Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 13:41

Rudi Knoth hat geschrieben:... Was das von dir genannte Beispiel von Magnet und Leiter angeht, so hat er damit experimentelle Ergebnisse gemeint, aus denen er das RP auch für elektromagnetische Phänomene angenommen hat.

Gruß
Rudi Knoth


Er hat übersehen, dass beide Vorgänge unterschiedlich sind. Damit ist ganze RT falsch.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 13:44

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.


Damit ist nichts anderes als die Aussage von Einstein bewiesen. Denn auch bei einem symmetrischen Frequenzverhältnis ergeben sich unterschiedliche Zeiten beim Zwillingsparadoxon weil bei der Rückreise der "reisende Zwilling" "durch die unterschiedlichen Strecken in denen er die schnelleren Impulse vom "ruhenden Zwilling und andererseits der "ruhende Zwilling" die schnelleren Impulse des "reisenden Zwillings" erhält, die Symmetrie im Ergebnis gebrochen ist...

Mathematisch erhält man identische Ergebnisse. Die geschwindigkeitsabhängige ZD hängt nur von der Relativgeschwindigkeit ab.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 14:23

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Was das von dir genannte Beispiel von Magnet und Leiter angeht, so hat er damit experimentelle Ergebnisse gemeint, aus denen er das RP auch für elektromagnetische Phänomene angenommen hat.

Gruß
Rudi Knoth


Er hat übersehen, dass beide Vorgänge unterschiedlich sind. Damit ist ganze RT falsch.



Dann lies mal sein Original. Auf Seite 891 also die erste Seite seines Original steht, daß "Das beobachtete Phänomen nur von der Relativbewegung zwischen Leiter und Magnet abhängt". Diese experimentelle Tatsache soll danach "entgegen der üblichen Auffassung" sein. Also vertrittst du die widerlegte "übliche Auffassung".

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 14:30

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Damit ist bewiesen, dass beide Systeme nicht gleichwertig sind. Das RP und Einsteins Magnet-Leiter Beispiel sind widerlegt.


Damit ist nichts anderes als die Aussage von Einstein bewiesen. Denn auch bei einem symmetrischen Frequenzverhältnis ergeben sich unterschiedliche Zeiten beim Zwillingsparadoxon weil bei der Rückreise der "reisende Zwilling" "durch die unterschiedlichen Strecken in denen er die schnelleren Impulse vom "ruhenden Zwilling und andererseits der "ruhende Zwilling" die schnelleren Impulse des "reisenden Zwillings" erhält, die Symmetrie im Ergebnis gebrochen ist...

Mathematisch erhält man identische Ergebnisse. Die geschwindigkeitsabhängige ZD hängt nur von der Relativgeschwindigkeit ab.


Das stimmt nicht. Denn wie gesagt, werden beim Zwillingsparadoxon vom"ruhenden Zwilling" bei der Rückreisen erst später die schnellen Zeitimpulse des reisenden Zwillings empfangen. Dagegen empfängt der reisende Zwilling gleich bei der Rückreise die schnelleren Impulse des "ruhenden Zwillings".

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 14:36

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Was das von dir genannte Beispiel von Magnet und Leiter angeht, so hat er damit experimentelle Ergebnisse gemeint, aus denen er das RP auch für elektromagnetische Phänomene angenommen hat.

Gruß
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Er hat übersehen, dass beide Vorgänge unterschiedlich sind. Damit ist ganze RT falsch.



Dann lies mal sein Original. Auf Seite 891 also die erste Seite seines Original steht, daß "Das beobachtete Phänomen nur von der Relativbewegung zwischen Leiter und Magnet abhängt". Diese experimentelle Tatsache soll danach "entgegen der üblichen Auffassung" sein. Also vertrittst du die widerlegte "übliche Auffassung".

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Übliche Auffassung ist nicht widerlegt sondern führt zum gleichen Ergebnis, wenn man von der Verzögerung absieht. Was ich sagen will, ist, dass durch die Bewegung des Magneten der Strom nach einer Verzögerung induziert wird. Bei Bewegung des Leiters wird der Strom ohne Verzögerung induziert.

PS: Dieses unterschiedliche Verhalten hast Du selber bei ZP festgestellt.
Zuletzt geändert von Lagrange am Do 1. Mai 2025, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 1. Mai 2025, 14:38

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Mathematisch erhält man identische Ergebnisse. Die geschwindigkeitsabhängige ZD hängt nur von der Relativgeschwindigkeit ab.


Das stimmt nicht. Denn wie gesagt, werden beim Zwillingsparadoxon vom"ruhenden Zwilling" bei der Rückreisen erst später die schnellen Zeitimpulse des reisenden Zwillings empfangen. Dagegen empfängt der reisende Zwilling gleich bei der Rückreise die schnelleren Impulse des "ruhenden Zwillings".

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Kannst du das mathematisch zeigen, aber nicht mit Deiner Privatphysik. In der SRT wird c als unendlich groß betrachtet. Beweis: Relativistischer Dopplereffekt.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 15:00

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Mathematisch erhält man identische Ergebnisse. Die geschwindigkeitsabhängige ZD hängt nur von der Relativgeschwindigkeit ab.


Das stimmt nicht. Denn wie gesagt, werden beim Zwillingsparadoxon vom"ruhenden Zwilling" bei der Rückreisen erst später die schnellen Zeitimpulse des reisenden Zwillings empfangen. Dagegen empfängt der reisende Zwilling gleich bei der Rückreise die schnelleren Impulse des "ruhenden Zwillings".

