Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Mo 3. Sep 2012, 21:21

Hallo Ernst und ...
Ernst hat geschrieben:Wenn dir das nicht bekannt ist, dann sprichst Du von einer anderen SRT als Einstein. Das ist ja die zentrale Konsequenz aus seinem zweiten Postulat. Und an der folgerichtigen LT ist das ja klar ablesbar:


Die "Einstein RT" ist auf dem Gedanken aufgebaut dass das Universum absolut ist, überall gleiche "Werte" hat/herrschen.
Aus/auf diesen Überlegungen ist sie geboren, das zeigt sich daran dass sich jeder als "ruhend" bezeichnen kann.
Das setzt eben die -absolute Gleicheit- überall voraus.

Die -neueren- Messergebnisse zeigen dass das nicht so ist, dass eben nicht überall die gleiche "Gesetze" herrschen.
Die Gesetze sind überall gleich, selbstverständlich, jedoch nicht die Umstände die diese Gesetze bearbeiten.

Somit ist klar dass die "Vorhersagen" und Ansichten der RT nur falsch sein können, denn die Grundlage auf denen sie aufgesetzt sind ist halt nunmal nicht vorhanden.
Es gibt kleine Natur in der man sich überall als "Absolut" gegenüber anderne "Absolut" hinstellen kann und sagen....


Gruss Kurt
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mo 3. Sep 2012, 21:45

Harald Maurer hat geschrieben: Denn: Die Uhr steht zu Beginn des Messvorgangs in beiden IS bei x=x'=0 auf Null!

Schon falsch. Der Zeiger steht auf einer bestimmten geometrischen Position. Die Position entspricht der Zeit Null in IS_A und der Zeit -0,577s in IS_B. Das gibt ja die Transformation unmittelbar her.

Bis zum Auftreffen des Lichts auf die Wand läuft der Zeiger auf eine andere geometrische Position. Die neue Position entspricht im IS_A 1s und im IS_B +0,577s.
Das ergibt eine Laufzeit in IS_A von 1s und in IS_B eine Laufzeit von 1,114s.

Und wenn man nun die Laufzeiten ins Verhältnis setzt, so ergibt sich 1,114s/1s = 1,154

Und das ist nach der Beziehung für die Zeitdilatation Δt'=Δt*gamma zugleich der Wert für gamma. gamma = 1,154

Mal sehen, ob das stimmt?

gamma = 1/sqr(1-0,5²/1²) = 1,154

Alles läuft rund, auf den Reifen der SRT.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mo 3. Sep 2012, 21:53

Highway hat geschrieben:Häh? Wie bist du denn jetzt wieder drauf? Du hast doch bisher erklärt, dass an der Koordinate (1.15Ls -0.58s)_B die Uhr 0s anzeigt. Jetzt zeigt die doch was anderes an?

Wenn die Uhr eine andere als die zutreffende Zeit anzeigt, dann ist die Uhr mit Sicherheit kaputt.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mo 3. Sep 2012, 21:55

Kurt hat geschrieben:Hallo Ernst und ...

Würdest du bitte für deine Selbststrick"physik" einen eigenen Thread eröffnen? Du störst hier.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Mo 3. Sep 2012, 22:06

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Ernst und ...

Würdest du bitte für deine Selbststrick"physik" einen eigenen Thread eröffnen? Du störst hier.
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Es ist wohl nicht erwünscht die Gedanken und Bezugsbasen der gefestigten Theorien zu hinterfagen, aufzuzeigen worum der "Streit" überhaupt geht.
Stören, ja das ist wohl notwendig.
Vor allem stört es wohl da wos ans Eingemachte geht, an den Anschluss an die Natur, an den Stecker zur Realität.
Du hast es ja vorgeführt.


Gruss Kurt
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mo 3. Sep 2012, 22:18

Kurt hat geschrieben: Stören, ja das ist wohl notwendig.

Es war eine Bitte :!:
Diesen sachlichen Thread nicht mit deinem Kokolores zu stören.
Manche höfliche Menschen reagieren auf eine Bitte.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Mo 3. Sep 2012, 22:30

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Stören, ja das ist wohl notwendig.

Es war eine Bitte :!:
Diesen sachlichen Thread nicht mit deinem Kokolores zu stören.
Manche höfliche Menschen reagieren auf eine Bitte.
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Na und?

Ist es denn nicht erlaubt mal was dazu zu sagen.
Das ganze Gerangel um die -richtige Theorie- geht doch von den Annahmen der jeweiligen Theorie aus, oder nicht.
Diese Annahmen habe ich versucht mit meinen Worten und meiner Art darzulegen.

Es ist doch so dass die RT von Absolutzuständen, genau so wie die Altherrentheorien, ausgeht.
Diese existieren aber nicht!
Warum also soll der Streit in alle Ewigkleit weitergetragen werden, Streit um Umstände die auf Umständen aufgesetzt sind die nicht sind.

Es gibt keine realtivistischen Effekte, diese sind ein reines Hirngespinnst.

