DerDicke hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Denn die Uhr begann da zwar um -0,577 s früher zu laufen, aber natürlich mit 0, denn zurückspringen in der Zeit kann sie nicht.
Richtig! DerDicke schrieb: "Uhr Start: (1,0)_A transformiert nach (1.155, -0.577)_B"
Da sind wir uns also einig: Diese "-0.577" bedeuten, dass die Uhr im IS B um 0,577 s früher zu laufen beginnt. RdG! Im IS A beginnt sie gleichzeitig mit dem Lichtstart zu laufen, im IS B nicht gleichzeitig, sondern früher - und sie beginnt zu laufen mit 0.00 !
DerDicke hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Da sie auf der Koordinate 1.155 LS zu mit 0 zu laufen beginnt, und das Licht nach 0,577 s ankommt, beträgt die Licht-Laufzeit hier nur 0,577 s
Auch richtig: DerDicke schrieb:
Lichtstrahl passiert Marke x_A=0: (0,0)_A transformiert nach (0,0)_B
Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B
Können Sie Ihr eigenes Transformationsergebnis lesen? Da steht 0,577 ! Der Strahl trifft die Uhr nach 0.577 Sekunden - klarerweise, denn in diesem Moment befindet sie sich 0,577 LS vom Koordinatenursprung von IS_B entfernt, und weil die LG hier ebenfalls c beträgt, hat IS_B quasi das Licht "mitgenommen"! Die Laufzeit beträgt im IS_B daher 0,577 s und das zeigt die Uhr auch an - und bleibt stehen!!! So ist es ja vorausgesetzt: dass die Uhr beim Eintreffen des Signals mit der Zeitanzeige stehen bleibt, die sie gerade hat! Und da bleibt sie mit "0.577" stehen - mit was denn sonst! Jede weitere Herumargumentiererei hilft leider nichts: die Uhr zeigt 0,577 und läuft nicht weiter!
Im IS_A hingegen kann die Uhr nur mit der Anzeige "1.00" stehen bleiben, denn hier beträgt die Laufzeit eben nun mal 1 Sekunde!
Also - nach welcher Laufzeit und mit welcher dementsprechenden Zeitanzeige muss die Uhr lt. LT im IS_B stehenbleiben? Siehe Ihre eigene Berechnung: mit der Anzeige "0,577" !!!
Und mit welcher Laufzeit und Anzeige muss sie im IS_A stehenbleiben? Mit der Anzeige "1.00" !!!
Und wegen der RdG bliebe die Uhr im IS_B sogar früher stehen als im IS_A !
Der Widerspruch entsteht, weil die LG auch im IS_B c zu betragen hat! In der Galilei-Tranformation ohne das Postulat hätte das Licht im IS_B c-v! Wie man leicht berechnen kann, bleibt hier in jedem IS die Uhr mit der Anzeige "1.00 s" stehen. Und dies eben nur mit der GT ohne das Postulat! Wenn Sie also glauben, Sie bekämen dasselbe mit der LT heraus, kann es nur falsch sein.
Fazit: Der Beobachter im IS_B kann die Uhr niemals mit "1.00" sehen, denn für ihn ist sie mit der Anzeige "0,577" früher stehen geblieben als sie es im IS_A sollte! RdG!
Ihre mit meiner übereinstimmende LT: "Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B" ergibt das eben nun mal.
Der Widerspruch ist nicht zu beseitigen! Denn die Bedingung ist, dass die Uhr mit der gerade gegebenen Zeitanzeige beim Eintreffen des Signals stehen bleibt. Und das muss sie demnach im IS_B mit "0,577" oder im IS_A mit "1,00" tun! So will das die LT und sie will auch, dass die Uhr im IS_B um 0,577 s früher stehenbleibt als im IS_A ! Das alles, weil das Licht im IS_B auch mit c zu laufen hat.
Einsteins Uhren sind gar wunderliche Konstruktionen
Grüße
Harald Maurer

