Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 10:48

McMurdo hat geschrieben:Der Bahnsteig bewegt sich ganz offensichtlich unterm Zug weg vom Zug aus gesehen. Ist also im Bezugssystem Zug bewegt.


Nein, der Bahndamm bewegt sich nicht im Bezugssystem Zug - der Bahndamm bewegtsich aus Sicht des Bezugssystems Zug, in Relation dazu, bezogen auf das Bezugssystem Zug...
Im Bezugssystem Zug bewegst Du dich aufs Klo.

Du kennst den Unterschied nicht zwischen Koordinatensystem und Bezugssystem. Du bist Wikipedia beschädigt. Denke doch mann
Zuletzt geändert von Zasada am So 9. Dez 2018, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Kurt » So 9. Dez 2018, 10:48

Mikesch hat geschrieben:Das funktioniert dann, wenn die Beobachter ihre Position und die Geschwindigkeit zueinander kennen.


Was ist mit ihrer eigenen Geschwindigkeit?
Fällt diese unterm Tisch?

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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 9. Dez 2018, 10:50

Mikesch hat geschrieben:Das ist nicht die Formel für die Relativität der Gleichzeitigkeit:
Dann schreib eine andere hin.
Mikesch hat geschrieben:Davon mal abgesehen, daß du dir den Begriff wohl selber ausgedacht hast
Wenn du meinst.
Wikipedia hat geschrieben:Die Bewegung eines Beobachters wird in dieser vierdimensionalen Raumzeit zu einer Kurve (der sog. Weltlinie des Beobachters) und lässt sich in Minkowski-Diagrammen darstellen. Dabei erkennt man, dass der vorliegende Wechsel des Bezugssystems auf jeden Fall (sowohl klassisch-mechanisch als auch relativistisch) mit einem „Kippen“ der Zeitachse einhergeht. Dieses beschreibt die „Relativität der GleichORTigkeit“:


Mikesch hat geschrieben:Die nächste Bemerkung von dir ist wohl Gegenstandslos
Wunschdenken. Drei Punkte sollten Zeigen, dass die Erklärung folgt...

Mikesch hat geschrieben:Die Zeitdilatation, Längenkontraktion, RdG und Gravitation spielen eine Rolle wenn zwei Beobachter im Spiel sind und die ihre Messungen vergleichen.
Hier ruht der Laser in der Messanlage, also dem Beobachter, während die Lichtgeschwindigkeit gemessen wird.
Es gibt keinen Beobachter, der sich zur Meßanlage irgendwie bewegt. Auch befindet sich die Messanlage auf dem selben Gravitationsniveau.
Jetzt frage ich mich, wenn diese Effekte gar nicht auftreten können, wieso beeinflussen sie deiner Meinung nach trotzdem die Messung?
Es bewegen sich keine Bezugssysteme zueinander, sondern Objekte. Ein Objekt ist Photon - die konstante LG gegenüber Raum/Vakuum, von welcher Galilei noch nichts ahnte. Merzt man die Fehler aus, die bei der Definition von SI-Meter und SI-Sekunde gemacht wurden, ließe sich der SI-Meter durch das aneinanderreihen von definierten Objekten (z.B. der neu definierten Avogadro-Masse) bei definiertem Druck und Temperatur definieren und die SI-Sekunde über sozusagen einer inversen Lasermessung. Atomuhren speichern während ihres Betriebes fortwährend die jeweils höchste Anzahl an Ticks pro Sekunde und die höchste Anzahl genau dann, wenn sie absolut im Raum bei höchstmöglicher Schwerelosigkeit ruhen. Mit derartig geeichten Uhren kann man jedwede ZD sofort messen und wenn man das Gravitationspotential kennt, sogar absolute Geschwindigkeiten messen.
Was? das funktioniert nicht, weil man Urknall, Dunkle Energie und von mir aus noch Raumzeitkrümmung und Dunkle Materie berücksichtigen muss? Naja, vllt. sind das ja auch alles Dinge, die man vergessen kann. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 10:58

Der Bewegungszustand von K wird im 4. Satz meines Beweises festgelegt.

Zasada hat geschrieben:Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?


Da gibt's nur eine einzige.
Wenn z.B. zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden dann finden sie gleichzeitig statt, dabei ist es egal wer die Ereignisse wann und aus welcher Pespektive und wo 'sieht'.
Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin.
Wer da was rummurksen muss damit seine Theorie ein wenig besser passt der sollte sich eine andere Theorie aneignen/zulegen, diese ist nämlich ungeeignet und muss allerlei Begriffe verdrehen und umdeuten.
Heisst: ein Armutszeugnis.
Kurt


Welche Theorie meint Kurt, die von mir oder die von Einstein, denn unter den Worten "wenn zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden, dann finden sie gleichzeitig statt, dabei ist es egal wer die Ereignisse wann und aus welcher Pespektive und wo 'sieht'", kann ich meine Unterschrift setzen. Ich erzähle nämlich nicht vom Prinzip der "Relativität der Gleichzeitigkeit", wenn ich entdecke, dass der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale relativ ist.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Kurt » So 9. Dez 2018, 11:08

Zasada hat geschrieben:Der Bewegungszustand von K wird im 4. Satz meines Beweises festgelegt.


