Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Frage zu RdG
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 10:38 
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Registriert: Di 17. Feb 2009, 09:27
Beiträge: 14
Hallo Joachim,
danke für die schnelle Antwort. Das mit der Klammer ist mir schon bewusst. Aber wenn diese Situation nur vom Inertialsystem des Bahnhofs zutreffend ist, dann sollte doch nur der Beobachter am Bahnof das Entgegenkommen und Vorauseilen messen können.
Es geht doch aber um den Zuginsassen, der eben eine andere Gleichzeitigkeit der Blitzeinschläge registriert.
Nichtrelativistisch betrachtet hab ich auch keine Schwierigkeiten mit der Situation. Ich bekomme nur die Sache einfach nicht mit der Invarianz der Lichtgeschwindikeit zum Beobachter im Zugsystem unter einen Hut. :-(

gruß
Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 11:49 
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Registriert: Di 17. Feb 2009, 09:27
Beiträge: 14
Ok, ich glaube ich verstehe so langsam wie du das meinst.
Eben WEIL das Licht Invariant zum Zuginsassen ist, muss sich die Zeit an dem beiden Einschlagspunkten der Blitze dann eben unterscheiden, damit alles insgesamt einen Sinn ergibt.
Zitat:
Dann sollten doch aber nach dieser Logik zwei Uhren die am anfang und ende des zuges aufgestellt sind und durch den einschlag stehengeblieben wären, auch nach dem anhalten des Zuges eine unterschiedliche zeit anzeigen, oder?

Das war grade von mir wie ich festellen musste erstmal Blödsinn, da es gar nicht zum Beispiel passt. :lol:
Gruß
Chris


Zuletzt geändert von Chris am Fr 13. Mär 2009, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 12:13 
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Registriert: Di 17. Feb 2009, 09:27
Beiträge: 14
Ok, da hab ich den Einsteintext wohl etwas schnell überflogen. Da steht nichts davon, daß die Blitze in die beiden Enden des Zuges eingeschlagen wären. Ich hatte das Beispiel in dieser Form halt in einer anderen Erklärung der SRT mal gesehen, und es durcheinander gebracht.
Muss da kurz noch mal drüber nachdenken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 13:02 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Ich meine, dass was Einstein als „relative Gleichzeitigkeit“ entdeckt haben will, ist ganz platt und ganz trivial auf die verschiedenen Lichtlaufzeiten zurückzuführen: c ist ja eine endliche Größe, sie hat folglich verschiedene Laufzeiten bei Zurücklegung von verschiedenen Strecken bei gleich bleibender Geschwindigkeit, sprich je nach dem ob die verschiedenen Beobachter sich zur Lichtquelle bewegen (die Strecke verkürzt sich laufend) oder sich von der Lichtquelle entfernen (die Strecke verlängert sich laufend) und mit jeweils welchen Geschwindigkeiten sie es tun.

Die verschiedene Laufzeiten von Objekten beobachtet man bei allen Objekten, deren Geschwindigkeiten endlich sind, und wir kennen eben nur Geschwindigkeiten, die endlich sind, einschließlich c. Diese ominöse Gleichzeitigkeits-Story ist nur eine Frage der verschiedenen Zeitpunkte der Wahrnehmung eines Ereignisses durch verschiedene Beobachter, und mitnichten eine Frage des Zeitpunkt des Ereignisses selbst.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 13:10 
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Registriert: Di 17. Feb 2009, 09:27
Beiträge: 14
Hi Joachim, aber dann ist es aber immer noch recht verwirrend.
Wenn man davon ausgeht, daß die beiden Uhren an den Einschlagorten auf dem Bahnhof synchron zu einander im Bahnhofsystem laufen.
Und daß die Bilder der beiden Uhren mit der Zeit der Einnschläge auch gleichzeitig mit den Blitzen auf die reise gehen, die Displays könnten durch die Blitze ja erst erleuchtet worden sein.
Dann müsste der Zuginsasse doch etwas stutzen, wenn er die Blitze, zwar unterschiedlich spät sieht, die Uhren aber die gleiche zeit anzeigen.
Dann sollte er doch erkennen, daß mit seiner Zeitwahrnehmung etwas nicht stimmen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 13:25 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Frau Jocelyne !

    Die verschiedene Laufzeiten von Objekten beobachtet man bei allen Objekten, deren Geschwindigkeiten endlich sind, und wir kennen eben nur Geschwindigkeiten, die endlich sind, einschließlich c

Bei den Astronomen ist das eine selbstverständliche Sache:
Alles, was wir beim Blick in den Sternenhimmel sehen, ist bereits Vergangenheit.

    Diese ominöse Gleichzeitigkeits-Story ist nur eine Frage der verschiedenen Zeitpunkte der Wahrnehmung eines Ereignisses durch verschiedene Beobachter, und mitnichten eine Frage des Zeitpunkt des Ereignisses selbst.

Diese "Gedankenexperimente" sind doch nur Spekulationen und keine gültigen Experimente.

Die Invarianz der LG ist doch nur durch Konvention festgelegt und nirgends experimentell bewiesen.
Man hat vor 100 Jahren geglaubt, mit einer invarianten LG alles messen zu können und hat dafür die Stabilität der vereinbarten Maßeinheiten Meter und Sekunde aufgegeben.

