Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Rudi Knoth » So 12. Nov 2023, 10:37

@Daniel K gestern Abend::

Dafür reicht uns auch schon Newton, der Beobachter in S' muss nichts von der SRT wissen, König C kennt einfach drei Ereignisse mit Zeiten für die Uhren A, B, C, D und E. Davon sind A, B für ihn in seinem System bewegt und gehen asynchron und haben einen Abstand von 1,49 Ls, beide Uhren bewegen sich für in S' in 2 Jahren um genau diese 1,49 Lj nach links. In der Zeit zählen sie eben jede 1,33 Jahre hoch.

Wenn König C die SRT nicht kennt, dann kennt er die Ruhelänge von AB nicht, ist ihm aber egal, und er weiß auch nicht, dass für König B die Uhr mit Königen A synchron geht, juckt ihn nicht die Bohne. Und er weiß auch nicht, dass die Uhren im Königreich B genauso schnell laufen wie die in seinem, ruhend verstehst sich, ist ist aber auch schnurz, er beobachtet die Uhren aus dem anderen Königreich eben langsamer laufend. Oder dilatiert gegenüber den eigenen.

Es gibt für König C keinen Grund, warum er hier auf König B hören sollte, der kann ja viel erzählen, was zählt ist was er in seinem Königreich misst.


Nun gut, dann sind König C und seine Grenzbeamten der "Beobachter" in seinem Reich. Was Kenntnisse der SRT angeht, so reicht das Wissen über Strecke, Zeit und Geschwindigkeit aus. Und das ist ja lange bekannt. Also brauchte König B für die Strecke von der Grenze bis zu König C nur 1,33 Jahre. Dies bedeutet aber auch, daß wir es hier mit einer ähnlichen Situation wie im Szenario vom Bahnsteig und dem Zug zu tun haben. Also die Ruhelänge der Strecke von der Grenze von Reich C bis zu C um gleich der "kontrahierten" Länge der Stecke zwischen A und B ist. Dies ist also so oder so ein Missverhältnis zwischen den Zeiten, die B und C brauchten. Wie wäre denn eine "gerechte Lösung" für beide Vertragsparteien? Daher mein Beitrag vom Freitag, der in der Diskussion unterging.

Ich will ihn nun noch erklären:

In dem Königreich des gerechten Salomon bewegten sich B und C zueinander mit der gleichen Geschwindigkeit. Sie trafen sich nach 2,24 Jahren. Also betrug die Reisezeit diese Zeit. Die Geschwindigkeit von beiden betrug 0,447. Daher misst König C seine Zeit um den Faktor 1,12 zu kurz. Damit beträgt seine Reisezeit 2,24. Der Kalender von König B ging um 0,76 Jahre vor. Ihr könnt auch "Halbe.Halbe machen und etwa 2,5 Jahre ansetzen.


Diesen Vorschlag habe ich auch in der Diskussion mit Frau Holle in dem Thread "Die Basiseinheiten der Raumzeit" für den Fall v=0,8c unterbreitet und dann auf das Gamma 2/3 dieses Märchens angepasst. in dieser Betrachtung wollte ich mit der Annahme gleicher Stecken und Zeiten für die Uhren B und C durch eine gleiche Geschwindigkeit für B und C eine Lösung aufzeigen. Ob diese Lösung auch für diesen Fall "gerecht" oder sinnvoll ist, kann man ja noch diskutieren. Frau Holle hat ja in einem Beitrag einfach dasselbe für den König C und der Königin D angesetzt und für beide Königreiche dann Lieferungen von 5 Jahren vereinbart. Allerdings setzt diese Lösung voraus, daß die Ruhelängen zwischen C und D und A und B gleich sind.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Frau Holle » So 12. Nov 2023, 12:58

Rudi Knoth hat geschrieben:@Daniel K gestern Abend:

Wenn König C die SRT nicht kennt, dann kennt er die Ruhelänge von AB nicht, ist ihm aber egal, und er weiß auch nicht, dass für König B die Uhr mit Königen A synchron geht, juckt ihn nicht die Bohne. Und er weiß auch nicht, dass die Uhren im Königreich B genauso schnell laufen wie die in seinem, ruhend verstehst sich, ist ist aber auch schnurz, er beobachtet die Uhren aus dem anderen Königreich eben langsamer laufend. Oder dilatiert gegenüber den eigenen.

Tja, da siehst du was dem DK alles "schnurz" ist, Rudi. Voraussetzungen und Tatsachen anerkennen kann er schlecht, diese ignorieren kann er gut. Das Einzige, was König C wissen muss und auch weiß, genau wie wir – die wir uns solche Beispiele ausdenken – ist die Tatsche, dass die idealen Uhren der SRT per Definition alle gleich laufen und natürliche Zeiteinheiten zählen. König C muss nur jeweils die Uhrzeiten ablesen, die er vor der Nase hat. Weitere Kenntnisse braucht er nicht. Es ist trivial. Es ist Physik.

Daniel K. hat geschrieben:Es gibt für König C keinen Grund, warum er hier auf König B hören sollte, der kann ja viel erzählen, was zählt ist was er in seinem Königreich misst.

Unsinn. Es gibt einen zwingenden Grund: Die Tatsache nämlich, dass König B keine Möglichkeit hat seine ideale Uhr zu manipulieren, ebenso wenig wie König C seine ideale Uhr manipulieren kann. Der einzige Grund, warum er der Uhr von König B nicht glauben könnte ist, dass er wie DK diese vorausgesetzte Tatsache ignoriert. Dann weiß er halt nicht was eine Uhr ist. Ihm das zu unterstellen ist Blödsinn. Nur für DK trifft es zu. Der ist aber eine Ausnahme, extrem beweis- und belehrungsresistent wie er ist. Auf den zu hören führt leider auf den Holzweg.

Laut DK soll König C immer Uhren aus der Ferne ablesen wie die von A, wenn er sich selber bei B befindet. Damit schaut er aber auf ein Ereignis in der Vergangenheit von B und kann nur sagen "ja, damals war im Königreich von B weniger Zeit vergangen und ich war aus Sicht von B noch gar nicht hier angekommen." Wozu soll das gut sein? Nennen wir die Aussage mal "Der Rasen ist grün." Stimmt, ist aber ganz irrelevant. Das Ereignis bei A, auf das er da aus Ferne schaut, ist keines der beiden Treffen. Es ist ein ganz anderes Ereignis.

