Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Unsinn Daniel K., der Professor zeigt die gleiche Situation wie beim Erde-Mond-Flug. Wir waren einig, wie da die Zeiten sind. Eben genau so wie sie sind und nicht anders. Das ist Fakt, aber du willst es nicht wahr haben.
Das sind nur die Anzeigen der Uhren, bei einem Ereignis, dass sind nicht zwingend Differenzen.
Es sind zwei Ereignisse, zeitlich nacheinander – erst eins links (Bild oben) und dann eins rechts (Bild unten). Angezeigt werden zwingend die natürlichen zeitl. Differenzen zwischen genau diesen Ereignissen. Die Ereignisse sind Fakt, physikalische Tatsachen. Empirisch nachprüfbar und hoch bestätigt. Nicht nur Koordinaten, die sich jemand "greift". Es geht hier um Physik und nicht um Hirngespinste. Genau wie beim Erde-Mond-Flug, bei Krolls Flug ohne Umkehr, bei Kurts Zugfahrer zwischen zwei Bahnhöfen, bei der Lichtuhr. Nicht mal die Lichtuhr kapierst du offensichtlich. Es ist der einfachste und grundlegendste Sachverhalt überhaupt über den die SRT Aussagen macht.
Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Meinst du, der Physiker vom Mond würde das Material vielleicht nicht so wie bestellt geliefert bekommen, nur weil "für" den Piloten die Monduhr einen Vorlauf hat? Meinst du das wirklich? (hier und schon hier gefragt, aber Schweigen im Walde, ist klar)
Hatte Dir darauf schon mal geantwortet:Daniel K. » So 7. Apr 2024, 20:42 hat geschrieben:
Welche Rolle spielt das, Du willst daraus wieder etwas schlussfolgern und belegen, was so keinen kausalen Zusammenhang hat. Für den Physiker auf dem Mond ist die Uhr im Raumschiff eben bewegt, na und? Klar weiß er das und kann damit arbeiten und weiß, für ihn zerfällt eben so weniger an Material. Dass bedeutet doch aber eben nicht, dass für den Astronauten die Uhr auf dem Mond nun 27 s gezählt hat, in den 20 s welche er auf seiner Uhr gezählt hat.
Es hat also keinen kausalen Zusammenhang, dass Der Pilot Material von der Erde zum Mond bringt, interessant. Und dass das Material inzwischen zur Hälfte zerfällt und wohl auch nicht.
Im übrigen hat die Uhr auf dem Mond nicht "für" den Astronauten gezählt oder "für" sonst irgend jemanden. Sie hat so gezählt, wie Uhren das eben tun. Wegen der permanent konstanten Relativgeschwindigkeit und des permanent konstanten räuml. Abstands zur Erde hat sie naturgemäß 27 s gezählt zwischen Start und Ankunft und nichts anderes. Und das "für" alle. Wenn du es schon so einfach logisch nicht begreifst: Schon mal von der Invarianz der Eigenzeit gehört?
DK hat geschrieben:Und nun kommt der Hammer, von dem Zeug auf der Erde ist das eben nicht 27 s lang zerfallen, sondern nur 14,81 s, weil die Erde im Ruhesystem des Raumschiffes bewegt ist, die Uhr geht dort dilatiert und natürlich zerfällt das Zeug was auch immer es ist, somit nur 14,81 s lang.
Der Hammer ist: "Für" den auf der Erde ist nach den 14,81 s das transportierte Material gar nicht beim Mond. Also was spielt das für eine Rolle? Fakt ist, dass bei der Ankunft beim Mond "für" beide 20 s und 27 s Differenz vergangen sind seit dem Abflug, als die Differenz "für" beide 0 s bei der Erde war. Du liest hartnäckig zwei Zeiten systemübergreifend an verschiedenen Orten, und das ist wegen der RdG sinnlos. Man kann sie nicht "gleichzeitig" für beide ermitteln. Das geht nur vor Ort, wo die Musik spielt und die Natur die Karten invariant auf den Tisch legt. Seit 2022 wird dir das erklärt und seit 2022 kapierst du es nicht.
