Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Mo 5. Nov 2018, 18:04

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Meine Frage ist ob das für alles/überall gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw. also auf der Erdoberfläche.

Das der Ball mit einer bestimmten Beschleunigung hoch und wieder runter fällt gilt natürlich erstmal nur dort wie dieselbe Gravitationskraft/Beschleunigung wirkt. Auf dem Mond wird sich der Ball natürlich anders hoch und wieder runter fallen. :D


Klaro, wir bleiben auf der Erde.
Aber selbst da, unter immer gleichen Bedingungen des Werfens, kommt der Ball nicht da auf wo er losgeworfen wurde, also senkrecht unterhalb.
Dabei ist es egal ob der Werfer zur Erde ruht oder bewegt ist.

Mit meiner Frage ziele ich aber nicht auf Ball und Auftreffen ab, darum abgekürzt.
Meine Frage ist ob das für alles gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw.

Also kein Werfen mit Ball, sondern z.B. mit Schall"wellen" usw.


Kurt

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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 5. Nov 2018, 18:21

Hantierer hat geschrieben:Nu ja, man wollte die Erdrotation messen und ich denke, da hat die Ausrichtung zu den Himmelsrichtungen schon was damit zu tun.
Es ging nicht um die Erdrotation um die Erdachse, sondern um die Rotation der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne. Und auf dieser Bahn steht ein Arm (zumindest am Äquator) vertikal und der Andere horizontal zur Sonne. Ist aber (zugegeben) Klugscheisserei, die aber aber notwendig wird, wenn einer meint, man wollte die Rotation der Erde um die eigene Achse messen. Aber angesichts der Tatsache, dass die Ausrichtung und Position des Interferometers ohnehin (so ziemlich) egal war, dürfte es nun auch egal sein, was man damit messen wollte.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Mo 5. Nov 2018, 18:49

Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Aber angesichts der Tatsache, dass die Ausrichtung und Position des Interferometers ohnehin (so ziemlich) egal war, dürfte es nun auch egal sein, was man damit messen wollte.


Also in dem Link von Lagrange wird auch von West und Nord geschrieben. Ist aber auch ziemlich egal, es geht ja darum, zu interpretieren warum man kein Ergebnis bekommt.

Lagrange hat geschrieben:Streifenverschiebung (450m/s):-0.00007823
Streifenverschiebung (10km/s):-0.03862902
Streifenverschiebung (30km/s):-0.34766119

Onlinerechner: http://www.conspiracyoflight.com/Michel ... webapp.htm


Da muss man die Arme halt länger machen, wenn es nicht genau genug ist. Die Dinger sind allesamt viel zu klein, die man heutzutage dafür nutzt. 1m oder 10m - viel zu kurz. Ich hab mit 1km Messstrecke für Einweglichtmessungen Laufzeitendifferenzen von +/- 1,5 Femtosekunden berechnet - aber wenn ich anfange zu rechnen ist das immer sehr gewagt. Da kannte ich den Michelson-Gale-Versuch noch nicht und dachte ich muss selber einen machen.

Man hat da auch das Problem mit der Eichung. Die Arme müssen ja genau gleich lang sein, auf den Nanometer. Man müsste eigentlich beide Arme in Nord-Süd-Richtung eichen und dann erst um 90° zueinander verdrehen. Man kann ja nicht die Strecken mit Lichtmessungen ausmessen.

Interessant ist aber, dass da, wie es ja auch richtig ist, für den Hin- und Rückweg auf der West-Strecke unterschiedliche Laufzeiten angegeben werden und das ist erstmal das worum es mit ging. Genau an diesem Laufzeitenunterschied in der Bewegungsrichtung kann man seine Geschwindigkeit ohne äußeren Bezug bestimmen und damit ist das RP (R.i.P.) Geschichte.

Also mein Weltraumtacho funktioniert vom Prinzip her. Da kriegen die Relativisten immer Schnappatmung.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 18:54

Kurt hat geschrieben:
Meine Frage ist ob das für alles gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw.

Also kein Werfen mit Ball, sondern z.B. mit Schall"wellen" usw.


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Schall und Licht sind Wellen, sie müssen sich also gleich verhalten.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 19:04

Hantierer hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Aber angesichts der Tatsache, dass die Ausrichtung und Position des Interferometers ohnehin (so ziemlich) egal war, dürfte es nun auch egal sein, was man damit messen wollte.


Also in dem Link von Lagrange wird auch von West und Nord geschrieben. Ist aber auch ziemlich egal, es geht ja darum, zu interpretieren warum man kein Ergebnis bekommt.

Lagrange hat geschrieben:Streifenverschiebung (450m/s):-0.00007823
Streifenverschiebung (10km/s):-0.03862902
Streifenverschiebung (30km/s):-0.34766119

Onlinerechner: http://www.conspiracyoflight.com/Michel ... webapp.htm


Da muss man die Arme halt länger machen, wenn es nicht genau genug ist. ..

