Hallo Jocelyne !
Worüber diskutieren wir denn jetzt schon jahrzehntelang?
Doch über die Behauptung, dass die LG unter allen Umständen invariant sein soll.
Es ist die Formel für die LG c= s/t
Da c als invariant postuliert wird, müssen zwangsläufig s (Strecke) und t (Zeit) variabel sein.
Diese Annahme wird von uns für falsch erachtet.
Es gibt daher nur eine Alternative: Die LG ist variabel. Dann können s und t wieder das sein, was sie vorher auch waren: Durch Übereinkunft festgelegte Maßstäbe.
Vor etlichen Jahren hat es noch geheißen: Auch bei Durchgang durch dichte Medien wie Wasser, Glas, usw. behält die LG ihren Wert bei. Gilt heute nicht mehr.
Ernst schreibt:Tatsache, daß sein Lichtdurchgang durch unterschiedliche Medien (Sternatmosphäre, Weltallgas, Galaxiennnebel, Erdatmosphäre etc und darin "Brechung und Rückbrechung" und Wellenlängenänderung) überhaupt nichts mit dem Problem der LG im Vakuum zu tun hat.
Alles das hat also nichts mehr mit der Invarianz zu tun.
Jetzt kommt die Frage auf, ob denn die Anpassung der LG von einem bewegten Lichtleiter zum nächsten estwas mit der Invarianz zu tun hat.
Scheinbar auch nicht. Ja, was ist denn dann die Invarianz ?
Zuerst wurde nachgewiesen, dass sich die LG bei Durchgang durch dichte Medien und bei Wiedereintritt in dünnere Medien ständig verändert.
Dann wurde nachgewiesen, dass sich die LG bei Übergang von einem bewegten Lichtleiter zun nächsten wie ein Gummiband anpasst.
Was bleibt noch von der Invarianz ? Das müssten wir einmal klären. Worüber streiten wir noch ?Wozu sind LK und ZD überhaupt noch notwendig ?
Mit Gruß
Hannes