Tatsache ist nämlich auch – und das ist das entscheidende – dass hier und jetzt gleichzeitig für beide – und für alle zweifellos erkennbar – seit dem Treffen bei A soviel Zeit im Königreich B vergangen ist, wie man auf der idealen Uhr B findet und soviel Zeit im Königreich von C, wie man auf der idealen Uhr C findet. Nennen wir die Aussage "Der Himmel ist blau." Das stimmt eben auch, und kann nicht widerlegt werden mit obiger Aussage "Der Rasen ist grün."

DKs hartnäckiger Einwand "aber nur aus Sicht von bla..." ist kein Einwand, weil trivial. Uhren gehen nicht dilatiert! Sie gehen alle gleich! Es gibt unendlich viele denkbare Inertialsysteme, aus deren Sicht die Uhr bei A "gleichzeitig" etwas anderes anzeigt beim Treffen B/C. Na und? Die Zeiten beim Treffen B/C sind trotzdem invariant für alle. Man muss eben da hinschauen, wo die Musik spielt: Sie spielt im Beispiel bei den Treffen der Uhren und der gekrönten Häupter und nicht vermeintlich "gleichzeitig" woanders. "Gleichzeitig" ist am selben Ort invariant für alle dasselbe, und woanders eben nicht. Das ist die SRT, es ist Physik. Die RdG lässt grüßen.

Es wurde die Uhr C bei den Treffen zweimal abgelesen und König C erkennt damit den selben Unterschied zum Ruhesystem von A und B, den auch alle anderen erkennen: C ging dilatiert, basta. Klar ist das relativ zu A und B. Was denn sonst? Das weiß jeder Beobachter, weil hier gar nichts anderes beobachtet wurde als eben genau das.

Und nein: Es ist kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip wie DK immer wieder behauptet, nur weil er überall grünen Rasen sehen will.

Rudi Knoth hat geschrieben:Wie wäre denn eine "gerechte Lösung" für beide Vertragsparteien? Daher mein Beitrag vom Freitag, der in der Diskussion unterging.

Es gib keine "gerechte" Lösung. Es gibt nur eine Tatsache, die von der Natur vorgegeben ist und von der SRT beschrieben wird. Die Sicht auf diese Tatsache kann man ändern z.B. mit einem mittigen Beobachter, aber nicht die eindeutige Tatsache. Wenn ich Zeit finde, schaue ich mir das vllt. mal mit einem symmetrischen Minkowski-Diagramm an (nach Loedel). Bin zur Zeit ziemlich eingespannt im Real Life.
 
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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Rudi Knoth » So 12. Nov 2023, 14:18

@ Frau Holle » So 12. Nov 2023, 12:58

Laut DK soll König C immer Uhren aus der Ferne ablesen wie die von A, wenn er sich selber bei B befindet. Damit schaut er aber auf ein Ereignis in der Vergangenheit von B und kann nur sagen "ja, damals war im Königreich von B weniger Zeit vergangen und ich war aus Sicht von B noch gar nicht hier angekommen." Wozu soll das gut sein? Nennen wir die Aussage mal "Der Rasen ist grün." Stimmt, ist aber ganz irrelevant. Das Ereignis bei A, auf das er da aus Ferne schaut, ist keines der beiden Treffen. Es ist ein ganz anderes Ereignis.


Das stimmt so nicht. Denn in diesem Beitrag schreibt DK:

Ganz einfach, das Königreich von König C eben S' reicht von König C 1,49 Lj nach rechts zur "Königen" D und auch noch 1,49 Lj nach links, zu Königen E.

Das Königreich ist ein Quadrat, flach, auf dem Rücken von vier großen Elefanten, die auf einer Schildkröte stehen, das Land reicht über die Schildkröte hinaus, so dass man diese nicht sehen kann. Ein anderes Königreich kommt vorbeigeflogen, S mit Königen A und König B, als erstes passiert Königen A nun die Grenze vom Königreich S' genau bei D, A bekommt ein Passierschein, die Uhrzeit von A wird mit der von D eingetragen, A zeigt t = − 1,33 Jahre an, D zeigt t' = − 2 Jahre an.

Nach 2 Jahren im Königreich S' erreicht die Königen A nun König C, mit v = 0,745 c hat die Königen A nun in S' genau 1,49 Lj von der Grenze bei D bis zum König C zurückgelegt, die Uhren von König C und Königen D und E zeigen alle nun genau 0 Jahre an, die von Königen A zeigt auch t = 0 Jahre an.

Und genau jetzt hat auch König B aus dem Königreich S die Grenze des Reiches von S' bei D erreicht, die Uhr von D zeigt 0 Jahre an, die von König B eben t = 1,66 Jahre.

Nun bekommt auch König B einen Stempel mit den Zeiten in den Reisepass. Grenzübertritt bei D mit t' = 0 Jahre und t = 1,66 Jahre (Anzeige Uhr König B).


Also die Uhren von A und B werden bei der Passage an der Grenze zu D abgelesen. Und da zeigt sich schon auf dem Passierschein, daß Uhr B schon bei der Passage bei Uhr D auf 1.67 steht. Dies sind also Ablesungen bei der Passage.

DKs hartnäckiger Einwand "aber nur aus Sicht von bla..." ist kein Einwand, weil trivial. Uhren gehen nicht dilatiert! Sie gehen alle gleich! Es gibt unendlich viele denkbare Inertialsysteme, aus deren Sicht die Uhr bei A "gleichzeitig" etwas anderes anzeigt beim Treffen B/C. Na und? Die Zeiten beim Treffen B/C sind trotzdem invariant für alle. Man muss eben da hinschauen, wo die Musik spielt: Sie spielt im Beispiel bei den Treffen der Uhren bzw. der gekrönten Häupter und nicht vermeintlich "gleichzeitig" woanders. "Gleichzeitig" ist am selben Ort invariant für alle dasselbe, und woanders eben nicht. Das ist die SRT, es ist Physik. Die RdG lässt grüßen.


Nun König B weiss, daß die Uhr D beim Treffen mit Uhr B dieselbe Zeit anzeigt wie die Uhr C. Also sind für den Weg von Uhr B zu Uhr C nicht 3 Jahre sondern 1,33 Jahre vergangen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Daniel K. » So 12. Nov 2023, 16:22

Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K hat geschrieben:
Dafür reicht uns auch schon Newton, der Beobachter in S' muss nichts von der SRT wissen, König C kennt einfach drei Ereignisse mit Zeiten für die Uhren A, B, C, D und E. Davon sind A, B für ihn in seinem System bewegt und gehen asynchron und haben einen Abstand von 1,49 Ls, beide Uhren bewegen sich für in S' in 2 Jahren um genau diese 1,49 Lj nach links. In der Zeit zählen sie eben jede 1,33 Jahre hoch.