Daniel K. hat geschrieben:Dein Fall B ist nur Fall A mit anderen Bezeichnern.
Das liegt in der Natur der Sache, wenn man erst S und dann in S' als Ruhesystem hat. Es ist natürlich wechselseitig symmetrisch. Das soll ja gerade gezeigt werden. Was hast du denn erwartet? Keine Symmetrie zwischen Fall A und B? Es ist gerade der Vorteil meiner Methode, dass man auch eine Symmetrie an der Zahl findet bei Ereignissen an Ort und Stelle, wo sich je eine Uhr ruhend in S und eine zweite ruhend in S' treffen. Man muss nicht wie du gleichzeitig "für" bla die Koordinaten von ganz woanders "greifen" um zu zeigen, dass die Uhr in S' langsamer geht als in S und aus ihrer Sicht wiederum die Uhr S noch langsamer dann in S' noch langsamer usw. usf.
Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Es ist ein Unterschied, ob ein Zugfahrer seine einzige Uhr nacheinander bei zwei Bahnhöfen vergleicht (Fall A) oder ob ein Bahnhof seine einzige Uhr nacheinander bei zwei Zug-Uhren vergleicht (Fall B). So zeigt sich dann die Wechselseitigkeit mit jeweils zwei Treffpunkten. Es sind aber verschiedene Treffpunkte in der Raumzeit. Bei Fall A ruhen sie in S zueinander und bei Fall B in S'. Mit genau zweien, die zueinander ruhen, ist es immer ganz eindeutig und invariant, so wie es der Professor zeigt. Der Grund ist, dass mit der Auswahl der Treffpunkte ein Ruhesystem vorgegeben ist. Letzteres hast du auch nie kapiert und als falsch bezeichnet, aber Rudi hatte es dann mal bestätigt.
Das ist alles Unfug, die Natur weiß ja nicht, dass da wer sich irgendwelche Punkt aus einem Koordinatensystem greift.
Da wird nicht irgendwas gegriffen sondern der zeitl. Abstand von natürlichen, physikalischen Ereignissen gemessen. Die Natur weiß von den Ereignissen, denn sie finden ja physisch statt, und die Natur zeigt die zugehörigen Werte, wenn man geeignete Messinstrumente benutzt, was hier eben Uhren sind. Die Natur weiß, ob der räumliche Abstand zwischen zwei Ereignissen (die wir auswählen) konstant ist oder nicht, denn der Abstand ist eine natürliche Eigenschaft dieser Ereignisse. Die Natur verhält sich bei konstantem Abstand nachweislich so, wie es sich für ein Ruhesystem gehört und zeigt die zugehörigen Zeitkoordinaten auf den Uhren bei den den Ereignissen eindeutig und unmissverständlich.
Daniel K. hat geschrieben:Gegeben sind einfach nur zwei zueinander bewegte Systeme
Das ist abstraktes, theoretisches Geschwurbel. Gegeben sind physische Objekte mit bestimmten räumlichen Abständen (Zug und Bahnhöfe), die mit Messinstrumenten ausgestattet sind, auch Uhren genannt. Die Uhren zeigen die natürlichen zeitlichen Abstände zwischen bestimmten physischen Ereignissen, bei denen gemessen wird, genau wie oben von Prof. Wagner gezeigt. Mach doch einfach die Augen auf!
Darüber macht die SRT konkrete Aussagen, über die Natur und die messbaren Phänomene und die Messwerte, die man dann real erhält, und nicht einfach nur über gedachte Systeme, wie du anscheinend meinst, wenn du dir irgendwas "greifst", was ja "nur" Koordinaten sind, die irgendwo in der Raumzeit rumschwirren und "für" bli gleichzeitig so und "für" bla gleichzeitig anders sind. Das hat mit Physik wenig zu tun. Mit Formeln jonglieren und "durch die LT drücken" ist sinnlose Spielerei, wenn sich das nicht auf konkrete Phänomene bezieht, wie z.B. den Erde-Mond-Flug.
