Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 21. Okt 2018, 10:25

Mikesch hat geschrieben:Man sagt dazu, die Maxwell-Gleichungen sind nicht Galiliei-invariant. Und das ist das Problem, was Lorentz gelöst hat.
Das kommt davon, wenn man kein c für das jeweilige Inertialsystem berechnet und es stattdessen, wie von Gott gegeben, als konstant annimmt. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 21. Okt 2018, 10:37

Mikesch hat geschrieben:Das (2) sieht nun gar nicht so aus, wie die Formel (1). Man sagt dazu, die Maxwell-Gleichungen sind nicht Galiliei-invariant. Und das ist das Problem, was Lorentz gelöst hat.

Keine Wellengleichung ist Galilei-invariant und das muss auch so sein. Lorentz hat gar nichts gelöst. Er hat nur Bewegungen von geladenen Objekten relativ zum Äther betrachtet.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » So 21. Okt 2018, 11:48

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Man sagt dazu, die Maxwell-Gleichungen sind nicht Galiliei-invariant. Und das ist das Problem, was Lorentz gelöst hat.
Das kommt davon, wenn man kein c für das jeweilige Inertialsystem berechnet und es stattdessen, wie von Gott gegeben, als konstant annimmt. :lol:

Nicht verstanden, was: Die Gleichungen von Maxwell lassen nur den Schluß zu, das c in allen Bezugssystemen konstant c sein muss. Also ist es für jedes Inertialsystem berechnet. Man kann das auch aus der Herleitung für die Lorentztransformation sehen (Warum wohl? :lol:).

Außerdem gibt es genug Experimente, die den Umstand bestätigen, das c in allen Bezugssystemen gleich ist:
Resonator-Experimente, Kennedy-Thorndike-Experiment, Mößbauer-Rotor-Experimente, Michelson-Morley-Experiment, Hammar-Experiment, Messungen der Neutrinogeschwindigkeit usw.,
dazu noch die Nachweise der Lorentzinvarianz
Hughes-Drever-Experiment, Trouton-Noble-Experiment, Rayleigh und Brace, Trouton-Rankine-Experiment usw.

Nur für dich zum mitmeiseln: Nicht nur berechnet, sondern auch gemessen!

Also wieder einmal heisse Luft von dir und wie gewohnt ein Totalversagen. Streng dich 'mal an, du wirst langweilig.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » So 21. Okt 2018, 11:52

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das (2) sieht nun gar nicht so aus, wie die Formel (1). Man sagt dazu, die Maxwell-Gleichungen sind nicht Galiliei-invariant. Und das ist das Problem, was Lorentz gelöst hat.

Keine Wellengleichung ist Galilei-invariant und das muss auch so sein. Lorentz hat gar nichts gelöst. Er hat nur Bewegungen von geladenen Objekten relativ zum Äther betrachtet.

Mit dem ersten Teil bestätigst du, dass du die SRT anerkennst, mit dem zweiten Teil bestätigst du, dass du von der Lorentztransformation keine Ahnung hast, was die erste Aussage wieder relativiert.
Super Leistung! Bin Stolz auf dich.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 21. Okt 2018, 11:54

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das (2) sieht nun gar nicht so aus, wie die Formel (1). Man sagt dazu, die Maxwell-Gleichungen sind nicht Galiliei-invariant. Und das ist das Problem, was Lorentz gelöst hat.

Keine Wellengleichung ist Galilei-invariant und das muss auch so sein. Lorentz hat gar nichts gelöst. Er hat nur Bewegungen von geladenen Objekten relativ zum Äther betrachtet.

Mit dem ersten Teil bestätigst du, dass du die SRT anerkennst..

Wenn SRT für alle Wellenarten gilt dann schon. Gilt aber nicht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 21. Okt 2018, 11:56

Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Man sagt dazu, die Maxwell-Gleichungen sind nicht Galiliei-invariant. Und das ist das Problem, was Lorentz gelöst hat.
Das kommt davon, wenn man kein c für das jeweilige Inertialsystem berechnet und es stattdessen, wie von Gott gegeben, als konstant annimmt. :lol:

Nicht verstanden, was: Die Gleichungen von Maxwell lassen nur den Schluß zu, das c in allen Bezugssystemen konstant c sein muss. Also ist es für jedes Inertialsystem berechnet. Man kann das auch aus der Herleitung für die Lorentztransformation sehen (Warum wohl? :lol:).

Nein, weil in diesem Fall das Gleiche für alle Wellenarten gelten müsste.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 21. Okt 2018, 12:06

Mikesch hat geschrieben:Außerdem gibt es genug Experimente, die den Umstand bestätigen, das c in allen Bezugssystemen gleich ist:
Resonator-Experimente, Kennedy-Thorndike-Experiment, Mößbauer-Rotor-Experimente, Michelson-Morley-Experiment, Hammar-Experiment, Messungen der Neutrinogeschwindigkeit usw.,
dazu noch die Nachweise der Lorentzinvarianz
Hughes-Drever-Experiment, Trouton-Noble-Experiment, Rayleigh und Brace, Trouton-Rankine-Experiment usw.

