Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 24. Mai 2025, 12:44

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Position wird im ECI um bis zu 35m falsch berechnet. Deswegen wird in ECEF transformiert.


Nein die Position im ECI ist genau. ...

Die GPS-Empfänger wissen nicht, dass sich die Erde gedreht hat. Erst durch Umrechnung in ECEF (Drehung) erhalten sie richtige Position.


Un womit berechnet der Empfänger die Drehung? Denn dieses "Wissen hat das Programm schon.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 24. Mai 2025, 13:07

Rudi Knoth hat geschrieben:Un womit berechnet der Empfänger die Drehung? Denn dieses "Wissen hat das Programm schon.


Der Empfänger weiss ja wo er sich befindet, somit weis er auch die Rotationsgeschwindigkeit an diesem Ort. Zusätzlich weiss er den Ort an dem ein Signal losgeschickt wurde, also die Richtung aus der das jeweilige Signal kommt.
Somit kann er für jeden empfangenen SAT eine Sagnac-Korrektur machen.
In der Formel, die mir damals gezeigt wurde, wurde für jeden SAT Korrekturwerte (die sog "Sagnac-Korrektur) angehängt/eingerechnet.
Damit ergibt sich die perfekte Ortsbestimmung. (und der Beweis für c +- v)

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 24. Mai 2025, 13:22

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Un womit berechnet der Empfänger die Drehung? Denn dieses "Wissen hat das Programm schon.


Der Empfänger weiss ja wo er sich befindet, somit weis er auch die Rotationsgeschwindigkeit an diesem Ort. Zusätzlich weiss er den Ort an dem ein Signal losgeschickt wurde, also die Richtung aus der das jeweilige Signal kommt.
Somit kann er für jeden empfangenen SAT eine Sagnac-Korrektur machen.
In der Formel, die mir damals gezeigt wurde, wurde für jeden SAT Korrekturwerte (die sog "Sagnac-Korrektur) angehängt/eingerechnet.
Damit ergibt sich die perfekte Ortsbestimmung. (und der Beweis für c +- v)
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Nach der Empfehlung aus dem offiziellen Dokument von NAVSTAR sollen die ECEF-Positionen auf ECI umgerechnet werden. Mit diesen Positionen und den Laufzeiten wird dann die Position des Empfängers im ECI berechnet. Da hier ein ECI gewählt wird, das mit der Position eines der Satelliten übereinstimmt, muß durch Drehung der Erde während der Laufzeit dessen Signals die genaue Position im ECEF berechnet werden. denn die bestimmte ECI-Position muß wegen der Drehung während der Laufzeit nach Westen verschoben werden. Auch da braucht man kein c+-v.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 24. Mai 2025, 13:40

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Un womit berechnet der Empfänger die Drehung? Denn dieses "Wissen hat das Programm schon.


Der Empfänger weiss ja wo er sich befindet, somit weis er auch die Rotationsgeschwindigkeit an diesem Ort. Zusätzlich weiss er den Ort an dem ein Signal losgeschickt wurde, also die Richtung aus der das jeweilige Signal kommt.
Somit kann er für jeden empfangenen SAT eine Sagnac-Korrektur machen.
In der Formel, die mir damals gezeigt wurde, wurde für jeden SAT Korrekturwerte (die sog "Sagnac-Korrektur) angehängt/eingerechnet.
Damit ergibt sich die perfekte Ortsbestimmung. (und der Beweis für c +- v)
.



Nach der Empfehlung aus dem offiziellen Dokument von NAVSTAR sollen die ECEF-Positionen auf ECI umgerechnet werden.

Soll oder muss?

Rudi Knoth hat geschrieben:Mit diesen Positionen und den Laufzeiten wird dann die Position des Empfängers im ECI berechnet.


Für einen im ECI ruhenden Empfängers brauchts keine Sagnac-Korrektur, die brauchts auf der, zum ECI bewegten, Erde. Und das wird gemacht.
Und somit ist klar: Aus Sicht des, zur Erde ruhenden Empfängers, kommt das jeweilige Signal mit c +- seinem v, auf ihn zu.
Es ergibt sich ein c +- v, egal ob dir das passt oder nicht.

