2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Zasada » Di 21. Mai 2019, 16:20

MrStupido hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Ich bin Muuh-Physiker
...etwas Substanz gefälligst?



Paraphrase.
Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte einer relativ zu K ruhenden Strecke, deren Mittelpunkt M sei.
Es sei K' ein Raumschiff. Bezogen auf K bewegt sich K' mit konstanter Geschwindigkeit v entlang der Geraden, welche durch Punkte AMB hindurchgeht.
In dem Augenblick, in dem sich Punkt M der Strecke AB und die Brücke des Schiffes decken, sendet K' einen kurzen kugelförmigen Lichtimpuls aus.

Bild

Vorausgesetzt die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht im Vakuum fortpflanzt, konstant ist, erreicht die ausgesandte Wellenfront die Punkte A und B der Anordnung gleichzeitig.

Bild

Werden nun an den Endpunkten der Strecke Spiegel installiert, die den Anteil des Lichtimpulses, welcher sie direkt erreicht, zurück in Richtung M reflektieren, so wird auch Punkt M von den reflektierten Lichtimpulsen gleichzeitig erreicht.
...Nicht aber das Raumschiff.

Bild

Während K ruht, bewegt sich K' mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit weiter. Deshalb erreicht das Raumschiff zuerst das von B reflektierte Lichtimpuls (roter Pfeil) und erst später das von A reflektierte.
Da sich das Lichtsignal unabhängig vom Bewegungszustand der Lichtquelle und der Empfänger gleich schnell in alle Richtungen ausbreitet, darf es keinen Unterschied geben zwischen einem Signal, das direkt von relativ zu K ruhenden M, und einem, das von relativ zu K bewegten K' im Punkt M ausgesandt wird. Wird ein kugelförmiges Signal im Punkt M ausgesandt, so verhält es sich identisch - unabhängig davon, ob es von der ruhenden oder bewegten Lichtquelle versandt wird.
K' wird von B-reflektiertem Lichtstrahl früher erreicht als von A-reflektiertem nicht etwa deshalb, weil es dem B-reflektierten Lichtstrahl "entgegen-" und dem A-reflektierten "vorauseilt", sondern weil bewegtes K' in dem Augenblick, in dem ihn der B-reflektierte Lichtstrahl erreicht, den symmetrischen Mittelpunkt M der Anordnung verlassen hat und sich bereits näher an B als an A befindet, was, Konstanz der Lichtgeschwindigkeit vorausgesetzt, dazu führt, dass ihn Signale von B früher erreichen als Signale von A.
Um diesen einfachen Umstand zu verstehen, muss keine "Relativität der Gleichzeitigkeit" erfunden werden.
Die Gleichzeitigkeit erweist sich erst dann als "relativ", wenn man denselben Fehler macht wie Einstein und postuliert, dass sich die Geschwindigkeit der Lichtausbreitung aus Sicht der bewegten Lichtquelle verändert und dass deshalb der Bewegungszustand der Lichtquelle, die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B (und somit die Geschwindigkeit der Lichtausbreitung) beeinflusst.
Dies steht in krassem Widerspruch zu den der SRT zugrunde gelegten Voraussetzungen, die sich direkt aus den Gleichungen Maxwells ergeben - diese besagen, dass der konstante Wert der Lichtgeschwindigkeit vom Bewegungszustand der Lichtquelle (und des Empfängers, wie Einstein selbst konstatiert) unabhängig sei.

Behauptet man nun, wie Einstein, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B sich aus dem Grund als "relativ" erweist, weil der Empfänger dem von B ausgesandten Signal entgegen-, dem von A ausgesandten vorauseilt, so widerspricht man nicht nur der SRT, denn dann behauptet man, dass die Lichtgeschwindigkeit eben nicht aus jedem Bezugssystem denselben, konstanten Wert besitzt, sondern lediglich aus dem Bezugssystem eines ruhenden Beobachters.
Für einen in bewegtem Bezugssystem mitgeführten Beobachter ergibt sich indes c+v für den Lichtanteil dem das Raumschiff entgegen- und c-v für den, dem das Raumschiff vorauseilt.
Die ganze Idee der "Relativität der Gleichzeitigkeit" besteht nun darin, dass der bewegte Beobachter c+v und c-v misst.
Ganz schöner Misthaufen diese Theorie.
Zuletzt geändert von Zasada am Do 23. Mai 2019, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Zasada » Di 21. Mai 2019, 16:24

DerGast hat geschrieben:1000 mal erklärt
1000 mal ist nichts kapiert
1001 Erklärung - und ich begreife immer noch nichts.


