Ernst hat geschrieben:Du kannst dem Licht noch so schnell entgegenlaufen; Du begenest ihm immer mit c.
Nun laut SRT ist es so, ob es tatsächlich so ist wieder eine ganz andere Frage.
rmw hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:
Du kannst dem Licht noch so schnell entgegenlaufen; Du begenest ihm immer mit c.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
In der "korrekten Formel" der relativistischen Geschwindigkeitsaddition von Hammer-Kruse steht der Ausdruck c + v, wie jeder sich überzeugen kann: (c + v) / (1 + c*v/c²)
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Jetzt erzähle uns bitte, wie Du diesen Ausdruck c + v mit einem Rechenbeispiel ausrechnen willst, wenn eine arithmetische Addition von c + v in der SRT nicht erlaubt ist. Was machst Du bloß mit Deiner Rechenmaschine, wenn Du auf diesen Ausdruck c + v in der relativistischen Addition stoßt?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Du musst ja die Formel ausrechnen, da hilft nichts, und in dieser Formel ist c + v drin, und Du darfst nicht c + v "kanonisch addieren", wie Hammer-Kruse es sagt. Wie addierst Du also c + v in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, wenn es in der SRT nicht erlaubt ist? Da bist Du doch ein bisschen in der Bredouille, und der Mathe-Lehrer wartet auf die Ausrechnung der Vorgabe.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Nimmst Du etwa "ein IS zu einem beliebigen Punkt und blabla blubb blubb um die Formel richtig zu nutzen", wenn Du mit Deiner Rechenmaschine c + v addieren musst? Na dann, mach mal. Der Mathe-Lehrer wartet auf die Ausrechnung dieser einfachen Formel, und wir auch, mach mal.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Hier noch einmal die Empfehlung von Hammer-Kruse, vielleicht hilft sie Dir und Deiner Rechenmaschine:Michael-Hammer Kruse hat geschrieben:
Ich habe es Dir doch gestern im UNICUM-Forum lang und breit erklärt: Du mußt die relativistische Addition verwenden und nicht die kanonische. Dann hast Du kein Problem, die Geschwindigkeit der Welle zu erhalten, obwohl die andere nicht Null ist.
Also bitte, keine kanonische Addition von c + v mit Deiner Rechenmaschine, okay? Wie addierst Du also den Ausdruck c + v nicht kanonisch in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, der Mathe-Lehrer wartet.
http://www.physicsnet.at: http://www.physicsnet.at/SRT/Skriptum/Geschwindigkeitsaddition.htmlGeschwindigkeitsaddition hat geschrieben:
Wird v = c gesetzt, so ergibt sich, solange -c < w < c ist, in jedem Fall u = c. Damit wird das Postulat von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit reproduziert: Ein Photon bewegt sich relativ zu beiden Beobachtern mit Lichtgeschwindigkeit.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Wieso von "falschen Vorgaben"? Was ist denn bitteschön falsch an meinen Vorgaben?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es gibt ein Strand und es gibt eine Wasserwelle, die sich in Richtung Strand bewegt, und es gibt 3 Beobachter, die sich am Strand direkt frontal zur Wasserwelle mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Was ist da falsch an meinen Vorgaben?
Ich will wissen, wie die Relativgeschwindigkeit zwischen Wasserwelle und jedem einzelnen Beobachter ist, wobei ich postuliere, dass die Wasserwelle eine konstante Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern hat, wie in der SRT auch postuliert wird.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Was ist denn falsch an meinen Vorgaben? Das ist ja ein Fall für die SRT. Und die SRT sagt mir auch, wie ich mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition die Relativgeschwindigkeit zwischen Wasserwelle und jedem Beobachter zu berechnen habe, damit die Welle immer ihre konstante Geschwindigkeit c zu alles und zu allem was steht oder sich bewegt behält.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Das habe ich mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition auch brav ausgerechnet, und o wunder, es kommt immer c konstant, wie von Einstein postuliert. Was ist denn falsch an meinen Vorgaben und an meiner Ausrechnung? Das ist SRT pur.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Jetzt möchte ich aber die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Beobachtern auch mit der Formel der Lorentztransformation berechnen und nicht mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition (sie ist ein bisschen langweilig...), da Einstein auch diese Formel von Lorentz für die Berechnung der Relativgeschwindigkeiten vorgibt. Was ist dabei falsch?