Ist der Empfänger im ECI bewegt bedarf es auch der Sagnac-Korrektur.
Es besteht kein Unterschied ob sich der Empfänger im ECI selber bewegt oder ob er auf der Erde ruht, diese bewegt ihn ja.
Also kommt es aufs Gleiche raus, Bewegung gegen das ESI ist Bewegung und muss korrigiert werden, Diese Korrektur nennt sich "Sagnac-Korrektur".
Damit ist klar, die Signale laufen, aus Sicht des Empfängers, mit c +- v gegen das ECI auf ihn zu.
Wobei c die Signalgeschwindigkeit im ECI ist, v seine Geschwindigkeit gegen das ECI.
GPS widerlegt das RT-Postulat.


Du schreibst es ja selber:
Mit diesen Positionen und den Laufzeiten wird dann die Position des Empfängers im ECI berechnet.


Und ist das geschehen dann erfolgt die Umrechnung ins WSG84 Koordinatensystem.
So wie es sich gehört.

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 24. Mai 2025, 13:46

@Kurt » Sa 24. Mai 2025, 14:40

Kurt hat geschrieben:Für einen im ECI ruhenden Empfängers brauchts keine Sagnac-Korrektur, die brauchts auf der, zum ECI bewegten, Erde. Und das wird gemacht.
Und somit ist klar: Aus Sicht des, zur Erde ruhenden Empfängers, kommt das jeweilige Signal mit c +- seinem v, auf ihn zu.
Es ergibt sich ein c +- v, egal ob dir das passt oder nicht.


Nach der Anleitung von NAVSTAR ist dies aber nicht nötig. Also steht deine Argumentation auf "töneren Füssen".

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 24. Mai 2025, 13:49

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Sa 24. Mai 2025, 14:40

Kurt hat geschrieben:Für einen im ECI ruhenden Empfängers brauchts keine Sagnac-Korrektur, die brauchts auf der, zum ECI bewegten, Erde. Und das wird gemacht.
Und somit ist klar: Aus Sicht des, zur Erde ruhenden Empfängers, kommt das jeweilige Signal mit c +- seinem v, auf ihn zu.
Es ergibt sich ein c +- v, egal ob dir das passt oder nicht.


Nach der Anleitung von NAVSTAR ist dies aber nicht nötig. Also steht deine Argumentation auf "töneren Füssen".


Man kann auch ohne Sagnac-Korrektur fahren, die Pos stimmt halt dann nicht.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Mai 2025, 20:59

Alle reden von Sagnac-Effekt bei GPS, aber wie genau dieser berücksichtigt wird, kann ich nirgendwo finden.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Sa 24. Mai 2025, 21:29

Lagrange hat geschrieben:Das 2 omega Signal darf nicht eliminiert werden und genau das haben alle gemacht.

Das kannst du doch gar nicht beurteilen. Und wie zu erwarten kannst du auch kein modernes Experiment zeigen. Stehst mal wieder mit leeren Händen da.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Sa 24. Mai 2025, 21:30

Lagrange hat geschrieben:Alle reden von Sagnac-Effekt bei GPS, aber wie genau dieser berücksichtigt wird, kann ich nirgendwo finden.

Du weißt doch nichtmal was der Sagnac Effekt ist
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Sa 24. Mai 2025, 21:42

Kurt hat geschrieben:Damit ist klar, die Signale laufen, aus Sicht des Empfängers, mit c +- v gegen das ECI auf ihn zu.

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Kurt versteht es immer noch nicht und Lagrange auch nicht.
Ein GPS-Empfänger misst nie eine schnellere oder langsamere Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals als die Lichtgeschwindigkeit.
Was sich ändern kann, ist die Signallaufzeit und die empfangene Frequenz, aber nicht die Lichtgeschwindigkeit selbst – sie bleibt immer konstant.

Lagrange glaubt halt auch noch die Erde wäre eine Scheibe. Weil man die Krümmung nicht sehen kann. :lol:
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