Vielleicht biste einfach nur zu dumm?
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Daniel K. » Di 21. Mai 2019, 16:25

Und das Netz ist voll von einfachen Erklärungen der RdG:

https://www.leifiphysik.de/relativitaet ... zeitigkeit

Die Animationen verstehen Kinder ein einem alter von zehn Jahren und jünger. Aber die Kritiker hier werden das nie auf die Kette bekommen.

:D :lol: :mrgreen: :D :lol: :mrgreen: :D :lol: :mrgreen: :D :lol: :mrgreen:


Wer lesen kann und weiß was Inertialsysteme genau sind, wer etwas rechnen kann, der kann sich auch das hier:

https://scilogs.spektrum.de/relativ-ein ... t-relativ/

geben.
Daniel K.
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Zasada » Di 21. Mai 2019, 16:27

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Genau, Hauptsache ist Muuh.

Was soll ich machen, sind exakt deine Worte. Wo kommt also das v her?



Paraphrase.
Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte einer relativ zu K ruhenden Strecke, deren Mittelpunkt M sei.
Es sei K' ein Raumschiff. Bezogen auf K bewegt sich K' mit konstanter Geschwindigkeit v entlang der Geraden, welche durch Punkte AMB hindurchgeht.
In dem Augenblick, in dem sich Punkt M der Strecke AB und die Brücke des Schiffes decken, sendet K' einen kurzen kugelförmigen Lichtimpuls aus.

Bild

Vorausgesetzt die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht im Vakuum fortpflanzt, konstant ist, erreicht die ausgesandte Wellenfront die Punkte A und B der Anordnung gleichzeitig.

Bild

Werden nun an den Endpunkten der Strecke Spiegel installiert, die den Anteil des Lichtimpulses, welcher sie direkt erreicht, zurück in Richtung M reflektieren, so wird auch Punkt M von den reflektierten Lichtimpulsen gleichzeitig erreicht.
...Nicht aber das Raumschiff.

Bild

Während K ruht, bewegt sich K' mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit weiter. Deshalb erreicht das Raumschiff zuerst das von B reflektierte Lichtimpuls (roter Pfeil) und erst später das von A reflektierte.
Da sich das Lichtsignal unabhängig vom Bewegungszustand der Lichtquelle und der Empfänger gleich schnell in alle Richtungen ausbreitet, darf es keinen Unterschied geben zwischen einem Signal, das direkt von relativ zu K ruhenden M, und einem, das von relativ zu K bewegten K' im Punkt M ausgesandt wird. Wird ein kugelförmiges Signal im Punkt M ausgesandt, so verhält es sich identisch - unabhängig davon, ob es von der ruhenden oder bewegten Lichtquelle versandt wird.
K' wird von B-reflektiertem Lichtstrahl früher erreicht als von A-reflektiertem nicht etwa deshalb, weil es dem B-reflektierten Lichtstrahl "entgegen-" und dem A-reflektierten "vorauseilt", sondern weil bewegtes K' in dem Augenblick, in dem ihn der B-reflektierte Lichtstrahl erreicht, den symmetrischen Mittelpunkt M der Anordnung verlassen hat und sich bereits näher an B als an A befindet, was, Konstanz der Lichtgeschwindigkeit vorausgesetzt, dazu führt, dass ihn Signale von B früher erreichen als Signale von A.
Um diesen einfachen Umstand zu verstehen, muss keine "Relativität der Gleichzeitigkeit" erfunden werden.
Die Gleichzeitigkeit erweist sich erst dann als "relativ", wenn man denselben Fehler macht wie Einstein und postuliert, dass sich die Geschwindigkeit der Lichtausbreitung aus Sicht der bewegten Lichtquelle verändert und dass deshalb der Bewegungszustand der Lichtquelle, die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B (und somit die Geschwindigkeit der Lichtausbreitung) beeinflusst.
Dies steht in krassem Widerspruch zu den der SRT zugrunde gelegten Voraussetzungen, die sich direkt aus den Gleichungen Maxwells ergeben - diese besagen, dass der konstante Wert der Lichtgeschwindigkeit vom Bewegungszustand der Lichtquelle (und des Empfängers, wie Einstein selbst konstatiert) unabhängig sei.

