Das Prinzip des Seins

Diskutieren Sie mit anderen Lesern über Physik und Philosophie
Aktuelle Zeit: Di 3. Nov 2026, 00:02

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 646 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53 ... 65  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 12:49 
Offline

Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Harald Maurer hat geschrieben:
Die durchschnittliche Wellenlänge ist dann nichts anderes als 3 m, also die Nominal-Wellenlänge.

Das ist die gleiche Milchmädchenrechnung, die von Hambug nach Berlin mit 100km/h fährt und zurück mit 20km/h, eine Durchschnittsgescvhwindigkeit von (100+20)/2 dann 60km/h erhält.

Damit das deutlich wird, die obigen Werte etwas anders gewählt. Nominallänge 3m, kurze Wellen 2m, lange Wellen 4m. Engelhardt Durchschnitt 3m.
Richtiger Durchschnitt für eine Lauflänge von 300m:
n1=300m/2m=150
n2=300m/4m= 75
λ_mittel= (n1*2m+n2*4m)((n1+n2)=2,66m
λ_mittel= =2,66m

Bevor der genannte Herr solche Bolzen schießt, sollte er erstmal nachsehen, wie man Mittelwerte berechnet.
.
.


Zuletzt geändert von Ernst am Di 13. Mai 2014, 12:56, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 12:55 
Offline

Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Harald Maurer hat geschrieben:
Dann laufen pro Zeiteinheit gleich viele Wellenlängen über die Strecke.

Das ist doch wieder nur die gleiche Frequenz.
Die Aussage lautet:
Zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet sich bei unterschiedlicher Wellenlänge eine unterschiedliche Anzahl von Wellen auf der gleichen Strecke.

Das ist doch elementare Arithmetik.
.
.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 13:14 
Offline
Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Ernst hat geschrieben:
Damit das deutlich wird, die obigen Werte etwas anders gewählt. Nominallänge 3m, kurze Wellen 2m, lange Wellen 4m. Engelhardt Durchschnitt 3m.
Richtiger Durchschnitt für eine Lauflänge von 300m:
n1=300m/2m=150
n2=300m/4m= 75
λ_mittel= (n1*2m+n2*4m)((n1+n2)=2,66m
λ_mittel= =2,66m

Bevor der genannte Herr solche Bolzen schießt, sollte er erstmal nachsehen, wie man Mittelwerte berechnet.
.

Wo bleibt das unterschiedliche v in Deiner Rechnung?
Und die ist ohnehin verfehlt. Eine Wellenlänge von 2,9 m und eine von 3,1 m interferieren zu einer Welle mit einer Wellenlänge von 3 m ! Und nicht zu 2,66 m! Superpositionsprinzip!

Grüße
Harald Maurer


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 13:23 
Offline
Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
fallili hat geschrieben:
Und wenn man nun diese beiden Wellen auf Längs- und Querarm "verteilt", um dem MMI zu entsprechen, dann sieht man dass natürlich eine Phasenverschiebung auftritt.

Du verstehst leider gar nichts. Alles Nonsens, was Du da daher argumentierst. Die Beziehung der Wellenlängen und der Geschwindigkeiten tritt immer, bei jeder Geschwindigkeit des MMI im Äther proportional zueinander auf! Und bei jeder Frequenz! Es ist völlig egal, welche Geschwindigkeit das MMI relativ zum Äther hat! Und diese Argumente a la "da wird doch eine Amplitude früher am Spiegel sein weil sie schneller ist als die andere" zeigen, dass Du die ganze Zeit nur Bahnhof verstehst. Dieses "früher" oder "später" kann nur ein Reflexionszeitpunkt sein, welcher dem Takt der konstanten Periodendauer folgt! "Früher" und "später" wird sich daher immer durch Einheiten dieser Periodendauer unterscheiden müssen, weil die Kreisfrequenz das erzwingt! "Früher" und "später" sind keine beliebigen Zeitpunkte, weil es im MMI keine halben Perioden gibt! Da bliebe T und f ja nicht konstant!
Und hier die Demonstration, dass es sehr wohl eine Rolle spielt, von welchem Bezugssystem aus man die Sache beurteilt!
Dateianhang:
d_komp.jpg
d_komp.jpg [ 29.46 KiB | 3917-mal betrachtet ]

1.)Wir verleihen dem Äther ein absolutes Koordinatensystem!

2.) Die falsche Anschauung, die sich ergibt, wenn man das MMI ruhen und den Äther strömen lässt! Ein Sender emittiert zu t=0 eine Amplitude, die während der beispielsweisen Periodendauer von 0,001 s von der Ätherströmung zurück getrieben wird und daher nach T auf x=4 landet. Den nächsten Amplituden ergeht es ebenso. Das Ergebnis ist eine verkürzte Welle mit verkürzten Wellenlängen, deren erste Wellenfront auf x=4 begonnen hat. Die Geschwindigkeit dieser Welle ist c-v im MMI, der Spiegel kann zum mit c-v berechneten Zeitpunkt keine Amplitude reflektieren! Da wird eine früher da gewesen sein und eine später kommen!