Der beste Beweis, dass die LG nicht invariant ist, ist das Verhalten des Lichtes bei Lichtbrechung, besonders bei der Rückbrechung, wo die LG
nach Verlassen des dichten Mediums (Glas, Wasser etc) wieder schneller wird, ohne dass Energie zugesetzt werden muss.

Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis ein Fachmann eine neue Theorie mit varianter LG entwickelt.
Die Zeit dafür wäre reif.

Mit Gruß Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 14:10 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Chief hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis ein Fachmann eine neue Theorie mit varianter LG entwickelt.
Die Zeit dafür wäre reif.


Das könnte noch ziemlich lange dauern.

Zitat:
Subject: IJMPD: Illegitimate submission - CONCERNING RADII IN EINSTEIN'S GRAVITATIONAL FIELD

Dear Dr Crothers,
I'm afraid your submission entitled "CONCERNING RADII IN EINSTEIN'S GRAVITATIONAL FIELD" is not a suitable manuscript and will not be considered by International Journal of Modern Physics D. Kind regards,
Ruth Gregory, Ph. D
Managing Editor
International Journal of Modern Physics


Zitat:
Subject: Editor's decision on IJTP1960
mailed-by editorialmanager.com

Dear Mr. Stephen J. Crothers,
I have received the decision from the Editor on your manuscript, IJTP1960 "Point-Mass Singularities, Energy and the Two-Body Problem in Einstein's Gravitational Field"

We thank you for your kind offer to let us publish your manuscript,but regret to inform you that we have decided not to accept your offer. The paper did not undergo technical review and is not being declined for any technical error. We wish you every success in finding an alternative place of publication.

With best regards,
International Journal of Theoretical Physics
H. Saller
Editor in Chief



Dazu möchte ich Aussagen aus der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller zitieren:

Zitat:
Duckmäusertum, Autoritätsgläubigkeit, Opportunismus

Die erfolgreiche Unterdrückung jeglicher Kritik der Speziellen Relativitätstheorie ist von vielen Seiten bezeugt und wird sogar von manchen Relativisten und ihren Gremien als probates Mittel offen zugegeben und angewendet. So hat z.B. die US-amerikanische Zeitschrift AMERICAN JOURNAL OF PHYSICS eigens ihre Redaktionsrichtlinien revidiert (nach Chappell 1980) und „forbade any criticisms of special relativity within its pages“, um mit Hinweis darauf die lästigen Manuskripte kritischer Kollegen leichter vom Tisch zu bekommen. Mit diesem Lehrstück werden natürlich alle angehenden jungen Physiker erfolgreich diszipliniert und lernen rechtzeitig, daß man innerhalb des Faches nur mit Duckmäusertum überlebt; wenn sie dann etwas älter geworden sind, Familie haben und die Raten fürs Auto und fürs Häuschen abzahlen müssen, kommen sie gar nicht mehr auf dumme kritische Gedanken.

Diese Sachlage hat zur Folge, daß ein Aufbrechen der Unterdrückung von innerhalb der Fachphysik nicht erwartet werden kann. Die Wiedereinführung der Freiheit von Forschung und Lehre kann nur von außen kommen, durch die Kontrollfunktionen der politischen Instanzen und kritischen Medien, also die Öffentlichkeit. Darin ist für die Öffentlichkeit ein vierter, besonders dringender Grund zum Eingreifen zu sehen.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 15:38 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Joachim !

    Das ist doch längst bekannt. Die Invariante ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit. Die Brechungsgesetze sind bekannt und werden mit erfolg angewandt.

Das ist ja das Problem: Alles ist längst bekannt, trotzdem wird an der Invarianz festgehalten.

Und wenn du sagst, das ist alles nur im Vacuum,dann muss ich dich fragen, wie die Lichtwellen ins Vacuum hineinkommen ! Die müssen zuerst durch eine Glasabdeckung bevor sie ins Vacuum hineinkommen. Im Glas werden sie auf c/Glas abgebremst. Wenn sie dann ins Vacuum eintreten, werden sie laut Brechungsgesetz wiedert schneller : c/Vacuum.Und wenn
Wasser drinnen wäre, dann c/Wasser. Alles schon bekannt !

Das ist das Brechungsgesetz ! Alles schon bekannt.Das müsste doch auch den Relativisten zu denken geben !

Die Invarianz wurder erst durch eine Konvention festgelegt.

Alles schon bekannt !

Mit Gruß Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 17:08 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Chris,

Zitat:
Ok, da hab ich den Einsteintext wohl etwas schnell überflogen. Da steht nichts davon, daß die Blitze in die beiden Enden des Zuges eingeschlagen wären. Ich hatte das Beispiel in dieser Form halt in einer anderen Erklärung der SRT mal gesehen, und es durcheinander gebracht.
Muss da kurz noch mal drüber nachdenken.


Du meinst vermutlich folgendes Beispiel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit% ... zeitigkeit

Hier wird die RdG richtig erklärt.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2009, 17:20 
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Registriert: Mo 5. Jan 2009, 15:45
Beiträge: 761
Sebastian Hauk hat geschrieben:


Wie können Sie denn beurteilen, ob eine Erklärung der "Relativität der Gleichzeitigkeit" richtig ist, wenn Sie über sich selbst sagen (Do 12. Mär 2009, 21:40), dass Sie die "Relativität der Gleichzeitigkeit" nicht verstanden haben?

Gruß
Faber


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