Behauptet man nun, wie Einstein, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B sich aus dem Grund als "relativ" erweist, weil der Empfänger dem von B ausgesandten Signal entgegen-, dem von A ausgesandten vorauseilt, so widerspricht man nicht nur der SRT, denn dann behauptet man, dass die Lichtgeschwindigkeit eben nicht aus jedem Bezugssystem denselben, konstanten Wert besitzt, sondern lediglich aus dem Bezugssystem eines ruhenden Beobachters.
Für einen in bewegtem Bezugssystem mitgeführten Beobachter ergibt sich indes c+v für den Lichtanteil dem das Raumschiff entgegen- und c-v für den, dem das Raumschiff vorauseilt.
Die ganze Idee der "Relativität der Gleichzeitigkeit" besteht nun darin, dass der bewegte Beobachter c+v und c-v misst.
Ganz schöner Misthaufen diese Theorie.
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Lagrange » Di 21. Mai 2019, 16:34

Daniel K. hat geschrieben:Und das Netz ist voll von einfachen Erklärungen der RdG:

https://www.leifiphysik.de/relativitaet ... zeitigkeit

Die Animationen verstehen Kinder ein einem alter von zehn Jahren und jünger. .

Arme Kinder, sie werden gleich nach Geburt aufgefordert Gehirn abzulegen. :lol: :lol: :lol:

Die Animationen zeigen c+v und c-v wie bei uns. :lol: :lol: :lol:
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Lagrange » Di 21. Mai 2019, 18:08

DerGast hat geschrieben:
Erwähnte ich bereits, dass Grundlagen wie

Bezugssystem

Relative Größe

oder:

Was ist eine Messung?

von meinem Sohn begriffen worden sind in einem Alter von vier Jahren?

Und der ist nicht hochbegabt.

Aber: Er wollte etwas verstehen.

Was sind drei starre materielle Linien die von einem Punkt ausgehen?
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Mikesch » Di 21. Mai 2019, 18:12

Lagrange hat geschrieben:Was sind drei starre materielle Linien die von einem Punkt ausgehen?
Süß wie hilflos er so herumzappelt.
:mrgreen:
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon McMurdo » Di 21. Mai 2019, 18:15

Zasada hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Genau, Hauptsache ist Muuh.

Was soll ich machen, sind exakt deine Worte. Wo kommt also das v her?



Paraphrase.

Na, wer hätte gedacht das Zasada nicht das v erklären kann das sich zur LG addiert? Wenn doch in der absoluten Gegenwart gemessen wird das v=0 ist?
Hand heb! :D
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Lagrange » Di 21. Mai 2019, 18:16

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Was sind drei starre materielle Linien die von einem Punkt ausgehen?
Süß wie hilflos er so herumzappelt.
:mrgreen:


Sektenführer hat geschrieben:Seien im „ruhenden“ Raume zwei Koordinatensysteme, d. h. zwei Systeme von je drei von einem Punkte ausgehenden, aufeinander senkrechten starren materiellen Linien, gegeben. Die X-Achsen beider Systeme mögen zusammenfallen, ihre Y- und Z-Achsen bezüglich parallel sein. Jedem Systeme sei ein starrer Maßstab und eine Anzahl Uhren beigegeben, und es seien beide Maßstäbe sowie alle Uhren beider Systeme einander genau gleich.

Was sind: "zwei Systeme von je drei von einem Punkte ausgehenden, aufeinander senkrechten starren materiellen Linien"?
:lol: :lol: :lol:
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Re: 2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Beitragvon Mikesch » Di 21. Mai 2019, 18:16

Zasada hat geschrieben:Behauptet man nun, wie Einstein, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei A und bei B sich aus dem Grund als "relativ" erweist, weil der Empfänger dem von B ausgesandten Signal entgegen-, dem von A ausgesandten vorauseilt, so widerspricht man nicht nur der SRT, denn dann behauptet man, dass die Lichtgeschwindigkeit eben nicht aus jedem Bezugssystem denselben, konstanten Wert besitzt, sondern lediglich aus dem Bezugssystem eines ruhenden Beobachters.
Für einen in bewegtem Bezugssystem mitgeführten Beobachter ergibt sich indes c+v für den Lichtanteil dem das Raumschiff entgegen- und c-v für den, dem das Raumschiff vorauseilt.
Die ganze Idee der "Relativität der Gleichzeitigkeit" besteht nun darin, dass der bewegte Beobachter c+v und c-v misst.
Ganz schöner Misthaufen diese Theorie.
Sehr schön, wie Laberbacke demonstriert, dass er so gar nichts verstanden hat.
Selber versenkt.
:mrgreen:
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