Mordred » Sa 2. Okt 2010, 23:37 hat geschrieben:
Wenn sich ein Gegenstand bewegt, und ich messe diesen in seiner Bewegung, dann messe ich ihn verkürzt. Diese Messung ist eine reale Messung. Der Messwert ist somit auch real. Das heißt aber nur, dass die Messung eine Verkürzung auf zeigt. Diese Verkürzung kann ich nun über die LT heraus rechnen, und bekomme so, (bestenfalls) die Ruhelänge des Panzers. Die Eigenlänge des Gegenstandes ändert sich also nicht! Und das egal aus welchem System ich eine Verkürzung messe. Darum wird der Panzer, egal wie schnell er auch wäre, genau wie das Auto, in die Grube fallen, weil die Schlucht einfach zu breit ist und beide Garagentore gleichzeitig zu waren und zwar mit Auto drin.
Mittlerweile hat das selbst der Poet zugegeben, nachdem ich es ihm mit:
Beantworte mir 2 Fragen.
1. Gibt es nach der SRT eine reale Verkürzung eines bewegten Objektes.
2. Oder ist diese Verkürzung nur eine Möglichkeit über die LT die wahre Länge des Objektes zu ermessen.
Messe ich also das Objekt (optisch und messtechnisch) verkürzt, setze die LT an und komme auf das Richtige Maß, oder messe ich das real verkürzte Objekt, rechne durch die LT die Bewegung raus, und komme auf das Ruhemaß?
....geradezu unter die Nase rieb.
...egal ob sich dieses IS nun relativ zu anderen in Bewegung befindet. Wird die Länge des Objektes aus anderen zu diesem bewegten IS gemessen, ist diese real verkürzt. Das heißt, die gemessene Länge ist verkürzt, das Objekt wird verkürzt gemessen, seine Länge ist verkürzt. Was Du wohl wissen willst, ob es wirklich „kleiner“ geworden ist. Nein es ist natürlich nicht kleiner geworden, denn dann müsste es ja zu ganz vielen verschiedenen anderen IS unterschiedlich groß sein.
Also, da haben wir es doch. Noch mal: Keine reale Verkürzung, nur eine „gemessene“.
Mordred du bist ja genauso lustig wie Jocelyne und zitierst aus dem Kontext gerissen nur dass, was in das Bild passt, das du zeichnen willst. Hier mal alles was der Poet dir dazu geschrieben hatte:
Zu Deiner ersten Frage, die ist einfach zu unpräzise gestellt. Im Grunde geht sie gegen „ist es nachts kälter als draußen“. Aber ich antworte mal auf das, was ich glaube das Du meinst. Hier kommt dann das erste Problem, Du verstehst unter „reale Verkürzung“ das was Jocelyne Lopez als „materielle Verkürzung“ versteht, auch Du gehst davon aus, das Länge eine intrinsische Eigenschaft eines Körper ist, das es etwas wie eine „materielle“ Länge gibt. Es gibt aber eine solche materielle Länge nicht. Länge ist immer das Ergebnis einer Relation, einer Messung. Dann das zweite Problem, Du gibst nicht an, wer die Länge des Objektes misst, also aus welchem IS.
Das mal vorweg, nun die Antwort, die Länge eines Objektes ändert sich nach der SRT nicht, wenn diese im eignen IS gemessen wird, egal ob sich dieses IS nun relativ zu anderen in Bewegung befindet. Wird die Länge des Objektes aus anderen zu diesem bewegten IS gemessen, ist diese real verkürzt. Das heißt, die gemessene Länge ist verkürzt, das Objekt wird verkürzt gemessen, seine Länge ist verkürzt. Was Du wohl wissen willst, ob es wirklich „kleiner“ geworden ist. Nein es ist natürlich nicht kleiner geworden, denn dann müsste es ja zu ganz vielen verschiedenen anderen IS unterschiedlich groß sein.
Was? Was ist unpräzise an der Frage ob sich ein bewegtes Objekt verkürzt?
Du hast gefragt, ob es eine „reale“ Verkürzung gibt, und was unpräzise war, habe ich Dir auch erklärt. Du brauchst das echt mehrfach. Ich habe Dir ja eben schon geschrieben,
eine Längenkontraktion ist die Differenz zwei Längenmessungen und hier ist die Frage, wer macht die aus welchem IS. Hast Du eben nicht angegeben, und da man ja nun bei Dir weiß, das man auf Deine Worte keinen großen Wert legen kann, ist das einfach unpräzise. Und meine Antwort ist dazu dann auch völlig klar, nur Du scheinst wie immer mal Bananen in den Ohren zu haben.
