Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Aber angesichts der Tatsache, dass die Ausrichtung und Position des Interferometers ohnehin (so ziemlich) egal war, dürfte es nun auch egal sein, was man damit messen wollte.
Also in dem Link von Lagrange wird auch von West und Nord geschrieben. Ist aber auch ziemlich egal, es geht ja darum, zu interpretieren warum man kein Ergebnis bekommt.
Lagrange hat geschrieben:Streifenverschiebung (450m/s):-0.00007823
Streifenverschiebung (10km/s):-0.03862902
Streifenverschiebung (30km/s):-0.34766119
Onlinerechner:
http://www.conspiracyoflight.com/Michel ... webapp.htm
Da muss man die Arme halt länger machen, wenn es nicht genau genug ist. Die Dinger sind allesamt viel zu klein, die man heutzutage dafür nutzt. 1m oder 10m - viel zu kurz. Ich hab mit 1km Messstrecke für Einweglichtmessungen Laufzeitendifferenzen von +/- 1,5 Femtosekunden berechnet - aber wenn ich anfange zu rechnen ist das immer sehr gewagt. Da kannte ich den Michelson-Gale-Versuch noch nicht und dachte ich muss selber einen machen.
Man hat da auch das Problem mit der Eichung. Die Arme müssen ja genau gleich lang sein, auf den Nanometer. Man müsste eigentlich beide Arme in Nord-Süd-Richtung eichen und dann erst um 90° zueinander verdrehen. Man kann ja nicht die Strecken mit Lichtmessungen ausmessen.
Interessant ist aber, dass da, wie es ja auch richtig ist, für den Hin- und Rückweg auf der West-Strecke
unterschiedliche Laufzeiten angegeben werden und das ist erstmal das worum es mit ging. Genau an diesem Laufzeitenunterschied in der Bewegungsrichtung kann man seine Geschwindigkeit ohne äußeren Bezug bestimmen und damit ist das RP (R.i.P.) Geschichte.
Also mein Weltraumtacho funktioniert vom Prinzip her. Da kriegen die Relativisten immer Schnappatmung.