Kurt hat geschrieben:
Warum begreift du das nicht was ich schreibe??
Ich begreife dass es Blödsinn ist. Das reicht doch.
Begreife du lieber was ich schreibe.
Deine Aussage "das KS ruht" ist genau so bescheuert wie wenn du sagen würdest "das KS ist bewegt".
Ruhe und Bewegung sind
relativ. Wenn du nicht sagst ruhend zu
was oder bewegt zu
was, dann ist das nichtssagender, sinnloser Quatsch.
Kurt hat geschrieben:
man hat ja auch nicht den Mars oder die Sonne genommen, sondern einen unendlich weit enfernten "Punkt" um genauu diese feste Unbewegtheit zu bekommen.
Na also, geht doch. Man braucht so einen Punkt. Und es ist mir scheißegal, ob der in der Sonne oder im Mars ist (Mars war
deine Idee) oder ein Fixstern irgendwo sehr weit weg. Man braucht ihn, wenn man das KS zu recht als ruhend bezeichnen will. Der Mittelpunkt allein reicht
nicht. Das hast du aber die längste Zeit behauptet.
Kurt hat geschrieben:
Die "Linie" ist doch vorgegeben, es ist eins der drei Achsen, sie ist 100.000 km lang und hört dann auf. Es braucht nicht mehr, die Achse = Linie, gegen den du bewegt bist rennt ja nicht davon, sie ruht ja.
Die Achse = Linie ruht nur dann, wenn sie irgendwo hinzeigt, wo ich sie auch wiederfinden kann, eben auf besagten zweiten Punkt. Wenn sie nach 100.0000 km irgendwo im Nirvana aufhört, wo man nichts anpeilen kann, wie soll ich dann wissen, dass ich wieder am gleichen Punkt im KS angekommen bin?
Kurt hat geschrieben:
Du kommst nach 24 Std wieder genau an den Punkt hin an dem du 24 Std vorher warst. Wenn du die Sonne nimmst dann sind es keine 24 Std!!
24 Std oder nicht ist ganz egal. Wichtig ist nur, dass ich am gleichen Punkt im KS wieder ankomme. Dann sehe ich ja auf meiner Uhr wie lang es gedauert hat. Mit dem Erdmittelpunkt allein habe ich kein solches ruhendes KS und kann nicht feststellen, ob ich wieder am gleichen Punkt bin oder nicht. Wie auch? Ich kenne ja keinen.
Nimm ein 5m langes Rohr, Durchmesser 5 cm und befestige es so, dass es auf Beteigeuze zeigt. Du siehst den Stern durchs Rohr und diese Richtung ist deine x-Achse vom ruhenden KS. Der Stern ruht permanent auf der dieser x-Achse. Nach 2 Minuten siehst du ihn nicht mehr durchs Rohr und musst warten, bis er wieder darin erscheint. Du hast dich inzwischen mit der Erdoberfläche samt Fernrohr bewegt, weg von der ruhenden Achse ostwärts, bzw. der Stern mitsamt der ruhenden Achse ist westwärts gewandert.
Ein Flugzeug, das von dir aus direkt nach Osten fliegt, bewegt sich schneller als dein Fernrohr vom Stern weg. Es fliegt dem Fernrohr davon und der Achse mit dem Stern noch schneller davon, weil der Stern sich ja vom Fernrohr weg nach Westen vom Acker macht.
Ein Flugzeug, das von dir aus direkt nach Westen fliegt, bewegt sich langsamer als dein Fernrohr vom Stern weg. Es fliegt zwar auch dem Fernrohr davon, aber jetzt dem Stern auf der fixen Achse entgegen bzw. hinter ihm her, weil der Stern sich ja wie das Flugzeug vom Fernrohr aus nach Westen bewegt.
Kurt hat geschrieben:
Das sich dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten gegen das KS/BS ergeben ist doch klar.
Sag' ich doch! Hast du es jetzt endlich begriffen oder wie oder was?
Kurt hat geschrieben:
Was ist nun, willst du immer noch deine verlängerte Linie bis zum Mars, oder hast du das "KS ruht" endlich begriffen?
Vielleicht hast du ja endlich begriffen, dass so eine Linie unverzichtbar ist. Es ist die Verlängerung deines Fernrohrs in dem Moment, wo es auf Beteigeuze zeigt. Diese Linie ruht als x-Achse vom ECI und das Fernrohr bewegt sich davon weg nach Osten bzw. der Stern, der permanent auf der x-Achse liegt, bewegt sich mitsamt Achse relativ zum Fernrohr westwärts.
Die Flugzeuge sind unterschiedlich schnell relativ zu dieser fixen Achse bewegt und deshalb ist auch ihre Zeitdilatation deutlich anders. Der Unterschied ergibt sich bei diesem Experiment hauptsächlich wegen der unterschiedlichen Relativgeschwindigkeit zum ECI. Die Gravitation macht keinen großen Unterschied, weil es keinen großen Unterschied in der Flughöhe gibt.
Dazu braucht man kein Medium oder sowas. Ein als ruhend definiertes ECI reicht aus. Unterschiede im Uhrengang ergeben sich durch eine Relativgeschwindigkeit und nicht durch irgend ein Medium oder einen Äther, der Uhren beeinflussen könnte. So wurde es beim H&K-Experiment vorausberechnet und die Messwerte bestätigen das. Wenn die RT falsch wäre, würden die Messwerte stark von den Berechnungen abweichen und die RT wäre widerlegt. So ist es aber nicht.