Na also! Es gibt keine reale Verkürzung des Objektes, nur eine gemessene! Diese gemessene ist natürlich real, gemessen, folglich verkürzt sich auch kein Gegenstand der Welt, bei Bewegung. Ich „messe“ das nur aus einem anderen IS.
Sag mal, hast Du einen den absolut leeren Raum im Kopf, von dem Du meinst es würde den nicht geben? Ich habe Dir ganz klar erklärt, das Deine Aussage „reale Verkürzung des Objektes“ in Deinem Kontext einfach schon falsch ist. Du kannst den Begriff „real“ so offenbar einfach nicht verstehen oder willst es nicht in Bezug zu dem Begriff Verkürzung verstehen. Du trennst Dinge, die nicht zu trennen sind. Es gibt keine Trennung in der Art wie Du sie willst. Eine
Verkürzung ist immer
die Differenz zwei Längenmessungen, wenn es denn eine solche Differenz gibt. Und wenn dann ist die immer real. Real und gemessen ist dasselbe. Es gibt nicht eine „reale“ Verkürzung, die dann aber eine nicht gemessene wäre, oder eine nur gemessene aber dann nicht reale. Das ist Humbug. Scheit das Gleiche Problem wie mit dem Vakuum zu sein, Du hast hier einfach die Grenze dessen erreicht, was Du noch verstehen kannst. Es scheint einfach nicht mehr bei Dir zu gehen.
Länge ist immer das Ergebnis einer Messung, Länge ist keine intrinsische Eigenschaft eines Objektes. Länge hat immer auch einen Bezug. Auch wenn Du und Faber und Jocelyne Lopez gerne eine „materielle“ Länge wollen, es gibt diese nicht. Es gibt auch keine „materielle“ Geschwindigkeit. Deine Frage macht ebenso viel Sinn, wie wenn Du fragst, ob sich die Geschwindigkeit materiell verringert hat.
Was ist nun mit bewegten Uhren? Ist das auch nur einem gemessene Dehnung der Zeit? Oder ist die nun tatsächlich real? Denn das müsste sie ja sein, sonst müsste andererseits die LG variant sein.
Das Du einfach meine Antwort falsch interpretierst, kann Deine Frage auch nicht wirklich Sinn machen. Ich habe
nicht gesagt, das die Verkürzung
nicht real sein. Ich habe ganz deutlich gesagt, das jede Verkürzung alleine aufgrund der Begriffsdefinitionen und dessen was eben eine Länge und somit auch eine Längenverkürzung ist, immer real ist. Genauso real, wie eben gemessen. Es ist beides dasselbe und nicht zu trennen, und somit habe ich auch nicht das eine bejaht und das andere verneint.
So und das gilt nun äquivalent auch für die Zeit. Und das es wirklich so ist, kannst Du an der längeren Halbwertszeiten von Myonen und anderen Teilchen erkennen. Haben die zu unserem IS in dem wir beobachten eine Geschwindigkeit vergeht deren Eigenzeit real messbar im vergleich zur unseren langsamer.
Das klingt doch dann schon ganz anders. Er sagt dir, dass jede Länge immer das Ergebnis einer Messung ist. Es gibt nicht 'die materielle Länge', die eine intrinsische Eigenschaft eines Körpers ist und die man mal so und mal so und dann mal wieder verkürzt messen kann. Die Analogie mit der Stimmgabel ist hier wirklich gut um das zu verstehen. Jede Frequenz ist das Ergebnis einer Messung. Bewegt sich die Stimmgabel von mir weg, dann ist der Ton tiefer, die Frequenz niedriger. Und jede Messung ist real. Angenommen ich habe eine Gabel die in Ruhe 100Hz hat und die fliegt weg, sodass ich nur 80Hz messe, und ich habe eine Gabel die zu mir ruht und die in Ruhe zu mir 80Hz hat, dann kann ich alleine nur am Ton nicht unterscheiden, welche Gabel sich nun bewegt.
Ich habe aber nun auch was gelernt, nämlich dass die Kritiker ganz dringend die 'materielle' Länge brauchen.

Hast du denn nun das mit dem Druck verstanden?
http://forum.alltopic.de/viewtopic.php? ... 2259#p2238Und er erklärt es dir immer wieder und immer einfacher. Ich glaube er testet an dir seine Erklärungsfähigkeit, weil er demnächst ein Physikbuch für Kinder schreiben wird.
