenen System auf ein und derselben Kugeloberfläche liegen.“

Falsch! So was steht bei Einstein nicht – dort steht EIN PUNKT. Bei Einstein wird die rechnerische Lichtkugelwelle, die den einen Punkt ergreift und nicht eine Menge von Punkten, die auf eine Kugeloberfläche um das unbewegte IS liegen, betrachtet.

Harald:
„Das Beispiel überzeugt mich nicht. Zeigt doch Einstein selbst ab Seite 903 seiner Arbeit ZEBK, dass sich Kugeln nach Transformation zu Rotationsellipsoiden verwandeln, wobei es selbstverständlich ist, dass die in der x-Koordinate liegenden Oberflächenpunkte danach nicht mehr auf denselben Kugeloberflächen liegen können! ct=const gilt aber dennoch, weil ein Ausgleich dadurch erfolgt, dass die x-Koordinate von ZD und LK betroffen ist, wogegen y und z von der Transformation unberührt bleiben.“

Richtig!

Ernst am Anfang:
„Ich kann in der Rechnung auch keinen Widerspruch zur SRT erkennen. Daß die LTransformation eine Gestaltänderung bewirkt, ist doch bekannt.“

Richtig!

Harald
„Ein sich aufblähender Ballon ist nichts anderes als eine Aufeinanderfolge von Kugeln, deren Größen zunehmen. Jede dieser Kugeln sollte der LK entsprechend im gestrichenen System als Ellipsoid wahrgenommen werden. ...
Hier kann auch die RdG nicht rettend einspringen, denn diese ist in der LT bereits enthalten.

Richtig! Nirgends kann die RdG rettend einspringen. Oder wie auch Chief sinngemäß schrieb – ein sich mit w aufblasender Ballon gibt nur bestimmte Koordinaten von Punkten zu einer bestimmten Zeit in „unbewegtem“ IS und sonst nichts – das ist eine Vorgabe.
Und wenn der Ballon kugelförmig in S sein soll, dann bleibt er auch zu jeder Zeit eine Kugel, völlig unabhängig von w. Aus „bewegtem“ IS – S´ wird diese Kugel zu bestimmter Zeit in S stets als einen Ellipsoid in v-Richtung *Gamma GEDEHNT gesehen.

Ein sich aufblasender Ballon, dessen Oberflächenpunkte zu verschiedenen Zeiten „gescant“ werden, ergibt auch nach GT keine Kugel. Solche Betrachtungen, wie eine sich aufblasende Kugel in S´ beobachtet würde, können zwar amüsant sein, haben hier aber nichts zu suchen.

Der Unsinn, was Ernst und Trigemina hier erzählen, man sollte die LT nach irgendwelchen t´-Zeiten manipulieren, braucht keiner ernst zu nehmen. In dem Moment, als man etwas nach t´ „zurechtbiegt“, verschiebt die Koordinaten des Punktereignisses in S – also verschiebt die Vorgaben. Irgendwo hat Trigemina geschrieben:
x´ = y*(x – v*t)*t´/t = x – soll das eine „Korrektur“ nach Ernst-SRT sein?
Ja rechnen wir mal:
t = t´*y oder t´/t = 1/y - oben ersetzt ergibt
x´ = (x – v*t) – wenn das nicht GT ist!

Trigemina
„Es werden zwar in S und S' identische Werte gemessen, jedoch mit ihren eigenen darin verwendeten Uhren und Massstäben. ...“

Unsinn! Umgekehrt – für ein und dasselbe Punktereignis, das für beide IS unbewegt ist, misst S – x und t; S´ - x´ und t´ und diese Werte sind nicht identisch. In dem Moment, wo beide identische Werte messen, bedeutet x = t = 0, oder v = 0. Wenn Du das RP meinst, dann sind die eigenen Uhren und Maßstäbe in beiden Systemen IDENTISCH – s. unten.

