@all (Nicht speziell @All, falls er noch mitliest)
WOW, es sieht ja so aus, als ob hier endlich mal etwas durchsickert.
Also ja, das RP wird korrigiert und an Dinge angepasst, die Galilei noch nicht wusste, nämlich erstens dass die LG im (und gegenüber dem) Vakuum eine Konstante ist - eine solche Geschwindigkeit darf es lt. Galilei nicht geben - und zweitens dass jene VLG, welche ja nun die Geschwindigkeit aller sich ausbreitenden Wechselwirkungen im endlosen und einmaligen Universum ist, dafür sorgt, dass Uhren, die sich gegenüber dieser Geschwindigkeit (c±v) bewegen, grundsätzlich langsamer gehen, was am Beispiel von zwei Lichtuhren deutlich gezeigt wurde. In beiden Uhren (horizontal und vertikal oder von mir aus auch liegend oder stehend) wurden die Wege für ein Photon im Gegensatz zum Abstand der Spiegel länger und zwar jeweils im geometrischen Mittel (falls dies noch nicht auffiel) von Hin- und Rückweg

wobei L' der Abstand der Spiegel gemessen über Lichtimpulse (z.B. Radar), L[sub]H[/sub] der Hinweg, L[sub]R[/sub] der Rückweg, s der tatsächliche Abstand der Spiegel und γ der Lorentz-Faktor ist.
Hier noch mal eine Frage speziell an die Katze: Auf was käme man wohl, wenn man

teilt? Soviel zum Thema, kaum macht mans richtig...
Daraus folgt auch das Problem, das man bekommt, wenn man mit einer absolut bewegten Uhr lokal Lichtgeschwindigkeit messen oder genauer gesagt abzählen will, denn

ergibt nach einer festgelegten Anzahl gezählter Takte (z.B. Reflexionen an einem Spiegel) immer den selben Wert, die aber physikalisch vollkommen unterschiedliche Bewegungen beschreiben, weil man τ[sub]lokal[/sub] nicht kennt. Das dies so ist, sieht man auch in Minkowski-Diagrammen - diese 45° VLG-Linie kann nur c[sub]lokal[/sub] sein und nichts Anderes. Außerdem ergibt das auch ganz offensichtlich die Lösung des Problems, welches man lt. Schulz bekommt, wenn man ruhende Strecken mit bewegten Uhren bestimmt, worin ich mit ihm voll und ganz übereinstimme, ich dem Bestimmen jedoch noch Messen und vor Allem Definieren hinzufügen würde.
Fazit: Wer sich bei relativen Bewegungen nur Frequenzen übermittelt oder auch nur lokal misst, kommt auch auf wechselseitig langsamer gehende Uhren, weil der rel. Doppler-Effekt nun mal symmetrisch ausfällt, was an

liegt. Welche Uhr von beiden nun die langsamere ist, merkt man erst, wenn man sich lokal präzise (im Rahmen des jeweiligen Lorentz-Faktors) gemessene Geschwindigkeiten übermittelt, die von der langsamer gehenden Uhr nun mal höher gemessen werden.
So schwer kann das doch nicht sein, oder? Wo also ist das Problem, wenn das galileische RP nicht erfüllt ist?