Wenn König C die SRT nicht kennt, dann kennt er die Ruhelänge von AB nicht, ist ihm aber egal, und er weiß auch nicht, dass für König B die Uhr mit Königen A synchron geht, juckt ihn nicht die Bohne. Und er weiß auch nicht, dass die Uhren im Königreich B genauso schnell laufen wie die in seinem, ruhend verstehst sich, ist ist aber auch schnurz, er beobachtet die Uhren aus dem anderen Königreich eben langsamer laufend. Oder dilatiert gegenüber den eigenen.

Es gibt für König C keinen Grund, warum er hier auf König B hören sollte, der kann ja viel erzählen, was zählt ist was er in seinem Königreich misst.

Nun gut, dann sind König C und seine Grenzbeamten der "Beobachter" in seinem Reich. Was Kenntnisse der SRT angeht, so reicht das Wissen über Strecke, Zeit und Geschwindigkeit aus. Und das ist ja lange bekannt. Also brauchte König B für die Strecke von der Grenze bis zu König C nur 1,33 Jahre. Dies bedeutet aber auch, dass wir es hier mit einer ähnlichen Situation wie im Szenario vom Bahnsteig und dem Zug zu tun haben. Also die Ruhelänge der Strecke von der Grenze von Reich C bis zu C um gleich der "kontrahierten" Länge der Stecke zwischen A und B ist. Dies ist also so oder so ein Missverhältnis zwischen den Zeiten, die B und C brauchten.

Ja, ja, und ja, und ja, klar ist es immer derselbe Baum mit neuem Lametta, intersannt ist doch aber, wie Holle beim Lametta von Kroll auf alle Heiligtümer des Abendlands schwor, dass die Reise wirklich in der echten Realität eben 5 Jahre gedauert hat, weil die Uhr auf Centauri das so anzeigt und die Uhr im Raumschiff eben nur 3 Jahre. Und auch der Reisende soll das so anerkennen, seine Zeit soll auch für ihn dilatiert gewesen sein, seine Uhr falsche Jahre, weniger aber längere Jahre soll er gezählt aber (also in der Version mit den relativen Einheiten, das ist bei Holle ambivalent und kontradiktorisch) jedenfalls wären seine 3 Jahre auf seiner Uhr der Beleg, er wäre wahrlich der Bewegte gewesen und nicht Centauri und die Erde. Darum sei seine Zeit eben langsamer verlaufen, schon auf der Reise. Holle ist da ganz dolle wirklich sicher.

Dann hab ich das Lametta von Kroll abgehängt und meines an den Baum, und machte Erde und Centauri mal zum Zug, und das Raumschiff zum Bahnhof und gemein wie ich eben bin, hab ich doch den Bahnhof noch das Ruhesystem S gegeben und dem Zug eben S'.

Und sieh da, Holle 1.0 links am Bahnhofende schaut auf die 3 Jahre seiner Uhr und die 1,8 Jahre auf der Uhr in der Lok und schwört wieder bei allem was heilig ist, die Reise mit dem Zug habe 3 Jahre gedauert und im Zug sind nur 1,8 Jahre vergangen, für alles und jeden wohlbemerkt. Die 5 Jahre am Zugende bei Kurt haben ihn erstmal nicht gejuckt, bis er geschnallt hat, dass es das mathematisch identische Beispiel ist, dass Kroll auch zeigt, und er da ja schon gegenteiliges geschworen hatte.

Du hast das erkannt, gleich, und auch den Widerspruch den ich damit nun Holle zeigte, er blieb aber stur und wolle nicht begreifen.

Und als ich dann die Ereignisse alle zeigte, die Uhren mit Werten und die Differenzen für alle Uhren in beiden Systemen vorgerechnet habe, ist er aus der Diskussion ausgestiegen, ich habe das mehrfach gezeigt, Holle ignoriert diese Rechnungen einfach total, weil er sie vermutlich nicht begreifen kann.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Wie wäre denn eine "gerechte Lösung" für beide Vertragsparteien? Daher mein Beitrag vom Freitag, der in der Diskussion unterging.

Ich will ihn nun noch erklären:

Rudi Knoth hat geschrieben:
In dem Königreich des gerechten Salomon bewegten sich B und C zueinander mit der gleichen Geschwindigkeit. Sie trafen sich nach 2,24 Jahren. Also betrug die Reisezeit diese Zeit. Die Geschwindigkeit von beiden betrug 0,447. Daher misst König C seine Zeit um den Faktor 1,12 zu kurz. Damit beträgt seine Reisezeit 2,24. Der Kalender von König B ging um 0,76 Jahre vor. Ihr könnt auch "Halbe-halbe" machen und etwa 2,5 Jahre ansetzen.


Nun ja, es dreht sich im Kreise, nach dem ersten Beispiel und dem Scheitern von Holle mit Erde/Mond wurde das ja schon on Holle so gemacht, er machte dann das Raumschiff mit H/V vom Abstand gleichlang wie Erde/Mond. Hat aber nicht geholfen. Ich erkläre gleich wo es da klemmt.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Diesen Vorschlag habe ich auch in der Diskussion mit Frau Holle in dem Thread "Die Basiseinheiten der Raumzeit" für den Fall v = 0,8 c unterbreitet und dann auf das Gamma 2/3 dieses Märchens angepasst. in dieser Betrachtung wollte ich mit der Annahme gleicher Stecken und Zeiten für die Uhren B und C durch eine gleiche Geschwindigkeit für B und C eine Lösung aufzeigen. Ob diese Lösung auch für diesen Fall "gerecht" oder sinnvoll ist, kann man ja noch diskutieren. Frau Holle hat ja in einem Beitrag einfach dasselbe für den König C und der Königin D angesetzt und für beide Königreiche dann Lieferungen von 5 Jahren vereinbart. Allerdings setzt diese Lösung voraus, dass die Ruhelängen zwischen C und D und A und B gleich sind.

Und da ist nun das Problem, Holle wollte ja schon D verschieben, aber D ist einfach mathematisch fest vorgegeben, es ist der Ort an dem B in S' sich befindet, wenn A und C sich treffen. Und der ist durch den Abstand von 2,24 Lj im Ruhesystem S von AB determiniert, dass sind somit in S' zwingend 1,49 Lj und dort befindet sich nun der Beobachter, der auf die Uhr von König B schaut.

Es geht ja nun mal um die Reise zwischen A und B, damit haben wir hier einen Abstand vorgegeben, und es geht nun mal um die Gleichzeitigkeit der zwei Ereignisse bei A und B für beide Könige, und wegen der Lorentzkontraktion ist D immer näher an C in S' als B an A in S. Machen wir beide Reiche gleichlang, ändert sich nichts an dem Ort wo B sich befindet, und damit ist der Ereignis eben auch in S' bestimmt.

