Träger und BT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Fr 6. Jun 2014, 23:47

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Somit sind wir bei den BT, bei den Basisteilchen der Materie.
Sie sind die unterste Stufe der Materie, der Atombausteine, der Elektronen, der Fensterscheiben.
Gut, sie sind aber Materie, wenn auch die kleinsten Bausteine davon.


Man kann nicht sagen, dass die BT (oder bei deinem Beispiel: die Kristalle) die kleinsten Teilchen wären, da man ihnen dann im nächsten Satz wiederum eine Vielzahl von Funktionen zuweist - z.B. machen einen Zusammenhalt oder bewirken im Zusammenspiel dann die ganzen Wirkungen der Atome. Insofern wäre es gut, wenn du die Basisteilchen z.B. als angenommene kleinste Teilchen bezeichnen würdest.


Ich bezeichne sie ja als die kleinsten Teilchen, jedoch die der Materie.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Dieser Ansatz kleinster Teilchen war ja bereits der Weg der Entdeckung des Atoms - insofern wird er bei der Konstruktion eines geeigneten Modells durchaus gangbar sein, wenn man nicht zu frühzeitig eine Modellvorstellung mit der Ansicht überfrachtet, dass es so tatsächlich sei.


Es ist nur das absolut nötigste dem BT aufgebürdet, einfacher geht's wohl kaum, es sei denn man nimmt irgendwelche wundersamen Vorgänge wie Anziehung oder so, zusätzlich her.
Ein brauchbares Konzept muss erklären wieso Trägheit bei Zustandswechsel (Beschleunigung) auftritt und wieso bei unbeschleunigter Bewegung nicht.
Es muss auch der Zusammenhang zwischen der sehr schnellen Zustandsübertragung von Druckschwankungen (Licht) und der ungehinderten Bewegung von Materie erklärt werden.
All das geht nur wenn das BT, also Materie, selber ein Teil des Mediums ist und nicht Materie im Medium sich bewegt, sondern nur die Schwingung selber.
Das sind die Grundgedanken ums BT.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Ein ähnlicher Gedanke kam mir nun auch - dabei nannte ich solche Dinger "Geistquanten", welche als Black-Boxes allerdings mit Ein- und Ausgängen durchaus eine Vielzahl von Funktionen im Inneren ausführen können.

Da bin ich beim Denken wenigstens nicht allein.
"Meine" BT müssen nur eins, nämlich schwingen, das reicht vollkommen aus.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Träger und BT

Beitragvon Hannes » Sa 7. Jun 2014, 10:31

Hallo Kurt !
Da bin ich beim Denken wenigstens nicht allein.
"Meine" BT müssen nur eins, nämlich schwingen, das reicht vollkommen aus.

Wenn du die neuesten Meldungen der Fachliteratur verfolgst, wirst du sehen, dass die Fachleute derzeit genau dasselbe tun.
Schau dir den Artikel "Ultraleichte Teilchen" der Juniausgabe "Spektrum" an.
Nur zu detektieren sind solche Teilchen äusserst schwer. Und nicht einmal das "Schwingen" ist sicher.
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Träger und BT

Beitragvon deejey » Sa 7. Jun 2014, 11:21

Ein brauchbares Konzept muss erklären wieso Trägheit bei Zustandswechsel (Beschleunigung) auftritt und wieso bei unbeschleunigter Bewegung nicht.

Für Zustandsänderungen benötigt man halt Energie, für geradlinige unbeschleunigte Bewegung (ohne Widerstandsverluste) eben nicht, man hat sie ja schon reingesteckt ... aber da es ja Energie nicht gibt, wirst du das auch nie verstehen.
deejey
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 23. Apr 2014, 08:10

Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Sa 7. Jun 2014, 14:43

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Da bin ich beim Denken wenigstens nicht allein.
"Meine" BT müssen nur eins, nämlich schwingen, das reicht vollkommen aus.

Wenn du die neuesten Meldungen der Fachliteratur verfolgst, wirst du sehen, dass die Fachleute derzeit genau dasselbe tun.
Schau dir den Artikel "Ultraleichte Teilchen" der Juniausgabe "Spektrum" an.
Nur zu detektieren sind solche Teilchen äusserst schwer. Und nicht einmal das "Schwingen" ist sicher.
Hannes


Hallo Freund Hannes, danke für den Hinweis.
Hierein Auszug davon.