Grundsätzlich verwechseln, bzw. verstehen die Relativisten nicht, leider auch Ernst, was das Relativitätspostulat in der SRT bedeutet.
S ist immer unbewegt in einem Äther; nach Albert in einem Raume, zu dem LG = c ist, was das Gleiche bedeutet.
S´ ist immer bewegt relativ zu diesem Äther, bzw. „Raume“.
S´ richtet mithilfe von Lichtstrahlen seine Uhren in der Glaube, die LG sei zu ihm konstant (Poincaré und Albert), somit laufen seine Uhren langsamer und sind auf Abstand asynton, d.h. sie laufen gleich schnell, zeigen aber verschobene Zeiten – das hat jedoch mit den gesehenen vorgerückten Uhrzeiten nach RdG nichts zu tun.
Die Maßstäbe sind in S´, das bewegte IS im Äther, bzw. Raume *Gamma REAL kontrahiert. Albert versucht mit Tricks dieses „Geschenk von oben“ (Minkowski) als einen Messfehler darzustellen und nicht als Folge eines Äthers oder Gott weiß was. Ohne die erdachte LK funktioniert die Uhrensynchronisation oben nicht.
Das bedeutet: In S´ ist die LG nicht = c, sie wird nur mit den verstellten Messinstrumenten = c gemessen. Entsprechend wird S´ alles, was in S ruht, in v-Richtung GEDEHNT messen, auch alle Uhren in S laufen dann SCHNELLER.
Und umgekehrt, alles, was in S´ ruht, wird von S in v-Richtung GESTAUCHT gesehen (reale LK, anders geht nicht), sowie langsamer laufende Uhren (weil verstellt).
Diese Betrachtung ist gleich bei Lorentz & Poincaré und Einstein & Minkowski. Nichts ist hier mit dem Relativitätsprinzip. Und genau das ist auch der Fall mit Einsteins Behauptungen auf Seite 901 und 903 – abgesehen davon, dass beide nichts miteinander zu tun haben, sie stimmen, er widerspricht sich nicht.
Jetzt kommt das Problem der Relativisten: Einmal wollen sie die Folgen aus der Unsymmetrie bei dieser Betrachtung gerne haben (ZP, Myonen, Garagen, Panzer und ähnlicher Unsinn), anderseits pochen sie auf das Relativitätspostulat. Beides geht nicht!
Das Relativitätspostulat in der SRT besagt was anderes: LT zeigt nur, was der „Bewegte“ nach Meinung des Unbewegten messen sollte, wenn der „Bewegte“ behauptet, die LG sei zu ihm auch = c. Das sind nach der SRT keine tatsächlich durchgeführten Messungen, nach LET sind sie es schon. Hier trennen sich beide Theorien. Wenn man nach der SRT wissen will, was der „Bewegte“ tatsächlich vor Ort misst, dann wird er als den Unbewegten im Äther, bzw. im Raume hingestellt und alles was sich in diesem seinen Äther bewegt, wird zu Bewegtem. Das Spiel mit „jetzt bin ich unbewegt und du bewegt“, fängt vom neuen an und hat mit der ursprünglichen Betrachtung nichts mehr zu tun. Oder, nach der SRT hat jeder sein eigenen Äther, sodann ist in der SRT kein Platz für ZP usw.
Zwischen beiden, jeder für sich als unbewegt, jeder mit „realen“ vor Ort Messungen gilt keine LT sondern RP. Die gestrichelte Koordinaten sind in der SRT keine Eigenzeiten oder Eigenlängen – es gilt die Invarianz der Eigenzeiten und Eigenlängen. Das sieht man am klarsten bei Minkowski, wo alle Uhren – bewegt und unbewegt – synchron laufen. Jeder der Beobachter „sieht“ aber die fremden Uhren langsamer laufen.
Die lächerlichen Versuche hier, beides, LT und Relativitätspostulat in einer Betrachtungsweise unter einen Hut zu bringen, kann niemals funktionieren. Die LT ist eine Trafo in Ätherkonstellationen, LT ist asymmetrisch, LT verletzt das RP.
Es gibt weder „sphärische LT“, Poincaré Ellipse, Zeitkorrekturen a la Ernst oder a la RdG, noch statische und dynamische Betrachtungen, sondern nur kinematische und eine einzige LT.
Die Animationen von Faber nach „Ernst-SRT-Korrekturen“ zeigen nichts anderes, als die Sicht von S´ unter der Bedingung, S´ sei in Ruhe zum Äther, bzw. Alberts Raume – und so was ist in dieser Diskussion nicht gefragt = Kokolores, wie Ernst zu sagen pflegt.