Ich will sagen, wir haben ein voll symmetrisches Beispiel, dass ich mehrfach mit über 70 Ereignissen berechnet und dargestellt habe in zwei Minkowski-Diagrammen und anderen Grafiken mit allen Berechnungen für alle möglichen Uhren und auch Ausschnitte draus. Warum nun noch mal ein neues vollsymmetrisches Beispiel nehmen, eine neue Geschichte, wir haben dass alles schon da, aufgeschrieben, berechnet und dargestellt, nur die Werte sind eben anders.

Und es macht auch keinen Sinn, denn die Dinge zu verändern, weil sie nicht begriffen werden, bringt kein Verständnis, den Baum zu fällen, nur weil er nicht bestiegen werden kann, ist keine Lösung, genau das wird aber versucht.


Die Lösung wäre den eigenen Irrtum zuzugeben:

Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Ein Typ im schnellen Zug rast am Bahnhof A vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 12 Uhr mittags und startet seine Stoppuhr. Er kommt nach einer Weile an Bahnhof B vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 13 Uhr und stoppt seine Stoppuhr. Was glaubst du zeigt die Stoppuhr an? Mehr als 1 Stunde? Weil alle Bahnhofuhren langsamer gehen?

Seine Stoppuhr zeigt weniger als 1 Stunde an und jeder, der im Bahnhof A oder B den Zug vorbeirasen sah kann bestätigen, dass er genau um 12 bei A war und um 13 Uhr bei B. Es waren einmalige Ereignisse. Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe. Die Symmetrie ist gebrochen, wenn er immer eine andere Uhr abliest.

Spare dir die Erklärung, warum es deiner Meinung nach anders sein müsste. Ich nehme dir nichts ab. Es reicht nicht, wenn man nur etwas über die SRT liest. Mitdenken sollte man auch.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 23:00 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.

Klar, das ist sogar noch einfacher zu beweisen:

1. Synchronisiere drei Uhren von Erde, Mond und deiner Rakete.
2. Berechne die Zeitdilatation für deinen schnellen Raketenflug dorthin.
3. Fliege mit der angesetzten Geschwindigkeit zum Mond und knapp daran vorbei.
4. Lese deine Borduhr und die Monduhr ab im dem Moment, wo sich der Mond an dir vorbei bewegt.

Deine Borduhr wird weniger Zeit anzeigen als die Monduhr. Warum? Weil du dich zum Mond bewegt hast und nicht der Mond zu dir. Wenn du vorher richtig gerechnet hast, wird die Anzeige auch mit deiner Rechnung übereinstimmen. Noch Fragen?

Das hier sind zwei ganz glasklare Aussagen von Holle, einmal mit dem Zug, da weiß der im Zug mit der Stoppuhr, dass er sich bewegt hat und nicht die Bahnhöfe, weil seine Uhr weniger anzeigt. Das ist falsch, nicht möglich, ein Widerspruch zum Relativitätsprinzip und der SRT.

Oder Rudi, willst Du Dich der Aussage anschließen und ihr zustimmen und das als richtig bestätigen?

Ebenso die Aussage darunter, die Borduhr in der Rakete zeigt weniger als die auf dem Mond an, weil die Rakete sich zum Mond bewegt hat und nicht der Mond zur Rakete. Dass sind zwei absolut glasklare Aussagen von Holle, schaue mal auf das Datum, beide sind falsch, beide stehen im Widerspruch zum Relativitätsprinzip und der SRT.

Du würdest doch wohl keine davon als richtig bestätigen und ganz sicher auch den Fehler erkennen, den Widerspruch zum Relativitätsprinzip, man man mit der SRT doch nicht glauben das Relativitätsprinzip zerlegen zu können.

Und seit dem ist bei Holle auf Durchzug gestellt, und das fing ja schon vor dem 27. Dezember 2022 an, ich konnte das ja nicht glauben, was Holle so fabuliert hat, dass sind ja nur die beiden Aussagen so wo ich das dann absolut mal konkretisiert habe. Das sind Fakten Rudi, die Aussagen von Holle ganz klar, damit ist das was er so von sich erzählt schon inkonsistent, er habe schon lange Ahnung von der SRT und die RdG ebenso auch schon lange verstanden. Kann nicht sein, seine Aussagen passen aktuell noch immer zu denen hier zitierten.

Also die Lösung ist nicht, das aktuelle Beispiel zu bearbeiten, sondern Holle erkennt erstmal hier an, dass seine beiden Aussagen falsch waren und sind, dass er sich geirrt hat, dass es nicht so geht. Und dann muss der Käse mit den relativen Einheiten aus dem Kopf, es geht darum die Grundlagen zu verstehen richtig, aber auch da stellt sich Holle quer, ich habe ja einen Thread angefangen, echt nett und einfach, eben weil er im Glauben gefangen ist, alles richtig verstanden zu haben, ist bei ihm gar keine Bereitschaft mehr die Dinge richtig zu lernen. Das Problem ist nicht das Beispiel, sondern der Probant.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Daniel K. » So 12. Nov 2023, 17:18

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Wenn König C die SRT nicht kennt, dann kennt er die Ruhelänge von AB nicht, ist ihm aber egal, und er weiß auch nicht, dass für König B die Uhr mit Königen A synchron geht, juckt ihn nicht die Bohne. Und er weiß auch nicht, dass die Uhren im Königreich B genauso schnell laufen wie die in seinem, ruhend verstehst sich, ist aber auch schnurz, er beobachtet die Uhren aus dem anderen Königreich eben langsamer laufend. Oder dilatiert gegenüber den eigenen.

Tja, da siehst du was dem Daniel alles "schnurz" ist, Rudi. Voraussetzungen und Tatsachen anerkennen kann er schlecht, diese ignorieren kann er gut. Das Einzige, was König C wissen muss und auch weiß, genau wie wir – die wir uns solche Beispiele ausdenken – ist die Tatsche, dass die idealen Uhren der SRT per Definition alle gleich laufen und natürliche Zeiteinheiten zählen. König C muss nur jeweils die Uhrzeiten ablesen, die er vor der Nase hat. Weitere Kenntnisse braucht er nicht. Es ist trivial. Es ist Physik.

Da wieder ad hominem, und sonst nichts?