Trotzdem suchen die Forscher nach Physik jenseits des Standardmodells; unter anderem deshalb, weil astronomische Beobachter in den vergangenen Jahrzehnten zu dem überraschenden Befund gekommen sind, dass sich nur 15 Prozent der Materie im Kosmos mit den üblichen Teilchen erklären lassen. Die verbleibenden 85 Prozent – und damit der Löwenanteil – entfallen dagegen auf Dunkle Materie. Über die Teilchen, aus der sich diese Substanz vermutlich zusammensetzt, wissen wir lediglich, dass sie allenfalls ein wenig mit Licht und anderen Teilchen aus dem Standardmodell wechselwirken. Trotzdem sind sie kaum aus dem Universum wegzudenken: Dank ihrer Schwerkraftwirkung ballen sie sich bevorzugt zu gigantischen Klumpen, innerhalb derer sich Galaxien wie unsere Milchstraße bilden können


Bei dem Zahlenverhältnis DM und sichtbare Materie haben sie noch mal einen ganz groben Fehler drin, denn sie gehen davon aus dass unser Universum statisch ist (auch wenn in den Köpfen die Allexpansion rumgeistert).
Ganz schnell hingesagt:
Die Gravitation, und damit die Grundlage für Mengenberechnungen der DM verhält sich nicht 1/r² sondern 1/r² und einem Faktor.
Dieser Faktor ist ortsabhängig und darum sind alle Berechnungen die auf "Abstandsproportional" aufgebaut sind falsch.

Es ist doch ganz einfach warum die DM, ich setze sie hier einfach gleich zu BT, nicht sichtbar ist.
Wir/unsere Maschinen, können nur das sehe was sie anregen können, bzw. was von Aussen angeregt werden kann.

Da dies alles über resonanzfähige Gebilde (Atombausteine/Atome/Moleküle) läuft ist es kein Wunder wenn die DM nicht gesehen wird, sie reagiert einfach nicht auf Licht dass für sie viel zu -langwellig- ist.
Ausserdem haben wir keine Detektoren die so hohe Frequenzen erfassen können, also ist es dunkel.

Zum "Ortsfaktor": die Astronomen beurteilen Bewegungszustände von Sternen und Galaxien u.A. nach den Emissionslinien dieser Gebilde, sie gehen dabei davon aus dass die entsprechenden Frequenzen überall identisch sind.
Das sind sie aber nicht, also arbeiten sie mit falschen Voraussetzungen und bekommen dadurch auch falsche Abstands- und Bewegungswerte usw.
Jedes BT, jedes Atom, jedes Molekül schwingt nach den am Ort vorhandenen Umständen, diese sind von mehreren Faktoren abhängig.
Gravitation ist keiner davon, denn sie ist selbst ein Produkt der Ortsumstände.

Die Grundlage allen Seins, aller Materie, allen Lebens, Aller Universen ist Schwingen, da geht kein Weg vorbei.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Sa 7. Jun 2014, 14:45

deejey hat geschrieben:
Ein brauchbares Konzept muss erklären wieso Trägheit bei Zustandswechsel (Beschleunigung) auftritt und wieso bei unbeschleunigter Bewegung nicht.

Für Zustandsänderungen benötigt man halt Energie, für geradlinige unbeschleunigte Bewegung (ohne Widerstandsverluste) eben nicht, man hat sie ja schon reingesteckt ... aber da es ja Energie nicht gibt, wirst du das auch nie verstehen.


Wenn man Energie benötigt muss es sie ja geben, dann ist es doch sicherlich ein Leichtes einen Liter davon auf den Tisch zu schütten, schütte mal.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Sa 7. Jun 2014, 15:48

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn man Energie benötigt muss es sie ja geben, dann ist es doch sicherlich ein Leichtes einen Liter davon auf den Tisch zu schütten, schütte mal.
Solche Sätze sind ab sofort als Foulspiel zu deklarieren...


Warum denn??

Darf man denn nicht darauf hinweisen dass mit -Dingen- argumentiert wird die nicht sind?
Darf man nicht darauf aufmerksam machen dass dieses -Ding- nur eine Rechengrösse ist, also dahinter irgendwelche Vorgänge stehen müssen denn eine Rechenhilfsgrösse (und die Variable "Energie" ist nun mal nur eine solche, und auch absolut unverzichtbar) kann nun mal nichts bewirken/verändern/...

Darf es denn kein Umdenken, keine Annäherung der Naturvorstellungen in Richtung Natur, geben?


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Träger und BT

Beitragvon deejey » Sa 7. Jun 2014, 16:30

Kurt hat geschrieben:
deejey hat geschrieben:
Ein brauchbares Konzept muss erklären wieso Trägheit bei Zustandswechsel (Beschleunigung) auftritt und wieso bei unbeschleunigter Bewegung nicht.