Selbstverständlich tickt eine Uhr oben im SAT schneller als herunten.
Selbstverständlich tickt eine Uhr herunten auf der Erdoberfläche langsamer als oben im SAT.
Das sind aber keine -realtivistischen - Effekte, sondern -ganz normale- Effekte.

Warum streitest du dich, pro oder kontra ist egal, mit Theorieen rum die diese ganz normalen Umstände als besondere Umstände ausweisen?!!
Als relativistische Effekte.

Nimm die Grundlage der RT weg, nimm deren Absolutannahme weg, schon ist der/das ganze Premborium nicht mehr relevant.

Ehrlich, ich verstehe euer Treiben nicht, es ist einfach lächerlich.


Gruss Kurt
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Mo 3. Sep 2012, 23:29

Ernst hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Du übersiehst die charakteristische Aussage der SRT, daß am gleichen Ort eine bewegte Uhr eine andere Zeit anzeigt als eine ruhende Uhr.

Das ist falsch. Weder die SRT noch irgendeine andere Theorie kennt einen derartigen Unterschied.

Das meinst du ernsthaft?

Ja, das meine ich ersthaft. Denn eine bewegte Uhr und eine ruhende Uhr können sich niemals am gleichen Ort befinden! Eine einzige Uhr ist auch niemals in einem IS gleichzeitig bewegt und ruhend, sondern in ihrem IS ruht sie.

1. Versuch: Stelle eine Uhr im Abstand von 1 LS auf und die Uhr wird die Laufzeit von dir zur Uhr mit 1 s messen.
2. Versuch: Die Uhr möge sich gleichzeitig mit dem Lichtstart mit 0,5 c nähern. Strahl und Uhr treffen sich nach 0,5 s - und die Uhr wird das anzeigen.
3. Versuch: Die Uhr bleibe bei 1 LS und du näherst dich der Uhr mit 0,5 c. In deinem IS bleibt nun die LG c (!) und infolgedessen trifft das Licht die Uhr nach 0,5 s. Nach SRT ist es gleich, ob sich die Uhr zu dir bewegt oder dein IS zur Uhr. In deinem IS beträgt die LG nun nicht c-v, wie dies bei Äther und GT der Fall wäre. Die Uhr wird also den Zeitpunkt der Lichtankunft mit 0,5 s anzeigen.
4. Mache den Versuch wie 1.) - aber ein Kollege von dir soll zugleich den Versuch 3.) durchführen. Für dich muss die Uhr 1 s anzeigen, für den Kollegen aber 0,5 s !
Was zeigt die Uhr?
Niemand kann dich hindern, diese Versuche mit einer einzigen Uhr durchzuführen. Mit der GT ohne Postulat wird die Uhr 1 s anzeigen - und das ist auch die für beide IS richtige Zeit. Gibt es einen Äther und bewegt sich dieser, wird die Laufzeit eine andere sein, aber wieder wird die Uhr eine für beide IS richtige Zeit anzeigen - denn die Bewegung des Mediums wirkt sich dann auf beide IS aus.

Die LT gibt die Laufzeit für deinen Kollegen völlig richtig an und sie ändert sich lediglich durch die ZD. Aus den 0,5 s werden im IS_B 0,577 s - das ist alles. Die Überprüfung der LT mit obigen Versuchen zeigt auf, dass das Postulat absurd ist.
Bewegt sich dein Kollege auf die Uhr zu, und die Uhr bleibt nach 1 s stehen, dann betrug die LG in seinem IS c-v! Bleibt sie mit 0,577 s stehen, dann betrug die LG in deinem IS 2c.
Es gibt kein Entrinnen. Die Laufzeit des Lichts ist nun mal in beiden IS unterschiedlich. Die LT wahrt das Postulat, indem sie für das Licht mit einem Rechentrick namens RdG die Relativgeschwindigkeit eliminiert. Aber natürlich kann man zur Uhr am Ziel und zur Uhr am Start jeweils einen Kontrollposten hinstellen, der sich anguckt, ob irgendeine Uhr beim Start deines Kollegen einen Zeitsprung um 0,5 s rückwärts macht.
Startuhr und Zieluhr sind im IS_A synchron. Hat dein Kollege in seinem Koordinatenursprung eine eigene Uhr, und die wird beim Start ebenfalls auf 0 gestellt, ist auch diese Uhr beim Start synchron mit den anderen Uhren und läuft in der Folge etwas schneller. Daher die 0,577 s, wenn er die Laufzeit anhand seiner Uhr ermitteln könnte. Nur die Zieluhr wird nicht wissen, wie sie sich entscheiden soll... Sie misst schlicht und einfach die Dauer, nach der das Licht ankommt. Wann kommt es an?