Die Messgeräte sind in allen diesen Experimenten unbewegt. Die bestätigen überhaupt nichts.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » So 21. Okt 2018, 12:36

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Du könntest ihn ignorieren, oder dich über ihn lustig machen.


Ignorieren ist immer schlecht, da bleibt dann diese seltsame Auslegung als letztes stehen und lustig machen ist nicht so meine Art, persönlich vielleicht mal ein bisschen, weil es teilweise sogar die Religionen an Aberwitz übertrifft - aber insgesamt finde ich es irgendwie nicht lustig, wenn das noch Wissenschaft sein soll.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ich würde die Forenbetreiber des Allmystery auffordern Themen, die du eröffnet hast zu schließen, damit weitere Diskussionen zu deiner Person nicht mehr ohne Weiteres möglich sind.


Umpf, sollen se machen, ich hab weder das Recht noch die Pflicht und auch nicht die Möglichkeit das zu beeinflussen, was die Leser darüber denken und außerdem respektiere ich das Hausrecht eines Internetseitenbetreibers, die können von mir aus in ihrer Bude machen was sie wollen. Das einzige was sie die ganze Zeit über schon gemacht haben ist, immer wieder die Threads so zu zu ballern, dass man den Überblick verliert und wohl kaum noch jemand wirklich mitliest oder später dann keine Lust hat solche Threads zu durchforsten. Ich habe sie mehrfach darauf verwiesen, dass ich mir selbst einen gewissen Grad an Asperger-Syndrom diagnostizieren würde, wenn sie nicht raffen, dass sie da auf ein Ego einschlagen, was irgendwie nicht wirklich vorhanden ist, wo die hinschießen ist nicht mal ein Ziel bei mir, das ist so eine persönliche Besonderheit von mir...hm. :D

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Wenn man seine absolute Geschwindigkeit im Inertialraum feststellen kann, kann man auch gegenüber diesem Inertialraum ruhen. Das bedeutet, wenn meine Uhrensynchronisation funktioniert, kann man seine absolute Geschwindigkeit im Vakuum auf 3 Achsen feststellen und auf allen 3 Achsen auf 0 bringen.


Ja, dieser Meinung bin ich ja auch und ob dieser Inertialraum nun etwas physisch substanzielles ist oder ob man den nur rein hypethetisch annimmt - steht erstmal auf einen ganz anderen Blatt. Für die Mathematik bin ich der Meinung braucht man mindestens einen hypothetischen "Ruheraum".

Mikesch hat geschrieben:Ja genau, Sagnac und die vielen anderen Experimente wollte ich nicht auch noch auflisten. Jedes dieser Experimente widerlegt dich.


Das Michelson-Gale-Experiment widerlegt meine Ansichten? Mich kann kein Experiment widerlegen, Ich kann auch einfach den Zeiger abbrechen oder das Display oder die Lampen zerkloppen, ich bin da und wenn ich auch noch so großen Blödsinn labere...soll heißen, ich bin nicht nur das was ich sage oder denke. ;)

Beim Michelson-Gale-Experiment wurde die Rotationsgeschwindigkeit der Erde mit einem Interferometer auf 2% Genauigkeit bestimmt. Der einzige Unterschied zum Michels-Morlay-Interferometer ist, dass die Lichtstrahlen bei Michelson-Gale über zwei Rechteckwege laufen und bei Michelson-Morlay nur jeweils einmal hin und wieder zurück.

Und das beweist, dass sich die Erde "unter dem Licht wegdreht" wie das Focaultpendel. Es beweist die Unabhängigkeit der Lichtausbreitung. Und diese Unabhängigkeit der Lichtausbreitung bedingt, nach meiner Meinung, für das Licht ein eigenes, immer ruhendes Koordinatensystem, in dem man die Lichtausbreitung beschreibt.

Mikesch hat geschrieben:Warum sollte sich die Verwendung der Formeln ändern??? Es ist gerade Sinn in diesen Formeln, das sie immer gleich beschreiben. Sonst hätte sich ja die Physik geändert....


Gut, wenn wir uns schon mal darauf einigen können, dass die Physik so ist wie sie ist, dann ist das schon mal ein Ansatz.

Du hattest gesagt, dass es nur eine Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Raumschiffen gibt und dass ein Bezug fehlt, worauf sich die angegebenen Geschwindigkeiten beziehen. Und da hab ich dir noch zwei Sonnen gegeben, damit Du einen oder zwei zusätzliche Bezüge hast. Nun könnte man sich fragen, wie eine so noch nicht ganz so fortschrittliche Zivilisation das Problem angeht. Würden sie ein Bezugssystem aus beiden Sternen anlegen oder würden sie nur eine Sonne als Ursprung für ein Bezugssystem nehmen?