Für Zustandsänderungen benötigt man halt Energie, für geradlinige unbeschleunigte Bewegung (ohne Widerstandsverluste) eben nicht, man hat sie ja schon reingesteckt ... aber da es ja Energie nicht gibt, wirst du das auch nie verstehen.


Wenn man Energie benötigt muss es sie ja geben, dann ist es doch sicherlich ein Leichtes einen Liter davon auf den Tisch zu schütten, schütte mal.

Schütte du doch BTs auf den Tisch
deejey
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 23. Apr 2014, 08:10

Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Sa 7. Jun 2014, 18:34

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Darf man denn nicht darauf hinweisen dass mit -Dingen- argumentiert wird die nicht sind?
Darf man nicht darauf aufmerksam machen dass dieses -Ding- nur eine Rechengrösse ist, also dahinter irgendwelche Vorgänge stehen müssen denn eine Rechenhilfsgrösse (und die Variable "Energie" ist nun mal nur eine solche, und auch absolut unverzichtbar) kann nun mal nichts bewirken/verändern/...

Darf es denn kein Umdenken, keine Annäherung der Naturvorstellungen in Richtung Natur, geben?
Doch, sowas darf bzw. muss es geben. Allerdings ist zu solch einem Umdenken ein nachvollziehbares Konzept notwendig. Ein Umdenken Richtung Natur muss darüber hinaus auch in allen Bereichen stattfinden, statt nur in Teilbereichen wie z.B. Astronomie, Kernphysik, Chemie, Biologie usw. Demzufolge müssen Theorien auch in allen Bereichen gleichermaßen gültig sein und nicht bloß Teilgebiete abdecken.


Vollkommen richtig, es geht z.B. nicht an dass an einem Zipfel Licht eine -Welle- ist, am anderem ein Teilchen.
Wer so eine Dual_Theorie braucht um Licht zu händeln der liegt grundsätzlich falsch.

Anderes Beispiel: Ringbeschleuniger: wer da dem rumsausendem Teilchen die "Energie" aufhalst die bei der Beschleunigung eingebracht wurde und dann relativistisch, also kleinrechnend argumentieren muss damit die Geschwindigkeit zu dem passt was ist, der hat die Vorgänge die bei der Beschleunigung von Materie ablaufen nicht verstanden, der hat einen grundsätzlichen Fehler drin, der lebt in -einem anderem Universum-.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Träger und BT

Beitragvon Hannes » Sa 7. Jun 2014, 21:57

Hallo Kurt !
Die Grundlage allen Seins, aller Materie, allen Lebens, Aller Universen ist Schwingen, da geht kein Weg vorbei.

Grundsätzlich hast du recht.
Bei jeder Schwingung wird aber Impuls abgegeben und es kommt daher auch der Moment, wo die Schwingung zur Ruhe kommt, wenn nicht zufällig von irgendeiner Seite wieder ein Anstoß erfolgt. Wir sollten daher auch Teilchen in unsere Überlegung einbeziehen, die temporär keine oder fast keine Bewegung zeigen.
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Träger und BT

Beitragvon deejey » Sa 7. Jun 2014, 23:09

Kurt hat geschrieben:Vollkommen richtig, es geht z.B. nicht an dass an einem Zipfel Licht eine -Welle- ist, am anderem ein Teilchen.
Wer so eine Dual_Theorie braucht um Licht zu händeln der liegt grundsätzlich falsch.

Beispiel wissenscjaftlichen Arbeitens ... "es darf nicht sein was ich mir nicht vorstellen kann" :D

Anderes Beispiel: Ringbeschleuniger: wer da dem rumsausendem Teilchen die "Energie" aufhalst die bei der Beschleunigung eingebracht wurde und dann relativistisch, also kleinrechnend argumentieren muss damit die Geschwindigkeit zu dem passt was ist, der hat die Vorgänge die bei der Beschleunigung von Materie ablaufen nicht verstanden, der hat einen grundsätzlichen Fehler drin, der lebt in -einem anderem Universum-.

Es ist empirische Tatsache, dass Beschleuniger mit Beschleunigung nahe c nur mit relativistisch berechneter Teilchenmasse/Energie funktionieren. Natürlich gibt es immer einige Spezis die sagen, zigtausende Physiker bauen Dummy-Beschleuniger und ziehen diese Show nur ab um Einstein zu schützen ... :D
deejey
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 23. Apr 2014, 08:10

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 17 Gäste