Ernst hat geschrieben:Nein, das wäre ja eine Rücktransformation.
Sie verstehen noch nicht, was es bedeutet zu sagen "die Uhr läuft zeitdilatiert verlangsamt" oder einfach "die Uhr geht nach"
Das bedeutet: angezeigte Zeitdifferenz/tatsächlich abgelaufene Zeitdifferenz < 1
Daraus folgt direkt für unser Beispiel: Anzeigewert (1s)<durchlaufener Abschnitt der eigenen Zeitskala (1.155s)
Diese Folgerung ist keine Transformation.
Die Rücktransformation wäre ein Wechsel in das Ruhesystem der Uhr A mit Aufhebung der Zeitdilatation.
Hier gilt dann aber nicht zeitdilatierter Uhrlauf, was wiederum bedeutet Anzeigewert=durchlaufener Abschnitt der eigenen Zeitskala
Ernst hat geschrieben:Daß der Zeittakt von Uhren in ihrem jeweiligen Ruhesystem stets gleich ist, ist eine Grundlage der SRT. Ansonsten wäre ja auch gar keine systematische Physik möglich. Dann wäre zudem das Relativitätsprinzip verletzt.
Schlecht formuliert. Besser: Der zeittakt einer idealisierten Uhr entpsricht im eigenen Ruhesystem der dort gültigen Zeitskala
Das System B ist ja nun nicht das Ruhessystem der Uhr. Daher hat Sie in B einen von der dort gültigen Zeitskala abweichenden Zeittakt.
Sie bestehen daruf auch weiter Ihre ontologischen Hypothesen abzusondern:
Ernst hat geschrieben:Die Zeitdilatation ist in der SRT real.
Ernst hat geschrieben:Die SRT kennt bezugsystemabhängige Realitäten.
Dies stört keinen, ist in dieser Diskussion jedoch völlig irrelevant.
Harald Maurer hat geschrieben:Die LT sagt genau, wie groß die Laufzeit im IS_B ist, nämlich 0,577 s und zwar deshalb, weil sich Licht und Uhr an der Koordinate 0,577 LS treffen und das Licht sich aufgrund des Postulats im IS_B so verhalten hat, als käme es vom Koordinatenursprung von IS_B !
Laut LT beginnt die Laufzeit der Uhr bei t_B=-0.577s und endet bei 0,577s. Was ist die Differenz zwischen beiden Zeitmarken? Die LT sagt auch, daß Laufzeit des Lichtes != Laufzeit der Uhr (RdG). Sie haben immer noch nicht nachvollziehbar dargelegt wie Sie damit auf die Zeitdifferenz von 0.577s kommen.

