sanchez hat geschrieben:
Zitat:
Wer jetzt meint, damit wäre ein „Universalbezug“ gefunden, einer der überall gilt, der liegt
falsch.
Die „Welt“ kennt keine statischen Zustände, auch keinen Universalbezug für Bewegung oder
Ausbreitung von Licht.
Dieser, mit der kreisenden Uhr oder anderen Methoden, gefundene Ruhebezug gilt nur für den
Ort, an dem dieser festgestellt wurde.
Eine Ausweitung auf „das Universum“ ist da nicht drin, der Ort seiner Gültigkeit kann sehr
klein sein.
Heißt: anderer Ort, anderer Bezug.
Will man verschiedene Orte in Beziehung setzen, so ist das zu berücksichtigen, eine
entsprechende Datenbank kann da hilfreich sein.
Ah, ok.
Das heißt der Bezug hat eine Reichweite,
Natürlich hat er das.
Beispiel: unsere Galaxie,
das SL im Mittelpunkt erstellt einen weitreichenden Bezug der nach aussen hin mit 1/r² abnimmt.
Je weiter raus desto geringer der Einfluss im übergeordneten Bezug der von dem lokalen Superhaufen erstellt wird.
Die Sonne, die Planeten usw. sind darin wiederum Inseln mit einem eigenen Wirkbereich.
Innerhalb des Wirkbereichs den die Erde fertig bringt erstellt jeder Materiehaufen, jedes Molekül, jedes Atom, jeder Atombaustein, jedes BT, einen eigenen (mehr oder weniger kräftigen) Bezug.
Du siehst also wieweit der jeweilge Bezug "reicht", relevant ist, ist Sache der Betrachtungsart.
Darum ist es sinnvoll den Wirkbereich des verwendeten Bezuges festzulegen.
So wie im PDF geschehen.
Ausserdem ist die Unzulänglichkeit des Bezuges den die, im PDF verwendete, "Erde" schafft, zu berücksichtigen, geschehen im PDF durch den letzten Satz.
sanchez hat geschrieben:
er wirkt nur in seinem Bereich. Wie weit reicht der Bezug?
Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, jede Uhr, die gegen den Bezug bewegt ist, geht langsamer?
Langsamer als welche Uhr?
sanchez hat geschrieben:
Muss ich, wenn ich irgendwo im All bin, den Bezug erst mit deiner Methode feststellen?
Wenn du korrekte Aussagen erstellen willst dann ist das angebracht. Welche Methode du dabei verwendest ist letztlich untergeordnet.
sanchez hat geschrieben:
Zitat:
sanchez hat geschrieben:Und nein das geht nicht dadurch, dass ich eine Uhr ablese. Wenn ich eine langsamer taktende Uhr ablese sagt mir das gar nichts.
Ich muss zwei Uhren mit einander vergleichen, um sagen zu können, diese Uhr hat weniger Sekunden gezählt als die andere.
Kurt hat geschrieben:
Die U2 wird mit der U2 verglichen!!
??? Da steht eine Zahl drauf und? Langsamer verlaufende Zeit spürt man weder am Körper noch an einer Uhr.
Wenn ich mit einer Rakete nahe Lichtgeschwindigkeit unterwegs bin, geht meine Uhr langsamer
Davon merke ich aber nichts, weil alle Prozesse, meine Sinne eingeschlossen, langsamer ablaufen.
Natürlich.
sanchez hat geschrieben:
Ich denke du meinst, wenn U2 zwischen M1 und M2 und zurück unterwegs ist, zählt U2 unterschiedlich viele Sekunden.
Dann klappt das mit dem Ablesen an einer Uhr. Du hast aber an anderer Stelle zugegeben, dass U2 für beide Strecken gleich viel Zeit vergeht.
Natürlich sage ich das, die Streckenüberwindung zwischen den beiden Messstationen hat, der Einfachheit halber, aus Sicht der Plattform/des dortigen Beobachters, mit gleicher Dauer, also mit gleicher Geschwindigkeit, zu erfolgen.
sanchez hat geschrieben:
Was ist ein „Realbezug“?
Der lokale Trägerzustand und die Auswirkungen auf z.B. Uhren.
Kurt
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