Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 22. Okt 2018, 12:45

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:[Wenn schon, dann Michelson-Gale. Ist aber nicht nötig.

Michelson-Gale geht nur wenn c+v und c-v gilt. Offenbar geht das nicht weil es Michelson-Morly messen müsste wegen v=30 km/s.
Ich merke schon, du bist jemand vom Fach.
Der Michelson-Gale-Versuch zeigt, dass man die Rotation vermessen kann.

Das ist falsch. Siehe Originalarbeit: http://adsabs.harvard.edu/doi/10.1086/142878. Es sind zwei etwa 1km lange evakuierte Rohre die sich geradeaus, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, bewegen. Laufzeitunterschid entlang der beiden Strecken wird berechnet:
L/(c-v)-L/(c+v).
Das ist Michelson-Morley. Zwei weitere Strecken stehen senkrecht auf die Bewegungsrichtung. Das ist ebenfalls Michelson-Morley.

If l1 is the length of path at latitude and l2 that at latitude
, v1 and v2 the corresponding linear velocities of the earth’s rotation,
and V the velocity of light, the difference in time required for the
two pencils to return to the starting-point will be

Zuletzt geändert von Lagrange am Mo 22. Okt 2018, 13:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 22. Okt 2018, 12:55

Hantierer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben: Offenbar geht das nicht weil es Michelson-Morly messen müsste wegen v=30 km/s.


Mit Michelson-Morlay kann man da nichts messen, dann wäre die SRT auch komplett für die Tonne - das ist ja im Prinzip nichts anderes als eine Lichtuhr, da kommen die Lichtstrahlen immer gleichzeitig in der Mitte an. Das ist ein ziemlich schlagender Beweis für die Längenkontraktion, weil der Lichtweg in Bewegungsrichtung etwas länger sein müsste als der Lichtweg senkrecht zur Bewegung - das wird von der Längenkontraktion ausgeglichen, so wie es in der Theorie auch hergeleitet wird.

Die SRT ist komplett für die Tonne. Michelson-Morley misst nichts weil die Lichtgeschwindigkeit relativ zur Erde konstant ist.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Okt 2018, 13:41

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Michelson-Gale geht nur wenn c+v und c-v gilt. Offenbar geht das nicht weil es Michelson-Morly messen müsste wegen v=30 km/s.
Ich merke schon, du bist jemand vom Fach.
Der Michelson-Gale-Versuch zeigt, dass man die Rotation vermessen kann.

Das ist falsch. Siehe Originalarbeit: http://adsabs.harvard.edu/doi/10.1086/142878. Es sind zwei etwa 1km lange evakuierte Rohre die sich geradeaus, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, bewegen. Laufzeitunterschid entlang der beiden Strecken wird berechnet:
L/(c-v)-L/(c+v).
Das ist Michelson-Morley. Zwei weitere Strecken stehen senkrecht auf die Bewegungsrichtung. Das ist ebenfalls Michelson-Morley.

Dein Link:
"The Effect of the Earth's Rotation on the Velocity of Light, I." Rotation sagt dir doch was?
"The work was undertaken at Mount Wilson during the summer of 1923, with a circuit over one mile in length. The interference fringes between the two pencils, one of which traversed the circuit clockwise, and the other counterclockwise,...". Sich im Uhrzeigersinn und gegen dem Uhrzeigersinn eine 1km lange Röhre geradeaus zu bewegen, ist ein schwieriges Unterfangen. Tatsächlich waren es, 613m x 339m bzw. 339m x m 613lange Röhrenstrecken, die einmal linksherum und einmal rechtsherum beschickt wurden. Richtig ist, das es kein Kreis war, sondern ein Rechteck. Kommt aber das selber bei heraus.

