Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Aug 2011, 22:24

Highway hat geschrieben:Der Pickup könnte nach dem Abschuß auch beschleunigen wie er wollte, den Ball würde es nicht interessieren. Wieso? Weil er sich in einem anderen "Umfeld" wie der Truck befindet. Er wurde via impuls sozusagen aus dem Bezugsystem Truck in dem er ruhte, in das Bezugssystem Erde katapultiert in dem er dann waagerecht ruht.

Bezogen auf die Erde hat der Ball die Geschwindigkeit Null. Ganz normale Galileiaddition bzw. Subtraktion. Für ballistisches Licht würde dasselbe gelten.
Wäre der Ball ein SRT-Photon, so würde der mysteriöse Umstand eintreten, dass der Ball auch im Bezugssystem Erde 50 km/h hätte, was in diesem Fall als Wunder zu bezeichnen wäre. Aber tatsächlich steht der Ball im Bezugsystem Erde von Anfang an still und fällt einfach runter. Klar doch!
Würde der Pickup nach Abschuss beschleunigen, dann würde sich die Relativgeschwindigkeit zum Ball natürlich dementsprechend ändern. Aber dann wäre keine inertiale Bewegung gegeben. Jedenfalls würden sich ballistische Photonen gleich verhalten wie der Ball. Im Bezugssystem Erde ergäbe sich stets eine resultierende Geschwindigkeit nach Galilei/Newton.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Aug 2011, 22:31

A propo Joke or Swindle - da habe ich einen Artikel entdeckt, in welchem beschrieben ist, wie man eine instantane Signalübermittlung zwischen verschränkten Photonen ausschließt.
http://www.rwscharf.homepage.t-online.de/faz02/faz0403.html

Zitat:
Um zu prüfen, ob die Photonenpaare ihr Verhalten tatsächlich mit Hilfe von Signalen koordinieren, wiederholten die Forscher ihr Experiment mit rasch voneinander wegbewegten Strahlteilern ("Physical Review Letters", Bd. 88, Nr. 120404). In diesem Fall kann man der Relativitätstheorie zufolge von jedem der beiden Photonen mit gleicher Berechtigung behaupten, daß es früher als das andere Photon am entsprechenden Strahlteiler ankommt. Ein Beobachter, der sich mit einem der beiden Strahlteiler mitbewegen würde, könnte sehen, wie der andere Strahlteiler dem ankommenden Photon vorauseilt und deshalb auch später von ihm erreicht wird. Jedes der beiden Photonen entscheidet sich gewissermaßen vor dem anderen und daher von ihm unbeeinflußt, welchen Weg zum Detektor es einschlagen wird.

Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Die Photonen koordinieren ihr Verhalten gleichzeitig, weil sie es nicht gleichzeitig tun! Wieso ist bloß Einstein selbst nicht auf diese Lösung gekommen? Da hätte er sich seinen Schrecken vor der "spukhaften Fernwirkung" sparen können!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 8. Aug 2011, 22:46

Harald Maurer hat geschrieben:A propo Joke or Swindle - da habe ich einen Artikel entdeckt, in welchem beschrieben ist, wie man eine instantane Signalübermittlung zwischen verschränkten Photonen ausschließt.
http://www.rwscharf.homepage.t-online.de/faz02/faz0403.html

Zitat:
Um zu prüfen, ob die Photonenpaare ihr Verhalten tatsächlich mit Hilfe von Signalen koordinieren, wiederholten die Forscher ihr Experiment mit rasch voneinander wegbewegten Strahlteilern ("Physical Review Letters", Bd. 88, Nr. 120404). In diesem Fall kann man der Relativitätstheorie zufolge von jedem der beiden Photonen mit gleicher Berechtigung behaupten, daß es früher als das andere Photon am entsprechenden Strahlteiler ankommt. Ein Beobachter, der sich mit einem der beiden Strahlteiler mitbewegen würde, könnte sehen, wie der andere Strahlteiler dem ankommenden Photon vorauseilt und deshalb auch später von ihm erreicht wird. Jedes der beiden Photonen entscheidet sich gewissermaßen vor dem anderen und daher von ihm unbeeinflußt, welchen Weg zum Detektor es einschlagen wird.

Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Die Photonen koordinieren ihr Verhalten gleichzeitig, weil sie es nicht gleichzeitig tun! Wieso ist bloß Einstein selbst nicht auf diese Lösung gekommen? Da hätte er sich seinen Schrecken vor der "spukhaften Fernwirkung" sparen können!


Es ist vor allem sehr interessant zu sehen was für ein Primborium um Dinge und Umstände gemacht wir die überhaupt nicht existieren.

Albert war wohl doch ein Realist.
Und auch ein Meister der Vereinfachung.
Nur seine "Nachfolger" haben das anscheinend nicht geschnallt.

Allerdings eins hat er nicht richtig bedacht.
Licht nämlich.
Mit seinen (übernommenen) Photonen und der Interpretation um den Photeffekt hat er einen gewaltigen Bock geschossen.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Aug 2011, 22:51

Highway hat geschrieben:Er wurde via impuls sozusagen aus dem Bezugsystem Truck (was sich mit v bewegt) in dem er ruhte, in das Bezugssystem Erde katapultiert...