Natürlich kann dem König C dass alles egal sein, schau mal auf die Jahreszahl, wir schreiben was im Mittelalter, von SRT keine Spur. Schau, erst gibt es Beobachtungen, dann Experimente, dann eine Hypothese, mehr Experimente, eine Theorie, ganz viel noch mehr Experimente und dann hat man eventuell eine Basis. König C kann sich von B viel erzählen lassen, Fakt ist, er weiß nur sicher, seine Uhren gehen richtig und synchron.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Es gibt für König C keinen Grund, warum er hier auf König B hören sollte, der kann ja viel erzählen, was zählt ist was er in seinem Königreich misst.

Unsinn. Es gibt einen zwingenden Grund, die Tatsache nämlich, dass König B keine Möglichkeit hat seine ideale Uhr zu manipulieren, ebenso wenig wie König C seine ideale Uhr manipulieren kann. Der einzige Grund, warum er der Uhr von König B nicht glauben könnte ist, dass er wie Daniel diese vorausgesetzte Tatsache ignoriert. Dann weiß er halt nicht was eine Uhr ist. Ihm das zu unterstellen ist Blödsinn. Nur für Daniel trifft es zu. Der ist aber eine Ausnahme, extrem beweis- und belehrungsresistent wie er ist. Auf den zu hören führt leider auf den Holzweg.

Unfug Holle, dem König C interessieren die physikalischen Vorgänge nur in seinem Königreich, ob der König B seine Uhren manipulieren kann oder nicht ist ihm egal, was da in dem Königreich von B passiert ebenso. Er hat einfach richtig harte Fakten die absolut ausreichend sind. Er hat denn Pass von König B und seine eigenen Aussagen dazu, und die von Königen A eben auch. König B bestätigt, seine eigene Uhr zeigte 1,67 Jahre an, als er die Grenze zu S' um 0 Uhr überschritt. Dass zeigt so die Uhr von D und die von B im Reisepass an.

Dass ist was zählt, dass ist was im Königreich C passierte und darum geht es König C. Und dass ist echt verständlich.


Frau Holle hat geschrieben:
Laut Daniel soll König C immer Uhren aus der Ferne ablesen wie die von A, wenn er sich selber bei B befindet. Damit schaut er aber auf ein Ereignis in der Vergangenheit von B und kann nur sagen "ja, damals war im Königreich von B weniger Zeit vergangen und ich war aus Sicht von B noch gar nicht hier angekommen." Wozu soll das gut sein? Nennen wir die Aussage mal "Der Rasen ist grün." Stimmt, ist aber ganz irrelevant. Das Ereignis bei A, auf das er da aus Ferne schaut, ist keines der beiden Treffen. Es ist ein ganz anderes Ereignis.

Was soll es denn dieses mal sein Holle, welches Türchen, dass mit Du lügst oder Du bist blöde?

Wie Rudi Dir schon erklärte, ist das falsch, also entweder hast Du meine Aussage nicht richtig verstanden, Rudi konnte das ohne Probleme, dann bist Du eben zu blöde, oder Du hast sie verstanden und lügst, wie möchtest Du denn gerne, dass ich das bewerte?

Also dann noch mal, König C hat da überall Leute vor Ort, eben auch D an der Grenze und im Reisepass stehen aktuell die Zeiten, so wie Deine ausgedruckten Karteikarten, auf die warst Du doch so stolz, sollte Dir gefallen. Ebenso auch für Königen A, auch am linken Ende des Königreichs gibt es einen Grenzübergang, auch da gibt es von dem Grenzposten einen Stempel in den Reisepass.


Was in dem Reisepass so steht:

Bild

Harte Fakten Holle, eindeutig reiste König B mit 1,67 Jahren auf der eigenen Uhr um 0 Jahre Ortszeit am Grenzübergang D ins Königreich von C ein. Gleichzeitig bekam Königen A einen Stempel in ihren Reisepass, dass ihre Uhr 0 Jahre zeigt und das beim Treffen mit König C dessen Uhr auch 0 Jahre zeigt, so wurde es im Reisepass von Königen A eingetragen, und sie bestätigt, dass alles korrekt so ablief.

König B kommt zwei Jahre später bei C an, zeigt die Reisepass und seine Uhr, seine Uhr zeigt 3 Jahre, und die von König C eben 2 Jahre, wird so in den Reisepass eingetragen, der Aufenthalt von König B im Königreich C beträgt also auf der Uhr des Königs B nun 3 Jahre minus 1,67 Jahre gleich 1,33 Jahre. König B kann auch nur diese Zahlen und Zeiten so bestätigen. Gleichwohl sind im Königreich C der Jahre 2 vergangen. Offenbar, so der Eindruck von König C, laufen die Uhren von König B eben langsamer.

Und auch Königen A bestätigt all das, sie ist bei der Ausreise bei E, als ihr Gemahl König B sein Treffen mit König C hat. Königen A bekommt die Anzeiger ihrer Uhr mit 1,33 Jahren in den Reisepass und die Zeit von Uhr E mit 2 Jahren, damit ist klar, die Reise der Königen A von König C über 1,49 Lj zur Grenze hat 1,33 Jahre gedauert, auf der Uhr der Königen versteht sich, damit ist klar, die Uhr von Königen A läuft gleichschnell mit der von König B, aber langsamer und asynchron. Das wird so im Königreich C über Königreich B vermerkt.


Frau Holle hat geschrieben:
Tatsache ist nämlich auch – und das ist das entscheidende – dass hier und jetzt gleichzeitig für beide – und für alle zweifellos erkennbar – seit dem Treffen bei A soviel Zeit im Königreich B vergangen ist, wie man auf der idealen Uhr B findet und soviel Zeit im Königreich von C, wie man auf der idealen Uhr C findet. Nennen wir die Aussage "Der Himmel ist blau." Das stimmt eben auch, und kann nicht widerlegt werden mit obiger Aussage "Der Rasen ist grün."

So, so, nur Prosa, nicht einen Wert den er da nennen kann. Und ja, alle erkennen es, König B bestätigt es, bei Einreise zeigte seine Uhr 1,67 Jahre, beim Treffen mit C zeigt sie 3 Jahre, die Differenz beträgt 1,33 Jahre, können alle so sehen, auch die 2 Jahre von König C sind dokumentiert. Schön wenn Du das nun erkennst, und Dein dämliches Beispiel mit Rasen und Himmel ist weiter nur peinlich und ein lächerlicher Strohmann, anstatt dass Du hier nun mal was anständig vorrechnest und belegt, oder meine Grafik versuchst zu entkräften, der etwas entgegenzusetzen, kommst Du wieder mit der Wiese und dem Himmel daher, lächerlich Holle.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniels hartnäckiger Einwand "aber nur aus Sicht von ..." ist kein Einwand, weil trivial. Uhren gehen nicht dilatiert! Sie gehen alle gleich!