Alles Blödsinn, was du schreibst.
Du hättest dir deinen Link vorher durchlesen sollen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 22. Okt 2018, 13:48

Mikesch hat geschrieben:Sich im Uhrzeigersinn und gegen dem Uhrzeigersinn eine 1km lange Röhre geradeaus zu bewegen, ist ein schwieriges Unterfangen.
Ach komm schon... Relativisten schaffen das. Die brauchen ja nur ihre Raumzeit zu krümmen. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 22. Okt 2018, 14:05

Mikesch hat geschrieben:Dein Link:
"The Effect of the Earth's Rotation on the Velocity of Light, I." Rotation sagt dir doch was?
"The work was undertaken at Mount Wilson during the summer of 1923, with a circuit over one mile in length. The interference fringes between the two pencils, one of which traversed the circuit clockwise, and the other counterclockwise,...". Sich im Uhrzeigersinn und gegen dem Uhrzeigersinn eine 1km lange Röhre geradeaus zu bewegen, ist ein schwieriges Unterfangen.

Wie groß ist der Rotationsradius? Wie stark ist die Krümmung? Rotiert Erde um die Sonne?

Alles Blödsinn was du schreibst!

Selbstverständlich handelt es sich um eine näherungsweise Inertialbewegung.
Wo ist die Grenze für eine Inertialbewegung?

Was ist mit Michelson-Morley, Kennedy-Thorndike, Hafele-Keating? Drehen sie sich nicht mit der Erde?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 22. Okt 2018, 14:07

Mikesch hat geschrieben:Dein Link:
"The Effect of the Earth's Rotation on the Velocity of Light, I." Rotation sagt dir doch was?
"The work was undertaken at Mount Wilson during the summer of 1923, with a circuit over one mile in length. The interference fringes between the two pencils, one of which traversed the circuit clockwise, and the other counterclockwise,...". Sich im Uhrzeigersinn und gegen dem Uhrzeigersinn eine 1km lange Röhre geradeaus zu bewegen, ist ein schwieriges Unterfangen.

Offenbar hast du nichts verstanden!

Was bewegt sich im Uhrzeigersinn?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Okt 2018, 16:12

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Dein Link:
"The Effect of the Earth's Rotation on the Velocity of Light, I." Rotation sagt dir doch was?
"The work was undertaken at Mount Wilson during the summer of 1923, with a circuit over one mile in length. The interference fringes between the two pencils, one of which traversed the circuit clockwise, and the other counterclockwise,...". Sich im Uhrzeigersinn und gegen dem Uhrzeigersinn eine 1km lange Röhre geradeaus zu bewegen, ist ein schwieriges Unterfangen.

Offenbar hast du nichts verstanden!
Erleuchte mich...
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 22. Okt 2018, 17:16

Lagrange hat geschrieben:So ist es. Man misst also immer im gleichen System. Daraus kann man nach deiner Logik schließen, dass die Schallgeschwindigkeit in Luft in jedem Inertialsystem gleich und konstant ist. Wie misst man die LG in einem Inertialsystem welches sich relativ zur Erde bewegt?

1. Die Erde ist kein System.
2. Die Lichtgeschwindigkeit wird man z.B. auf dem Mond genauso messen wie auf der Erde. Was sollte sich da Unterscheiden?
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 22. Okt 2018, 19:02

McMurdo hat geschrieben:Die Erde ist kein System.
Kein Sonnensystem... klar. Aber es ist ein Bezugssystem... Der Erdmittelpunkt (ECI=Earth Centered Inertial) wird z.B. für GPS und H&K benötigt. Die Erde ist sehrwohl ein System.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Okt 2018, 20:17

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Die Erde ist kein System.
Kein Sonnensystem... klar. Aber es ist ein Bezugssystem... Der Erdmittelpunkt (ECI=Earth Centered Inertial) wird z.B. für GPS und H&K benötigt. Die Erde ist sehrwohl ein System.

Definition: Ein Bezugssystem ist in der Physik ein gedachtes raum-zeitliches Gebilde, das erforderlich ist, um das Verhalten ortsabhängiger Größen eindeutig und vollständig zu beschreiben. .
Upps, unsere Erde ist nur gedacht? Was machen wir denn jetzt?
Besser den Usernamen "Nicht von Bedeutung" wörtlich nehmen und dessen Gefasel nicht ernst nehmen. Ist auch besser so...
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