Ich kenne mich aber nicht mit der Formel der Lorentztransformation aus, kannst Du vielleicht selbst jetzt die Relativgeschwindigkeiten für uns ausrechnen, mit demselben Zahlenbeispiel, so haben wir uns die Arbeit geteilt und ich lerne was dabei.
So die relativen Zeitpunkte und die relativen Abstände gegeneinder abschätzen.Hannes hat geschrieben:rmw hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:
Du kannst dem Licht noch so schnell entgegenlaufen; Du begenest ihm immer mit c.
Wer hat das gemessen ?
Ernst hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:
"gaaanz dicht unter 80 km/h" ist nur gaaanz dicht bei der Galilei-Transformation und gaaaanz gaaanz weit weg von der einsteinschen Transformation.
Nein. Das ist das korrekte Ergebnis nach Einstein. Galilei ergibt genau 80km/h.
Ernst hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Deine Formel gilt also auch nur, wenn v=0,
Nein, ich habe ja v=10km/h eingesetzt. Die relativistische Geschwindigkeitsaddition aus c und einer Geschwindigkeit v ergibt stets c; für jedes beliebige v.
Ernst hat geschrieben:Mirko hat geschrieben: Und dein Zitat von Ernst - das bezog sich auf deine Schreibweise, nicht auf die korrekte.
Das ist richtig. Die genannte Formel hat mit der SRT überhaupt nichts zu tun. Das habe ich mit der Rechnung gezeigt.
Mirko hat geschrieben:v ist in dem Beispiel doch gar nicht 0 ...
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Mirko hat geschrieben:v ist in dem Beispiel doch gar nicht 0 ...
Stimmt, v ist in dem Beispiel gar nicht 0, sondern stets >0 (es handelt sich ja um bewegte Beobachter).
Du hast aber selbst ausgesagt, dass v sich in der Formel der relativistischen Addition "herauskürzen" lässt, deshalb verschwindet auch die Angabe der Geschwindigkeit v im Ergebnis und es ergibt sich stets c, egal was für eine Geschwindigkeit für v definiert wurde. Die relativistische Addition gilt nur bei v=0. Sie manipuliert Meßdaten.![]()
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Mirko hat geschrieben: Und dein Zitat von Ernst - das bezog sich auf deine Schreibweise, nicht auf die korrekte.
Das ist richtig. Die genannte Formel hat mit der SRT überhaupt nichts zu tun. Das habe ich mit der Rechnung gezeigt.
Du hast Deine Rechnung auf dem Term der Formel bezogen, der absolut identisch mit der Formel von Hammer-Kruse ist, und den er mir als die relativistische Geschwindigkeitsaddition angegeben hat, haargenau, kann jeder nachprüfen und das hat auch contravariant bestätigt.
Mirko hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Mirko hat geschrieben:v ist in dem Beispiel doch gar nicht 0 ...
Stimmt, v ist in dem Beispiel gar nicht 0, sondern stets >0 (es handelt sich ja um bewegte Beobachter).
Du hast aber selbst ausgesagt, dass v sich in der Formel der relativistischen Addition "herauskürzen" lässt, deshalb verschwindet auch die Angabe der Geschwindigkeit v im Ergebnis und es ergibt sich stets c, egal was für eine Geschwindigkeit für v definiert wurde. Die relativistische Addition gilt nur bei v=0. Sie manipuliert Meßdaten.![]()
Entschuldige, aber kann es sein, dass du nicht so ganz verstehst, was es mit dem Vereinfachen einer Formel auf sich hat? Der WERT des Terms ändert sich dadurch nicht.
Transformationen als Gaukler
Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht“. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.
Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen.
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