Du drehst es immer und immer wieder, wie es Dir passt, wie oft hast Du hier schon geschrieben, "bewegte Uhren gehen langsamer"? Eben, soll ich es zitieren, juckt schon in den Fingern.

Deine Aussage ist so dämlich, wie zu sagen, Uhren bewegen sich nicht langsamer. Ja bitte, langsamer als was?

Natürlich gibt es bewegte Uhren, in einem Ruhesystem der Uhr C bewegt sich eben Uhr A und Uhr B fröhlich vor sich hin, und dort gehen sie auch dilatiert.


Frau Holle hat geschrieben:
Es gibt unendlich viele denkbare Inertialsysteme, aus deren Sicht die Uhr bei A "gleichzeitig" etwas anderes anzeigt beim Treffen B/C. Na und? Die Zeiten beim Treffen B/C sind trotzdem invariant für alle.

Es geht hier aber um nur diese beiden zueinander bewegten konkreten Systeme Holle, und nicht um den Sack Reis den Du in China umgeworfen hast. Und wieder mal sage ich Dir, alle Koordinatenwerte sind invariant, ach, und Ereignisse immer wo "absolut", Du fängst ja schon wieder damit an, so was dazuzuschreiben.


Frau Holle hat geschrieben:
Man muss eben da hinschauen, wo die Musik spielt, Sie spielt im Beispiel bei den Treffen der Uhren und der gekrönten Häupter und nicht vermeintlich "gleichzeitig" woanders. "Gleichzeitig" ist am selben Ort invariant für alle dasselbe, und woanders eben nicht. Das ist die SRT, es ist Physik. Die RdG lässt grüßen.

Holle, die Musik spielt da wo der Reisepass gestempelt wird, Du selber wolltest damals zur Sicherheit Karteikarten von wem auch immer einführen, wo jede Uhr ihre Anzeige drauf stempelt, freue er sich, haben wir, nennt sich nun Reisepass, und da wird ganz sicher vor Ort und zwar am Selben wo das Geschehen ist, gestempelt.


Frau Holle hat geschrieben:
Es wurde die Uhr C bei den Treffen zweimal abgelesen und König C erkennt damit denselben Unterschied zum Ruhesystem von A und B, den auch alle anderen erkennen, C ging dilatiert, basta. Klar ist das relativ zu A und B. Was denn sonst? Das weiß jeder Beobachter, weil hier gar nichts anderes beobachtet wurde als eben genau das.

Ja "basta" ist mal wieder voll das starke Argument, und nein Holle, die Reisepässe belegen es, Deine Karteikarten, die Sache ist wirklich hundertprozentig in trockenen Tüchern, die Uhren von Königen A und König B gingen dilatiert Schreibst da selber C ging dilatiert und oben erst, Uhren gehen nicht dilatiert ... :lol: echt Holle.

Deinen Fehler kann man auf meiner Grafik gut erkennen, Du willst König C hier die Differenz aus der Uhr von König B mit 3 Jahren und der von Königen A mit 0 Jahren als 3 Jahre Reisezeit verkaufen und ihm erklären, seine Uhr mit 2 Jahren wäre dilatiert gelaufen, dass ist falsch Holle. Noch immer, und wird immer falsch sein, in diesem Universum.

Im Ruhesystem von König C sind es die Uhren A und B die dilatiert laufen, schaue er sich die Reisepässe an. Und König B selber ist hier Zeuge, willst Du dem unterstellen hier die Unwahrheit zu sagen?


Frau Holle hat geschrieben:
Und nein, es ist kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip wie Daniel immer wieder behauptet, nur weil er überall grünen Rasen sehen will.

Blödsinn, der Rasen hat nicht mit mit Deinen falschen Aussagen zu tun, die Behauptung, die Uhr C ging auch für König C dilatiert ist im Rahmen der SRT falsch und steht im Widerspruch zum Relativitätstheorie. Meine Aussage ist hingegen im Einklang mit beiden, die im System bewegten Uhren A und B gehen für König C dilatiert und asynchron, so wie es die SRT beschreibt, meine Grafik zeigt das was man mathematisch auch mit der Lorentztransformation so berechnet.


Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Wie wäre denn eine "gerechte Lösung" für beide Vertragsparteien? Daher mein Beitrag vom Freitag, der in der Diskussion unterging.

Es gib keine "gerechte" Lösung. Es gibt nur eine Tatsache, die von der Natur vorgegeben ist und von der SRT beschrieben wird. Die Sicht auf diese Tatsache kann man ändern z.B. mit einem mittigen Beobachter, aber nicht die eindeutige Tatsache. Wenn ich Zeit finde, schaue ich mir das vielleicht mal mit einem symmetrischen Minkowski-Diagramm an (nach Loedel). Bin zur Zeit ziemlich eingespannt im Real Life.

Klar gibt es eine gerechte Lösung, nur Du kennst sie eben nicht. Und ein symmetrisches Diagramm hilft Dir nicht, im Gegenteil, weil Du dann gar nicht mehr die Sicht aus jedem einzelnen System sehen kannst.


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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Daniel K. » So 12. Nov 2023, 17:22

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Laut Daniel K. soll König C immer Uhren aus der Ferne ablesen wie die von A, wenn er sich selber bei B befindet. Damit schaut er aber auf ein Ereignis in der Vergangenheit von B und kann nur sagen "ja, damals war im Königreich von B weniger Zeit vergangen und ich war aus Sicht von B noch gar nicht hier angekommen." Wozu soll das gut sein? Nennen wir die Aussage mal "Der Rasen ist grün." Stimmt, ist aber ganz irrelevant. Das Ereignis bei A, auf das er da aus Ferne schaut, ist keines der beiden Treffen. Es ist ein ganz anderes Ereignis.

Das stimmt so nicht. Denn in diesem Beitrag schreibt Daniel:

Daniel K. hat geschrieben:
Ganz einfach, das Königreich von König C eben S' reicht von König C 1,49 Lj nach rechts zur "Königen" D und auch noch 1,49 Lj nach links, zu Königen E.

Das Königreich ist ein Quadrat, flach, auf dem Rücken von vier großen Elefanten, die auf einer Schildkröte stehen, das Land reicht über die Schildkröte hinaus, so dass man diese nicht sehen kann. Ein anderes Königreich kommt vorbeigeflogen, S mit Königen A und König B, als erstes passiert Königen A nun die Grenze vom Königreich S' genau bei D, A bekommt ein Passierschein, die Uhrzeit von A wird mit der von D eingetragen, A zeigt t = − 1,33 Jahre an, D zeigt t' = − 2 Jahre an.