----sie wollen eine riesige Schleuderanlage bauen, womit sie Frachtcontainer hin und her schicken können, und da die Dinger nicht manövrieren können, müssen sie sehr genau zielen, damit sie die Container auch fangen können. Und dafür machen sie Experimente, um die relative Bewegung zwischen den Sonnen zu ermitteln. Und das ist die Grundlagenforschung, ist zwar ein Experiment wo man sich nicht allzu viel erhofft, geht aber einfach zu machen und das Vorbeiflugmanöver ist Teil der Abschlussprüfung für Raumpiloten und der Aufbau, die Uhren und so was für die Technikstudenten. :) ----

Jetzt kannst Du mindestens drei relative Geschwindigkeiten nutzen und da wird es schwierig mit deiner Verwendung der Formeln. Jetzt kannst du für jedes Raumschiff einen Lorentzfaktor in Bezug auf eine Sonne berechnen und noch einen zwischen beiden Raumschiffen in Bezug von Raumschiff zu Raumschiff.

Und nun mach mal, wenn Du fertig bist, verändere ich die Winkel unter den Bewegungsrichtungen und damit sämtliche Relativgeschwindigkeiten....die Physik, also die Längenkontraktion und Zeitdilatation bezieht sich nun mal nur auf die 0,2c und 0,5c, egal welche Richtung.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das kommt davon, wenn man kein c für das jeweilige Inertialsystem berechnet und es stattdessen, wie von Gott gegeben, als konstant annimmt.


Ja, Moment! Ich mache es wie gesagt andersrum, ich rechne mit relativen Bewegungen gegenüber c - c bleibt im ruhenden Inertialraum konstant...die Relativisten lassen c mit ihren Inertialsystemen mit bewegen - auch wenn sie das dann immer bestreiten. Der Inertialraum ist ja kein Inertialsystem, weil sich der Inertialraum nicht bewegen kann.

Wenn das Raumschiff mit 0,5c Lichthupe macht, dann breitet sich das Licht von dem Punkt, an dem es abgesendet wurde gleichförmig mit c aus und das Raumschiff fliegt weiter hinterher - das andere entgegen. Wenn nun für beide Raumschiffe in alle Richtungen die Lichtausbreitung mit c zu beobachten sein soll, dann muss sich c in Bezug auf eine Sonne für jedes Raumschiff unterscheiden und das sogar noch richtungsabhängig. Wie gesagt, Einstein hat beides in seinen Grundannahmen und verspricht eine Lösung, aber ich sehe keine.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 21. Okt 2018, 13:16

Mikesch hat geschrieben:Außerdem gibt es genug Experimente, die den Umstand bestätigen, das c in allen Bezugssystemen gleich ist:
Resonator-Experimente, Kennedy-Thorndike-Experiment, Mößbauer-Rotor-Experimente, Michelson-Morley-Experiment, Hammar-Experiment, Messungen der Neutrinogeschwindigkeit usw.,
dazu noch die Nachweise der Lorentzinvarianz
Hughes-Drever-Experiment, Trouton-Noble-Experiment, Rayleigh und Brace, Trouton-Rankine-Experiment usw.

Nur für dich zum mitmeiseln: Nicht nur berechnet, sondern auch gemessen!
Wie aus dem Gebetsbuch der Einsteinschen Lichtkirche...

Mal für dich zum mitmeisseln: Es wird viel öfter c±v gemessen als c konstant. c konstant wurde nämlich noch nie genau gemessen, sondern ist seit 1983 auf den bis heute gültigen Wert festgelegt. Kann man alles nachlesen, sogar in deinen dämlichen Bibeln. :lol:

Außerdem, wenn c konstant sein soll, wieso rechnet man dann sogar beim relativistischen Doppler mit c±v? :lol:

Mikesch hat geschrieben:Also wieder einmal heisse Luft von dir und wie gewohnt ein Totalversagen.
Ja, genau! Heisse Luft von mir. :lol:
Du hast versagt und niemand Anderes.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 21. Okt 2018, 13:25

Hantierer hat geschrieben:Ja, Moment! Ich mache es wie gesagt andersrum, ich rechne mit relativen Bewegungen gegenüber c - c bleibt im ruhenden Inertialraum konstant...die Relativisten lassen c mit ihren Inertialsystemen mit bewegen - auch wenn sie das dann immer bestreiten. Der Inertialraum ist ja kein Inertialsystem, weil sich der Inertialraum nicht bewegen kann.
Das ist genau der Punkt. Für die Relativisten aber ist der Inertialraum das bisher am besten realisierte Inertialsystem, nur frage ich mich, was sich in diesem Inertialsystem noch alles unbeschleunigt und geradlinig zueinander bewegt - wir sind uns hoffentlich einig darüber, dass Newton 1 in jedem Bezugssystem gilt und Newton 1 deswegen nicht das sein kann, was ein Inertialsystem ausmacht. Aber egal... mit Mehrdeutigkeiten habens die Relativisten ja ohnehin... die scheinen auf solche Schmerzen zu stehen. :lol:

Hantierer hat geschrieben:Wie gesagt, Einstein hat beides in seinen Grundannahmen und verspricht eine Lösung, aber ich sehe keine.
Einstein, Einstein, Einstein... Hast du dir meine Grundannahmen schon mal angesehen? Da siehst du eine Lösung und zwar eine, die auch funktioniert.
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