Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Sa 8. Dez 2018, 06:39

Der Beweis dafür, dass sich die Relativität der Gleichzeitigkeit aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Gleichzeitigkeits-Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

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Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 1736-mal betrachtet


Wir betrachten erneut dieselbe Situation.
Zwei gleich ausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführn...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Ich kann das sogar beweisen, indem ich während des Anflugs von K' die Ausrichtung der Anordnung K verändere.
Ich positioniere K rechtwinklig bezüglich der Bewegungsrichtung von K' so, dass K' nun durch die Mitte von K hindurchkommen muss.

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Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 1753-mal betrachtet


Das, was aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig geschah, geschieht nun aus seiner Perspektive gleichzeitig.
Es hat sich aus Sicht vom K nichts verändert. Die Entfernung der Sendepunkte voneinander, die Frequenz und die Amplitude der gleichzeitigen Lichtimpulse ist unverändert geblieben.
Sämtliche physikalischen Eigenschaften des Bezugssystems K', wie seine Geschwindigkeit, Ausrichtung, Länge, Position der Bestandteile innerhalb des Systems etc. sind unverändert geblieben. Auch die Physikalischen Eigenschaften des Systems K haben sich, außer seiner Ausrichtung bezüglich K', nicht verändert.
Trotzdem: die Ereignisse, welche nur innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig geschahen, geschehen nun aus der Perspektive von K' ebenso gleichzeitig.
Was ist passiert?
Veränderte sich etwa die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse?
Nein, es hat sich in der Anordnung nichts außer der Ausrichtung von K bezüglich K' geändert. Diese Veränderung hatte keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse. Es bestand auch keinerlei kausale Verbindung zwischen dem, was mit K geschah und dem, was sich innerhalb von K' abspielte.
Fazit: Es ist nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse innerhalb des Bezugssystems K, welche als relativ zu bezeichnen ist - diese bleibt unverändert - die gleichzeitigen Ereignisse behalten ihre zeitliche Eigenschaft beständig bei - ihre Gleichzeitigkeit ist invariabel (absolut)...relativ ist offenkundig nur die Wahrnehmung ihrer Gleichzeitigkeit.
Diese ist sehr wohl abhängig von der Ausrichtung der Systeme K und K' in Beziehung zueinander - die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit steht in Relation zu der Ausrichtung von K bezüglich der Bewegungsrichtung von K'.

Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.




Prinzip:
Wenn eine logische Voraussetzung (a) der Implikation "wenn (a), dann (b)" falsch ist, dann lässt sich anhand (a) überhaupt keine sinnvolle Aussage über (b) treffen.


Lässt es sich einerseits über die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B auf diese Weise sinnvoll entscheiden:

Abbildung a)
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Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 1753-mal betrachtet


und lässt es sich andererseits (zugleich) über dieselbe Gleichzeitigkeit derselben Ereignisse A und B gar nicht entscheiden:

Abbildung b)
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Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 1736-mal betrachtet


, dann haben wir mit einem kleinen Problem zu tun, und zwar mit dem Problem der "Relativität der Gleichzeitigkeit".
Haben wir nämlich bereits einmal und über jeden Zweifel die Gleichzeitigkeit beider Ereignisse erkannt (Abb. a), dann gilt diese Erkenntnis unabhängig vom Ergebnis der Messung, welche über jeden Zweifel ergibt, dass zwischen den Ereignissen A und B keine Gleichzeitigkeit besteht (Abb. b).

Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Sa 8. Dez 2018, 08:27

Zasada hat geschrieben:Schwachsinn widerlegen?
Wozu?

Zasadas Offenbarungseid das er/sie/es keine Argumente hat die ihre Fantasie von Bezugssystemen stützen.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Sa 8. Dez 2018, 09:17

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Schwachsinn widerlegen?
Wozu?
Zasadas Offenbarungseid das er/sie/es keine Argumente hat die ihre Fantasie von Bezugssystemen stützen.


Welche sinnvollen Aussagen lassen sich über die Bezugssysteme noch treffen, wenn behauptet wird, dass alles zum K' gehört, denn "Ein Bezugssystem hat keine Grenze wie zum Beispiel die Zugwand"?

Jetzt lässt sich nur noch fragen, ob Meister McMurdo auch gut geschlafen hätten...aber nicht Bezugssysteme elaborieren.

