Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Fr 9. Aug 2013, 14:20

Jondalar hat geschrieben:Am Ende weiss ich noch nciht einmal, ob das Bewusstsein, so wie wir es wahrnehmen, nicht auch nur ein Konzept ist, das wir zum Objekt erhoben haben.

Nein, ich bin nicht Waage, dafür aber Zwilling :)

Herzliche Grüße



Mit Sicherheit ist das Bewusstsein, so wie wir es beschreiben, lediglich ein Konzept. Bei Konzepten tritt immer das Problem auf, das irgendwann hinsichtlich der isolierten Betrachtungsweise Probleme bezgl. der Schlüssigkeit auftauchen. Versuche mal das Bewusstsein aus sich selbst heraus zu erklären, du wirst scheitern.

Was sagte mal ein schlauer Mann? Ich denke, also bin ich.

Er hat lediglich übersehen, dass Denken auch ein Konzept ist.

Die ersten Erfahrungen hinsichtlich unserer selbst, sind schmerzhafte Erfahrungen. Schmerz ist nichts anderes als eine Reaktion auf lebensfeindliche Umstände, die unseren Körper gefährden. Insofern würde ich mal sagen, ich reagiere also bin ich. Das Denken selbst ist wiederum nur eine gebündelte Reaktion unserer Sinne, welches mit "äußeren" Einflüssen interagiert. Insofern befürchte ich, dass wir schon aus dem Grunde überall Wechselwirkungen erkennen müssen, obwohl gar keine da sind.



Du bist also Zwilling. Aha, deshalb. ;)

Gruß

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Beitragvon McDaniel-77 » Fr 9. Aug 2013, 14:31

Hi Harald, lieber Jondalar

das Äquivalenzprinzip ist nicht verletzt, wenn man äquivalente Körper verwendet.
Der Mond ist nicht äquivalent zu einem Hammer, auch ist der Hammer nicht äquivalent zu einer Feder. Was fällt schneller (Luftleerer Fallturm)? Ein Kilo Blei oder ein Kilo Federn?

Da sich Massen gegenseitig anziehen, laut Newton oder Einstein, hängt die Fallbeschleunigung nur von den beteiligten Massen ab. Was uns wiederum dazu führt, dass das mathematische Konzepte Schwarzes Loch, auch nur dieselbe Fallbeschleunigung ausübt, als der Masse des Sterns aus der es konstruiert wurde, entspricht.

Nach meiner Auffassung kann das Gravitations-Gesetz nur eine Näherung sein, welche innerhalb unseres Sonnensystems relativ gut funktioniert. Kein Wunder, schließlich wurde das Gravitations-Gesetz ja auf der Erde entwickelt.


Jondalar,

Zwilling und Waage sind recht ähnlich, jeweils zwei Möglichkeiten ;) . Du sprichst vom Bewusstsein als Konzept, das ist möglich, denn das Objekt "Gehirn", welches das Bewusstsein erzeugt ist ein dynamische Gebilde. Im Gehirn laufen chemische Reaktionen ab, die EM-WW ist ursächlich dafür. Eine Katze hat sicher ein Bewusstsein, Katzen sind vielleicht nicht so intelligent wie manche Menschen, aber auf ihre Art sehr schlau. Vielleicht ist einfach nur ihr Selbstbewusstsein, wie wir es verstehen, nicht so ausgeprägt. Katzen sind ja mehr oder weniger Einzelgänger, während wir Menschen eher sozial in Gruppen interagieren. Ich mag Katzen.
Vielleicht sollte ich nachfolgendes zur Realitäts-Theorie hinzufügen...

Hat ein Bakterium ein Bewusstsein?

Womöglich kein selbst reflektierendes, allerdings reagiert ein Bakterium auf seine Umwelt, seine Stoffwechselfunktionen sind nicht zufällig, sondern stark spezialisiert. Es gibt Bakterien die ohne Sauerstoff leben können, aber sie können es sich nicht aussuchen. Wir könnten es uns aussuchen, nur ohne Sauerstoff lebt es sich nicht sehr lange. Man könnte auf Wasser verzichten und nur noch Pflanzenöl trinken, ach das würde schneller als erwartet zum unweigerlichen Ende führen.

Kann eine Galaxie sterben?

Was ist Leben? Hier geht es doch schon los. Was ist der Unterschied zwischen einem verrostenden Eisenblech und einem Sauerstoff atmenden Menschen? Der Mensch wird nicht vom Magneten angezogen.
Die Antwort ist vielleicht nicht die beste gewesen, aber trotzdem ist sie logisch und auch nachprüfbar. Damit wären wir bei einem wichtigen Kriterium für wissenschaftliche Überlegungen angekommen. Um als Theorie Erfolg zu haben, muss sie falsifizierbar sein.

