Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 5. Nov 2018, 20:19

Lagrange hat geschrieben:Gar nichts sinnlos! Schallgescgwindigkeit kann mit jedem beliebigen Buchstaben bezeichnet werden. So auch mit c.

Gut, akzeptiert
Bleibt übrig das sich der Schall im Zug natürlich genauso ausbreitet wie Schall am Bahnsteig.

Btw. Ist es korrekt das derjenige am Bahnsteig die Bewegung des Balls im Zug als Parabel sieht?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 5. Nov 2018, 20:29

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gar nichts sinnlos! Schallgescgwindigkeit kann mit jedem beliebigen Buchstaben bezeichnet werden. So auch mit c.

Gut, akzeptiert
Bleibt übrig das sich der Schall im Zug natürlich genauso ausbreitet wie Schall am Bahnsteig.

Im Zug ja, weil alles abgeschlossen ist. Wenn man die Wände entfernt (also ein offener Zug) dann nicht. Wir haben also zwei unterschiedliche Lösungen.

Btw. Ist es korrekt das derjenige am Bahnsteig die Bewegung des Balls im Zug als Parabel sieht?

Ich nehme an, dass das stimmt. Die Gleichung der Parabel habe ich momentan nicht im Kopf.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Mo 5. Nov 2018, 20:31

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Meine Frage ist ob das für alles gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw.

Also kein Werfen mit Ball, sondern z.B. mit Schall"wellen" usw.

Schall und Licht sind Wellen, sie müssen sich also gleich verhalten.

Das wollen wir untersuchen, aber jetzt noch nicht.

Kurt

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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Mo 5. Nov 2018, 20:40

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Klaro, wir bleiben auf der Erde.
Aber selbst da, unter immer gleichen Bedingungen des Werfens, kommt der Ball nicht da auf wo er losgeworfen wurde, also senkrecht unterhalb.
Dabei ist es egal ob der Werfer zur Erde ruht oder bewegt ist.

Mit meiner Frage ziele ich aber nicht auf Ball und Auftreffen ab, darum abgekürzt.
Meine Frage ist ob das für alles gilt oder nur bei der Zugfahrerei usw.

Also kein Werfen mit Ball, sondern z.B. mit Schall"wellen" usw.

Natürlich wird der Ball bei bei exakt gleichen Ausgangsbedingungen immer exakt gleich hoch und runter fallen.


Aber er wird nicht senkrecht darunter ankommen.

McMurdo hat geschrieben:Zum zweiten Teil. Natürlich gelten auch für alle anderen klassischen Naturgesetze das Relativitätsprinzip.


Was sind: klassischen Naturgesetze?
Gibt's da einen anderen Satz unklassische Naturgesetze?

McMurdo hat geschrieben:D.h. auch Schallwellen breiten sich am Bahnsteig und im Zug exakt in gleicher Weise aus vom jeweiligen Standpunkt aus gesehen.



Das Relativitätsgesetz gilt also für die Bewegung und das Verhalten des Balles.
Das Relativitätsgesetz gilt also auch für das Verhalten von Schallwellen.

Handelt es sich dabei jeweils um das gleiche Relativitätsgesetz?
Gibt's da eine Unterscheidung?

Kurt

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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 03:51

Lagrange hat geschrieben:Im Zug ja, weil alles abgeschlossen ist. Wenn man die Wände entfernt (also ein offener Zug) dann nicht. Wir haben also zwei unterschiedliche Lösungen.

In einem offen Zug fällt auch der Ball nicht mehr senkrecht hoch und runter. :D
Ich nehme an, dass das stimmt. Die Gleichung der Parabel habe ich momentan nicht im Kopf.

Müssen wir auch nicht im Kopf haben erstmal. Wenn das stimmt, stimmt es dann auch das derjenige im Zug den Ball am Bahnsteig auch als Parabel fliegen sieht?
Genauso wie derjenige am Bahnsteig den Ball im Zug als Parabel sieht?
Zuletzt geändert von McMurdo am Di 6. Nov 2018, 06:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 03:55

Kurt hat geschrieben:
Aber er wird nicht senkrecht darunter ankommen.

Warum nicht?

Das Relativitätsgesetz gilt also für die Bewegung und das Verhalten des Balles.
Das Relativitätsgesetz gilt also auch für das Verhalten von Schallwellen.

Handelt es sich dabei jeweils um das gleiche Relativitätsgesetz?
Gibt's da eine Unterscheidung?

Kurt

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Das RelativitätsPRINZIP gilt. Und davon gibt es nur eins. Und natürlich gilt das für den Ball und für die Schallwellen und auch für Flüssigkeiten zb. oder auch für dich und mich.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 07:18

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Im Zug ja, weil alles abgeschlossen ist. Wenn man die Wände entfernt (also ein offener Zug) dann nicht. Wir haben also zwei unterschiedliche Lösungen.

In einem offen Zug fällt auch der Ball nicht mehr senkrecht hoch und runter. :D

Wenn es keine oder fast keine Reibungskräfte gibt dann schon.

Ich nehme an, dass das stimmt. Die Gleichung der Parabel habe ich momentan nicht im Kopf.