Wie, was Albert zu den Lichtsphären gemeint hat, kann man im folgenden Animation hoffentlich verstehen. Was sich in „unbewegtem“ IS abspielt, brauche nicht zu zeichnen, steht nicht zur Debatte. Gezeigt ist die Sicht aus S´ - bewegt in einem Äther, oder laut SRT nach Meinung der Unbewegten im „Raume“. Alles in rot wäre die Sicht der Unbewegten, alles in blau – die „Sicht“ der Bewegten. Die rote Ellipse mit ihren roten „Photonen“ – die Lichtsphäre in S, bzw. im Äther. Der sich aufblasende blaue Kreis um S´ zeigt die rechnerische Lichtsphäre, die Einstein meint und sich um S´ ausbreitet. Gemessen wird immer so: Lichtstrahl, bzw. Lichtsphäre hin, reflektierter Lichtstrahl, bzw. Lichtsphäre zurück, die Zeit für hin und zurück wird durch 2 geteilt, so bekommt man die Zeitkoordinate des Punktereignisses (Reflektionszeit). Danach diese Zeitkoordinate mal c = x, bzw. x´. Wie man sieht, hat die blaue rechnerische Lichtsphäre mit dem Lichtkreis, bzw. kreis-, kugelförmig in S angeordneten Punkten nichts zu tun.
Einstein zeigt nur, das EIN PUNKT, der von einer Lichtsphäre in S ergriffen wird, genauso nach LT auf einer rechnerischen (imaginären) Lichtsphäre mit c um S´ liegt. Die imaginären blauen Photonen, die aus S´-Sicht sich bis Ereignisorte ausbreiten, habe nicht gezeichnet, wird zu viel – sie liegen auf der blaue Sphäre. Nur die realen Photonen sind zu sehen.
Die Maßstäbe beachten – in S´ (blau) sind sie 1:1 – ist ja S´-Sicht; in S (rot) in x-Richtung *Gamma gedehnt. Der Ablauf ist nicht maßstab- und zeitgetreu wiedergegeben – zeigt nur das Prinzip.

Bild

Wenn einer meint, etwas sei nicht richtig, soll bitte fragen und nicht gleich pöbeln oder philosophieren.

Viele Grüße
Ljudmil
scharo
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 8. Jan 2011, 18:46

Chief hat geschrieben: Die Emissionstheorie behauptet, dass sich das Licht relativ zu Quelle mit LG=c ausbreitet. Wird dies berücksichtigt ergibt sich eine Zeitdifferenz Δt=L/c-L/c=0 weil Lichtquelle und Lichtempfänger gleich schnell bewegt werden.

Da sich Licht nicht kreisförmig bewegt, ist das Unsinn. Das ist ballistisch zu berechnen. D.h. mit geradliniger Bewegung der Photonen. Quasi wie die Bewegung eines Tennisballes an den Spiegeln. Da ergibt sich dann ein entsprechender Effekt.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Sa 8. Jan 2011, 19:28

Schon wieder wird der Tread verwässert. Über Sagnac und Emission besteht schon eine Diskussion – - dort wollte Ernst vor vielleicht einem Jahr eine Erklärung, bzw. Zeichnung abgeben, hinstellen.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 8. Jan 2011, 20:01

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:Falsch! So was steht bei Einstein nicht – dort steht EIN PUNKT. Bei Einstein wird die rechnerische Lichtkugelwelle, die den einen Punkt ergreift und nicht eine Menge von Punkten, die auf eine Kugeloberfläche um das unbewegte IS liegen, betrachtet.

Was hast Du Dir da nur aus Einstein herausgelesen. Natürlich gilt diese Kugelgleichung immer für einen Punkt. Für einen BELIEBIGEN Punkt. Und damit für alle Punkte. So ist das nun mal in der Analysis. Die Rechnung für einen einzigen Punkt wäre nahezu idiotisch. Was soll ein einzelner Punkt bezüglich einer Kugel aussagen?