Falsifizierbarkeit einer Theorie

An diesem Kriterium scheitert die komplette aktuelle Lehrmeinung. Ob ein Schwarzes Loch existiert und die Fluchtgeschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeit entspricht, kann man im Labor nicht überprüfen. Gibt es das Material/Element Neutronium wirklich, immerhin behaupten die Gravitations-Kosmologen, dass daraus Neutronensterne bestehen. Im Labor kann man kein Neutronium herstellen, da Neutronen radioaktiv sind und zum Proton und einem Elektron zerfallen.
Bild
Laut aktueller Lehrmeinung besteht unser Universum aus 95,1% Zeug und nur aus 4,9% realer Materie. Ist die Theorie noch falsifizierbar, wenn man unsichtbare Objekte postuliert, welche nicht nachweisbar sind?

Es sollen ja unsichtbare Lila Drachen geben, welche die Sonne mit ihrem Feuer zum Leuchten bringen. Gibt es jetzt feuerspeiende Lila Drachen oder nicht, kann man diese Behauptung falsifizieren?

Ein richtig guter Trick ist einer großen Sekte gelungen. Das Leben nach dem Tod! Der beste Trick, denn jeder hofft darauf und keiner kann es überprüfen. Die perfekte Theorie! Oder doch nicht?

Wissenschaftliche Grüße!

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Fr 9. Aug 2013, 14:44

All hat geschrieben:
Versuche mal das Bewusstsein aus sich selbst heraus zu erklären, du wirst scheitern.

Was sagte mal ein schlauer Mann? Ich denke, also bin ich.
Er hat lediglich übersehen, dass Denken auch ein Konzept ist.

Die ersten Erfahrungen hinsichtlich unserer selbst, sind schmerzhafte Erfahrungen. Schmerz ist nichts anderes als eine Reaktion auf lebensfeindliche Umstände, die unseren Körper gefährden. ...Insofern befürchte ich, dass wir schon aus dem Grunde überall Wechselwirkungen erkennen müssen, obwohl gar keine da sind.

Du bist also Zwilling. Aha, deshalb. ;)

Gruß


Nein :lol: sowas versuche ich erst gar nicht. Da müssten wir bei chemischen Reaktionen im Gehirn anfangen und mit neuronalen Verknüpfungen weitermachen, bis uns die Konzepte ausgehen, das kann nur ins Leere führen.

Eben, siehe erste Antwort. Ich sehe auch ein großes Problem, vor dem ich auch nicht ganz gefeit bin, in der Verdinglichung von Konzepten. Nüchtern und sachlich betrachtet wissen wir gar nichts, wir können immer nur versuchen, einen Sachverhalt mit den unserer Zeit und unserem - vermeintlichem - Wissen entsprechenden Konzepten zu beschreiben. Alleine aus der Tatsache heraus, dass wir innerhalb eines Systemes dieses gar nicht beschreiben KÖNNEN, werden wir uns dem "Ziel" der "Weltformel", oder was auch immer, bestenfalls nur nähern können. Um ein Universum in seiner Gesamtheit zu beschreiben müssten wir uns ausserhalb dieses Universums befinden, was dann aber wieder ein Paradox erzeugt. Per Definition ist das Universum die "Gesamtheit aller Dinge". Wie könnten wir uns daher - auch nur in Gedanken - aus dieser Gesamtheit entfernen, dann wäre das Universum gleichfalls mit uns aus dem "alten" Universum losgelöst und würden uns dabei immer wieder "nur " im Universum aufhalten. Wie das "Nichts" birgt auch das "Universum" in solchen Betrachtungen immer mehr Hindernisse, als es helfen würde klarer zu sehen. Ein Dilemma, aus dem wir niemals werden entfliehen können - es sei denn, wir schaffen neue Begrifflichkeiten. In dem Zusammenhang finde ich auch Wörter wie "Paralleluniversen" oder "Mulitversen" schon leicht dümmlich und extrem lächerlich. "Parallel-Gesamtheiten aller Dinge" oder "Multi-Gesamtheiten aller Dinge" sind Begriffe, die einfach auf den Müll gehören.

Auch mit den Erfahrungen hast Du mehr als recht - darum wird es wohl auch vielen so schwer fallen, ihr Weltbild zu revidieren und zu korrigieren, auch das ist eine - zumindest psychische - Bedrohung und man kann schon verstehen, dass manche da Amok dagegen laufen. Lieber am alten, sicheren, festgehalten, als einfach mal in See gestochen und Amerika entdeckt :) Da kommen dann durchaus Wechselwirkungen zu Stande, die der unerschrockene Kolumbus nicht mehr nachvollziehen kann.

