rmw hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
dass die Längenkontraktion nicht mit einer physikalischen Veränderung eines Körper einhergeht, die Längenkontraktion jedoch physikalisch real ist
Ja was das heißen soll habe ich mich auch gefragt.
Sich in einem einzigen Satz so unmittelbar zu widersprechen das muß man erst einmal schaffen.
Das ist sowohl Vorsatz, als auch Verschaukelung seiner Gesprächspartner aus Erklärungsnot...
Autoren wie Dr. Pössel vom Albert Einstein Institut, die offiziell die Deutungshoheit für die SRT besitzen, sind geschult, um Widersprüche rhetorisch einzusetzen, wenn sie direkt im Dialog in Erklärungsnot geraten sind. Deshalb meiden sie auch freie und unzensierte Dialogen wie die Pest, weil sie dabei früh oder spät bei der Fragen der Natur der relativistischen Effekte in Erklärungsnot geraten, deshalb ziehen sie sich auch systematisch aus freien, unzensierten Diskussionen zurück, wenn es zur Sache geht. Es nützt aber in diesem Fall nichts, es ist Dr. Pössel irgendwie rausgerutsch: "
Die Längenkontraktion geht nicht mit materieller Veränderung des Körpers einher". Es ist indiskutabel und eindeutig genug, mit oder ohne widersprüchlichem Zusatz, es ist selbsterklärend, man braucht keinen Zusatz dazu um Dr. Pössel im Lager derjenigen einzuordnen, die keine physische Veränderung der bewegten Körper vertreten. Genauso übrigens wie sein Kolleg Dr. Joachim Schutz, der auch hier bei MAHAG unmissverständlich ausgesagt hat, daß die bewegten Körper keine physische bzw. mechanische Veränderung erfahren, siehe
hier:
Zitat:
Zitat Dr. Joachim Schulz:
[...] und zweitens bestreitet ja niemand, dass die Längenkontraktion hier nicht mechanisch die Panzer verkürzt, sondern ein Effekt der Messung ist. Das ist es wahrscheinlich, was du als virtuell bezeichnest.
Zwei klare, indiskutable Aussagen über die nicht-physische Natur der Längenkontraktion. Dass der anonyme Foren-Pöbel wie immer rumpöbelt und sich schwarz ärgert, wenn man hervorhebt und kommuniziert, dass Autoren mit Klarnamen solche unmissverständliche Aussagen getätigt haben, ändert nichts an die Tatsache, dass sie unmissverständlich sind und dass sie von Autoren mit Klarnamen getätigt wurden.
Und wenn man die nicht-physische Natur der Längenkontraktion vertritt, bedeutet es auch, dass man die beobachterunabhängige LG nicht vertreten kann, siehe weiter oben meine Zusammenfassung der Stand der kontroversen Debatte um die SRT:
Zitat:
Zitat Jocelyne Lopez: viewtopic.php?f=6&t=338&start=80#p20970Es gibt seit Jahren und in allen Diskussionen um die SRT im Grunde genommen nur zwei Positionen zu vertreten, ob man dabei mit Mathematik hantiert oder mit einer natürlichen Sprache spielt keine Rolle:
1. Diejenige, die eine physische Realisierung von LK und ZD vertreten - also auch c konstant zum bewegten Beobachter
2. Diejenige, die keine physische Realisierung von LK und ZD vertreten, also c nicht konstant zum bewegten Beobachter
So einfach ist die Beschreibung der Lage bei der Kritik der SRT, die Mathematik ändert absolut nichts daran. Wie könnte sie es? Deshalb drehen sich mathematische Gefechte genauso wie sprachliche Gefechte im Kreise:
- LK und ZD physisch, Konstanz von c.
versus
- LK und ZD nicht physisch, keine Konstanz von c.
Etwas Neues kommt seit einem Jahrhundert in der Debatte nicht, Mathematik hin oder her.
Wenn man also wie Dr. Pössel und Dr. Schulz die Auffassung vertritt, dass bei der LK keine physische Veränderung der bewegten Körper erfolgt, kann weder eine physische Realisierung der ZD erfolgen noch kann c konstant zu bewegten Beobachtern sein, da es eine physische LK erfordert. Dass c +/-v gilt ist also die einzige widerspruchsfreie Folgerung aus der Auffassung, dass die LK nicht physisch ist.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez