Daniel K. hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:Was du da mit Geschwindigkeit transformieren willst, bleibt dein Geheimnis. Es ist jedenfalls unsinnig.
Ja bei Hartmut ist es Käse, aber prinzipiell geht es schon, muss sogar so sein, stell dir vor in einem Raumschiff bewegt sich ein Ball auf und ab, auf der y-Achse so mit 0,9 c und ein anderes Schiff fliegt auf der x-Achse mit 0,9 c vorbei. Dann ist die Geschwindigkeit des Balls auf der y-Achse natürlich in dessen Ruhesystem nicht auch 0,9 c. Denn der Ball bewegt sich auch auch der x-Achse schon mit 0,9 c. Die Geschwindigkeit des Balls auf der y-Achse ist dilatiert, eben genau so wie die Uhr langsamer läuft, bewegt sich auch der Ball langsamer auf und ab.
Es spielt keine Rolle, wie rum wir betrachten...
Die Lichtuhr wird entlang der y-Achse ausgerichtet im ruhenden System S. Sie wird vom Beobachter im System S' betrachtet, das sich entlang der x-Achse bewegt.
Wikipedia:
"
Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

- Links: die kugelförmige Emission erfolgt von der Lampe aus, die "auf halber höhe des Zuges hängt"...
Ansicht geteilt (grün: entspricht der gängigen Lichtuhr-Anordnung und deinem Ballbeispiell - Sicht des bewegten S'; blau: entsteht bei der Verlängerung der Anordnung um symmetrisch nach unten gehende Lichtimpulse von der auf der halber Höhe der Lichtuhr hängenden Lichtquelle)
Die Anordnung entspricht im oberen Teil der von dir skizzierten. Unten symmetrisch verlängert, damit sie der Wikipedia-Anordnung entspricht.
Rechts (Rotes Kästchen): die Emission von der Lampe aus, die "auf halber höhe des Zuges hängt"...aus Sicht vom ruhenden S (dargestellt wird übersichtshalber die erste Hälfte des Zyklus). - IMG_6060.PNG (10.57 KiB) 2983-mal betrachtet
Jetzt kommts:
Links und rechts sind identisch, denn
"wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen." Der Beobachter in S' und in S sehen sowohl die Emission in S, als auch die erste Reflexion an den entgegenstehenden Spiegeln als auch die zweite (und jede folgende) Reflexion gleichzeitig.
Nicht zeitversetzt...sondern GLEICHZEITIG (simultan in S und in S')

Links: Das wird aus S' zwar "gesehen", aber die Spiegel der Anordnung werden sowohl in S', als auch in S gleichzeitig erreicht: die verlängerte Strecke
existiert nicht!!!!! Es ist auch logisch: Bezugssysteme üben keine Auswirkung auf die Wirklichkeit aus - darunter auf die Streckenlängen, welche von den Lichtstrahlen in Wirklichkeit bewältigt werden).
Was man in S und in S' sieht, ist vielleicht nicht identisch, erzeugt aber identische Wirkung: keine ZD, keine RdG, keine LK, keine LT.
Keine SRT.