Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Maseltov » Di 10. Dez 2019, 22:34

krona hat geschrieben:Hallo,

ich habe da ein paar Anmerkungen, weil deine Rückschlüsse, was die Aussagen der SRT angeht, so nicht stimmen.
Es geht um diese Aussage:
Peter Knoepfheinz hat geschrieben:1. M1 versteht sich selbst als ruhend und sieht M2 auf sich zukommen. Da M2 eine sehr hohe Geschwindigkeit hat, vergeht die Zeit für M2 langsamer und es erreicht M1 ohne zu zerfallen. M1 ist aber dann schon längst zerfallen.
Die Myonen werden sich mit derselben Wahrscheinlichkeit erreichen.
Im Prinzip hast du hier den Myonenversuch gespiegelt.
Ein Myon fliegt aus der Atmosphäre, wo es entsteht, auf die Erde zu. Und erreicht diese mit einer hohen Wahrscheinlichkeit.
Jetzt nimmt man den Zielpunkt und lässt ein zweites Myon aus der entgegengesetzten Richtung auf denselben Zielpunkt zufliegen, den es bei denselben Bedingungen ebenfalls mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erreicht.

Alles klar oder hast du noch Fragen?

Liebe Grüße
L.


Er wird es nicht sehen ;)
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Di 10. Dez 2019, 22:53

krona hat geschrieben:Die Myonen werden sich mit derselben Wahrscheinlichkeit erreichen.
Aha... Wahrscheinlichkeiten, ja? Das kannst du grundsätzlich vergessen in der SRT, denn die SRT sagt ja voraus, dass auch die Erde das Atmosphären-Myon (AM) zu den Lebzeiten des AMs erreichen wird. Dass die Erde dazu mit ÜLG fliegen müsste, sagt die SRT dabei nur leider nicht aus, vielmehr verringert sich die Strecke, die die Erde dabei zurücklegen müsste, was natürlich völliger Schwachsinn ist. Und die SRT berechnet voraus und zwar mit 100%iger Wahrscheinlichkeit. Deswegen verstrickt sich das Ganze ja auch so oft in Widersprüche. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Di 10. Dez 2019, 23:15

krona hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
krona hat geschrieben:..
Alles klar oder hast du noch Fragen?

Alles Schwachsinn!

Beide Myonen können sich als unbewegt betrachten laut Einstein.
Hallo!
Ich verstehe deinen Hinweis nicht.
...

Das Problem ist, dass die Myonen auf der Erde früher aussterben, obwohl sie sich für bewegt halten.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Di 10. Dez 2019, 23:41

Lagrange hat geschrieben:Das Problem ist, dass die Myonen auf der Erde früher aussterben, obwohl sie sich für bewegt halten.
Erscheint mir persönlich etwas problematisch die Aussage.
Ich würde ja sagen, dass die Myonen auf der Erde früher aussterben, als das AM, obwohl sie von diesem AM aus betrachtet längen leben müssten.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Di 10. Dez 2019, 23:44

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das Problem ist, dass die Myonen auf der Erde früher aussterben, obwohl sie sich für bewegt halten.
Erscheint mir persönlich etwas problematisch die Aussage.
Ich würde ja sagen, dass die Myonen auf der Erde früher aussterben, als das AM, obwohl sie von diesem AM aus betrachtet länger leben müssten.

Ja das ist schon besser. Auf jeden Fall ist die Behauptung "jeder sieht die Uhr des anderen langsamer laufen" experimentell widerlegt.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Di 10. Dez 2019, 23:50

Lagrange hat geschrieben:Auf jeden Fall ist die Behauptung "jeder sieht die Uhr des anderen langsamer laufen" experimentell widerlegt.
Ja, das ist das Entscheidende.
Nur leider sieht man machmal die Uhr eines Anderen langsamer gehen und daraus muss dann folgen, dass der Andere die eigene Uhr folgerichtig schneller gehen sieht. Der rel. Doppler-Effekt muss von daher auch mit einer einzigen nachgehenden Uhr funktionieren und ich habe gezeigt, wie. Entweder man versteht es oder man versteht es halt nicht.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Zasada » Mi 11. Dez 2019, 05:49