Das Problem wurzelt schon in Einsteins Kugelwellen-Beweis, mit welchem er zeigen will, dass sich seine beiden Prinzipien vereinen lassen. Wurde hier ja ausgiebigst diskutiert. Wird in einem gemeinsamen Koordinatenursprung zweier IS eine Kugelwelle ausgelöst, und ein IS bewegt sich weiter, dann sehen beide Beobachter dieselbe Kugelwelle, wobei das Zentrum der Kugelwelle jeweils in jedem der Koordinatenursprünge fixiert bleibt - denn die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Kugelwelle darf sich für den bewegten Beobachter nicht ändern! Da wird dann der RdG-Trick herhalten müssen, und die Beobachter sehen die Kugelwelle nicht zur gleichen Zeit. Aber die RdG kann eine Waffe sein, die man auch gegen sie selbst richten kann. Mit einer schizophrenen Uhr.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Di 4. Sep 2012, 01:23

Chief hat geschrieben:Schwachsinn - die SRT behauptet dass die "Zeit" die Uhren zwingt so zu laufen wie es sich Einstein vorgestellt hat. Die Uhr muss also (wenn die SRT gilt) zwei "Zeiten" an einer Skala gleichzeitig anzeigen.

Eine Uhr (vorausgesetzt, daß sie per szenario als "richtiggehend" definiert wurde) zeigt ala SRT die Zeitskala die Eigenzeit ihres Ruhesystems an. Und muß demzufolge in anderen, dazu relativbewegten Systemen falschgehen. Da ist nichts mit 2 Skalen oder mehrdeutigen Anzeigen.
Anders wäre Haefele-Keating auch garnicht möglich.


Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Du übersiehst die charakteristische Aussage der SRT, daß am gleichen Ort eine bewegte Uhr eine andere Zeit anzeigt als eine ruhende Uhr.
Das ist falsch. Weder die SRT noch irgendeine andere Theorie kennt einen derartigen Unterschied.

selber Fehler! Wie wäre Haefele-Keating ohne diesen Unterschied möglich?
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation
"Die „bewegte“ Uhr C tickt langsamer und geht bei Ankunft bei B nach."

Highway hat geschrieben:Es hat ja nichts damit zu tun, dass Zeitskalen festgelegt werden. Es hat ja damit zu tun, dass durch die Festlegung dieser SRT-Zeitskalen Widersprüche erzeugt werden, welche die klassische Galilei-Transformation nicht erzeugt.

Maurer folgert in seine Beiträgen aus der Existenz zweier Zweitskalen 2 widersprechende Anzeigen. Was auch die klassische Mechanik kippt.
Sorry, mehr wurde als Begründung bisher nicht gebracht.
Ihr Beitrag zeigt aber den Knackpunkt in Maurers Argumentation auf. Daß in verschiedenen Systemen verschiedene Zeitskalen gelten ist unbestritten. Zu begründen wäre vielmehr die seitens einiger Teilnehmer behauptete angebliche Forderung der SRT, daß eine beliebige Uhr die Zeitskalen ALLER BS gleichzeitig richtig anzeigen müsse. Hierzu finden wir im folgenden nun einen gescheiterten Versuch:


Harald Maurer hat geschrieben:Und die Laufzeit des Lichts im IS_B von x'=0;t'=0 über eine Strecke von 0,5 LS wird demnach mit 0,5 c gemessen!

Wieso wird uns hier eine durch Rechnung längst widerlegte Behauptung vorgelegt?

(1) Lichtstrahl passiert Marke x_A=0: (0,0)_A transformiert nach (0,0)_B
(3) Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B

Was sagt Adam Riese zu 0.577/0.577 ?


Harald Maurer hat geschrieben: die Relativisten haben den Begriff Widerspruch aus ihrem Vokabular gestrichen, konstruieren Doppelskalenuhren

Deutet diese Falschaussage darauf hin, daß Sie sich selbst argumentativ am Ende sehen?
Die "Relativisten", von Einstein über Haefele-Keating stehen dazu, daß eine Uhr aus "Sicht" des relativbewegten Systems falsch geht.


Harald Maurer hat geschrieben:Denn eine bewegte Uhr und eine ruhende Uhr können sich niemals am gleichen Ort befinden!

Doch!


Harald Maurer hat geschrieben:Ja, das meine ich ers ..... fe sein, die man auch gegen sie selbst richten kann. Mit einer schizophrenen Uhr.

Grüße
Harald Maurer

Ihre langatmige Prosa ist kein Ersatz für eine konkrete Rechnung, z.B. 0.577/0.577
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Di 4. Sep 2012, 08:23

DerDicke hat geschrieben:Was sagt Adam Riese zu 0.577/0.577 ?

Der würde sagen, dass im IS_B am Ort x'=0,577 LS zur Zeit t'=0,577 s ein Lichtstrahl an einer Uhr ankommt. Weil das die LT so ergibt, indem sie dasselbe Ereignis vom IS_A ins IS_B transformiert hat. Und das stimmt so; im IS_B kommt das Licht nach 0,577 s an der Uhr an! Weil es das Postulat so will. Zeit ist, was die Uhr anzeigt! Steht die Uhr im IS_B auf 1,155 s, müsste der Beobachter im IS_B daraus schließen, dass die LG in seinem IS c-v beträgt. Deshalb ergibt die LT 0,577 s!

Grüße
Harald Maurer
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