Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 10:38

Mikesch hat geschrieben:Und dann frage dich mal, warum Lorentz eigentlich seine Lorentz-Transformation erarbeitet hat, wenn das alles Kokolores mit der Längenkontraktion und Zeitdilatation sein soll.

Wie kommst du darauf, dass das Lorentz war? Das war nicht Lorentz.

Und wie du die Maxwellschen Gleichungen in deine Gurkerei unterbringen willst.

Das macht man genauso wie mit jeder anderen Wellengleichung.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 11:00

Kurt hat geschrieben:Ich hatte den Eindruck das da weitere Umstände wie: hören der Gleise, Radumdrehungen usw. gemeint sein könnten.
Darum habe ich solche Nebensächlichkeiten ausgeschlossen.

Ja klar das alles blenden wir mal aus. Das ist ein Gedankenexperiment.

Meine Frage ist ob das für alles/überall gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw. also auf der Erdoberfläche.

Kurt

.

Das der Ball mit einer bestimmten Beschleunigung hoch und wieder runter fällt gilt natürlich erstmal nur dort wie dieselbe Gravitationskraft/Beschleunigung wirkt. Auf dem Mond wird sich der Ball natürlich anders hoch und wieder runter fallen. :D
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 11:04

Lagrange hat geschrieben:Da die Systeme gleichberechtigt sein sollen, müssen in beiden Systemen ruhende Uhren gleich schnell gehen. Das ist gar nicht so schwer zu verstehen.

So ist es ja auch aber wie gesagt was und warum das mit dem Licht und den Uhren nicht ganz so trivial ist wie in der klassischen Mechanik darauf kommen wir noch.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 11:09

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Da die Systeme gleichberechtigt sein sollen, müssen in beiden Systemen ruhende Uhren gleich schnell gehen. Das ist gar nicht so schwer zu verstehen.

So ist es ja auch aber wie gesagt was und warum das mit dem Licht und den Uhren nicht ganz so trivial ist wie in der klassischen Mechanik darauf kommen wir noch.

Nicht nötig, es ist genauso einfach. Bewegung ist Bewegung.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Mo 5. Nov 2018, 11:18

Mikesch hat geschrieben:Alle xxx, die jetzt immer noch glauben, das dort eine Überlichtgeschwindigkeit c+v "versteckt" ist, ist nicht mehr zu helfen.


Es geht mir speziell um die Aussage, dass das Licht immer und unter allen Umständen mit c gemessen wird und es deswegen in der Mathematik auch gar keine Rechnungen c+-v geben dürfte und in der Physik dürfte es auch keinen Dopplereffekt beim Licht geben, wenn das Relativitätsprinzip stimmen würde.

Der Dopplereffekt beweist es ja schon, dass für einen bewegten Beobachter relativ immer, je nach Richtung, c-v oder c+v gilt. Ganz klarer Fall und folgt auch aus den Gesetzen der Lichtausbreitung.

Kurt hat geschrieben:Ist das nun nur für die Ballwerferei gültig oder gilt das für alle möglichen anderen Situationen auch?


Das gilt genau genommen nicht mal für den Ballwerfer. Nur bei geringen Geschwindigkeiten merkt man den Unterschied nicht, aber wenn man schnell genug fährt, dürfte es dann schwieriger sein, den Ball gleich hoch zu werfen.

Ich baue mir eine Kanone für meinen Ball, die den immer mit der selben Energie beschleunigt und dann schieße ich in verschiedene Richtungen und messe wie schnell ich den Ball beschleunigt habe. Bei ausreichend Hoher Geschwindigkeit sollte ich messbare Unterschiede feststellen.

Man kann mittels geeigneter Lichtmessung, zB. Michelson-Gale-Interferometer oder eben mit Teilchenbeschleuniger-Experimenten klar feststellen, ob man sich bewegt und auch in Bezug auf das eigene System in welche Richtung. Man braucht keinen äußeren Bezug dazu.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ich gebe auch zu, dass man deswegen auch an eine tatsächliche Längenkontraktion glaubt, die nicht ein einziges mal direkt gemessen werden konnte


Also ich meine, dass das Michelson-Morlay-Experiment die Längenkontraktion beweist, denn die Ost-West Strecke müsste, wegen der Eigenbewegung mit der Erde, insgesamt für das Licht länger werden als die Nord-Süd Strecke, also müsste es ein Ergebnis liefern, tut es aber nicht. Und das es ja in meinem Denken keine Zeit als physikalisches Substrat gibt, ist auch die Längenkontraktion die Ursache dafür, warum bewegte Uhren langsamer gehen. Liegt wohl an c als Maximalgeschwindigkeit, würde ich mal vermuten.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 11:53