Die Animationen von Faber nach „Ernst-SRT-Korrekturen“ zeigen nichts anderes, als die Sicht von S´ unter der Bedingung, S´ sei in Ruhe zum Äther

Nee, S' ist relativ zu S bewegt. Und ein Äther, in welchem man sich bewegen kann, existiert in der SRT nicht. Faber hat die Bewegung aber vernünftigerweise aus seiner Animation herausgenommen. Oder möchtest Du, daß S' wie im Mausekino von links nach rechts über den Bildschirm läuft?

Die lächerlichen Versuche hier, beides, LT und Relativitätspostulat in einer Betrachtungsweise unter einen Hut zu bringen, kann niemals funktionieren. Die LT ist eine Trafo in Ätherkonstellationen, LT ist asymmetrisch, LT verletzt das RP.

Ja, dann hast Du ja nun endlich die SRT falsifiziert. Beantrage einfach verdientermaßen den Nobelpreis. :lol:

Wenn einer meint, etwas sei nicht richtig, soll bitte fragen und nicht gleich pöbeln oder philosophieren.

Die Fragen solltest Du stellen. Du hast gar nicht erfaßt, worum es hier geht. Einstein hat eine Kugelsphäre aus S (x,y,z,t) transformiert nach S' (x',y',z',t') und somit auch in S' eine kugelige Sphäre erhalten. Damit hat er bewiesen, daß in dieser Hinsicht die SRT mit der LT das RP erfüllt.
Ganau das haben wir nachgerechnet und animiert. Das brachte nebenbei noch allerlei Einsichten in den anschaulichen Mechanismus dieser Transformation. Faber hat dankenswerterweise eigens eine Software dazu entwickelt, um verschiedene Situationen anschaulich und letztlich verständlich zu animieren.

Deine ganze Philosophiererei geht ganz enfach an dieser Sache vorbei. Die Sache ist in allen Details geklärt.

Liebe Grüße
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Sa 8. Jan 2011, 22:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Sa 8. Jan 2011, 20:03

scharo hat geschrieben: dort wollte Ernst vor vielleicht einem Jahr eine Erklärung, bzw. Zeichnung abgeben, hinstellen.

Leider noch nicht geschafft.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » So 9. Jan 2011, 17:04

Lieber Ernst,

„Was hast Du Dir da nur aus Einstein herausgelesen. Natürlich gilt diese Kugelgleichung immer für einen Punkt. Für einen BELIEBIGEN Punkt. Und damit für alle Punkte. So ist das nun mal in der Analysis. Die Rechnung für einen einzigen Punkt wäre nahezu idiotisch.“

Ist das eine Frage? Nun, dann: Einstein nimmt ein Punkt, der auf die Lichtkugelsphäre um S liegt mit den Koordinaten x,y,z,t. Diese Koordinaten werden nach LT in S´ transformiert. Nachdem die Transformationsfunktionen von x, y, z und t nicht identisch sind, wird überprüft ob die transformierten Koordinaten des gleichen Punktes x´,y´,z´und t´ auch die Gleichung für eine sich um S´ ausbreitende Lichtkugelsphäre erfüllen. Und das tun sie auch, was kein Wunder ist. Diese Operation kann für jeden einzelnen Punkt durchführen – ob jeder beliebige Punkt, aber einzeln für sich, nach der Transformation auf diese S´-Lichtsphäre (rechnerische) liegt. Es wird zu keiner Zeit die Form von irgendwelchen Objekten, d.h. die Form der Gesamtheit von mehreren Punkten überprüft. Die LT zeigt klar, das steht auch nicht nur bei Einstein, dass ein Objekt, als eine Reihe einzelner Punkten, die bei der Messung als Punktereignisse zur angegebener Zeit dargestellt werden, eine andere Gestallt annimmt.