Du bist nicht satisfaktionsfähig. D.h. es kann mir keine Freude bereiten, dich zusammenzufalten.
Denn Du erweist dich als kein gleichrangiger Diskussionspartner für mich. Und widerlich wie Yukterez oder Mikesch bist Du nicht, um deinen Fall aus ästhetischen Gründen auszukosten.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Dez 2018, 09:30

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:McMurdo hat Recht, man braucht nur ein Bezugssystem. Wozu zwei?
Einstein wollte mit seinen Systemen nur verwirren, so dass keiner weiß wovon er spricht.

Machst jetzt auf NvB Nr. 2? Also auch einfach offensichtlich lügen um überhaupt noch was sagen zu können?
Bravo! Echt erbärmlich!

Guten Morgen Frühaufsteher. Bist du in einer Bäckerei beschäftigt?

Wie lügen? Hast du nicht gesagt dass alle Objekte zu allen Bezugssysteme gehören?
Einige ruhen andere bewegen sich. Wozu werden 2 BS benötigt?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Dez 2018, 09:35

Mikesch hat geschrieben:Wieso gehen technisch unterschiedliche Uhren gleich langsamer?

Nein sie gehen nicht gleich langsamer. Pendeluhren verhalten sich anders als Atomuhren.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Sa 8. Dez 2018, 09:43

Zasada hat geschrieben:
Welche sinnvollen Aussagen lassen sich über die Bezugssysteme noch treffen, wenn behauptet wird, dass alles zum K' gehört, denn "Ein Bezugssystem hat keine Grenze wie zum Beispiel die Zugwand"?

Ziemlich viele, ich kann aus Sicht eines Reisenden im Zug alles beschreiben was ich will und nenne das Bezugssystem dann eben von mir aus Zug, oder Z oder von mir aus P oder Q, völlig egal. Wichtig ist: meine Beschreibungen erfolgen aus Sicht eines bestimmten Bezugssystem, in diesem Fall dem in dem der Zug eben auch ruht.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Sa 8. Dez 2018, 09:48

Guten Morgen, nein ich bin kein Bäcker. :D
Lagrange hat geschrieben:Wie lügen? Hast du nicht gesagt dass alle Objekte zu allen Bezugssysteme gehören?

Ja das hab ich gesagt.

Einige ruhen andere bewegen sich. Wozu werden 2 BS benötigt?

Um Vergleichen zu können.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Dez 2018, 09:49

McMurdo hat geschrieben:Guten Morgen, nein ich bin kein Bäcker. :D
Lagrange hat geschrieben:Wie lügen? Hast du nicht gesagt dass alle Objekte zu allen Bezugssysteme gehören?

Ja das hab ich gesagt.

Einige ruhen andere bewegen sich. Wozu werden 2 BS benötigt?

Um Vergleichen zu können.

Genau. Also ein zweites BS wird nicht benötigt.
Lagrange
 
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Sa 8. Dez 2018, 09:55

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Welche sinnvollen Aussagen lassen sich über die Bezugssysteme noch treffen, wenn behauptet wird, dass alles zum K' gehört, denn "Ein Bezugssystem hat keine Grenze wie zum Beispiel die Zugwand"?

Ziemlich viele, ich kann aus Sicht eines Reisenden im Zug alles beschreiben was ich will und nenne das Bezugssystem dann eben von mir aus Zug, oder Z oder von mir aus P oder Q, völlig egal. Wichtig ist: meine Beschreibungen erfolgen aus Sicht eines bestimmten Bezugssystem, in diesem Fall dem in dem der Zug eben auch ruht.



Nein, MM Du vermischt und verquirlst alles vollständig.

Du kannst z.B. nicht beschreiben, warum die Orange, die sich innerhalb von K' wie in einem Ruhesystem verhält, ihr Vehalten plötzlich ändert, wenn Du sie aus dem Fenster eines fahrenden Zuges wirfst. Das Verhalten einer Orange hängt offensichtlich davon ab, ob sie sich innerhalb der Zugwände (der Begrenzung des Systems K') oder außerhalb der Zugwände befindet.
Hier versagt deine dialektische Bemühung, Kollege.
Plums vom hohen Roß
Zuletzt geändert von Zasada am Sa 8. Dez 2018, 10:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Sa 8. Dez 2018, 09:56

Lagrange hat geschrieben:Genau. Also ein zweites BS wird nicht benötigt.

Natürlich, sonst könntest ja nichts vergleichen.
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