Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 19:25

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Allerdings war es zu seiner Zeit schlicht und ergreifend nicht nötig, zu erwähnen, wo das Ganze endet, denn damals begann man gerade damit, sich klar zu machen, Teil eines einzigen riesiegen statischem Universums zu sein. In diesem Universum ruht oder bewegt sich alles absolut

Gerade das sagte Galilei nicht: ein unter Deck eines unbeschleunigten Schiffes befindlicher Beobachter aus den Vorgängen um ihn herum nicht erschließen kann, ob sich das Schiff in Bewegung befindet oder nicht.
Nix mit absoluter Bewegung, denn wenn man es nicht entscheiden kann dann gibts auch nichts absolutes.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 19:37

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Frage ist wie sich der Ball vom Zug in alle anderen Koordinatensystemen verhält. Immer unterschiedlich. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Ja dafür wird transformiert um das Objekt in einem anderen Bezugssystem beschreiben zu können. Dennoch ändert das nichts an den zugrundeliegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Doch. In einem Koordinatensystem hat man x=wt und im anderen x'=(w+v)t. Die Gesetze sind nicht gleich.

So gilt es dann logischerweise auch für das Licht. x=ct und x'=(c+v)t.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 19:49

McMurdo hat geschrieben:Gerade das sagte Galilei nicht
Schreibe ich in irgend einer Fremdsprache, oder was? Was sah man damals unter Deck? Nichts, außer das, was sich unter Deck befindet. Und was sieht man im Universum an jedem beliebigen Punkt? Eben, Alles. Und von man ging man bezüglich des Universums aus? Es war statisch und die Erde war das Zentrum. Hinzu kommt noch, dass es für das, was es da draußen alles gab, noch nicht wirklich eine Theorie gab, denn das heliozentrische Weltbild wurde erst 12 Jahre vorher von Kepler über seine Gesetze begründet und Newton war da noch nicht mal Kuhmilch geschweige denn Joghurt. Das absolute Bezugssystem war zu Galileis Zeiten also noch die Erde, die gerade mal anfing aus dem Mittelpunkt des Universums zu rücken. Wenn du immer noch meinst, man hätte damals noch betonen müssen, was man als absolutes Bezugssystem betrachtete, bist du echt unheimlich schief gewickelt.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 20:46

Lagrange hat geschrieben:Doch. In einem Koordinatensystem hat man x=wt und im anderen x'=(w+v)t. Die Gesetze sind nicht gleich.

Sorry das kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Nur weil eine Geschwindigkeit addiert wird um die Vorgänge in einem anderen Bezugssystem zu beschreiben verändern sich keine Naturgesetze.
Schau auf den Ball der immer senkrecht hoch und runter fällt in beiden Bezugssystemen und der daraus resultierenden Konsequenz das es nicht möglich ist zweifelsfrei zu klären welcher von beiden bewegt ist.
Zuletzt geändert von McMurdo am Di 6. Nov 2018, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 20:50

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Schreibe ich in irgend einer Fremdsprache, oder was?

Vermutlich liest du eher in irgendeiner Fremdsprache denn du scheinst nicht zu lesen was geschrieben steht. Ob Schiff, Zug oder Raumschiff spielt doch gar keine Rolle. Schon Galilei sagt es gibt keine absolute Bewegung die du feststellen könntest und er macht es deutlich anhand des Schiffes.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 20:56

McMurdo hat geschrieben:Schon Galilei sagt es gibt keine absolute Bewegung die du feststellen könntest und er macht es deutlich anhand des Schiffes.
Ja, wenn du das sagst... Dann muss ich wohl bei der Feststellung bleiben, dass du hier tatsächlich niemandem mehr etwas beibringen kannst, weil dein Verstand dazu einfach nicht ausreicht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Di 6. Nov 2018, 21:19

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Aber er wird nicht senkrecht darunter ankommen.

Warum nicht?

Weil sich die Erde darunter inzwischen wegdreht.

McMurdo hat geschrieben:
Das Relativitätsgesetz gilt also für die Bewegung und das Verhalten des Balles.
Das Relativitätsgesetz gilt also auch für das Verhalten von Schallwellen.

Handelt es sich dabei jeweils um das gleiche Relativitätsgesetz?
Gibt's da eine Unterscheidung?

Das RelativitätsPRINZIP gilt. Und davon gibt es nur eins.
Und natürlich gilt das für den Ball und für die Schallwellen und auch für Flüssigkeiten zb. oder auch für dich und mich.


Und damit ist der Fehler (seit mehr als 400J) eingeleitet, in Gang gesetzt.
Heisst: alles was darauf aufgebaut ist ist falsch.


Kurt

.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 21:20

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Doch. In einem Koordinatensystem hat man x=wt und im anderen x'=(w+v)t. Die Gesetze sind nicht gleich.

Sorry das kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Nur weil eine Geschwindigkeit addiert wird um die Vorgänge in einem anderen Bezugssystem zu beschreiben verändern sich keine Naturgesetze.
Schau auf den Ball der immer senkrecht hoch und runter fällt in beiden Bezugssystemen und der daraus resultierenden Konsequenz das es nicht möglich ist zweifelsfrei zu klären welcher von beiden bewegt ist.

Wie sieht man dann dass die Gesetze gleich sind, wenn nicht an den Gleichungen?

Freier Fall senkrecht (ruhendes Koordinatensystem):
1.
Freier Fall (bewegtes Koordinatensystem):
,


2.

1. und 2. komplett verschieden.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mi 7. Nov 2018, 05:01

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Schon Galilei sagt es gibt keine absolute Bewegung die du feststellen könntest und er macht es deutlich anhand des Schiffes.
Ja, wenn du das sagst... Dann muss ich wohl bei der Feststellung bleiben, dass du hier tatsächlich niemandem mehr etwas beibringen kannst, weil dein Verstand dazu einfach nicht ausreicht.

Du so: Ein Geisterfahrer?!? Nein Hunderte.
Naja da deine Feststellung belegbar falsch ist juckt mich das nicht so sehr.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mi 7. Nov 2018, 05:07

Kurt hat geschrieben:Weil sich die Erde darunter inzwischen wegdreht.

Herrje, das ist ein Gedankenexperiment. Da kommt die Erdrotation gar nicht drin vor um es eben so einfach und anschaulich wie möglich zu halten

Und damit ist der Fehler (seit mehr als 400J) eingeleitet, in Gang gesetzt.
Heisst: alles was darauf aufgebaut ist ist falsch.

Welcher Fehler? Das es gültig ist sind wir ja in den letzten Seiten Schritt für Schritt durchgegangen. Wo ist da ein Fehler?
McMurdo
 

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