:lol: :lol: :lol: Was heisst bitte: Aha, deshalb?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re:

Beitragvon Gluon » Fr 9. Aug 2013, 15:06

McDaniel-77 hat geschrieben:Laut aktueller Lehrmeinung besteht unser Universum aus 95,1% Zeug und nur aus 4,9% realer Materie. Ist die Theorie noch falsifizierbar, wenn man unsichtbare Objekte postuliert, welche nicht nachweisbar sind?


Es ist ja genau anders herum. Dunkle Materie und Energie sind nachweisbar, aber es ist nicht bekannt, woraus sie genau bestehen. Es wird aktuell eine Theorie gesucht, die die Beobachtungen erklärt.

Gruß,
Gluon
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Re: Re:

Beitragvon Jondalar » Fr 9. Aug 2013, 15:08

Gluon hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Laut aktueller Lehrmeinung besteht unser Universum aus 95,1% Zeug und nur aus 4,9% realer Materie. Ist die Theorie noch falsifizierbar, wenn man unsichtbare Objekte postuliert, welche nicht nachweisbar sind?


Es ist ja genau anders herum. Dunkle Materie und Energie sind nachweisbar, aber es ist nicht bekannt, woraus sie genau bestehen. Es wird aktuell eine Theorie gesucht, die die Beobachtungen erklärt.

Gruß,
Gluon


Wo und wie sind die denn nachweisbar?

Herzliche Grüße
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Fr 9. Aug 2013, 15:21

Jondalar hat geschrieben:
:lol: :lol: :lol: Was heisst bitte: Aha, deshalb?

Herzliche Grüße


Na ja, Zwillinge sind in der Regel argumentativ nicht zu knacken.

Gruß

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Fr 9. Aug 2013, 15:34

Nachtrag.

Wir können unser Denken auch als systematisches (konzeptionelles ;) ) Denken zusammenfassen. Da ein System in sich argumentativ schlüssig sein sollte, dies als System aber nur eine Teilanschauung als zusammengefasste Einheit sein kann, wäre ein vollständiges System schon wieder paradox.

Du hast es ja eigentlich schon so gesagt. Ich wollte es nur kurzer zusammenfassen. Es gibt allerdings sehr viele Begriffe, die einfach nur auf den Müll gehören, das ist richtig.

Gruß

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Re: Re:

Beitragvon All » Fr 9. Aug 2013, 15:55

Gluon hat geschrieben:
Es ist ja genau anders herum. Dunkle Materie und Energie sind nachweisbar, aber es ist nicht bekannt, woraus sie genau bestehen. Es wird aktuell eine Theorie gesucht, die die Beobachtungen erklärt.

Gruß,
Gluon


Wäre das dann nicht eine Theorie, die eine andere Theorie erklärt und vervollständigt?

Irgendwann haben wir dann eine Endlosverbindung, die auf systematische Mängel gegründet ist.
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Ernst, der tollkühne Überflieger

Beitragvon Yukterez » Fr 9. Aug 2013, 16:55

Scherzkeks hat geschrieben:Soweit ich das überfliege, ist Trias Rechnung korrekt.

Von wegen überfliegen! Du Schmierenkomödiant hast dich, bis die Rechnung gelöst war, nicht aufs Brett getraut; aber jetzt, wo die Arbeit getan ist, kommt der große Ernst und überfliegt alles (: An deiner Stelle würde ich mich gar nicht mehr ins Forum trauen, du arbeitsscheuer Zahlenschmarotzer!

Dir deine Hartz-Bezüge streichend, Yukterez
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Re: Ernst, der tollkühne Überflieger

Beitragvon All » Fr 9. Aug 2013, 17:13

Yukterez hat geschrieben:
Scherzkeks hat geschrieben:Soweit ich das überfliege, ist Trias Rechnung korrekt.

Von wegen überfliegen! Du Schmierenkomödiant hast dich, bis die Rechnung gelöst war, nicht aufs Brett getraut; aber jetzt, wo die Arbeit getan ist, kommt der große Ernst und überfliegt alles (: An deiner Stelle würde ich mich gar nicht mehr ins Forum trauen, du arbeitsscheuer Zahlenschmarotzer!

Dir deine Hartz-Bezüge streichend, Yukterez


Also bitte Herr Jucktderrest,

wir sind hier ein ordentliches Forum und mögen keine Pöbeleien.

Übrigens:

Eine Emission energiereicher Strahlungsquanten seitens des Zentralgestirns des Solarsystems manifestiert sich exterritorial.

Also, gehe spazieren und befreie uns von deinen üblen Gedanken, die dich letztlich in deine ungeahnten Tiefen psychischer Isolierung geführt haben.


Wohlmeinend

All oder Gott, je nach BELIEBEN
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