Gruß
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Kannst du das mathematisch zeigen, aber nicht mit Deiner Privatphysik. In der SRT wird c als unendlich groß betrachtet. Beweis: Relativistischer Dopplereffekt.


Was für ein Unsinn. Genau dies wird in der SRT nicht angenommen. Denn dann gäbe es keinen Dopplereffekt.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 15:16

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Er hat übersehen, dass beide Vorgänge unterschiedlich sind. Damit ist ganze RT falsch.



Dann lies mal sein Original. Auf Seite 891 also die erste Seite seines Original steht, daß "Das beobachtete Phänomen nur von der Relativbewegung zwischen Leiter und Magnet abhängt". Diese experimentelle Tatsache soll danach "entgegen der üblichen Auffassung" sein. Also vertrittst du die widerlegte "übliche Auffassung".

Gruß
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Übliche Auffassung ist nicht widerlegt sondern führt zum gleichen Ergebnis, wenn man von der Verzögerung absieht. Was ich sagen will, ist, dass durch die Bewegung des Magneten der Strom nach einer Verzögerung induziert wird. Bei Bewegung des Leiters wird der Strom ohne Verzögerung induziert.

PS: Dieses unterschiedliche Verhalten hast Du selber bei ZP festgestellt.



Das liest sich aber bei Einsein anders:


Das beobacbtbare Phanomen hangt
bier nur ab von der Relativbewegung von Leiter und Magnet,
wabrend nach der ublichen Auffassung die beiden Falle, daB
der eine oder der andere dieser Korper der bewegte sei, streng
voneinander zu trennen sind. Bewegt sich nämlich der Magnet
und rubt der Leiter, so entstebt in der Umgebung des Magneten
ein elektriscbes Feld von gewissem Energiewerte, welches an
den Orten, wo sicb Teile des Leiters befinden, einen Strom
erzeugt. Rubt aber der Magnet und bewegt sicb der Leiter,
so entsteht in der Umgebung des. Magneten kein elektriscbes
Feld, dagegen im Leiter eine elektromotorische Kraft, welcber
an sicb keine Energie entspricht, die aber — Gleichheit der
Relativbewegung bei den beiden ins Auge gefaJBten Fallen
vorausgesetzt — zu elektrischen Stromen von derselben GroBe
und demselben Verlaufe Veranlassung gibt, wie im ersten Falle
die elektrischen Krafte.


Aus dieser Quelle.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 1. Mai 2025, 16:49

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Mathematisch erhält man identische Ergebnisse. Die geschwindigkeitsabhängige ZD hängt nur von der Relativgeschwindigkeit ab.


Das stimmt nicht. Denn wie gesagt, werden beim Zwillingsparadoxon vom"ruhenden Zwilling" bei der Rückreisen erst später die schnellen Zeitimpulse des reisenden Zwillings empfangen. Dagegen empfängt der reisende Zwilling gleich bei der Rückreise die schnelleren Impulse des "ruhenden Zwillings".

Gruß
Rudi Knoth

Kannst du das mathematisch zeigen, aber nicht mit Deiner Privatphysik. In der SRT wird c als unendlich groß betrachtet. Beweis: Relativistischer Dopplereffekt.



Nun dann nehmen wir mal den berühmten Fall des Zwillingsparadoxons mit Abstand zwischen Startpunkt und Ziel von 4 Lichtjahren und einer Reisegeschwindigkeit von 0,8c. Da die Reisezeit 10 Jahre beträgt, empfängt der "reisende Zwilling" insgesamt Impulse für 10 Jahre. Als Frequenz wird vereinfacht angenommen,, daß 1 Impuls pro Jahr gesendet wird.

Dabei gilt mathematisch:dies für den Hinweg:



Für den Rückweg:



Also insgesamt 10 Jahre.Dabei ist zu bedenken, daß weil diese Rechnung im Ruhesystem der Strecke gemacht wird, man einfach die in diesem System gemessenen Impulse zählen muß und daher man keinen "relativistischen Dopplereffekt" braucht.

Jetzt zu den Signalen vom "reisenden Zwilling". In diesem Fall braucht man den "relativistischen Dopplereffekt". Beim Hinweg ist der Faktor 1/3 und beim Rückweg 3.

Für die Signale vom Hinweg gilt folgendes. Die Signale von der Hinreise werden vom "ruhenden Zwilling" 9 Jahre lang empfangen, weil man die Reisezeit und die Zeit, die das letzte Signal der Hinreise addieren muß. Der "ruheden Zwilling" empfängt daher Signale von 3 Jahren weil 9/3 = 3 ist.

Da bis zum Treffen der Zwillinge gerade 1 Jahr bleibt, zählt der "ruhende Zwilling" Signale von 3 Jahren.

Also hat man am Ende eine Zeit von 10 Jahren für den "ruhenden Zwilling" und 6 Jahre für den "reisenden Zwilling". Den beim Zusammentreffen sind ja die letzten Impulse direkt empfangen.Da jeder empfangenen Impulse ein Ereignis ist, gilt dieses Verhältnis in allen Bezugssystemen.


Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Fr 2. Mai 2025, 07:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Do 1. Mai 2025, 17:25

Lagrange hat geschrieben:Es sind vier Systeme, weil man zwischen Bewegung und Ruhe nicht unterscheiden kann.

1. System Erde
2. System Rakete Hinreise
3.System Rakete Rückreise

Sind weder 2 noch 3. Du verstehst es halt immer noch nicht und das nach so vielen Jahren. Manchen ist es eben nicht gegeben Physik zu betreiben. Da reicht es eventuell nur für die 4 Grundrechenarten und selbst da hat Kurt schon Schwierigkeiten.
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