Rudi Knoth hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Un womit berechnet der Empfänger die Drehung? Denn dieses "Wissen hat das Programm schon.
Der Empfänger weiss ja wo er sich befindet, somit weis er auch die Rotationsgeschwindigkeit an diesem Ort. Zusätzlich weiss er den Ort an dem ein Signal losgeschickt wurde, also die Richtung aus der das jeweilige Signal kommt.
Somit kann er für jeden empfangenen SAT eine Sagnac-Korrektur machen.
In der Formel, die mir damals gezeigt wurde, wurde für jeden SAT Korrekturwerte (die sog "Sagnac-Korrektur) angehängt/eingerechnet.
Damit ergibt sich die perfekte Ortsbestimmung. (und der Beweis für c +- v)
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Nach der Empfehlung aus dem offiziellen Dokument von NAVSTAR sollen die ECEF-Positionen auf ECI umgerechnet werden.
Soll oder muss?
Rudi Knoth hat geschrieben:Mit diesen Positionen und den Laufzeiten wird dann die Position des Empfängers im ECI berechnet.
Für einen
im ECI ruhenden Empfängers brauchts keine Sagnac-Korrektur, die brauchts auf der,
zum ECI bewegten, Erde. Und das wird gemacht.
Und somit ist klar: Aus Sicht des, zur Erde ruhenden Empfängers, kommt das jeweilige Signal mit c +- seinem v, auf ihn zu.
Es ergibt sich ein c +- v, egal ob dir das passt oder nicht.
Ist der Empfänger im ECI bewegt bedarf es auch der Sagnac-Korrektur.
Es besteht kein Unterschied ob sich der Empfänger im ECI selber bewegt oder ob er auf der Erde ruht, diese bewegt ihn ja.
Also kommt es aufs Gleiche raus, Bewegung gegen das ESI ist Bewegung und muss korrigiert werden, Diese Korrektur nennt sich "Sagnac-Korrektur".
Damit ist klar, die Signale laufen, aus Sicht des Empfängers, mit c +- v gegen das ECI auf ihn zu.
Wobei c die Signalgeschwindigkeit im ECI ist, v seine Geschwindigkeit gegen das ECI.
GPS widerlegt das RT-Postulat.
Du schreibst es ja selber:
Mit diesen Positionen und den Laufzeiten wird dann die Position des Empfängers im ECI berechnet.
Und ist das geschehen dann erfolgt die Umrechnung ins WSG84 Koordinatensystem.
So wie es sich gehört.
Kurt
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