„Was soll ein einzelner Punkt bezüglich einer Kugel aussagen?“

Erneut spezifizierst Du nicht, um welche Kugel gesprochen wird. Ein Punkt sagt nichts aus über die Gestalt einer materielle Kugel, bzw. Gesamtheit von Punkten. Ein Punkt sagt aber sehr wohl aus, ob er auch von einer bestimmten Lichtkugelsphäre um S´ erfasst wird. Sollte die Transformation nicht stimmen, dann wäre mindestens eine der transformierten Koordinate abweichen und dann wäre die Gleichung für eine Lichtkugel nicht mehr stimmen – s.a. unten.
Diese S´- Lichtsphäre ist nicht irgendeine, sie ist direkt mit der ursprünglichen in S durch die Trafo verbunden. Sonst liegt natürlich jeder beliebiger Punkt auf irgendeiner beliebigen Kugelsphäre.
Schau Dir z.B. die Excel-Tabelle von Tria – die Gleichung ist für jeden einzelnen Punkt erfüllt, keiner der Punkte liegt jedoch auf einer und derselben Kugel oder Lichtsphäre, jeder der Punkte wird zu verschiedenen Zeiten (verschiedene Radien) erfasst, die Punkte bilden einen Ellipsoid um S, der mit der S´-Lichtsphäre nichts zu tun hat. .

„Nee, S' ist relativ zu S bewegt.“

Relativ zu S ist nicht gefragt, relativ zum Äther oder Einsteins Raume ist die Vorgabe und ausschlaggebend. Versuche mal die x-Koordinaten eines Punktes der Fabers-Ellipse – d.h. in x-Richtung gestauchte – in der Formel für eine Kugeloberfläche einzusetzen – es wird nicht klappen. Meine (d.h. Einsteinsche) erfüllen die Bedingung.

„Und ein Äther, in welchem man sich bewegen kann, existiert in der SRT nicht.“

Da täuscht Du dich gewaltig. In der SRT wird nur nicht von Äther gesprochen. Du kannst jedoch bei Einstein nachlesen und die Ableitung der LT verfolgen. Seine Vorgabe ist: Der Unbewegte befindet sich in Ruhe zu einem Raume, in dem das Licht sich mit c ausbreitet. Wie würdest Du diese „Raume“ dann bezeichnen? Siehst Du einen Unterschied zum Begriff des Äthers? Fast alle Kritiker bezeugen, SRT ist eine verkappte (versteckte) Äthertheorie. Wie wäre es sonst möglich, dass die LT angewandt wird? Die LT ist für Ätherkonstellation entwickelt. In dem Moment wo vorgegeben wird, LG sei = c zu einem IS, ist auch automatisch einen Äther zu diesem IS festgelegt, das andere IS ist dann relativ zu diesem Äther bewegt. Werden die Beobachter in diesem bewegten IS ihre Messinstrumenten mit Lichtstrahlen synchronisieren, dann sind ihre Messinstrumente falsch, somit messen sie auch c aber falsche Koordinaten eines Punktereignisses – das und nichts anderes zeigt die LT. Das RP ist auf einer Gedanke von Poincaré aufgebaut: Beide IS glauben in Ruhe zum Äther zu sein, beide richten ihre Messinstrumente nach dieser geglaubten c. Es wäre schwer zu entscheiden, wer von ihnen tatsächlich im Äther ruht. Aber dann wird das eine IS „sehen“, dass die Uhren im anderen IS langsamer oder aber auch schneller laufen. Die schnellsten Uhren sind dann eher in Ruhe zum Äther und sind die genausten. Einstein hat diese Gedanke nicht ganz verstanden und aus der angeblichen Ununterscheidbarkeit das RP „erfunden“: Es gibt „der Äther“ nicht, jedes IS hat seinen eigenen Äther und je nach dem, welches der IS als ruhend vorgegeben wird, dann müsste das als bewegt übriggebliebene IS falsch messen. Wie falsch – das zeigt die LT. Die Ergebnisse sind asymmetrisch.

„Ja, dann hast Du ja nun endlich die SRT falsifiziert. Beantrage einfach verdientermaßen den Nobelpreis.“

Unsinn, lieber Ernst, Du zeigst erneut, dass Du die SRT grundlegend missverstehst. Rechne doch – alle Ergebnisse der LT zeigen Asymmetrie der Beobachtungen, sonst wäre sie ja GT, es würde auch keine RdG geben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die SRT falsifiziert wurde, das ist doch Bestandteil, Grundlage der SRT. Wenn Du meine Beiträge genauer liest, wirst Du hoffentlich die SRT-Prinzipien erkennen. LT hat mit dem RP nichts zu tun – s.a. oben.