Das ist technisch nicht machbar weil thermische Störungen viel größer sind als Laufzeitunterschiede aufgrund von Bewegung. Michelson hat versucht etwas größeres zu bauen, ich glaube 1930, aber die Ergebnisse waren nicht eindeutig. Auch Einstein hat die Forschungsgruppe angeblich heimlich besucht. Michelson war schon schwer krank und starb kurz danach.

https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Abraham_Michelson#Michelson,_Pease_und_Pearson_1932
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 19:41

Kurt hat geschrieben:Klaro, wir bleiben auf der Erde.
Aber selbst da, unter immer gleichen Bedingungen des Werfens, kommt der Ball nicht da auf wo er losgeworfen wurde, also senkrecht unterhalb.
Dabei ist es egal ob der Werfer zur Erde ruht oder bewegt ist.

Mit meiner Frage ziele ich aber nicht auf Ball und Auftreffen ab, darum abgekürzt.
Meine Frage ist ob das für alles gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw.

Also kein Werfen mit Ball, sondern z.B. mit Schall"wellen" usw.


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Natürlich wird der Ball bei bei exakt gleichen Ausgangsbedingungen immer exakt gleich hoch und runter fallen.

Zum zweiten Teil. Natürlich gelten auch für alle anderen klassischen Naturgesetze das Relativitätsprinzip. D.h. auch Schallwellen breiten sich am Bahnsteig und im Zug exakt in gleicher Weise aus vom jeweiligen Standpunkt aus gesehen.

Gehen wir nun einen Schritt weiter und bewegen die beiden Bezugssysteme gleichförmig gegeneinander.
Derjenige am Bahnsteig sieht dann den Ball im Zug nicht mehr senkrecht hoch und runter fallen sondern wie eine Parabel, richtig?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 19:48

McMurdo hat geschrieben:Zum zweiten Teil. Natürlich gelten auch für alle anderen klassischen Naturgesetze das Relativitätsprinzip. D.h. auch Schallwellen breiten sich am Bahnsteig und im Zug exakt in gleicher Weise aus vom jeweiligen Standpunkt aus gesehen.

Das ist Quatsch. Wie sich Schall ausbreitet hängt davon ab ob die Luft mitbewegt ist oder nicht. Wenn man auf dem Dach des Zuges fährt, misst man c+v und c-v.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 20:01

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Zum zweiten Teil. Natürlich gelten auch für alle anderen klassischen Naturgesetze das Relativitätsprinzip. D.h. auch Schallwellen breiten sich am Bahnsteig und im Zug exakt in gleicher Weise aus vom jeweiligen Standpunkt aus gesehen.

Das ist Quatsch. Wie sich Schall ausbreitet hängt davon ab ob die Luft mitbewegt ist oder nicht. Wenn man auf dem Dach des Zuges fährt, misst man c+v und c-v.

Aber gut, hauptsache mal wieder sinnlos was geschrieben. Davon abgesehen, seit wann ist Schallgeschwindigkeit = c?
Wird immer abstruser hier was du so von dir gibst.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 5. Nov 2018, 20:07

McMurdo hat geschrieben:Davon abgesehen, seit wann ist Schallgeschwindigkeit = c?
Was sollte es sonst sein? c ist nun mal der Buchstabe für sich in einem Medium isotrop ausbreitende Geschwindigkeiten. Guckst du bei Doppler-Effekt, wenn du nix galaubst. Oder meinst du, Relativisten würden das da beim Schall-Doppler so stehen lassen, wenn es anders wäre? Aber Hauptsache sich erstmal mit eklatanten Blödsinn profilieren, den man hinterher ohnehin so gut es geht verteidigen kann, bevor man kleinlaut einräumen muss, sich geirrt zu haben. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 20:10

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Zum zweiten Teil. Natürlich gelten auch für alle anderen klassischen Naturgesetze das Relativitätsprinzip. D.h. auch Schallwellen breiten sich am Bahnsteig und im Zug exakt in gleicher Weise aus vom jeweiligen Standpunkt aus gesehen.

Das ist Quatsch. Wie sich Schall ausbreitet hängt davon ab ob die Luft mitbewegt ist oder nicht. Wenn man auf dem Dach des Zuges fährt, misst man c+v und c-v.

Aber gut, hauptsache mal wieder sinnlos was geschrieben. Davon abgesehen, seit wann ist Schallgeschwindigkeit = c?
Wird immer abstruser hier was du so von dir gibst.

Gar nichts sinnlos! Schallgescgwindigkeit kann mit jedem beliebigen Buchstaben bezeichnet werden. So auch mit c.

Am Beispiel Schall sieht man dass alle Inertialsysteme nicht gleichberechtigt sind.
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