Ich weiss die Zeile zwar nicht, aber eine Frage könnte dich treffen:
Wie stellst du fest ob sich K bewegt oder nicht?



Zasada hat geschrieben:Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?


Da gibt's nur eine einzige.
Wenn z.B. zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden dann finden sie gleichzeitig statt, dabei ist es egal wer die Ereignisse wann und aus welcher Pespektive und wo 'sieht'.
Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin.
Wer da was rummurksen muss damit seine Theorie ein wenig besser passt der sollte sich eine andere Theorie aneignen/zulegen, diese ist nämlich ungeeignet und muss allerlei Begriffe verdrehen und umdeuten.
Heisst: ein Armutszeugnis.
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Zasada hat geschrieben:Welche Theorie meint Kurt, die von mir oder die von Einstein, denn unter den Worten "wenn zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden, dann finden sie gleichzeitig statt, dabei ist es egal wer die Ereignisse wann und aus welcher Pespektive und wo 'sieht'", kann ich meine Unterschrift setzen. Ich erzähle nämlich nicht vom Prinzip der "Relativität der Gleichzeitigkeit", wenn ich entdecke, dass der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale relativ ist.


Theorie hin, Theorie her, mit geht es einzig um die Wahrheit, = Realität.
Damit eine eindeutige Aussage zum Thema Gleichzeitig gemacht werden kann ist es möglicherweise notwendig den Bewegungszustand aller Beteiligter zu kennen.

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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 11:18

Kurt hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Der Bewegungszustand von K wird im 4. Satz meines Beweises festgelegt.


Ich weiss die Zeile zwar nicht, aber eine Frage könnte dich treffen:
Wie stellst du fest ob sich K bewegt oder nicht?



Zasada hat geschrieben:Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?


Da gibt's nur eine einzige.
Wenn z.B. zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden dann finden sie gleichzeitig statt, dabei ist es egal wer die Ereignisse wann und aus welcher Pespektive und wo 'sieht'.
Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin.
Wer da was rummurksen muss damit seine Theorie ein wenig besser passt der sollte sich eine andere Theorie aneignen/zulegen, diese ist nämlich ungeeignet und muss allerlei Begriffe verdrehen und umdeuten.
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Zasada hat geschrieben:Welche Theorie meint Kurt, die von mir oder die von Einstein, denn unter den Worten "wenn zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden, dann finden sie gleichzeitig statt, dabei ist es egal wer die Ereignisse wann und aus welcher Pespektive und wo 'sieht'", kann ich meine Unterschrift setzen. Ich erzähle nämlich nicht vom Prinzip der "Relativität der Gleichzeitigkeit", wenn ich entdecke, dass der Zeitpunkt der Wahrnehmung ihrer Signale relativ ist.


Theorie hin, Theorie her, mit geht es einzig um die Wahrheit, = Realität.
Damit eine eindeutige Aussage zum Thema Gleichzeitig gemacht werden kann ist es möglicherweise notwendig den Bewegungszustand aller Beteiligter zu kennen.

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Wozu "Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin."
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 11:23

McMurdo hat geschrieben: Was ist der Unterschied nun zwischen Orange nach draussen werfen und Orange in den Ventilator Luftstrom werfen? Gibt keinen, in beiden Situationen verhält sich die Orange gleich. Also nix mit innerhalb und ausserhalb.

Unterschied ist, dass du einen Ventilator brauchst. Die Systeme sind nicht gleichberechtigt. Draußen brauchst du keinen Ventilator. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Kurt » So 9. Dez 2018, 11:24

Zasada hat geschrieben:
Wozu "Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin."


Gleich_zeitig:
Zeitig steht für: zur gleichen "Zeit", also gleichem Ereignszählerstand der aus einer gemeinsamen oder zwei gleich gehenden Taktquellen erstellt wird/worden ist.
Gleich, für gleichen Zählerstand im Ereignismoment.

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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 11:26

Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Zur RdG gehören zwei Ereignisse. Sonst kann man ja nicht erkennen, ob diese gleichzeitig oder nacheinander kommen.
Die Formel beschreibt nur einen Zeitwert eines Ereignisses.

Wenn man eine Analogie von der RdG und der Relativität der Gleichortigkeit ziehen möchte, gilt das dort auch. Eine Längenkontraktion kann man nur messen, wenn man eine Länge mit Anfangs- und Endwert hat.
Die Formel beschreibt nur eine Position eines Ereignisses.
Mit was für einer Person schreibe ich hier eigentlich? Mit einer, die nicht fähig ist, die Koordinaten zweier Ereignisse durch eine Formel zu jagen? Was für ein trauriges Bild.
Also gibst du mir Recht:

Wo steht das?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 11:33

McMurdo hat geschrieben: Der Bahnsteig bewegt sich ganz offensichtlich unterm Zug weg vom Zug aus gesehen.

Wie wurde Bahnsteig beschleunigt? Wer zahlt Treibstoff? :lol:
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