Bild

Nach 2 Jahren im Königreich S' erreicht die Königen A nun König C, mit v = 0,745 c hat die Königen A nun in S' genau 1,49 Lj von der Grenze bei D bis zum König C zurückgelegt, die Uhren von König C und Königen D und E zeigen alle nun genau 0 Jahre an, die von Königen A zeigt auch t = 0 Jahre an. Und genau jetzt hat auch König B aus dem Königreich S die Grenze des Reiches von S' bei D erreicht, die Uhr von D zeigt 0 Jahre an, die von König B eben t = 1,66 Jahre. Nun bekommt auch König B einen Stempel mit den Zeiten in den Reisepass. Grenzübertritt bei D mit t' = 0 Jahre und t = 1,66 Jahre (Anzeige Uhr König B).

Also die Uhren von A und B werden bei der Passage an der Grenze zu D abgelesen. Und da zeigt sich schon auf dem Passierschein, daß Uhr B schon bei der Passage bei Uhr D auf 1.67 steht. Dies sind also Ablesungen bei der Passage.

Sag ich ja, die Aussage von Holle "stimmt so nicht", entweder kann er meine einfache Aussage nicht richtig verstehen, ... oder lügt.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Daniels hartnäckiger Einwand "aber nur aus Sicht von ..." ist kein Einwand, weil trivial. Uhren gehen nicht dilatiert! Sie gehen alle gleich! Es gibt unendlich viele denkbare Inertialsysteme, aus deren Sicht die Uhr bei A "gleichzeitig" etwas anderes anzeigt beim Treffen B/C. Na und? Die Zeiten beim Treffen B/C sind trotzdem invariant für alle. Man muss eben da hinschauen, wo die Musik spielt: Sie spielt im Beispiel bei den Treffen der Uhren bzw. der gekrönten Häupter und nicht vermeintlich "gleichzeitig" woanders. "Gleichzeitig" ist am selben Ort invariant für alle dasselbe, und woanders eben nicht. Das ist die SRT, es ist Physik. Die RdG lässt grüßen.

Nun König B weiß, dass die Uhr D beim Treffen mit Uhr B dieselbe Zeit anzeigt wie die Uhr C. Also sind für den Weg von Uhr B zu Uhr C nicht 3 Jahre sondern 1,33 Jahre vergangen.


So schaut es aus, harte Fakten eben. Wird echt Zeit, dass nach fast einem Jahr nun Holle endlich mal einen Schritt weiterkommt und das hier schnallt.


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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Rudi Knoth » So 12. Nov 2023, 17:29

@Daniel K. » So 12. Nov 2023, 16:22

Ebenso die Aussage darunter, die Borduhr in der Rakete zeigt weniger als die auf dem Mond an, weil die Rakete sich zum Mond bewegt hat und nicht der Mond zur Rakete. Dass sind zwei absolut glasklare Aussagen von Holle, schaue mal auf das Datum, beide sind falsch, beide stehen im Widerspruch zum Relativitätsprinzip und der SRT.


Nun ja inzwischen sieht Holle das etwas anders )hoffe ich).

In diesem Beitrag vor einem Monat schreibt er auf die Frage, wie das wäre, wenn die Uhren A und Bauf einem Schlitten wären und Uhr C im Labor ruhen würde:

Nein. Das "Labor" ist dann der Schlitten. A und B ruhen ja trotzdem im ausgesuchten Ruhesystem. Sie ruhen zueinander. Das ist das entscheidende. Ihr Abstand ändert sich nicht. Das ist es, was Ruhe ausmacht. Ob sie auf einem Schlitten ruhen oder wo immer ist ganz egal. Es gibt keine absolute Ruhe. Im Unterschied dazu ruht C aber nicht zu A und B. Es gibt hier nur zwei zueinander bewegte Inertialsysteme, die wir betrachten. Und da A und B in einem davon ruhen, ruht C zwangsläufig im anderen, welches in dem Fall das bewegte ist, Schlitten hin oder her. Logik Rudi, Logik!


Immerhin sieht es so aus, daß es jetzt egal ist, ob A und B "absolut" ruhen. Allerdings sind für ihn das Ruhesystem von A und B "ruhend" und das von Uhr C bewegt, weil A und B gegeneinander ruhen.Eigentlich ist nach meiner Ansicht die Auswahl für dieses System dadurch die Bessere, weil die Bedingung, daß diese Uhren synchron gehen, nur dort gegeben ist.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Daniel K. » So 12. Nov 2023, 18:18

Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ebenso die Aussage darunter, die Borduhr in der Rakete zeigt weniger als die auf dem Mond an, weil die Rakete sich zum Mond bewegt hat und nicht der Mond zur Rakete. Dass sind zwei absolut glasklare Aussagen von Holle, schaue mal auf das Datum, beide sind falsch, beide stehen im Widerspruch zum Relativitätsprinzip und der SRT.

Nun ja inzwischen sieht Holle das etwas anders (hoffe ich).

Ich entnehme mal Deiner Aussage, dass Du ihm da also so nicht zustimmen würdest und die Aussagen wie ich eben als falsch bewertest. Ja hoffen kann man es, aber ich bin da nicht nur nicht sicher, dass er es anders sieht, denn ein klares Statement gab es nicht, im Gegenteil immer wieder neue Aussagen, die genau in diese Richtung zeigen, dass er es weiter so sieht. Wenn er sagt, der reisende Zwilling altert schon auf der Hinreise weniger schnell und alle sind sind dann am Mond einig, er ist jünger weil seine Uhr weniger anzeigt, dann steht Holle da noch immer wo er vor fast einen Jahr stand.


Rudi Knoth hat geschrieben:
In diesem Beitrag vor einem Monat schreibt er auf die Frage, wie das wäre, wenn die Uhren A und B auf einem Schlitten wären und Uhr C im Labor ruhen würde:

Frau Holle » Di 10. Okt 2023, 09:32 hat geschrieben:
Nein. Das "Labor" ist dann der Schlitten. A und B ruhen ja trotzdem im ausgesuchten Ruhesystem. Sie ruhen zueinander. Das ist das entscheidende. Ihr Abstand ändert sich nicht. Das ist es, was Ruhe ausmacht. Ob sie auf einem Schlitten ruhen oder wo immer ist ganz egal. Es gibt keine absolute Ruhe. Im Unterschied dazu ruht C aber nicht zu A und B. Es gibt hier nur zwei zueinander bewegte Inertialsysteme, die wir betrachten. Und da A und B in einem davon ruhen, ruht C zwangsläufig im anderen, welches in dem Fall das bewegte ist, Schlitten hin oder her. Logik Rudi, Logik!