3.) Die richtige Anschauung im BS des Äthers! Der Sender emittiert zu t=0 eine Amplitude, die sich mit c 0,001 s lang bis zu x=6 bewegt, während dessen bewegt sich der Sender mit vt zu x=2 und emittiert die nächste Amplitude. Das Ergebnis ist wieder eine Welle mit verkürzten Wellenlängen, aber eine, deren erste Wellenfront bei x=6 beginnt. Die Welle ist also gegenüber dem absoluten BS des Äthers mit vt nach vorne verschoben! Der hier nun bewegte Spiegel wird nun der Amplitude, die er ruhend nicht reflektieren könnte (weil erstens T nicht konstant bliebe und zweitens zu diesem Zeitpunkt gar keine Amplitude ankommt!) , um vt davonlaufen und diese gerade dann reflektieren, wenn er zur nächsten Amplitude den Abstand der Original-Wellenlänge hat! T=const, lambda=const, f=const! Es erfolgt also eine totale Kompensation von v!
Die Wahl des BS macht eben tatsächlich einen gravierenden Unterschied, wenn man es mit einem Absolutsystem zu tun hat, wie es der Äther darstellt, wenn es ihn gibt! Ein ruhendes MMI mit durchströmtem Äther ist nicht dasselbe wie ein bewegtes MMI im ruhenden Äther! Das ist auch der Grund hiefür, dass angesichts der scheinbaren Invarianz der LG die Galileitransformation nicht funktioniert!

Grüße
Harald Maurer


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 13:49 
Offline

Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
Das ist eben nicht die Aufgabe wenn man einen Phasenwinkel an einer bestimmten Stelle im System sucht! Elementare Logik!

Doch, das ist eine gute Möglichkeit, die Phasendifferenz zwischen Sende- und Empfangsschwingung zu erkennen:

Bild
.
.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 13:53 
Offline

Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Damit das deutlich wird, die obigen Werte etwas anders gewählt. Nominallänge 3m, kurze Wellen 2m, lange Wellen 4m. Engelhardt Durchschnitt 3m.
Richtiger Durchschnitt für eine Lauflänge von 300m:
n1=300m/2m=150
n2=300m/4m= 75
λ_mittel= (n1*2m+n2*4m)((n1+n2)=2,66m
λ_mittel= =2,66m

Bevor der genannte Herr solche Bolzen schießt, sollte er erstmal nachsehen, wie man Mittelwerte berechnet.
.

Wo bleibt das unterschiedliche v in Deiner Rechnung?

Was hat das noch mit v zu tun?
Es werden Mittelwerte zweier Wellenlängen berechnet, welche in unterschiedlicher Anzahl auftreten. Mathematik Klasse 8.
.
.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 14:04 
Offline

Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Harald Maurer hat geschrieben:

Die Wahl des BS macht eben tatsächlich einen gravierenden Unterschied, wenn man es mit einem Absolutsystem zu tun hat, wie es der Äther darstellt, wenn es ihn gibt!

Das ist natürlich Nonsens. Jedes Bezugssystem ist gleichberechtigt zur Beschreibung so eines Vorgangs.

Zitat:
Ein ruhendes MMI mit durchströmtem Äther ist nicht dasselbe wie ein bewegtes MMI im ruhenden Äther!

Und das ist daher ausgemacher Unfug. :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:

Auf Basis solcher unwissenschaftlichen Annahmen ist natürlich überhaupt kein vernünftiger Gedankenaustausch möglich.
.
.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 14:19 
Offline
Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Ernst hat geschrieben:
Jedes Bezugssystem ist gleichberechtigt zur Beschreibung so eines Vorgangs.

Na, dann beschreibe mal diesen v*t-Effekt im Bezugssystem des MMI! 8-)

Grüße
Harald Maurer


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 14:27 
Offline
Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Ernst hat geschrieben:
Es werden Mittelwerte zweier Wellenlängen berechnet, welche in unterschiedlicher Anzahl auftreten. Mathematik Klasse 8.

Verfehlte Rechnung. Es treten eben nicht Wellenlängen in unterschiedlicher Anzahl auf! Du willst immer die Wellenlängen auf die Strecke legen, aber die liegen da nicht sondern bewegen sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit über die Strecke. Wenn diese ungleichen Wellenlängen die gleiche Geschwindigkeit hätten, dann kannst Du mit Deiner Behauptung aufkreuzen. Haben sie aber nicht! Und da sie in gleicher Anzahl über die Strecke flitzen, gilt
Dateianhang:
lambda.png
lambda.png [ 1.9 KiB | 4010-mal betrachtet ]

Grüße
Harald Maurer


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Michelson Morley Experiment
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 14:35 
Offline
Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Bild
Lieber Ernst, Du willst wohl nicht behaupten wollen, dass hier zum gleichen Zeitpunkt eine Amplitude am Spiegel reflektiert wird, oder? Mit welchem Phasenwinkel wird denn die Reflexion jeder dieser Amplituden beginnen oder begonnen haben, um den Phasensprung von 180° zu bewerkstelligen?

Grüße
Harald Maurer


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 646 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53 ... 65  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de