@fallili
McMurdo schrieb am 31.10.18, 13:24:
Zeit für Strecke MA = 2 Sek. + Zeit für Strecke MB = 2 Sek. = Zeit für Strecke AB = 4 Sek. Passt.
Eindeutig zu sehen ist das auf keine dieser Strecken irgendetwas schneller ist als auf den anderen.
McMurdo meint folgendes:
i) MA (2 Sek.)+ MB (2 Sek.) = AB (4 Sek.)
Der Mann hat recht, bis auf die Tatsache, dass die Strecken MA (2 Sek.) und MB (2 Sek.)
simultan durch die sich beidseitig von M kugelförmig ausbreitende Wellenfront eines Lichtsignals bewältigt werden.
Dies aufgrund der Tatsache, dass beide Strecken auf einmal (innerhalb derselben 2 Sekunden) durch dasselbe Signal überwunden werden.
Korrekt sollte also McMurdos Gleichung so aussehen:
ii) MA ∧ MB (2 Sek.) ≠ AB (4 Sek.)
Denn die Strecke MA durch die Wellenfront desselben Lichtsignals bewältigt wird, welches sich entlang der Strecke MB zur selben Zeit ausbreitet. Die Zeit, in der Strecken MA und MB überwunden werden (jeweils 2 Sekunden), dürfen also nicht wie bei McMurdo summiert werden, denn diese werden simultan, innerhalb von ein und derselben Zeit durch das sich kugelförmig ausbreitende Lichtsignal bewältigt.

- Die Strecken MA und MB werden durch das sich kugelförmig aus M ausbreitende Lichtsignal simultan, nicht etwa nacheinander bewältigt.
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Die Tatsache, dass Strecken MA und MB simultan bewältigt werden, bedeutet, dass das aus M sich kugelförmig ausbreitende Signal die Strecke MA und die Strecke MB zeitgleich bewältigt.
Dies soll nicht etwa heißen, das Signal überschreite irgendwo die Grenze der LG, dies bedeutet bloß, dass die Streckenbewältigung MA und MB zeitgleich erfolgt (dies ist strikt geometrisch bedingt: breitet sich das Lichtsignal kugelförmig aus, so ist es in bezug auf den Sendepunkt M radialsymmetrisch, d.h. dass sämtliche Punkte seiner Wellenfront immer gleich weit von M entfernt sind, und sich gleichmäßig in alle Richtungen mit der konstanten Lichtgeschwindigkeit c von M entfernen - diese Mittelpunkt-Symmetrie hat zur Folge, dass sich die entgegengesetzten Punkte der Wellenfront bezogen auf den Mittelpunkt mit 2c voneinander entfernen).
Aus dieser Symmetrie und aus der Simultanität der Streckenbewältigung MA/MB ergeben sich Phänomene, nicht etwa aus der Überlichtgeschwindigkeit, die nirgends gemessen werden kann.
Nichtsdestotrotz ergibt sich daraus als Konsequenz, dass die durch das Lichtsignal übertragene Information y die Strecke AB (4 Ls) innerhalb von 2 Sekunden überwindet (ii). Für die erfolgreiche Informationsübertragung von y ist es nämlich irrelevant, welchen Weg y bei ihrer Ausbreitung zwischen A und B nimmt und ob die Zeit, welche sie dazu benötigt, den physikalischen Voraussetzungen der RT entspricht oder nicht - es zählt nur in welcher Zeitspanne Information y sowohl bei A, als auch bei B, als auch bei sämtlichen Punkten dazwischen empfangen werden kann.
Innerhalb meiner Anordnung sind das 2 Sekunden.
Grund:
Aufgrund der radialen Symmetrie des informationsübertragenden Signals, werden zwei Strecken von je 599.584,916km simultan übertragen.
Ich weiß, es ist wie Perlen vor die Säue werfen.
Dies sollte aber als eine Belehrung verstanden werden.
Schönen Tag.