Hallo Harald !
Gilt aber nur für jeden Beobachter, der nicht im BS der Quelle ruht. Im BS der Lichtquelle, die sich z.B. mit 300 km/s der Erde nähert (wie es z.B. die Andromedagalaxie macht) beträgt die LG unverändert c - denn, wie Du schon oft selbst betont hast, ist Geschwindigkeit immer eine Relation! -, zwar wird die LG um diese 300 km/s (in Bezug zur Erde!) höher, aber die Quelle läuft ja diesem Licht mit 300 km/s hinterher - also bleibt die Relation der LG zur Quelle unverändert c! Auf der Erde kommt aber die Addition der beiden Geschwindigkeiten - Quelle plus LG- an, also c+v = 300300 km/s. Das wäre das Ergebnis lt. Emissionstheorie (an die ich persönlich nicht glaube).
Hätte nicht gedacht, dass es mir nicht gelingt, dies jemandem zu erklären
Ist doch super erklärt, warum soll das nicht jemand verstehen, der es verstehen will. Es zeigt jedoch gleichzeitig die Schwäche der Emissionstheorie.
Wenn sich die Andromeda-Galaxie unserer Heimatgalaxie nähert, ist das kein
punktförmiges Ereignis. Da wird schon das ganze Weltraumgas mitgezogen.
Innerhalb dieses Bereiches wird die LG c_Andromeda vorherrschen, es wird die Relation zur Quelle also erhalten bleiben bis zum Übergang. Nur im Übergangsbereich muss sich die LG anpassen, denn auf unserer Heimatgalaxie ist die LG c_ Galaxie.Auf der Erde wird also die Geschwindigkeit 300300 km/sec
nicht ankommen und wird auch nicht gemessen.
Die Astronomie zeigt sehr deutlich, was bei Kollisionen von Galaxien passiert.
Das Gas, das die Galaxie mitzieht, kollidiert mit dem Gas der anderen und löst Sternentstehungsgebiete aus.
Genau so, wenn sich unser Sonnensystem in Richtung Sternbild Löwe bewegt,
kann Weltraumgas mitgenommen werden oder es kann Weltraumgas durchquert werden. Ein Postulat wie die Invarianz blockiert Überlegungen in dieser Richtung.
Mit Gruß
Hannes