Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Fr 16. Mai 2025, 12:46

Lagrange hat geschrieben:Die Strecke im bewegten System ist die Entfernung beim Start - also 1km. Diese Strecke ist unveränderlich, da sie mit dem bewegten Beobachter mitbewegt wird (gedachtes Koordinatensystem).
[...]
Im BS ECI ist die LG gleich c und im BS des relativ zum ECI bewegten Objekts ist die LG c+-v.

Zum Mitschreiben: Das ist komplett unausgegorener Bullshit!

Mit c+v könnte man Informationen schneller als Licht übertragen:

An der Börse im konstanten Abstand zum Empfänger (gedachtes Inertialsystem, zum ECI bewegt) stürzt eine Aktie spontan ab und übergibt die Info im Vorbeiflug sofort an den GPS-Satelliten vor Ort, der sie zum Empfänger funkt.

Da das Satellitensignal jetzt angeblich mit c+v zum Objekt reist, kommt es früher an als das, was direkt von der Börse gesendet wird. Der Empfänger kann also noch schnell an seinen Nachbarn verkaufen, bevor der von der Börse erfährt, dass das Papier fast nichts mehr wert ist.

Total daneben. So funktioniert die Natur nicht.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Mai 2025, 12:58

Frau Holle hat geschrieben:...

Mit c+v könnte man Informationen schneller als Licht übertragen:

An der Börse im konstanten Abstand zum Empfänger (gedachtes Inertialsystem, zum ECI bewegt) stürzt eine Aktie spontan ab und übergibt die Info im Vorbeiflug sofort an den GPS-Satelliten vor Ort, der sie zum Empfänger funkt.

Da das Satellitensignal jetzt angeblich mit c+v zum Objekt reist, kommt es früher an als das, was direkt von der Börse gesendet wird. Der Empfänger kann also noch schnell an seinen Nachbarn verkaufen, bevor der von der Börse erfährt, dass das Papier fast nichts mehr wert ist.

...
 

Müll!
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Mai 2025, 12:58

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich! Aus Sicht des Empfängers der am Äquator steht ergeben sich unterschiedliche Geschwindigkeiten mit der das jeweilige Signal auf ihn zukommt.

Naja , für solche Behauptungen musst du natürlich alle bis heute gemachten Experimente zur Abweichung der LG mißachten.
Z.B. dieses hier:
Rotating optical cavity experiment testing Lorentz invariance at the 10^{-17} level
In Zahlen: Eine Abweichung von weniger als 0,00000000000000001 × c, also kleiner als 0,003 mm/s!
https://arxiv.org/abs/1002.1284

Vorsicht Betrug!

The final precision could be reached by integrating over more
than 130 000 rotations
relying on a careful suppression of
systematic effects caused by the turntable rotation.


Sie haben die systematischen Effekte unterdrückt, also gerade die Effekte die gemessen werden sollten.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Fr 16. Mai 2025, 13:10

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...

Mit c+v könnte man Informationen schneller als Licht übertragen:

An der Börse im konstanten Abstand zum Empfänger (gedachtes Inertialsystem, zum ECI bewegt) stürzt eine Aktie spontan ab und übergibt die Info im Vorbeiflug sofort an den GPS-Satelliten vor Ort, der sie zum Empfänger funkt.

Da das Satellitensignal jetzt angeblich mit c+v zum Objekt reist, kommt es früher an als das, was direkt von der Börse gesendet wird. Der Empfänger kann also noch schnell an seinen Nachbarn verkaufen, bevor der von der Börse erfährt, dass das Papier fast nichts mehr wert ist.
 

Müll!

Nein, Logik! 8-)
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Fr 16. Mai 2025, 13:22

Lagrange hat geschrieben:
In Zahlen: Eine Abweichung von weniger als 0,00000000000000001 × c, also kleiner als 0,003 mm/s!
https://arxiv.org/abs/1002.1284

Vorsicht Betrug!

Vorsicht Verschwörungtheorie, die alles zum Betrug erklärt, was nicht in ihr Konzept passt.

Lagrange hat geschrieben:
The final precision could be reached by integrating over more
than 130 000 rotations
relying on a careful suppression of
systematic effects caused by the turntable rotation.

Sie haben die systematischen Effekte unterdrückt, also gerade die Effekte die gemessen werden sollten.

