Daniel K. hat geschrieben: nennen wir das Ereignis für die Uhren von Alice mal A und das von Bob B.
So sei es.
Daniel K. hat geschrieben:Die Annahme A muss sich für Bob auch zwingend vor 3 Jahren ereignet haben und das dann eben bei - 3 Lj ist falsch. Es kann sich recht beliebig direkt bei Bob und weiter links ereignet haben, man muss da nur den Zeitpunkt entsprechend verschieben.
Wir reden aneinander vorbei mit für Bob.
Lassen wir die Relativität der Gleichzeitigkeit zunächst außen vor.
Komme später darauf zurück.
Die Vorgaben sind eindeutig und Bob und Alice kennen sie ebenfalls:
0,6c Relativgeschwindigkeit, 6 Lj Distanz zwischen den ruhenden Uhren und 3 Lj von der Signalquelle (Mitte) zu denen.
Beim Ereignis t=0 ist die Sache auch eindeutig, weil die Distanzen und die Lichtgeschwindigkeit fix sind:
"Für Bob" bei t=0 liegt das Ereignis A genau 3 Jahre zurück und 3 Lj entfernt. Wäre es anders, dann könnte das Licht von A nicht gleich schnell gewesen sein wie das von B oder die Distanz wäre anders gewesen, was den Vorgaben widerspricht.
Bob weiß auch, dass A in der Mitte zwischen den Uhren von Alice stattfand. Das ist zwar irrelevant, aber wenn er unbedingt von dieser Mitte und der Relativgeschwindigkeit ausgehen will, dann rechnet er einfach 2,4 * 1,25 = 3 Lj, et voilà.
Bob kann das zwar in seinem hier und jetzt bei t=0 nicht überprüfen, denn das Ereignis A liegt ja in seiner Vergangenheit. Er kennt aber die Naturgesetze und das Ergebnis ist völlig klar und eindeutig. Wir sind ja im flachen Raum, wo nichts ART-mäßig gekrümmt ist oder unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten gemessen werden könnten.
Das ist für Bob die Realität beim Ereignis t=0. Daran gibt es aus meiner Sicht nichts zu rütteln.
Selbstredend ist es für Alice und das Ereignis B genau gleich. Auch Alice kommt auf den korrekten Wert von 3 Jahren in einer Entfernung von 3 Lj. Für beide ist das im Einklang mit den Naturgesetzen, Relativität der Gleichzeitigkeit hin oder her.