„Die Fragen solltest Du stellen. Du hast gar nicht erfaßt, worum es hier geht. Einstein hat eine Kugelsphäre aus S (x,y,z,t) transformiert nach S' (x',y',z',t') und somit auch in S' eine kugelige Sphäre erhalten. Damit hat er bewiesen, daß in dieser Hinsicht die SRT mit der LT das RP erfüllt.Ganau das haben wir nachgerechnet und animiert.“

Falsch, lieber Ernst. x,y,z unt t beschreiben keine Sphäre, sondern die Koordinaten eines einzigen Punktes. Über eine Sphäre kannst Du dann reden, wenn alle Punkte mit den Koordinaten x,y,z auf einem festen Radius v. c*t sich befinden. Wie Du aber sehen kannst, befinden sich die gleichen Punkte mit den transformierten Koordinaten x´,y´,z´ nicht auf einem festen Radius c*t´ - somit keine Sphäre. Einstein hat zu keiner Zeit eine Kugelsphäre transformiert, egal auch welcher Du meinst. Die Transformation einer Sphäre ergibt unweigerlich einen Ellipsoid – und je nach dem, was wie vorgegeben, ist der Ellipsoid in v-Richtung entweder gedehnt oder gestaucht und sowieso auf v*t verschoben. Lies doch genau, was er schreibt! Sonst wäre auch seine Behauptung auf S. 903 falsch. Was er transformiert, sind die Koordinaten eines Punktes, die von einer Lichtsphäre in S ergriffen wurden = Punktereignis und er zeigt (was heißt hier er, das ergibt sich genauso auch nach Lorentz & Poincare), dass die transformierten Koordinaten desselben Punktes die Bedingung für einer ganz bestimmten Lichtsphäre um S´ erfüllen, sonst ist nichts mehr dabei gemeint oder gedacht.

Was offensichtlich Dir auch entgangen ist, ist die Tatsache, dass ein Punktereignis UNBEWEGT relativ zu beiden IS ist. Somit spielt es keine Rolle, dass die Raumkoordinaten der Punktereignisse, die sich auf der Oberfläche der Kugel befinden, nacheinander von der Lichtsphäre (rechnerische) des S´-Beobachters erfasst wurden. Also, Eure Rumfummeleien, um auch eine „Gleichzeitigkeit“ der Erfassung der Punktereignisse beim S´ zu erreichen, sowie sich aufblasende mit w Ballons sind für die Katz.

„Deine ganze Philosophiererei geht ganz enfach an dieser Sache vorbei.“

Das ist keine Philosophiererei, sondern die SRT. Was an der Sache vorbei geht, sind Eure Basteleien, um der LT eine Symmetrie zu verpassen. Fällt Dir nicht auf, dass Einstein nirgends solche Korrekturen nach einer „Gleichzeitigkeit“ im bewegten IS vornimmt? Und Fabers Animationen, soweit sie die Sache betreffen, sind schlicht und einfach FALSCH. Auch die letzte von Chief eingestellte Animation.

„Die Sache ist in allen Details geklärt.“

In Eueren Darstellungen mit Sicherheit nicht. In meinen schon – da stimmt alles – Einstein, auch auf S. 903, LT, Embacher usw.
Warum versuchst Du nicht einmal anzunehmen, dass ich doch recht haben könnte? Überlege dann „die Sache“ gründlich von Anfang an – vielleicht klappt es dann.

