Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 12:27

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Und wie er das kann. Sowohl Ball als auch Photon sind die zwei Gesichter der Materie - Teilchen und (EM-)Wellen. Was denkst du denn, was Materie ist? Fang doch einfach noch mal mit deinen Basics an, bis auch du die verstanden hast.

Kann er nicht, denn der Ball hat Masse, das Photon nicht. Soviel zu den Grundlagen.

Ich Beobachte beide Bälle vom Bahnsteig aus. Der Ball vom Bahsteig fliegt senkrecht, der Ball im Zug eine Parabel. Ein Beobachter im Zug sieht das anders.

Du sollst den Ball den du am Bahnsteig hoch wirfst vom Bahnsteig aus beschreiben und den den du im Zug hoch wirfst vom Zug aus, stimmst du zu das das Ergebnis in beiden Situationen dasselbe ist?
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 4. Nov 2018, 12:30

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Okay, es ist genau genommen falsch,

Genau, das Relativitätsprinzip besagt nämlich lediglich folgendes:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“

Hatte ich aber auch schon erwähnt. Gehst du damit konform?
Ja, damit gehe ich konform und Lagrange evtl. auch. Nur leider ist die LoTra kein Gesetz, welches die durch andere Gesetze veränderten Zustände in einem System beachtet. Ein System, welches sich gegenüber dem Inertialraum mit v bewegt, kann EM-Wellen parallel und antiparallel zu ihrer Bewegung nur noch mit c±v sehen.
Die Lotra macht sowohl Zeit als auch Strecke lokal invariant (damit global relativ), was aber real nur für Strecken gilt. Deswegen sind nach meiner Theorie auch nur lokal gemessene Zeiten relativ und dadurch ändern sich allenfalls lokal gemessene Geschwindigkeiten. Aber wem erzähle ich das eigentlich? Einem, der Anderen sagt, sie mögen Basics lernen, die er nicht mal selber kennt. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 4. Nov 2018, 12:34

McMurdo hat geschrieben:Kann er nicht, denn der Ball hat Masse, das Photon nicht. Soviel zu den Grundlagen.
Dann hast du die Grundlagen nicht verstanden. c±v gilt für Materie, also für Teilchen und (EM-)Wellen. Teilchen unterscheiden sich von (EM-)Wellen darin: Teilchen haben Masse, EM-Wellen nicht.

McMurdo hat geschrieben:Du sollst...
Sag' du mir nicht, was ich soll! Lerne lieber Grundlagen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 12:50

McMurdo hat geschrieben:
Ich Beobachte beide Bälle vom Bahnsteig aus. Der Ball vom Bahsteig fliegt senkrecht, der Ball im Zug eine Parabel. Ein Beobachter im Zug sieht das anders.

Du sollst den Ball den du am Bahnsteig hoch wirfst vom Bahnsteig aus beschreiben und den den du im Zug hoch wirfst vom Zug aus, stimmst du zu das das Ergebnis in beiden Situationen dasselbe ist?


Wie ist das dann mit dem Folgenden zu vereinbaren?

McMurdo hat geschrieben:Genau, das Relativitätsprinzip besagt nämlich lediglich folgendes:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 12:54

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das bedeutet insbesondere, dass die Uhren in beiden Inertialsystemen gleich schnell gehen. Denn die Zustände ändern sich nach gleichen Gesetzen.

Das stimmt aber soweit sind wir noch nicht.
Stimmst du erstmal soweit dem Relativitätsprinzip zu? Und auch der Konsequenz das es sich nicht unterscheiden lässt ob du zB einen Ball im Zug hochwirfst oder am Bahnsteig?

Darum geht es nicht. Die Zustandsänderung eines beliebigen physikalischen Systems wird von zwei Inertialsystemen aus beurteilt.

Genau, das Relativitätsprinzip besagt nämlich lediglich folgendes:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 14:43

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ja, damit gehe ich konform und Lagrange evtl. auch.

Gut, lass die Lorentztransformation bitte erstmal weg, da sind wir noch lange nicht solange wir uns noch über Grundlagen unterhalten.

Wie ist das dann mit dem Folgenden zu vereinbaren?

Dazu kommen wir noch. Gehst du konform damit das der Ball am Bahnsteig aus Sicht des Bahnsteigs und der Ball im Zug aus Sicht des Zuges völlig exakt gleich verhalten, also gleich senkrecht hoch und wieder runter fallen, wenn sie mit exakt der gleichen Kraft geworfen werden?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 14:46

Lagrange hat geschrieben:Darum geht es nicht.

Doch genau darum gehts um die Grundlagen zu verstehen. Also au h gleiche Frage an dich: Verhält sich der Ball im Zug aus Sicht des Zuges in irgendeiner Art und Weise anders als der Ball am Bahnsteig aus Sicht des Bahnsteigs? Siehe mein vorheriger Beitrag an Nicht von Bedeutung.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 14:48

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Darum geht es nicht.

Doch genau darum gehts um die Grundlagen zu verstehen.

Du verstehst die Grundlagen nicht.

Hier noch einmal.
Genau, das Relativitätsprinzip besagt nämlich lediglich folgendes:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 14:53

Lagrange hat geschrieben:Du verstehst die Grundlagen nicht.

Ach so, ja dann lass mal knacken. Wie siehts aus mit dem Ball? Die Frage steht ja noch im Raum ob du damit konform gehst.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 14:55

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Du verstehst die Grundlagen nicht.

Ach so, ja dann lass mal knacken. Wie siehts aus mit dem Ball? Die Frage steht ja noch im Raum ob du damit konform gehst.

Was besagt das RP? Wie sieht es aus mit dem Ball im Zug? :lol:
PS: Du hast die Frage schon mal beantwortet? Was ist jetzt los?
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