Der Ball wird nicht von einem BS in das andere katapultiert, sondern befindet sich stets in beiden Bezugssystemen. Im BS Pickup hat er 50 km/h, und im BS Erde 0 km/h. Fährt der Pickup mit 50 km/h, schießt aber den Ball mit 60 km/h ab, so hätte der Ball im BS Erde 10 km/h. Aufschlussreich ist da gar nichts.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 8. Aug 2011, 22:57

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Er wurde via impuls sozusagen aus dem Bezugsystem Truck (was sich mit v bewegt) in dem er ruhte, in das Bezugssystem Erde katapultiert...

Der Ball wird nicht von einem BS in das andere katapultiert, sondern befindet sich stets in beiden Bezugssystemen. Im BS Pickup hat er 50 km/h, und im BS Erde 0 km/h. Fährt der Pickup mit 50 km/h, schießt aber den Ball mit 60 km/h ab, so hätte der Ball im BS Erde 10 km/h. Aufschlussreich ist da gar nichts.



Doch schon.
Und zwar ob er seine Wellenlänge aus dem Bezugsystem Pickup ins Bezugsystem Erde mitbringt oder nicht.
Oder ob er im BS Erde eine andere hat.
Und wenn ja wie das vonstatten geht.
Aber das scheint ja inzwischen geklärt/verstanden zu sein.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 8. Aug 2011, 23:02

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Die Photonen koordinieren ihr Verhalten gleichzeitig, weil sie es nicht gleichzeitig tun! Wieso ist bloß Einstein selbst nicht auf diese Lösung gekommen? Da hätte er sich seinen Schrecken vor der "spukhaften Fernwirkung" sparen können!


Einfach hingucken und früher beobachten was das jeweils andere Photon so anstellt reicht schon nicht mehr. Da kann man sich nur noch am Kopf kratzen. :mrgreen:



Kopfkratzen reicht nicht.
Nichtmal wundern.
Es ist unglaublich was sich alles so einnistet wenn der Bezug zur Realität verloren gegangen ist.
Und das ist er seit es das Photon "gibt", seit es immer mehr Effekthascherei sein muss.

Wie sonnst sollte man diese unvorstellbaren "Irrlichter" erklären.

Gruss Kurt

PS:
Es wird Zeit, es ist höchste Zeit.
Zurück auf den Weg in die Zukunft.
(Die Sackgasse wurde lange genug bereist).
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 8. Aug 2011, 23:10

Highway hat geschrieben:ja, da hast du wahrscheinlich recht. Ich meinte implizit auch mehr, das man Energie aufwenden muss um in dem einen Bezugsystem die Geschwindigkeit zu verkleinern und im anderen Bezugsystem die Geschwindigkeit entsprechend zu vergrößern. Sieht also nach einem Energieumladeeffekt aus.


Umladungseffekt?
Was wird denn da umgeladen?

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 8. Aug 2011, 23:13

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Umladungseffekt?
Was wird denn da umgeladen?


Energie?


Warum setzt du ein ? dahinter?

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Aug 2011, 23:39

Highway hat geschrieben:Ich meinte implizit auch mehr, das man Energie aufwenden muss um in dem einen Bezugsystem die Geschwindigkeit zu verkleinern und im anderen Bezugsystem die Geschwindigkeit entsprechend zu vergrößern. Sieht also nach einem Energieumladeeffekt aus.

Die Energie ist schon bei Newton relativ, also vom BS abhängig. "Umgeladen" wird deshalb nichts.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 8. Aug 2011, 23:42

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Warum setzt du ein ? dahinter?


ich hatte angenommen, dass du durch meine Behauptung:
...Sieht also nach einem Energieumladeeffekt aus...


Ebenfalls auf Energie geschlossen hättest, bin mir aber nicht sicher, weil jetzt kommt wahrscheinlich sowas wie: Wellen gibt's nicht, Längen gibt's nicht und Energie gibt's schon gar nicht.

Aber by the way: Hast du das Mythbuster Video gesehen? Wieso funktioniert das nicht nach Emittertheorie?


Natürlich hab ich das Video gesehen.
Nur mit der Emittertheorie hat das nichts zu tun.
Da wird Materie beschleunigt, mehr ist da nicht.
Dass es dann genau die Beschleunigung ist die einen "Stillstand" zur Erdoberfläche ergibt ist nichts besonders.
Es wir einfach so viel Erhaltungsgrösse umgelagert damit das so ist.

Natürlich kommt der Satz: Energie gibts nicht.
Es gibt ja auch keine.
Denn eine geniale Vereinfaschungshilfe hat nichts mit sein zu tun.
Sein -tut- sie nur in Gehirnen, sonnst nirgends.
Das was ist, das was es ermöglicht diesen genialen Hilfsbegriff (ja der Begriff Energie ist gemeint) ist nicht ein Ding, Namens Energie, sondern Bewegung.
Der Begriff Energie steht nur stellvertretend für die vielfältigen Erscheinungsformen der Erhaltungsgrösse Bewegung, mehr ist da nicht.
Und das ist auch bei diesem Video so.

Gruss Kurt

PS:
Die Erhaltungsgrösse Bewegung ist unabhängig vom Lichtlaufen.
Das zeigt der mechanische Kreisel und der Laserkompass.
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 72 Gäste