Immerhin sieht es so aus, dass es jetzt egal ist, ob A und B "absolut" ruhen. Allerdings sind für ihn das Ruhesystem von A und B "ruhend" und das von Uhr C bewegt, weil A und B gegeneinander ruhen. Eigentlich ist nach meiner Ansicht die Auswahl für dieses System dadurch die Bessere, weil die Bedingung, dass diese Uhren synchron gehen, nur dort gegeben ist.

Macht es nicht besser, wurde auch so oft erklärt, generell sind alle Uhren ruhend in ihrem Ruhesystem, es sind eh nur fiktive Uhren die nur den zeitlichen Koordinatenwert des Punktes "vor Ort" anzeigen. Im Ruhesystem von C ruht auch C und man kann da ganz viele andere Uhren mit Buchstaben benennen, beide Systeme sind gleichberechtigt, es ist nicht das als Ruhesystem ausgezeichnet oder ausgewählt, weil man da mal zwei Uhren einen Namen gegeben hat und im anderen nur einer Uhr einen. Abgesehen davon, ich habe das ja gelesen und seine Arroganz ist echt penetrant.


Konkret haben wir aktuell diese drei Aussagen:

Frau Holle » Mi 8. Nov 2023, 02:01 hat geschrieben:
Nur der Beobachter von S darf wissen, dass "jetzt" die Uhr C dilatiert ist und der Beobachter von S' darf das nicht wissen?
Frau Holle » Mi 8. Nov 2023, 02:01 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Nur im Ruhesystem der Uhren A und B geht die Uhr C dilatiert, im eigenen Ruhesystem der Uhr C gehen hingegen die Uhren A und B dilatiert ...

In S' gehen alle Uhren mit C synchron und daher ebenso dilatiert wie C.
Frau Holle » Fr 10. Nov 2023, 15:23 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Genau das ist Dein Problem Holle, die Uhr C geht nicht in S' dilatiert, nur weil sie in S dilatiert geht ...

Nein. Es ist dein Problem Daniel, die Uhr C geht zwischen den Ereignisse A/C und B/C zeitlich nach gegenüber A und B, was man Zeitdilatation nennt. Das ist ganz eindeutig für alle, was man invariant nennt. Auf deine Wortklauberei wie eine Uhr "im System" geht ist gepfiffen.

Also er macht weiter den Fehler von Dezember, die Uhr die beim Vergleich weniger anzeigt, die ging dilatiert, weil C weniger anzeigt, geht sie dilatiert, und das soll gefälligst auch der König C so anerkennen.

Er bevorzugt hier eindeutig Königreich B, weil die Uhr da mehr anzeigt, soll es das wahre Ruhesystem sein, König C soll sich dem König B beugen, und das sind nur drei Aussagen die ich zitiert haben. Also Du kannst da gerne hoffen, dass Holle das nun nicht mehr so sieht, ich hingegen bin davon überzeugt, er sieht es noch immer so und wird nicht einräumen, dass diese beiden Aussagen vom Ende letzten Jahres falsch sind.


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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Rudi Knoth » So 12. Nov 2023, 19:17

@Daniel K. » So 12. Nov 2023, 18:18

r bevorzugt hier eindeutig Königreich B, weil die Uhr da mehr anzeigt, soll es das wahre Ruhesystem sein, König C soll sich dem König B beugen, und das sind nur drei Aussagen die ich zitiert haben. Also Du kannst da gerne hoffen, dass Holle das nun nicht mehr so sieht, ich hingegen bin davon überzeugt, er sieht es noch immer so und wird nicht einräumen, dass diese beiden Aussagen vom Ende letzten Jahres falsch sind.


Ich würde sagen, daß er 2 Uhren (A und B) gegen eine Uhr (C) sieht, die diese Uhr "überstimmen".

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Mathematische Fakten zum Märchen von Holle ...

Beitragvon Daniel K. » So 12. Nov 2023, 20:08

Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Er bevorzugt hier eindeutig Königreich B, weil die Uhr da mehr anzeigt, soll es das wahre Ruhesystem sein, König C soll sich dem König B beugen, und das sind nur drei Aussagen die ich zitiert haben. Also Du kannst da gerne hoffen, dass Holle das nun nicht mehr so sieht, ich hingegen bin davon überzeugt, er sieht es noch immer so und wird nicht einräumen, dass diese beiden Aussagen vom Ende letzten Jahres falsch sind.

Ich würde sagen, dass er 2 Uhren (A und B) gegen eine Uhr (C) sieht, die diese Uhr "überstimmen".

Das ist mir nun doch zu kurz Rudi, eventuell ein klein wenig ausführlicher, wenn ich freundlich darum bitten darf. Wir können es immer wieder neu auflegen, dabei ist das immer gleich, also aktuell so wie die Szenen aufgebaut sind. Man könnte sich ja auch mal Ereignisse mehr unter dem Aspekt raumartige, zeitartige und lichtartige Ereignisse ansehen.

Aber was wir hier aktuell haben, ist immer gleich, ...

Bild

Diese Grafik hab ich gestern erstellt, denke doch, und hier dann ...

Bild

Wenn da wem was nicht auffällt. Der Drops ist einfach gelutscht, ich habe den leichten Verdacht, warum auch immer nun Holle die letzte Grafik mehr als die davon, er erkennt an, das der König B hier einfach nichts mehr reißen kann, wir haben die Zeiten in den Reisepässen, hier kann König B nichts liefern, es ist sein Pass und der seiner Gemahlin, er kann noch erklären, die Uhren von ihm und seiner Frau gehen synchron, so für ihn, ja und, gehen die von König C auch alle, König B kann hier nichts mehr liefern, er will auch falsch rechnen, man soll seine Zeit beim Treffen mit König C nehmen und die Anzeige seiner Frau beim Treffen abziehen, Unfug, hab ich schon so lange erklärt.

Es muss richtig gerechnet werden, zwei mal die Uhr A und/oder die Uhr B vom König abgelesen und man bekommt die 1,33 Jahre und das im Einklang mit der SRT.

Ich habe Holle einen Thread geschenkt, er solle doch mal die andere Art der Zeitdilatation erklären, so die nach Kroll, bewegte Uhren gehen schneller und nicht langsamer, und was kam?

Eben nichts, drei Wochen Unterwassermikado, Dunkeltuten und Asche verbrennen, nichts mit Substanz am Horizont. Also denke Holle wird sich nun bald trollen, und nicht doch noch etwas Farbe bekennen und aus dem Wald kommen.


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