Science-Grafomane verkauft hier immer noch seinen Sondermüll im Geschenkpapier?
:lol: :lol: :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Dino » Mi 11. Dez 2019, 06:23

Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Das Myonen-Paradoxon
Zwei Myonen (M1, M2) bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu. Aufgrund der geringen Halbwertszeit zerfallen sie, bevor sich sich treffen. Die SRT sieht die Sache folgendermaßen:

1. M1 versteht sich selbst als ruhend und sieht M2 auf sich zukommen. Da M2 eine sehr hohe Geschwindigkeit hat, vergeht die Zeit für M2 langsamer und es erreicht M1 ohne zu zerfallen. M1 ist aber dann schon längst zerfallen.

Falsch. Die SRT sieht die Sache nicht so wie beschrieben.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Zasada » Mi 11. Dez 2019, 07:23

Science-Nonsens hat geschrieben:Der rel. Doppler-Effekt muss von daher auch mit einer einzigen nachgehenden Uhr funktionieren und ich habe gezeigt, wie. Entweder man versteht es oder man versteht es halt nicht.


Womit er übrigens genau das behauptet, was er bei Einstein widerlegt haben will.
(Der Sciencehund "zeigt" nichts, er pöbelt bloß).

"Es zu zeigen" geht so:

Beweis dafür, dass der rel. Dopplereffekt mit einer einzigen Uhr nachgewiesen werden kann.

These:
Der rel. Doppler-Effekt zeigt sich auch bei einer einzigen Uhr, die nachgeht.

Beweis:
Blablabla.

Womit bloß bewiesen wird, dass Sciencewoken das RP und das Prinzip einer "nachgehenden Uhr" nicht verstanden hat.
Müll.

@Lagrange
Um nachzuweisen, dass die Behauptung "jeder sieht die Uhr des anderen langsamer laufen" experimentell widerlegt ist, muss zuerst definiert werden, was es für die Welt bedeutet, dass "eine Uhr läuft", bzw. welche physikalischen Effekte durch den Gang der Uhr induziert, resp. welche induzierte Effekte durch diesen angezeigt werden.
Ohne den physikalisch definierten Begriff einer "laufenden Uhr" als Zeitindikators ist jede Äusserung zum Thema "Langsamer gehende Uhren", resp. in Verbindung mit der jew. Uhr-Laufgeschwindigkeit "Langsamer verstreichende Zeit" sinnleer.
Alles sinnbefreite Behauptungen. Sowohl 1905 als heute.

Dieselbe Pendeluhr, deren Anzeige auf der Erdoberfläche als properer Zeitindikator dient, bleibt in der Schwerelosigkeit stehen...die Zeit nicht...
Fazit: eine Pendeluhr ist kein(!) properer Zeitindikator.
Welche Uhr soll denn einer sein, und warum?

Jede wie-auch-immer-zustandekommende und jede beliebig geringfügige Abweichung von der Idealanzeige disqualifiziert eine Uhr als properen Zeitindikator...
Wovon wird hier geredet?
Grafomanie.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 11. Dez 2019, 08:17

Dino hat geschrieben:
Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Das Myonen-Paradoxon
Zwei Myonen (M1, M2) bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu. Aufgrund der geringen Halbwertszeit zerfallen sie, bevor sich sich treffen. Die SRT sieht die Sache folgendermaßen:

1. M1 versteht sich selbst als ruhend und sieht M2 auf sich zukommen. Da M2 eine sehr hohe Geschwindigkeit hat, vergeht die Zeit für M2 langsamer und es erreicht M1 ohne zu zerfallen. M1 ist aber dann schon längst zerfallen.

Falsch. Die SRT sieht die Sache nicht so wie beschrieben.

D.h. Dino hat verstanden, dass die SRT schwachsinnig ist. :lol:
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