Blödsinn. "Systematic effects" sind solche, die das verfälschen, was gemessen werden soll. Z.B. nicht ganz vibrationsfreie Mechanik. Es sind Abweichungen, die durch das Messgerät selber verursacht werden, und die mitteln sich bei vielen Rotationen raus.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Fr 16. Mai 2025, 13:29

Lagrange hat geschrieben:Sie haben die systematischen Effekte unterdrückt, also gerade die Effekte die gemessen werden sollten.

Es sollte die LG gemessen werden, nicht die systematischen Effekte die durch die Drehung des Drehtellers verursacht werden. Diese systematischen Effekte hat man dadurch soweit möglich herausgefiltert.
Aber wenn dir eh nur "BETRUG!!!!" rufen einfällt, dann weißt du ja selber am Besten: du hast diesen Experimenten nix entgegenzusetzen. :lol:
Wir können Lagrange also getrost hier aus der Diskussion verabschieden. Belastbares kann er nicht bringen.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Mai 2025, 13:38

Frau Holle hat geschrieben:...
Lagrange hat geschrieben:
The final precision could be reached by integrating over more
than 130 000 rotations
relying on a careful suppression of
systematic effects caused by the turntable rotation.

Sie haben die systematischen Effekte unterdrückt, also gerade die Effekte die gemessen werden sollten.

Blödsinn. "Systematic effects" sind solche, die das verfälschen, was gemessen werden soll. Z.B. nicht ganz vibrationsfreie Mechanik. Es sind Abweichungen, die durch das Messgerät selber verursacht werden, und die mitteln sich bei vielen Rotationen raus.
 

Nix Blödsinn. Der gesuchte Effekt ist ein sinusförmiges Signal (2 omega), welches durch die Drehung des Interferometers erzeugt wird. Gerade dieses Signal wurde eliminiert. Brillet & Hall haben dieses Signal beobachtet.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Fr 16. Mai 2025, 13:39

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Sie haben die systematischen Effekte unterdrückt, also gerade die Effekte die gemessen werden sollten.

Es sollte die LG gemessen werden, nicht die systematischen Effekte die durch die Drehung des Drehtellers verursacht werden. Diese systematischen Effekte hat man dadurch soweit möglich herausgefiltert.
...

Und diese Differenz der LG zeigt sich in systematischen Effekten.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 16. Mai 2025, 14:25

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Du verstehst Bezugssysteme nicht.

Im BS ECI ist die LG gleich c und im BS des relativ zum ECI bewegten Objekts ist die LG c+-v.



Nochmal zum Mitschreiben: In meinem Beitrag von Heute früh habe ich erklärt, wie das c+-v im ECI zustande kommt. ...

Richtig. Du hast die Zeit berechnet, die ein Lichtstrahl braucht um im bewegten System die Strecke L durchzulaufen. Im ruhenden System ist die Strecke natürlich länger.


Also dann hast du meinen Text nicht verstanden. Im ECI also dem "ruhenden System" braucht das Licht die berechnete Zeit. Im Falle der Galilei-Transformation ist dies dieselbe Zeit und auch dieselbe Länge. Im Falle der Lorentz-Transformation gibt es ja die Relativität der Gleichzeitigkeit. Und daher haben wir für die Zeitdauer eine verkürzte Zeit im "bewegten System" womit als Ergebnis die Lichtgeschwindigkeit herauskommt. Der Faktor spielt hier keine Rolle.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Fr 16. Mai 2025, 15:00

Lagrange hat geschrieben:Der gesuchte Effekt ist ein sinusförmiges Signal (2 omega), welches durch die Drehung des Interferometers erzeugt wird.

Gesucht ist eine Abweichung der Lichtgeschwindigkeit, keine Effekt durch die Drehung der Versuchsanordnung. Moderne Hochpräzisions‑Experimente konnten den von Brillet & Hall beobachteten 2 ω‑Anteil nicht reproduzieren und führen ihn heute vollständig auf systematische Effekte zurück. Darum hatte ich ja extra eines der modernsten Experimente verlinkt. Moderne Experimente erreichen heute eine um mehrere Größenordnungen höhere Genauigkeit als Brillet & Hall und können deren 2 ω‑Beobachtung vollständig als Artefakt systematischer Störeinflüsse erklären.
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