Kurt hat geschrieben:
Eine kleine Frage noch:
Wozu dienen sie Stellschrauben bei den Spiegeln und den Strahlteilern?
Für die Mitleser die sich denken: was will der dauernd mit seinen Stellschrauben!
Ist ja klar, mit den Stellern wird die Lage der Spiegel und den Strahlteilern grob so eingestellt dass die umlaufenden Lichtsignale ihr Ziel erstmal überhaupt treffen.
Wenn das erfolgt ist dann erfolgt die Feinjustage, diese wird angewendet um an der Überlagerungsfläche ein gewünschtes Muster, besser gesagt Überlagerungsmusterlage, einzustellen.
Mit diesen Feintrieben kann das auftretende Überlagerungsmuster in jeder Phasenlage zueinander eingestellt werden.
Dabei -rollen- die auftretenden Ringe oder Linien sozusagen durch, bei einer Wellenlänge von 500 nm ergibt das viele Musterdurchläufe bis sich die Signale nicht mehr überlagern.
Es hängt also von der Einstellung der Spiegel und Teiler ab welches Muster gerade am Schirm sichtbar ist.
Ob dieses Muster durch den Sagnaceffekt beeinflusst ist oder nicht ist da absolut nicht zu erkennen.
Das ist erst möglich wenn die Situation: -Keine Erdrotation- vorliegt, erst dann kann dieses sich dabei einstellende Muster als Referenz für eine ev. Änderung wegen der Erdrotation verwendet werden.
Der Trugschluss dass der "kleine Lichtweg" ja als Referenz verwendet werden kann (weil der nicht auf die Erdrotation reagiere, der grosse aber schon ) fällt mit dem Verständnis zu den Feintrieben in sich zusammen. Denn mit diesen kann jedes Differenzmuster zwischen den beiden Lichtwegen zueinander eingestellt werden.
Kurt