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » So 9. Jan 2011, 18:21

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:Falsch, lieber Ernst. x,y,z unt t beschreiben keine Sphäre, sondern die Koordinaten eines einzigen Punktes. Über eine Sphäre kannst Du dann reden, wenn alle Punkte mit den Koordinaten x,y,z auf einem festen Radius v. c*t sich befinden. Wie Du aber sehen kannst, befinden sich die gleichen Punkte mit den transformierten Koordinaten x´,y´,z´ nicht auf einem festen Radius c*t´ - somit keine Sphäre. Einstein hat zu keiner Zeit eine Kugelsphäre transformiert, egal auch welcher Du meinst. Die Transformation einer Sphäre ergibt unweigerlich einen Ellipsoid – und je nach dem, was wie vorgegeben, ist der Ellipsoid in v-Richtung entweder gedehnt oder gestaucht und sowieso auf v*t verschoben. Lies doch genau, was er schreibt! Sonst wäre auch seine Behauptung auf S. 903 falsch. Was er transformiert, sind die Koordinaten eines Punktes, die von einer Lichtsphäre in S ergriffen wurden = Punktereignis und er zeigt (was heißt hier er, das ergibt sich genauso auch nach Lorentz & Poincare), dass die transformierten Koordinaten desselben Punktes die Bedingung für einer ganz bestimmten Lichtsphäre um S´ erfüllen, sonst ist nichts mehr dabei gemeint oder gedacht.

Da hast Du wohl die falsche Brille. Natürlich befinden sich die transformierten Koordinaten x',y',z' auf dem festen Radius ct'
x^2 + y^2 + z^2 = c^2 t^2.
x'^2 + y'^2 + z'^2 = c^2 t'^2.
Einstein hat nun angegeben, daß die zweite Gleichung aus der ersten mittels LT hervorgeht; eine kugelige Lichtsphäre mithin nach der Transformation kugelig bleibt
Das haben wir hier nachgerechnet und animiert. Ergebnis: stimmt.

Daß Du nun mit Einstein S.903 kommst, zeigt mir, daß Du zuletzt in diesem Thread gar nicht mitgelesen hast. Es ist nämlich so, daß ausschließlich eine Sphäre mit c kugelig bleibt (Einstein S.901). Eine starre Kugel wird mit genau dem gleichen Algorithmus zum Ellipsoid (Einstein S. 903). Faber hat das auf meinen innigen Wunsch auch noch animiert. (Eine starre Kugel, welche durch Abbremsen einer Lichtsphäre von c auf w=0 entsteht).
Das ist alles jetzt so klar, daß es wirklich allmählich langweilig wird.

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » So 9. Jan 2011, 19:32

Ernst hat geschrieben:Da hast Du wohl die falsche Brille. Natürlich befinden sich die transformierten Koordinaten x',y',z' auf dem festen Radius ct'
x^2 + y^2 + z^2 = c^2 t^2.
x'^2 + y'^2 + z'^2 = c^2 t'^2.
Einstein hat nun angegeben, daß die zweite Gleichung aus der ersten mittels LT hervorgeht; eine kugelige Lichtsphäre mithin nach der Transformation kugelig bleibt
Das haben wir hier nachgerechnet und animiert. Ergebnis: stimmt.


Dann fragt sich allerdings, was bei der ersten Gleichung: x^2 + y^2 + z^2 = c^2 t^2 dann x, y, und z sein sollen, damit die Kugelgleichung Gültigkeit hat.

Diese Gleichung erfordert Polarkoordinaten:

    x=c*t*sin (alpha)*cos (beta)
    y=c*t*sin (alpha)*sin (beta)
    z=c*t*cos (alpha)

Es müßte also gelten:
[c*t*sin (alpha)*cos (beta)]² + [c*t*sin (alpha)*sin (beta)]² + [c*t*cos (alpha)] = c²*t²

Insofern müßte man in die Formel x'=x-v*t/sqrt(1-v²/c²) dann x=c*t*sin (alpha)*cos (beta) einsetzen und würdest dann als transformierte Summe die folgenden x',y'undz' bekommen:

[(c*t*sin (alpha)*cos (beta) - v*t)/sqrt(1-v²/c²)]² + [c*t*sin (alpha)*sin (beta)]² + [c*t*cos (alpha)]

und es wäre zu überprüfen, ob dann noch R=c²t² herauskommt :mrgreen: glaub ich nicht, laß mich aber gerne eines besseren belehren.

Wenn das den Radius nicht ergibt, dann hat das transformierte Gebilde auch keine Kugelform.
Gerhard Kemme
 
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