Müssen wir auch nicht im Kopf haben erstmal. Wenn das stimmt, stimmt es dann auch das derjenige im Zug den Ball am Bahnsteig auch als Parabel fliegen sieht?
Genauso wie derjenige am Bahnsteig den Ball im Zug als Parabel sieht?

Natürlich solange draußen kein Wind weht. Wenn ein Zug vorbei fährt weht immer am Bahnhof ein Bisschen Wind.

So jetzt haben wir wieder die gleiche Situation.

Genauso verhält sich das Licht. Nur wenn das lichttragende Medium mitbewegt ist, gilt das RP. Sonst nicht.

RP-Problem gelöst! :idea:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Di 6. Nov 2018, 09:38

Lagrange hat geschrieben:Nur wenn das lichttragende Medium mitbewegt ist, gilt das RP. Sonst nicht.


Ja, genau. Und bisher ist es noch nicht gelungen, die Lichtausbreitung insgesamt irgendwie vom Fleck zu bewegen. Man hat es zwar mit technischen Tricks irgendwie geschafft, so eine Art Abbild vom Licht "einzufrieren", aber das ist kein Argument dafür.

Da ist kein Relativitätsprinzip, so wie es Einstein formuliert hat und da Einstein ja ein studierte Physiker war und wenn ich dann so was lese, was Mikesch da gepostet hat, ich machs mal fett und groß:

"James Bradley konnte mit seinen Untersuchungen zur Aberration von 1728 nicht nur die Lichtgeschwindigkeit selbst bestimmen, sondern auch erstmals Aussagen über ihre Konstanz treffen. Er beobachtete, dass die Aberration für alle Sterne in der gleichen Blickrichtung während eines Jahres in identischer Weise variiert. Daraus schloss er, dass die Geschwindigkeit, mit der Sternenlicht auf der Erde eintrifft, im Rahmen seiner Messgenauigkeit von etwa einem Prozent für alle Sterne gleich ist."

1728 wurde also schon festgestellt, dass die Lichtgeschwindigkeit des Sternenlichtes im Jahresverlauf variiert. Hat der Einstein das nicht gewusst oder hat er uns verarscht? Egal, in beiden Fällen finde ich das schon sträfliche Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht. Da muss ich nun leider dem armen Albert Einstein meine Anerkennung als Wissenschaftler entziehen, tut mir leid. Das hat in meinen Augen nichts mehr mit einem normalen Irrtum zu tun.

Und da bleibt einem ja kaum noch was anderes übrig, als an dieser Stelle den Bogen zum sozialen Relativismus zu schlagen. Ich lasse mir nicht einreden, dass das eine für den einen richtig und für den anderen falsch sein kann und man es für keinen eine Möglichkeit gibt so etwas wie Recht oder richtig und falsch festzustellen. Wenn man sich an diesen Gedanken in der Physik schon mal gewöhnt hat, dann fällt er im sozialen Bereich nicht mehr so schwer. Und dann erzählen diese Knalltüten kleinen Kindern, dass sie selbst entscheiden dürfen, welches Geschlecht sie haben.

Wäre ja nicht so schlimm, Irre Freaks gibt es immer, damit kann man leben, aber wir haben diese Freaks an den Unis auf Lehrstühlen, in der Politik und in den Schulen!
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 09:56

McMurdo hat geschrieben:Das RelativitätsPRINZIP gilt. Und davon gibt es nur eins.
Das ist und bleibt Quatsch. Es gibt ein Prä LoTra RP und ein Post LoTra RP. Also Eines, in welchem nur die GaTra gilt und eines in welchem für höhere Relativgeschwindigkeiten die LoTra gilt. Das RP ist jedenfalls sehr viel älter als die LoTra, Punktum.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 6. Nov 2018, 09:57

Hantierer hat geschrieben:"James Bradley konnte mit seinen Untersuchungen zur Aberration von 1728 nicht nur die Lichtgeschwindigkeit selbst bestimmen, sondern auch erstmals Aussagen über ihre Konstanz treffen. Er beobachtete, dass die Aberration für alle Sterne in der gleichen Blickrichtung während eines Jahres in identischer Weise variiert. Daraus schloss er, dass die Geschwindigkeit, mit der Sternenlicht auf der Erde eintrifft, im Rahmen seiner Messgenauigkeit von etwa einem Prozent für alle Sterne gleich ist."

Die Aberration ist nicht die Lichtgeschwindigkeit, sondern die scheinbare Ortsänderung von Gestirnen.
Wollte auch mal schreien. :mrgreen:
Hantierer hat geschrieben:1728 wurde also schon festgestellt, dass die Lichtgeschwindigkeit des Sternenlichtes im Jahresverlauf variiert. Hat der Einstein das nicht gewusst oder hat er uns verarscht? Egal, in beiden Fällen finde ich das schon sträfliche Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht. Da muss ich nun leider dem armen Albert Einstein meine Anerkennung als Wissenschaftler entziehen, tut mir leid. Das hat in meinen Augen nichts mehr mit einem normalen Irrtum zu tun.
Hat der Hantierer das nicht gewusst oder hat er uns verarscht? Egal, in beiden Fällen finde ich das schon sträfliche Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht. Da muss ich nun leider dem armen Hantierer meine Anerkennung als denkendes Wesen entziehen, tut mir leid. Das hat in meinen Augen nichts mehr mit einem normalen Irrtum zu tun.
:lol:
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