Hantierer hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ich gebe auch zu, dass man deswegen auch an eine tatsächliche Längenkontraktion glaubt, die nicht ein einziges mal direkt gemessen werden konnte


Also ich meine, dass das Michelson-Morlay-Experiment die Längenkontraktion beweist, denn die Ost-West Strecke müsste, wegen der Eigenbewegung mit der Erde, insgesamt für das Licht länger werden als die Nord-Süd Strecke, also müsste es ein Ergebnis liefern, tut es aber nicht. Und das es ja in meinem Denken keine Zeit als physikalisches Substrat gibt, ist auch die Längenkontraktion die Ursache dafür, warum bewegte Uhren langsamer gehen. Liegt wohl an c als Maximalgeschwindigkeit, würde ich mal vermuten.

Das kann man nicht so sehen. Jede Bewegung relativ zum lichttragenden Medium müsste mittels GPS messbar sein. Man misst aber lediglich die Bewegung der Erdoberfläche.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 5. Nov 2018, 11:57

Hantierer hat geschrieben:Also ich meine, dass das Michelson-Morlay-Experiment die Längenkontraktion beweist, denn die Ost-West Strecke müsste
Hier verwechselst du aber gewaltig etwas. Erstens hat das Michelson-Morley-Experiment nich ts mit Ost-West-Strecken zu tun - das war bei Hafele und Keating - höchstens mit horizontal und vertikal. Zweitens würde Hafele und Keating die tatsächliche Längenkontraktion widerlegen, denn als die Flugzeuge wieder am Boden waren, hat sich an den Entfernungen zwischen Start und Ziel rein gar nichts getan. Vielmehr spricht man auf Flügen auch immer von einer Bord- oder Reisegeschwindigkeit und diese liegt in diesen Bereichen immer noch nahe genug an jenen Geschwindigkeiten, die man auch von der Erde aus messen würde. Nicht mal bei den 70220m/s (0,000234c) der Helios-Sonde würde großartig etwas auffallen.
Und bei Michelson-Morley bekommt man es auf der vertikalen Strecke mit einer Projektion zu tun, wobei man davon ausgeht, dass sich Licht auf dieser mit c bewegt, was man aber tatsächlich niemals messen und damit auch nicht beweisen kann. Darüber hinaus ist die Phasenverschiebung längs der Lichtausbreiungslinie vom Drehwinkel des Interferometers unabhängig, immer der selbe und gemessen wird ohnehin der Phasenversatz radial zur Ausbreitungsrichtung des Lichts.

So sehr sich Relativisten auch bemühen (oder meinten, sich je bemüht zu haben), die Längenkontraktion wurde niemals wirklich nachgewiesen.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 12:11

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Da die Systeme gleichberechtigt sein sollen, müssen in beiden Systemen ruhende Uhren gleich schnell gehen. Das ist gar nicht so schwer zu verstehen.

So ist es ja auch aber wie gesagt was und warum das mit dem Licht und den Uhren nicht ganz so trivial ist wie in der klassischen Mechanik darauf kommen wir noch.

Nicht nötig, es ist genauso einfach. Bewegung ist Bewegung.

Hier hat sich noch gar nichts bewegt. Ausser der Ball nach oben und unten.
Also gemach gemach.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 5. Nov 2018, 12:22

McMurdo hat geschrieben:Also gemach gemach.
:lol:
Noch so einer, der sich als letzter großer Lehrer im Fach Physik aufspielt und dabei nicht merkt, dass alle, die er unterrichten will, an seinen Lektüren schon längst vorbei sind. :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 12:27

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Also gemach gemach.
:lol:
Noch so einer, der sich als letzter großer Lehrer im Fach Physik aufspielt und dabei nicht merkt, dass alle, die er unterrichten will, an seinen Lektüren schon längst vorbei sind. :lol:

Ja, ich weiß das du das schreiben musst, weil deine Thesen bereits hier zusammenbrechen. Erwähnte ich glaube ich schon mal. Das ist aber nicht schlimm. Entscheidend ist das einige andere dann doch vielleicht noch etwas lernen wollen und dies auch tun.
McMurdo
 

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